Szenische fotografische Blickwinkel aus dem HGV-Digitalarchiv-R.Veit: Ungefähr so hatten des Lehrers Friedrich Altstätter und seine Familie in den 1830er die beschauliche Gemeinde König im Odenwald im Zentrum gesehen, bevor sie nach Amerika auswanderten.

 

 

Friedrich Altstätter (1803-1883)

Dr. Johann Heinrich Kumpf gibt der  „Friedrich Altstätter-Forschung“ eine breitere Forschungsgrundlage

 

Bad König im Odenwald/Delphos-Ohio. Dem ehemaligen „Etze-Gesäßer Bub`) Dr. Johann Heinrich Kumpf (jetzt Berlin) ist es akribisch gelungen, das Leben und Wirken des Königer Lehrers Friedrich Altstätter (wohnhaft damals mit Familie in König in einem wunderschönen Fachwerkhaus, stand dort, wo heute der Parkplatz gegenüber der Alten Schule ist und auch Altstätter in den 1830ern dort noch unterrichtete) auf eine neue, wissenschaftlich fundierte Grundlage zu stellen. Denn Altstätter emigrierte in die Vereinigten Staaten von Amerika (US-Bundestaat Ohio). Altstätter hatte auch erste „demokratische Ansätze“ am – wie der Historiker sagt- „Vorabend der 1848er Revolution bzw. der Frankfurter Paulskirchenversammlung aufzuweisen. Bei Heinz Kumpf gibt es so viel Neues und Intensives hinsichtlch des Lebens von Altstätter zu finden, was das „Altstätter-Auswanderer-Netz“ in Ohio ausmacht und besonders im dortige Delphos, wo sich das Grabmal der Eheleute Friedrich und Susanna Altstätter *(Foto:Grabstätte Ehepaar Altstätter/Friedhof Delphos/FindAGrave-Abfr.v.28.04.2024 u. Text: Reinhold Nisch) noch heute befindet. Friedrich Altstätter starb am 3. September 1883. – Auch Dr. med. Rudolph Reul nahm in Baden schon als Medizinstudent im April 1848 am Freischärlerzug von Friedrich Hecker und am Maiaufstand 1849 in Baden teil.Dazwischen musste Reul ins Gefängnis „wegen demokratischer Umtriebe“. Dr. Reul ließ sich gleichfalls in Delphos/Ohio als praktizierender Arzt nieder, wurde dort Vorsitzender des Schulrates und erster Präsident der First National Bank überhaupt. Zudem heiratete der zweitälteste Altstätter-Sohn Wilhelm (William), geboren noch in König 1834,  Dr. Reuls Schwester Babette Reul.- Dr. Kumpfs hochinteressante und forschungsergiebige Expertise- mühelos ausbaufähig zu einer Dissertation- ist zu beziehen unter dem Titel „Der Bad Königer Lehrer Friedrich Altstätter (1803-1883) in: Hessische Genealogie- Jahrgang 7, Heft 1/2024 (Gendi-Verlag Andreas Stephan, Gartenstraße 2a, D-64853 Otzberg/Germany/Allemagne (mail@gendi.de/shop.gendi.de, Tel. 06162-915 26 11) und über jede Buchhandlung. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

Foto- Quelle, siehe Text* : 

Grabesstätte des Ehepaares Susanna und Friedrich Altstätter in Delphos/Ohio/USA

 

 

 

Beachten Sie bitte auch die weiteren Seiten auf unserer Homepage www.hgv-badkoenig.de über Friedrich Altstätter aus König im Odenwald.

 

 

 

 

(HGV Bad König e.V.-rn-30.04. 2024)

 

Motivierte Mädchen und Jungen an einem Montagvormittag im Heimatmuseum

Bad König. Die Grundschulklasse 3b besuchte mit ihrer Lehrerin, Frau Kollmannthaler, für fast zwei Stunden am Montag (23. April 2024) das Heimatmuseum Bad König, welches nur paar Schritte weiter- durch Martin-Luther-Straße und Lustgarten lediglich getrennt- von der Grundschule Bad König gut aus zu erreichen war. Man merkte es den Mädchen und Jungen gleich an, dass diese sehr wissbegierig waren und der Museumsführung (Reinhold Nisch) viele interessante Fragen zu allen möglichen Exponaten stellten. Das ging schon direkt los, als man den kleinen Museumssaal mit historischer Bäcker- und Schmiede-Abteilung aufsuchte. So fanden die historischen Bäcker-Waagen sogleich reges Interesse, und man war überrascht an der „Schmiede-Ecke“, dass früher beim „Koch-Schmied“ unten  an der Alexanderstraße sogar Pferde beschlagen wurden. Schwerpunkt des unterrichtlichen Hauptaugenmerkes innerhalb des Heimatmuseums war die Zigarren-

macher-Abteilung, was auch zuvor in Unterrichtseinheiten („Tabak, Zigarrenmanufakturen in König im Odenwald“etc.) sehr gut von Frau Kollmannthaler didaktisch-pädagogisch vorbereitet wurde, sodass am lokalen Museumsort an diesem Montagvormittag weitere Ergänzungen vorgenommen werden konnten.

Die Schülerinnen und Schüler durften daneben in einer zweiten temporören Sequenz in Kleingruppen die zahlreichen anderen Exponate betrachten (ältestes Bad König-Gemälde von Follenweider aus der berühmten Baseler Birmann-Schule, Carl Weyprecht-Exposition etc.), wobei sich weitere- auch für die beiden Erwachsenen- überraschend sinnvolle Impuls-Fragen ergaben und versucht wurde, dann auch adäquate Antworten zu finden. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

(Titelfoto-rn:-hgv: Maikäfer im April-Anfang 2024 in Bad König)

 

 

 

(24.April 2024-rn-HGV Bad König e.V.)

 

Hinweis: Die Seite befindet sich noch im Aufbau.

Dokumente der Kur aus Bad Königs einstiger Zeit des Fremdenverkehrs

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(* Foto: Hedwig Danielewicz/Scan: Reinhold Veit)

 

 

Kur- und Fremdenverkehr in Bad König im Odenwald in den 1960ern- alles noch ohne High Tech!

Bad König im Odenwald. Dokumente einer längst vergangenen Zeit: Auf dem historischen Foto* von 1960 sieht man Verschiedenes, was Aufschluss gibt über „Leben auf Zeit“ im damaligen Bad König zu Beginn der 1960er Jahre, denn gerade die Kurgäste sammelten ihre Nachweise von einem mehrwöchigen Aufenthalt, klebten diese in ihre Alben dazu- eben zu den Fotos, die mit den Foto-Ecken dort verewigt wurden.

 

Kur- und Fremdenverkehr in Bad König im Odenwald, und dies alles noch ohne HighTech, also ohne Smartphones, Handys, Laptops, www-Verbindungen etc. Die Kurgäste- wie hier in den April-Tagen des Jahres 1960 Frau Danielewicz aus Berlin- sammelten deswegen so manchen Nachweis über den Aufenthalt in Bad König und seiner Umgebung, klebten alles in ein Erinnerungsalbum zum „Nacherinnern für daheim“ ein: Da gehörte die Eintrittskarte zu einer Veranstaltung in der damaligen Wandelhalle ebenso dazu wie der Besuch in den diversen Cafés bzw. in den beiden Bad Königer Lichtspieltheatern (den Kinos Apollo/Hotel Krone und Hotel Büchner/Treser)- ein Novum in der Zahl im gesamten damaligen Kreis Erbach, der heute, nun schon ein halbes Jahrhundert lang, sich Odenwaldkreis nennen darf. Das Festbuch des Odenwaldkreises wird ja hierzu noch diesjährig erscheinen. Vieles Ergänzende zu Bad König aus der Zeit der 1960er finden Sie auf den jeweiligen Themenseiten unserer Homepage: www.hgv-badkoenig.de (Scan-Text: R.Veit- R. Nisch) Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kunstwerk aus Stein

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(Foto: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Wundersam schaut das besondere Kunstwerk aus der Künstler-Werkstatt Wagner  (auf dem wunderschönen Spielplatz an der Magdeburger Straße mit zusätzlich implantierten Bäumen) in Richtung Nord-Westen quasi aus Bad König heraus und zuvor an den Spielgeräten vorbei!

Interpretieren Sie bitte das Werk bei einem Besuch dort individuell selbst! Es ist  wie in der Literatur: Kunstschaffende haben eine Idee, inspirieren sich selbst, aber die jeweilige Betrachtung durch andere bringt neue kreative Gedanken hervor, wobei ein jeder Mensch eigene hat!  Ist das nicht wunderbar!!!

Weitere Skulpturen der Künstlerschaft sind an den beiden Großen Seen (großer Kurpark und im Lustgarten  sowie an der Freiluft-Werkstatt gegenüber dem Sportgelände Bad König „neu“ zu entdecken.

 

(Anmerkung: Der Spielplatz selbst übrigens kam auch mit viel Unterstützung und Ideenreichtum der Bad Königer Spielplatz-Initiative mit Sponsoren-Kraft u.a. zustande. Herzlichen Dank dafür.)

 

 

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(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V./ 14. April 2021)

(Titelbild: Reinhold Veit)

 

 

 

Heimatmuseum Bad König besitzt auch Exponate zum Thema „Holzröhrenwasserleitung“

Bad König im Odenwald. Wie Werner Geidel und auch Reinhold Veit darauf hinweisen, besitzt auch das Heimatmuseum in Bad König ein Stück Holzröhrenwasserleitung und zudem noch einen Bohrer. Und Werner Geidel analysiert weiter: „Hier im einstigen Alt- König sagte man zu diesen Holzröhren Deicheln. Daher leitet sich der Flurname Deicheltannen ab. Im hiesigen Dialekt wäre das Deicheldanne in Höhe der Quellen vor dem Gesundheitsbrunnen. Die dort wachsenden Bäume hat man bevorzugt verwendet, weil diese schon oft einen angemoderten/weichen Kern hatten. Da konnte nämlich der Bohrer greifen.“

 

Holzröhrenwasserleitung als einzigartiger Begriff innerhalb des Wortschatzes der deutschen Sprache

Weiter führt Werner Geidel seine Expertise mit der Fragestellung fort: Wie würde ein solch einzigartiger Begriff der deutschen Sprache bzw. des Wortschatzes  wie „Holzröhrenwasserleitung „ wohl beispielsweise in der Übersetzung ins Englische oder Französische lauten? (Anmerkung: Höchstwahrscheinlich schwerlich realisierbar, eher in  der „Umschreibung“ machbar.)

Walter Hoffmann legt weiter Profundes zum Semantikbegriff „Holzröhrenwasserleitung“ dar: „Genau das ist die Stärke der deutschen Sprache: Ohne großen Schnickschnack ergibt sich die metaphorische Begriffsbildung, die eine Sache präzise fasst. Die gesamten romanischen Sprachen machen aus solch einer Metapher einen ganzen Satz und umschreiben/beschreiben das Objekt. Die Konsequenz ist natürlich, dass die romanischen Sprachen damit fließender und melodischer klingen (das ist deren Vorteil eben); die deutsche Sprache hingegen wirkt härter, erst recht durch die Kombination harter Konsonanten bei einem solchen Begriff!“

 

 

 

(Quellen-Hinweis: „Per Hand gebohrt- Habitzheimer Ortshistoriker bleibt der hölzernen Wasserleitung auf der Spur/mit Foto von Michael Burkhard- Odenwälder Echo vom Wochenende 9./10. Januar 2021/hier: Lokalteil Darmstadt-Dieburg /Scan R. Veit- HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

(Stand: 05.Februar 2021)

 

 

Bad König: Europäischer Denkmaltag am 13. September 2020 war unter den gegebenen Umständen akzeptabel

Bad König. Der Europäische Denkmaltag- stets am zweiten Sonntag vom Monat September stattfindend- war auch auch dieses Mal trotz der besonderen Umstände (globale Pandemie durch Corona-Viren) im wahrsten Sinne akzeptabel. So war doch noch im vergangenen Jahr 2019 ein regelrechter Besucheransturm zu konstatieren (über 60 Personen unterschiedlicher Provenienz kamen herbei), fanden sich diesjährig sichtlich weniger Besucherinnen und Besucher ein, die aber von einer zugezogenen Neubürgerin und Gästen aus Hamburg wieder eine interessante Herkunftsstruktur aufwies. Interessant waren für diese an jenem spätsommerlichen Sonntagnachmittag die vielfältigen alten und neueren bauhistorischen und kunsthistorischen Erkenntnisse zur Historischen Kapelle, wobei die studierte Kunsthistorikern/Künstlerin Heidi Hoffmann bei zeitgleich geringerem Einlass in die Historische Kapelle nach wie vor für die Region Einmaliges anhand der Passionszyklen u.a. erklärte, während Reinhold Veit und Reinhold Nisch die historischen Grabstätten, die Sanierungsmaßnahmen um das Jahr 2000 darstellte bzw. die Einordnung des Ensembleschutz-Teiles des Friedhofes Bad König und die globalhistorische Zuordnung vornahmen. Zugleich gaben Hans-Peter Geidel und Walter Hoffmann sowie Katharina Haase temporär weitere beratende Hinweise. Sämtliche Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln wurden beachtet.

Deutschlandweit/europaweit  fanden  „wegen Corona“ lediglich in vielen historischen Denkmaleinrichtungen „virtuelle Rundgänge“ statt, wobei diese Ankündigungen vom Bundesverband „Deutsche Denkmalpflege“ abwartend ob der Situation relativ spät verkündet wurden und viele historische Stätten gar nicht heuer aufmachten. Kleinere (ehrenamtlich geführte Einrichtungen) hatten insgesamt das Nachsehen, weil sie anderenorts auch sonst früher Kaffee und Kuchen wie auch Exponate anboten, um die Vereinskassen etwas aufzustocken. Das fiel dort alles weg.

HGV Bad König e.V. (rn-14/9/2020)

 

Nach wie vor wunderschön zu sehen: Historische Kapelle Bad König – stammend aus dem sehr frühen Drittel des 9. Jahrhunderts.

(Foto: R. Veit/HGV Bad König e.V.)

 

Presseberichterstattung:

„Friedhofskapelle im Fokus- Zum Europäischen Denkmaltag zeigt Bad König kulturelle Schätze“ (Titelseite)/“Wider  die Einsamkeit der Schätze- Bad Königer Heimat- und Geschichtsverein stellt am Europäischen Denkmaltag historische Zeugnisse vor“ Von Hans- Dieter Schmidt (auch Foto/Text: Unter Beachtung der Corona-Schutzbedingungen erläutert Kunsthistorikerin Heidi Hoffmann- Mitte- zwei Besuchern die Besonderheiten der aus der Zeit Karls des Großen stammenden Historischen Friedhofskapelle. (Quelle: Odenwälder  Echo vom Dienstag, 15. September 2020-  Rubrik Odenwald, S. 9)

 

 

Vito von Eichborns- Reinhold Veits neu konzipiertes gemeinsames Bad König- Kult(ur)- Status- Poster

„Fast alles über Bad König“– `Bad Königs Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn hat es geschafft. Sein Buch, das er während seines zweimonatigen Aufenthaltes in Bad König Ende 2019 entwickelt hat, ist nun lieferbar.`*

Und etwas weiter hinten heißt es: „Zusammen mit Reinhold Veit (Anmerkung: Vorstandsmitglied Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.) hat von Eichborn auch noch ein spezielles Bad König- Plakat entwickelt- Titel: `Natur satt- Mach mal Pause in Bad König- Brunnen und Quellen, Hütten und Tempelchen‘.  Und jetzt im Juli-August-Wechsel 2020 ist es erschienen. Die Wette gilt: Es wird gewiss eines Tages „sammlerischen Kult(ur)- Status“  erringen.

 

Verkauf/Vertrieb vom einzigartigen Bad Königer „Brunnen und Quellen, Hütten und Tempelchen“- Poster:

Dieses „VV-Poster“/ „Vito-Veit-Poster“ im Großformat DIN A 1 (594 mm breit und 841 mm hoch) ist nun in Bad König bei der Literaturhandlung Paperback, Bahnhofstraße 43, D-64732 Bad König/Odenwaldkreis/Tel. o6o63-4115/Email: literaturhandlung-paperback@t-online.de) zum Stückpreis von 10 Euro erhältlich.

 

 

 

(Foto: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Pressehinweise:

„Bad Königer Stadtnachrichten“ vom Freitag, 07.08.2020 (S. 21)

„Bad Königs Naturschätze- Poster versammelt Quellen, Brunnen, Tempel und Waldhütten“ Von Katja Hink (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 11. August 2020/ Rubrik Odenwald, S. 10)

 

 

 

(Foto: R. Veit)

 *Vito von Eichborn: „Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes   Sammelsurium“ Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Preis 9,95 Euro, Bad Malente 2019

 

 

Siehe auch folgenden Link:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Reinhold Veit)

 

 

 

Aus längst vergangenen Zeiten von König im Odenwald:

             In Memoriam an Konrad Horn- eine Leidenschaft für die Stenographie

 

 

 

(Sämtliche Fotos: Reinhold Veit, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V)

Im sogenannten „Schließkörbchen“ von Konrad Horn befanden sich weitere interessante gedruckte Schätze aus längst vergangenen Zeiten.

 

 

Die Bad Königer Bürgerin Anita Trippel geb. Kempf erinnert sich aus früheren Berichten und Erzählungen von Mutter und Patentante an ihren nicht vergessenen Onkel Konrad Horn:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man beachte hier die wunderbaren Schrift-Initialen von Konrad Horn.

 

 

 

 

 

Mitten im kalten Odenwald-Winter am 6. Februar 1908:

Konrad Horn erzielt den zweiten Preis beim Gabelsbergerschen Stenographie- Wettbewerb in König im Odenwald

 

 

 

Weitere interessante Konrad Horn-Dokumente aus vergangenen Zeiten

 

Die ergänzenden historische Unterlagen können Sie bitte zu der interessanten Biografie des Königer Konrad Horn mit einem Klick auf den unteren Link recherchieren. (Frau Anita Trippel aus Bad König stellte uns auch diese Unterlagen Ihres Onkels Konrad dankenswerterweise zur Verfügung.)

 

HGV Bad König e. V. Konrad Horn Grabesstätte u.a. Datei__0005 (002)

 

 

 

 

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V./ Stand: 20.08.2020)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Literatur zu den einstigen deutschen Kolonien des deutschen Kaiserreiches:

„Die Gewalt wird nicht thematisiert“- Viele deutsche Schulbücher beschönigen auch heute noch die Kolonialzeit“- Afrikawissenschaftlerin Josephine Apraku (Gründerin-zusammen mit Jüle Bönkost- des Instituts für diskriminierungsfreie Bildung -IDB- in der Hauptstadt Berlin  (Quelle: taz vom mittwoch, 15. Juli 2020/Rubrik 18 bildung)

(Foto-Rechte: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

Kleine Geschichte der besonderen Kuchen-Backform aus Nieder-Kinzig/ A short story of a special cake-form from Nieder-Kinzig

Der Vater von „der Gustl“ (diese betrieb eine frühere Gastwirtschaft im so genannten „Gaststätten-Dreieck“ von Nieder-Kinzig) hat nach dem Absturz des britischen Flugzeuges (Typ Halifax MZ 806`S) vom November 1944 Metallteile des Propellers abmontiert, diese einschmelzen und daraus eine  im wahrsten Sinne des Wortes besondere Kuchen-Form (siehe Fotos v. Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.) anfertigen lassen. So weiß jedenfalls Heinz Haschert aus dem heutigen Bad Königer Stadtteil Nieder-Kinzig zu erzählen, der die Kuchen-Form jahrzehntelang verwahrte und aus aktuellem Anlass*  sich an diese Geschichte erinnerte. (Jüngste Berichterstattungen: Anlass war die Zurverfügungstellung eines einzigartigen Luftbildes vom 16. Februar 1945 durch den Bad Königer Karlheinz Schäfer, aufgenommen von einer zweisitzigen britischen R.A.F.-Maschine.)

 

Sehr gut recherchiert verfasster Artikel:

„Für Frieden in Form gebracht- Das Ergebnis einer Umwidmung kriegerischer in friedliche Zwecke hat sich in Bad König erhalten: Ein Bäcker hatte Metall eines Weltkriegs-Fliegers als Kuchenform verwendet“ (Titelseite 1)/Kriegsflieger zu Kuchenformen- Bei Hascherts in Nieder-Kinzig ist ein Blech aus Metall einer abgeschossenen Halifax erhalten geblieben“ (S. 9)  Von Gerhard Grünewald (mit zwei Fotos von Dirk Zengel/ ein Foto Halifax-Militärmaschine v. Stadtarchiv Worms/VRM-Repro)  Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 9. 6. 2020

 

*  Vergleichen Sie bitte hierzu auch die Berichterstattung in der Presse:

„Ein Fund, der es vielfach in sich hat- Bad König verdankt Kfz-Meister Karlheinz Schäfer ein in mehrfacher Hinsicht interessantes Luftbild von der Stadt“ Von Gerhard Grünewald, dazu Kommentar „Wertvoll“, dito (Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 29. Mai 2020 (Rubrik Odenwald, S. 9)

„Seltenes Luftbild- Britisches Aufklärungsflugzeug macht am 16. Februar 1945 ein Foto vom historischen König im Odenwald mit Bahnlinie nach Mümling-Grumbach“ (Quelle: „Mümling-Bote“/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst i. Odw. – 15. Mai 2020, S. 5

 

Weitere Analysen, Hintergründe und Erklärungen geben zu diesem Themenbereich die weiteren Seiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de:

 

Bad König-Historie: Einmalige Luftaufnahme eines britischen Aufklärungsflugzeuges der RAF-544. SQDRN vom 16. Februar 1945 – einige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges- vom historischen König im Odenwald

Eine Gedenktafel erinnert an die beiden britischen Flieger Alec Peter Bloomfield und Richard Benjamin Hales aus dem Jahr 1944

History 1944- Nieder-Kinzig/König in the earlier District Erbach/Odenwald/Germany: Terrible Retribution- Halifax MZ 806`S

Odenwald-Historie: Neues Jahrbuch des Odenwaldkreises „gelurt“ 2020 erschien am 27. November 2019 mit vielen historischen Bad König-Themenbereichen

Ein Dreivierteljahrhundert her- 21. November 1944- 21. November 2019: Mahnung zum Frieden! – 75 Years ago- An Admonition for Peace!

Historie Bad König: Remembrance Day- Dürnbach, 11. November 2018 – die letzte Ruhestätte zweier britischer Flieger

 

 

 

 

 

 

 

(Foto-Rechte bei den Farbaufnahmen: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Die drei Bäume zur Deutschen Einheit beziehungsweise die vier Bäume zu Europa in Bad König im Odenwald

30 Jahre Deutsche Einheit am 3. Oktober 2020

 

 

 

 

 

 

Die Bäume für die Einheit Deutschlands  –  Die Bäume für Europa

                                                                                Bad König im Odenwald

 

Bad König im Odenwald an der Argentat-Anlage- nahe der Voba-Galerie/Ärztezentrum und Bahnhofsvorplatz: Buche, Eiche und Kiefer bilden ein gleichseitiges Dreieck in jeweiliger Seitenlänge von 10 m – das Symbol für die Deutsche Einheit, ergänzt durch den vierten Baum (im Vordergund des Fotos), der Linde. Insgesamt bildet nun auch das Quartett der Bäume (als Luftaufnahme quasi betrachtet und „gedanklich gesehen“ als „umgeklapptes“  Dreieck) insgesamt – mathematisch gesehen-  eine Raute und steht nun in dieser Vierer-Formation für das gemeinsame Europa.

 

Erklärung der Bäume-Symbolik:

Buche: Sie steht für den Westen.

Kiefer: Sie steht für den Osten.

Eiche: Sie steht für das wiedervereinigte Deutschland  (Dreier-Dreieck-Formation: Deutsche Einheit)

Linde: Sie steht dann in der „Rauten-Ergänzung“ für Europa (Vierer-Rauten-Formation: Unser gemeinsames Europa.)

 

Die Baum-Kronen sollen im Laufe einer hoffentlich friedfertigen Zeit ineinandergreifen, zusammenwachsen! (Deshalb, und das ist verständlich, wurde der bestimmte Pflanzabstand auch so gewählt.)

 

 

 

Eine spezielle Baum-Pflanz-Aktion im westlichen Nachbarland Frankreich hier besonders zur deutsch- französischen Freundschaft bzw. zum „Elysee-Vertrag“ als besondere Idee

Eine Fast-noch-Rarität in einer Bäume- Dreieck- Formation zu den besonderen deutsch-französischen Beziehungen wie aus Anlass des deutsch-französischen Vertrages vom 22. Januar 1963 erfolgte in Frankreich, und zwar am 18. August 2018:

In der französischen Stadt Mende wurde diesbezüglich ein „deutsch-französisches Bäume-Freundschafts-Denkmal“ mit jeweils zwei Ahorn-Bäumen (je einmal für Frankreich und einmal für Deutschland als gemeinsames Fundament) sowie einmal eine Birke an der Spitze in der gleichfalls gleichseitigen Dreieck-Formation (von je 10 m Seitenlänge) implantiert, dies auch als Symbol des weiteren (hoffentlich) Zusammenwachsens zwischen zwei großen europäischen Nationen.

 

 

 

Mittendrin: Ein Blumen-Stern, der in der Sommer-Zeit von herrlich duftendem Lavendel formiert wird- eine schier- so scheint es- in dieser blühenden Zeit unerschöpflichen Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und vielen anderen nützlichen Insekten.  (Foto vom Juli- Sommer 2020)

 

(Foto-Rechte der Farb-Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V. )

 

Pressehinweis:

Heimat- und Geschichtsverein- Die Bäume für das Haus Europa- Die Bäume für die Einheit Deutschlands am 3. Oktober vor 30 Jahren“ (Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 7. Oktober 2020/35. Jahrgang/ Nr. 40, S. 23)

 

 

 

Die Schutzgmeinschaft Deutscher Wald  (SDW) hat anlässlich der 30jährigen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 2020 folgenden Text herausgegeben, den wir hier zitieren (Quellenangabe: www.sdw.de):

 

„Drei Bäume für Deutschlands Einheit

Drei Bäume für Deutschlands Einheit – Ein Denkmal für die Wiedervereinigung auch in Bad König im Odenwald

2020 jährt sich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zum 30. Mal.

Aus diesem Anlass unterstützt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, wachsende Gedenkorte aus drei Bäumen als Erinnerung an dieses wichtige friedliche Ereignis zu pflanzen. Über 280 Städte und Kommunen haben bereits mitgemacht oder werden in diesem Jahr noch pflanzen.

Die Idee: Jede deutsche Gemeinde pflanzt drei Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit jeweils 10 m Seitenlänge. Symbolisch wäre das für den Westen eine Buche und für die östlichen Bundesländer eine Kiefer. Die Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland.
Das Wachsen dieser Bäume und der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes.

Wenn jede Gemeinde in Deutschland diese Idee aufgreift und drei Bäume pflanzt, würde eine Gemeinsamkeit entstehen, wie sie es in Deutschland in dieser Hinsicht noch nie gab. Diese Plätze können zu Treffpunkten für Bürger und Veranstaltungen werden.
Aufgrund der überschaubaren Kosten (viele Gemeinden haben diese Bäume als Pflanzen in ihren eigenen Stadtwäldern), der relativ einfachen Gestaltung der Anlage und der Möglichkeit der individuellen Gestaltung des Innenraums des Dreiecks, sollte eine Realisierung nicht auf große Widerstände stoßen. Diese Idee hat erhebliches Potential um den Gedanken der Einheit zu fördern.

Die Idee des SDW-Mitgliedes Werner Erhardt wurde im Rahmen des Bürgerdialogs der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel in die Liste der besten Vorschläge aufgenommen und bei einem Termin im Bundeskanzleramt präsentiert. Der Vorschlag fand und findet eine sehr positive Resonanz. Auf Initiative der SDW hat nun die Bundeskanzlerin auch die Schirmherrschaft übernommen.


2020 – 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung


Das Wichtigste zum Denkmal in Kürze:
Zu pflanzende Baumarten:                         Buche, Kiefer, Eiche
Seitenlänge des Dreiecks:                          10 m
Innenbereich:                                              Flexible Gestaltung z. B. Runde, Bank/Tisch, Gedenkstein o.ä.“                                                                                (Quellenangabe: www.sdw.de)


 

 

 

 

 

 

(Bearbeitung: Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V./Stand: 03.Oktober 2020)