Vito von Eichborns schriftstellerischer Kreativprozess ist schon längst angelaufen: In Bad König im Odenwald entsteht Vitos Buch “Fast alles über Bad König”

Bad König/Odenwaldkreis. Am letzten Oktobersonntag (27. 10.2019) stattete Bad Königs Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn dem Heimatmuseum einen Besuch ab. Er wurde begrüßt von den HGV-Freunden (von links) Heidi Hoffmann, Walter Löb, Katharina Haase, Schriftsteller und Verleger Vito von Eichborn, Walter Hoffmann und Reinhold Veit, welcher das Foto machte. Herr von Eichborn hat die Funktion des Stadtschreibers von Bad König im Jahre 2019 inne und wohnt dazu in Bad König in den Monaten Oktober und November, um aus der Sicht des “intellektuellen Poeten” das Städtchen im Odenwald zu erkunden.

Dazu soll in den ersten Monaten des kommenden Jahres 2020 auch ein literarisches Werk (“Fast alles über Bad König”)  herauskommen, und zwar rechtzeitig zur Frühlings-Buchmesse 2020 in Leipzig,

 

Offizielle “Stadtschreiber”- Programmpunkte in Bad König im Odenwald Oktober/November 2019:

8. Oktober 2019Offizielle Begrüßung für den Stadtschreiber Vito von Eichborn (Rathaus- Trauzimmer: 11 Uhr )

26. Oktober 2019Lesung von Vito von Eichborn: “Meine Biografie- Vom Verlegen von Büchern damals und heute” (Renmeisterei/ 19.30 Uhr/Eintritt: 5 Euro)

13. November 2019Seminar mit Vito von Eichborn “Ware Buch- von der Idee bis in die Hand des Lesers.” Eine praktsche Einführung in die Welt der Bücher und Verlage. (Rentmeisterei/19 Uhr/Eintritt frei)

30. November 2019Der Stadtschreiber berichtet über seine Zeit in Bad König, stellt sein Buchprojekt “Fast alles über Bad König” vor und wird dann mit einem großen Dankeschön verabschiedet. (Renmeisterei/ 19 Uhr)

 

Sämtliche Informationen zum “Stadtschreiber-Programm” erhalten Sie von der Literaturhandlung PAPERBACK, Bahnhofstraße 43, D-64732 Bad König/Odenwaldkreis. (Telefon: 06063- 4115)– Dort ist auch der Gesamtflyer zu erhalten.

 

Der Verlag des Stadtschreibers im hohen Norden Deutschlands

Der Stadtschreiber Vito von Eichborn besitzt auch einen eigenen Verlag, den Vitolibri-Verlag, welcher ein wunderbar vielseitiges Verlagsprogramm aufweist. Homepage: www.vitolibri-de

Presseberichterstattung:

“Stadtschreiber tritt Dienst an” (Titelseite)/“Gespannt aufeinander- Vito von Eichborn will als Stadtschreiber für zwei Monate in das Leben Bad Königs eintauchen”, S. 9. Von Jörg Schwinn (Quelle: Odenwälder Echo v. Donnerstag, 10 Oktober 2019 )

 

 

(Foto-Rechte: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.- Text: Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)

 

Es wurden in den letzten Monaten (Frühjahr/Sommer 2019) folgende weitere Fotoapparate  für die “Foto-Ecke” im Heimatmuseum gespendet, wofür sich der Heimat-und Geschichtsverein Bad König e.V. nochmals recht herzlich bedankt:

Nr.25 Leica R 4 von Karlheinz Schäfer, Bad König

Nr. 26 Olympus iS-500 von Hans Müller, Bad König

Nr. 27 Agfa Billy I von Herrn Meyer, Höchst

Nr. 28 Braun Gloriette, von Ursula Heusel, Bad König

Nr. 29 Lubitel 166 Universal, von Reinhold Veit, Bad König

Nr. 30 Canon EOS 50 D, von Reinhold Veit, Bad König

Nr. 31 Minolta SR-T 303b, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 32 Polaroid Image System, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 33 Kamera für Glasplatten, von Unbekannt, schon länger im Besitz des HGV

Nr. 34 Nikon F-801s, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 35 Kodak Retina II, von Hans Riediger, Bad König

Nr. 36 Kodak Retina IIIc, von Hans Riediger, Bad König

Nr. 37 Kodak Retinette I A, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 38 Agfa Karat, von Heinz Bernhard, Bad König

Nr. 39 Rolleiflex, von Peter Koch, Kleinwallstadt

Nr. 40 IBSOR – DRP, von Peter Koch, Kleinwallstadt   

 

Zusammenstellung/aktuelles Foto: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.- Sammlungsleitung für die “Historische Foto-Ecke” zusammen mit Gerhard Koch und Wolfgang Spannaus, alle Bad König im Odenwald   Stand: 01.09. 2019

Heimatmuseum Bad König im Odenwald. Im Rahmen einer Umstrukturierung innerhalb des Heimatmuseums wegen der Erweiterung der “Historischen Foto-Ecke” gelangte ein weiteres langjähriges Ausstellungsstück wieder zu einem Mehr an Aufmerksamkeit. Und diese Geräte bildeten bestimmt hierzulande – aber besonders im Bad König der Kur, der 1950er und 1960er Jahre- “ein Stück Kulturgeschichte”, aber mindestens auch “Odenwälder Gasthäuser-Geschichte”. Es handelt sich dabei um die manuellen Spielautomaten (Fotos: R. Veit), wie sie in den Gaststätten der damalige Kurgemeinde Bad König meist hingen. Da man ganz oben in den Schlitz Geldmünzen (10 Pfennig-Münzen) “reinsteckte”, den roten Knaufhebel (mit Muskelkraft des rechten Arms = nach dem Hebelgesetz “Lastarm gleich Kraftarm”) dann betätigen konnte und darauf sehnsüchtig wartete- gab es eine dementsprechende dreistellige Zahlenkombination (oder wie hier nach drei angezeigten roten Querstrichen/ siehe den Gewinnplan am Autotmaten) nach Stillstand der Zahlenrollen – dass unten in der Ablage mehr Geldmünzen als Gewinn quasi herauskamen.

 

Warum aber wurde im Volksmund der Geldspiel-Automat denn eigentlich als “einarmiger Bandit” bezeichnet?

 

Wir vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. denken jedoch, dass Sie bestimmt selbst darauf kommen werden!!!

 

 

 

Bad König im Odenwald/Heimatmuseum Bad König: Neue Stiftungen gingen dieser Tage für die “Historische Foto-Ecke” innerhalb des Heimatmuseums ein. Die “Ecke” mit historischen Foto-Apparaten vergrößerte sich binnen kurzer Zeit so sehr, dass eine Veränderung innerhalb des Museums vorgenommen und quasi “im rechten Winkel” zusätzlicher Platz geschaffen werden musste.

Ihr HGV Bad König e.V.

 

Wenn Sie bitte auf den uneren Link klicken, dann bekommen Sie Einsicht in die letzten Neuzugänge:

HGV Bad König e.V. erweiterte Teilliste von neuen Stiftungen für die Historische Foto-Ecke Stand 18.06.2019

HGV Bad König e.V. Historische Foto-Ecke neuer Aufsteller Mai 2019 Aufsteller_03 (Link mit aktuellem Bestand vom 27. Mai 2019 -Foto-Formate/Copyright: Reinhold Veit/Mai-Juni 2019/HGV Bad König e.V.)

 

Bad König. Die von Reinhold Veit und Gerhard Koch initierte und von Wolfgang Spannaus unterstützte “Historische Foto-Ecke” innerhalb des Heimatmuseums Bad König expandiert immer mehr. Der aktuelle Foto-Nachweis vom Mai 2019 zeigt den gegenwärtigen Bestandsstand- quasi eine Revue historischer Foto-Apparate partiell mit Zubehör, so beginnend Anfang des 20. Jahrhunderts.

 

Sehen Sie bitte hierzu auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de auch die weiteren Seiten zum Thema “Historische Foto-Ecke” im Heimatmuseum Bad König.

(Sämtliche Fotos/Bilder/Scans zum Bericht: R. Veit, HGV Bad König e.V.

 

 

Jahreshauptversammlung 2019 des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. mit Reinhold Veits foto-historischen Vergleichen zu Bad Königs Alexanderstraße und Bahnhofstraße als Ouvertüre

Bad König. Die gut besuchte Hauptversammlung von Bad Königs Heimat- und Geschichtsverein fand am 3. April 2019 in der “Argentat-Klause” der  historischen Rentmeisterei am Schlossplatz statt. Vorsitzender Reinhold Nisch konnte zahlreiche Vereinsmitgliederinnen und Vereinsmitglieder willkommen heißen- dies  trotz des regnerischen Abendwetters. Die tradionell kredenzte Gulasch-Suppe im Mittelteil des Abends mundete- zusammen mit den Getränken- allen. Am Beginn stand das Gedenken an die im Berichtsjahr  leider verstorbenen HGV-Mitglieder, welche schon sehr lange dem HGV Bad König e.V. angehörten: Wilhelmine Berger, Friedhelm Rahn und Rudolf Heil. Die Mitglieder seien die Basis jeglichen Wirkens, Rat- und Ideengeber zugleich- auf dem die Aktiven und Ehrenamtlichen aufbauen könnten.

Der Bericht ergab Folgendes: Das Berichtsjahr war von zahlreichen Aktivitäten, aber auch auch wiederkehrenden Ereignissen und Verpflichtungen geprägt: Der HGV Bad König e.V. übernimmt die ehrenamtliche Betreuung des städtischen Heimatmuseums, bietet Führungen einzeln, paarweise oder in größeren Gruppen an: So sei z.B. eine größere Formation des Frankfurter Kneipp-Vereins mit dem Zug angereist und habe sehr Gefallen an dem Museum, aber auch an den Kuranlagen (mit den beiden Seen) und der Gastronomie gefunden.  Außerhalb der Öffnungszeiten (sonntags von 10.30 bis 12 Uhr) seien stets (auf rechtzeitiger Voranfrage) Gruppen-Sonderführungen für Personen jeglichen Alters möglich.

Dazu kämen immer wieder Anfragen für Spenden/Schenkungen von historischen Objekten gegenüber dem auf zwei Räumlichkeiten begrenzten Heimatmuseum, die in folgenden Fällen realisiert werden konnten: Roßhaar-Kämmmaschine, Wasserwaage um 19oo, Druckstein einer ehemaligen Zigarrenmanufaktur, historischer Kinderwagen um 1910, Töpferei-Utensilien etc.

Ein weiterer Höhepunkt- erst vor gut zwei Wochen installiert- ist die neue “Historische Foto-Ecke”, die von Reinhold Veit (zugleich Ansprechpartner dafür: Tel. 3293) und Gerhard Koch innerhalb des Heimatmuseums als grandiose Idee in die Tat umgesetzt wurde und schon großen Zuspruch erfährt.

Sonderausstellungen im Heimatmuseum waren: “Osterbuch-Ausstellung 2018” , “Das Schlüsseljahr 1968 im Spiegel der Geschichte”, “Die deutschen Bundeskanzler von 1949 bis 2018/2019 – anlässlich des  70. Geburtstages der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2019” (verbunden mit einem Kanzler-Quiz I und II), dazu: Beteiligung des HGV am traditionellen Bad Königer Nikolausmarkt mit Öffnung des Museums und geschmücktem Ambiente wie Bücherausstellungen zu bestimmten Themen- oft weihnachtlich oder jubiläumshistorisch ausgerichtet.

(Dazu lesen Sie bitte auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de auch den Artikel “Bad König-Historie: Welche deutschen Bundeskanzler waren einmal im Bad König im Odenwald?”)

Zu bekräftigen ist nach wie vor die Kooperation von Bad Königs Triade der Museen: Georg Vetter-Museum, Technik-Museum und Heimatuseum.

Weiterhin übernehme der HGV Bad König e.V. die Betreuung mit Führungen “rund um die Historische Kapelle Bad Königs”– dem zweifelsohne ältestem Bauwerk der Stadt (stammend aus karolingischer Zeit): So hatten diverse Gruppen dieses historische Kleinod wiederum aufgesucht: Ehemalige Richter und Staatsanwälte mit Begleitung, Sozialpädagogen und -pädagoginnen, Jubiläumsabiturienten und -abiturientinnen etc. Besonders stolz war man seitens des HGV Bad König e.V. darauf, als eine international bestückte Experten-Gruppe von Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern wie Expert/Innen der Denkmalpflege (Leitung Frau Dr. Margit Krenn) unter Präsenz von Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des Vereins ihre weiteren Expertisen darlegte.

Nebenbei bemerkt und überhaupt als sehr hoch einzustufen ist auch die von Vater Hermann Körner und dessen Sohn Alexander Körner vorgenommene Restauration des direkt südwestlich (neben der Historischen Kapelle) gelegenen “Gräfinnen-Grabes.” Auch die Bepflanzung wurde neu vorgenommen.

Der HGV Bad König e.V. hat auch beim GeoPark Odenwald-Bergstraße initiiert, die an der Kapelle stehende Tafel auszuwechseln, da die Fotos etc. verblasst seien. Deshalb wurde ehrenamtlich ein neuer historisch aktualisierter Text – zusammen mit exzellenten Fotografien- alles kostenlos- an die Lorscher Leitstelle nach eingehenden Recherchen gegeben. Auf das Ergebnis im Laufe dieses Jahres ist man gespannt, so der HGV-Vorstand.

Ein Höhepunkt des jeweiligen Jahres in Bad König ist auch die Beteiligung des HGV Bad König e.V. am Internationalen Denkmaltag (immer auch September-Kerb-Sonntag eines Jahres in Bad König): Besucher aus der nahen und weiteren Umgebung nutzen die Gelegenheit, um sich über die “Historische Kapelle” und auch über die historischen Grabstätten (Carl Weyprecht, Dekan Johann Adam Groh, Georg Vetter) informieren zu lassen.

 

Homepages:

www.tag-des-offenen denkmals.de

www.denkmalschutz.de

www.facebook.de/tagdesoffenendenkmals

 

Ein weiterer Höhepunkt im vergangenen Jahr 2018  war der 150. Geburtstag von Bad Königs großem Sohn Carl Weyprecht (geb. 8. September 1838 in Darmstadt- gest. 29. März 1881 in Michelstadt). An der Grabstätte Carls auf dem Friedhof Bad Königs fand unter großer Beteiligung dieses Gedenken mit Kranzniederlegung und Ansprachen statt. Es waren u.a. die Nachfahren des großen Nordpolforschers (zusammen mit Stadtverordnetenvorsteher Thomas Seifert und Bürgermeister Uwe Veith wie unter Beteiligung der hiesigen Carl-Weyprecht-Schule)  sowie Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins wie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad König präsent. Der HGV Bad König e.V. überreichte eigens einen Satz der vom Verein in Auftrag gegebenen “Carl-Weyprecht-Briefmarken” (-siehe dazu oben den abgebildeten “Carl Weyprecht-Briefmarken-Satz”) zu diesem Geburtstagsjubiläum.

 

Weitere Herausgabe von  historischen “Print-Erinnerungen” durch den HGV Bad König e.V.  in begrenzter Zahl, daher sammlerisch wertvoll:

– Die neue “Johann Rudolf Follenweider-Postkarte mit Bad Königs ältestem Gemälde (um 1800)” 

Follenweider-Briefmarke (mit dem ältestem Gemälde Königs als Motiv)  – siehe oben “Briefmarken-Satz”

Follenweider-Porträt-Briefmarke

Historische Kapelle (n)-Briefmarke (Wintermotiv vom Jahr 2000)

Historische Kapelle (n)- Briefmarke (Frühlingsmotiv aktuell)

Historische (n) Kapelle(n)-Falt-Karte mit Briefumschlag (schwarz-weiß/nach einer Zeichnung des jungen Odenwälder Künstlers Max Lutz)

 

Weitere Briefmarken-Motive auf Nachfrage können Sie bitte im Heimatmuseum zu den Öffnungszeiten erfragen und – wie die oben aufgeführten sowie die Post-/Faltkarten- noch erwerben.

 

Im Berichtsjahr sei auch die überschaubare wieder belebte HGV-Vortragsreihe (der Anschub erfolgte durch HGV-Vorstandsmitglied Hans-Peter Geidel)- “abseits des  städtischen Jubiläumsjahres 2017” angelaufen, so unter anderem mit Norbert Allmann über das historische Krankenhaus- und Apothekenwesen des Odenwaldes, mit Dr. Dirk Strohmenger über den Nationalsozialismus in König und im Odenwald ab 1933 (bis dato sehr gut besucht) und- in Bälde- am 2. Mai 2019 mit Werner Heil zur Migration von Schweizern in den Odenwald und nach König.

 

 

Im Kassenbericht des Berichtsjahres 2018/2019, den Vorstandsmitglied Heidi Hoffmann stellvertretend für die  kurzfristig erkrankte Kassenwartin Renate März vortrug, konnte ein solides Ergebnis im Soll- und Haben-Bereich nachgewiesen werden, und Revisor Walter Löb bescheinigte für die Prüfung (zusammen mit Monika Fäth) eine solide Kassenführung, so dass der gesamte Vorstand anschließend entlastet werden konnte.

 

Anschließend wurden aus der Mitgliedschaft bemerkenswerte Anregungen für zukünftige Maßnahmen gegeben (Wiederbeleuchtung und Reaktivierung des historischen Brunnens im Innenhof zwischen evangelischer Kirche und Museum hin zum Lustgarten; Kennzeichnung historischer Stätten und Bauwerke durch Schilder etc.).  Auch der dritte Standort  (Friedhof der Kernstadt) des “Löwen-Denkmals” wurde erneut diskutiert. Eine etwaige Beteiligung für die Museums-Nacht (“Museumsstraße”) im nächsten Jahr wurde auch andiskutiert.

An dieser Stelle wurde auch dazu aufgerufen, dass man gerne weitere aktive Mitarbeit von Mitgliedern, aber auch Freunde und Gönner des HGV jederzeit “zum Wohle Bad Königs und der Odenwaldregion” begrüße. Der HGV-Mitgliedsbeitrag betrage übrigens seit Jahren konstant 7 Euro i m J a h r !

 

Reinhold Veit beweist erneut  fotografisch- inhaltliches Können quasi im Start up- Vortrag

Nach der schon erwähnten lukullischen Stärkung durch Speis` (“Gulasch-Suppe”) und Trank` zeigte HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit sein fotografisch-inhaltliches Können im letzten Teil der Jahreshauptversammlung: Es galt, einen höchst kurzweiligen und sehr interessanten Vortrag zu zeigen, wie in der Gegenüberstellung die historischen Fotos im früheren König von Einst zu meist deckungsgleichen fotografischen und aktuellen (von Veit vorgenommenen) Aufnahmen wirk(t)en.

Da wurden zunächst die fotografisch-dokumentarischen Vergleiche an Hand der jeweils gesamten Alexanderstraße und der gesamten Bahnhofstraße gewählt – oft sogar von der Zeit des Deutschen Kaiserreiches ausgehend bis hin zur Gegenwart (2018/2019)- für Bürgerinnen und Bürger, Anlieger, aber auch für Historiker, Bauhistoriker, Architekten -Handwerker, Garten- und Landschaftsplaner, Straßenbauer, Ingenieure u.a. sehr interessant. Das “Veit-Start up” war mehr als geglückt, was durch die zahlreichen Fragen und Anregungen der Anwesenden sowie dem abschließenden Applaus bestätigt werden konnte.

Lassen wir uns alle überraschen, was alles noch daraus werden kann!

 

(Unsere Titelseite zeigt die für das Heimatmuseum gespendete historische Rosshaar-Kämmmaschine, die sich im unteren zweiten Raum des Museums  – “Handwerksraum”- befindet; zum Bericht/Foto: R. Veit)

 

 

 

 

Presseberichterstattung:

“Die Hüter der Kurstadt-Schätze- Lokalhistoriker des Heimat- und Geschichtsvereins sind mit Heimatmuseum und Historischer Kapelle aktiv” (Von Gerhard Grünewald); Quelle: Odenwälder Echo/Ostern 2019/20.4. 2019, Rubrik Odenwald, S. 16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HGV Bad Kölnig e. V. Aufsteller_01 HGV Bad König e.V. Aufsteller_02

 

 

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürger Heinrich Engelhardt, Bad König)                                                                       (Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

Canon A 1

KB- Spiegelreflex, 1978- 1985

Objektiv: 1: 1,8/50 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürgerin Irene Jakob, Bad König)

Zeiss- Ikon- Ikonta

6 x 9 Klappkamera für Rollfilm, 1929- 1937

Objektiv: Novar Anastigmat 1: 6,3 /105 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Wolfgang Spannaus, Bad König)

Polaroid Land Camera

Modell 660

Baujahr 1981

 

Erste 600er Kamera mit Autofokus

Minolta Dynax 9 xi

KB- Spiegelreflex-Profikamera

Baujahr 1992- ?

Objektiv xi-Zoom f 3.5- 4.5/ 28- 105 mm

 

Nikon F 60

KB- Spiegelreflexkamera

Baujahr 1998- 2001

Objektiv Nikkor f 3.3- 4.5/ 24- 50 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet Hubert Jung, Bad König)

Zeiss Ikon- Contina L

Color Pantar

Objektiv Zeiss Ikon

1: 2,8/ 45 mm

Baujahr 1963-1965

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Familie Rolf Fäth, Bad König)

 

Voigtländer Bessa

Rollfilm- Klappp-Kamera 6×9

Baujahr 1929- 1955

Objektiv Anastigmat Voigtar

f 7,7/ 10,5 cm

 

 

K-Regulette

Kleinbildkamera 135

Firma King KG, Bad Liebenzell

Baujahr 1960

Objektiv Color- Isconar

f 2,8/ 45 mm  Isco- Göttingen

 

 

 

 

Bad König im Odenwald/Germany. Die von Gerhard Koch und Reinhold Veit innerhalb des Heimatmuseums neu installierte ” Historische Foto-Ecke” erfreut sich seit kurzer Zeit größerer Beliebtheit.  Neben den anfänglich von Gerhard Koch und Reinhold Veit gestifteten Starter-Sets von historischen Foto-Apparaten gesellten sich (Neuzugänge- siehe Liste oben) in wenigen Tagen neue Geräte hinzu, die von weiteren Bad Königer Bürgerinnen und Bürgern bzw. Familien gestiftet wurden. Vielen Dank dafür! Es wird mit Verlaub darauf hingewiesen, dass alleinige Ansprechperson für diese Abteilung, die als Dauerausstellung konzipiert ist, Vorstandsmitglied Reinhold Veit (Tel. 06063-3293) ist.   Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

HGV Bad König e. V. Aufsteller_01     HGV Bad König e.V. Aufsteller_02     (“Bad Königer Foto-Ecke” im Heimatmuseum Bad König e.V.– Fotos: Reinhold Veit, Bad König – Das Foto oben zeigt die schon stark erweiterte Foto-Dauerausstellung.)

 

Die lange Bad Königer Tradition des Fotografierens

Bad König im Odenwald.

In Bad König gab es schon seit jeher eine relativ lange fotografische Tradition, was auch daran liegen mag, dass der von den Wäldern umgebene Ort ebenso zu schönen fotografischen Aufnahmen prädestinert war und ist wie das an dem heutigen Bade-Städtchen westliche liegende Tal der Mümling, welche in Beerfelden entspringt und in Obernburg in den Main mündet. Vielleicht ist das aber auch dem Umstand geschuldet, dass Kur und Fremdenverkehr hier schon sehr lange Einzug hielten.

Aber letztendlich sind es die Menschen gewesen, die viel, sehr viel fotografisch festhielten und es in allen subjektiven Facetten auch für die Nachwelt dokumentierten- in Profession und Leidenschaft!

Das ist mithin auch ein primärer Grund gewesen, weshalb die Bad Königer Urgesteine Gerhard Koch und Reinhold Veit innerhalb des Heimatmuseums Bad König nunmehr eine “Bad Königer Foto-Ecke” installierten, die aus dem dem Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V für das Museum gestifteten historischen Fotogeräten besteht.

 

 

Wer erfand eigentlich die Kamera?

Im Jahre 1839 wurde die Erfindung in der französischen Hauptstadt Paris bekannt gegeben und zu Ehren des Erfinders „Daguerreotypie“ genannt. Das war die eigentliche Geburtsstunde der Fotografie. 1841 konstruierte der Österreicher aus Wien Peter W.F. Voigtländer die erste Kamera aus Metall, bestückt mit dem ersten lichtstarken Objektiv (1: 3,7) von Josef Petzval.

 

 

 ” Historische Foto-Ecke” im Heimatmuseum Bad König im Odenwald:

Historische Kollektion  (Gestiftet von Gerhard Koch, Bad König):

 

Kamera für Platten- und Rollfilm

1930er Jahre

 

Plattenkamera 13 x 18

ca. 1900

 

Plattenkamera 13 x 18

Carl Zeiss, Jena

1920-1930

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Reinhold Veit, Bad König):

 

 

Braun Imperial V Reporter Box

Firma Carl Braun, Nürnberg, 6×9 Rollfilm

Baujahr 1951-1954

 

 

Agfa Isolette I

Mittelformatklappkamera 6×6

Baujahr 1951-1958

 

 

Polaroid Land Camera

Modell J 33 USA 1961- 1963

Rollfilm der Serie 30

 

 

 

Asahi Pentax KX

Spiegelreflexkamera von 1975

Mit Objektiv 3,5 /28 mm

 

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürger Heinrich Engelhardt, Bad König)

 

Canon A 1

KB- Spiegelreflex, 1978- 1985

Objektiv: 1: 1,8/50 mm

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürgerin Irene Jakob, Bad König)

 

Zeiss- Ikon- Ikonta

6 x 9 Klappkamera für Rollfilm, 1929- 1937

Objektiv:  Novar Anastigmat 1: 6,3 /105 mm

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Wolfgang Spannaus, Bad König)

 

Polaroid Land Camera

Modell 660

Baujahr 1981

Erste 600er Kamera mit Autofokus

 

 

Minolta Dynax 9 xi

KB- Spiegelreflex-Profikamera

Baujahr 1992- ?

Objektiv xi-Zoom f 3.5- 4.5/ 28- 105 mm

 

 

Nikon F 60

KB- Spiegelreflexkamera

Baujahr 1998- 2001

Objektiv Nikkor f 3.3- 4.5/ 24- 50 mm

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Hubert Jung, Bad König)

 

Zeiss Ikon- Contina L

Objektiv Zeiss Ikon

Color Pantar

1: 2,8/ 45 mm

Baujahr 1963- 1965

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Familie Rolf Fäth, Bad König)

 

Voigtländer Bessa

Rollfilm- Klappp-Kamera 6×9

Baujahr 1929- 1955

Objektiv Anastigmat Voigtar

f 7,7/ 10,5 cm

 

 

K-Regulette

Kleinbildkamera 135

Firma King KG, Bad Liebenzell

Baujahr 1960

Objektiv Color- Isconar

f 2,8/ 45 mm  Isco- Göttingen

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressehinweis:

“Als die Bilder stehen lernten- Heimatmuseum Bad König zeigt analoge Fotoapparate” (Titelseite Odenwälder Echo vom 13. März 2019) , darin der Bericht dazu: Als die Bilder stehen lernten- Heimatmuseum Bad König gewährt einen Blick aufs Fotografieren lange vor der Smartphone-Ära” (Von Gerhard Grünewald); Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 13. März 2019 (Rubrik Odenwald), S. 10

 

Ansprechperson für Fragen im Rahmen der “historischen Foto-Ecke” innerhalb des Heimatmuseums Bad König: HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit, Bad König

Diese “Bad Königer Foto-Ecke” ist nunmehr- da sie sich größeren Zuspruches erfreut-  als “Dauerausstellung” innerhalb des Heimatmuseums Bad König konzipiert.

 

Literatur (Auswahl):

Todd Gustavson: Die Geschichte der Kamera: Eine Geschichte der Fotografie (Verlag Libero) 2016

Theres Mulligan/David Wooters (Hrsg.): Geschichte der Fotografie von 1839 bis heute, o.O.2017

 

 

 

 

(Stand: 24. März 2019 )