(Aktuelle Aufnahme vom 20. Mai 2020/Foto-Rechte: Reinhold Veit, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

Literatur dazu:

“Die evangelischen Geistlichen in der Grafschaft Erbach und in der Herrschaft Breuberg um 1780 und in der Herrschaft Breuberg um 1780-

Eine Ergänzung von Lucks Reformations- und Kirchengeschichte von 1772  (Von Dr. Johann Heinrich Kumpf, Berlin)

(Quelle: Odenwald-Heimat/Monatliche Beilage des Odenwälder Echo- AUS NATUR UND GESCHICHTE Nr. 4/2020  95. Jahrgang/ Beilage im Odenwälder Echo vom Dienstag,  19.5.2020). Der zweite Teil/Schluss erschien am 4.Juni 2020 Nr. 5 als Beilage im Odenwälder Echo (dito).

Die Expertise wird zudem auch im kommenden “Gelurt 2021” – Jahrbuch des Odenwaldkreises– ab dem kommenden Winterquartal 2020 erscheinen.

Darin ist auch ein längerer Abschnitt “König” zu den beiden Pfarrern im damaligen König biografisch vorhanden, gerade zu dem letztgenannten Geistlichen: Pfarrer Betz und Pfarrer Melsheimer.

 

Pfarrer Betz stirbt- Pfarrer Melsheimer kommt

Zitat (dito/siehe oben):

 

“König

1776 den 18. Decembr. starb Herr Joh. Christian Betz seit 1756 gewesener Gräfl.-Erbach-Schönbergischer Consistorialrath und Pfarrer zu König. Ihm folgte, und ward, als Gräfl. Erbachschönbergischer Consistorialrath, Hofprediger und Pfarrer zu König am 13. Sonntag nach Trinit. 1777 vorgestellt:

Herr Georg Friedrich Melsheimer bisher gewesener Inspector und Pfarrer zu Kaiserslautern. Er ist geboren den 28. Oct. 1751. Sein Vater war Herr Johannes Melsheimer, damaliger Inspector und Pfarrer in der Churpfälz. Oberamtsstadt Mosbach am Neker nachheriger Inspector im Amt Gernersheim, und Pfarrer zu Fischlingen bey Landau, der 1775 im April verstorben. Im Jahr 1763 kam er ( d.i. Georg Friedrich Melsheimer) nach Karlsruhe auf das dortige Gymnasium Akademicum, und wurde daselbst 1766 in die lateinische Gesellschaft als Mitglied aufgenommen.

Von 1767-1770 vollendete er in Tübingen und Giesen seinen theologischen Curs, ward den 9ten Jun. dieses Jahrs in Heidelberg von den Churfürstl. Pfälz. Consistorio examiniret, und des Abends in der Betstunde, als Vivcarius  zu Fischlingen ordiniret. Kam 1774 in die Churpfälzische Amtsstadt Kaiserslautern, an die Stelle des nach Darmstadt, als erster Hofprediger beruffenen Herrn Inspector Krämers, und hielte den 3ten Sonnt. nach Trin. seine erste Predigt. Den 8. Febr. 1775 erhielte er das Inspectionsdiplom über die Lauterer Classe, ward, einige Tage darauf, als öffentlicher Lehrer der Philosophie, und der schönen Wissenschaften bey der dortigen Kameral hohen Schule angestellt etc.”

 

 

“Bad König- die Geschichte einer Stadt (II) – Die Kapelle auf dem Friedhof” (Herausgegeben vom Heimat und Geschichtsverein Bad König e.V./Zusammenstellung und Texte von Otto Pichl – Erst-Druck Erich Stockert (ISBN 3-924388-02-4) Bad König- 1. Auflage 1985.  In dieser Schrift wird auch Pfarrer Betz (S. 6/S. 20f. mit Bildern der Grabesplatte) kurzbiografisch erwähnt.

 

 

 

 

 

Der Grabstein von Pfarrer Georg Friedrich Melsheimer (28.10. 1751- 15. Juni 1818)- dem Betz-Nachfolger- in König im Odenwald

 

 

 

 

 

Text auf dem Grabstein von Pfarrer Melsheimer, aus Odenwälder Buntsandstein gefertigt, im “hinteren” Odenwald damals üblich:

 

Georg Friedr. Melsheimer

von Klein– Fischlingen,

Hofprediger und Inspector zu Koenig

starb dem 15. Juni 1818   

68 Jahre

 

(Erkennung/Fotos: R. Veit)

Der Grabstein befindet sich in Nähe der Aussegnungshalle auf dem Friedhof Bad König. Ob der Standort auch die Grabesstätte ist, kann als nicht gesichert angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

(Stand: 15.06.2020)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Georg Friedr. Melsheimer

von Klein – Fischlingen,

Hofprediger und Inspector zu Koenig

starb dem 15. Juni 1818

68 Jahre

 

 

 

(HGV Bad König e.V.- historische Bilddatenbank: Der Blick aus dem Lustgarten heraus über die Mauer hin zu einem Teil der evangelischen Schlosskirche Bad König/Odenwald: Wie viele Trauungen, Taufen, Gedenken für die Verstorbenen mögen hier damals gewesen sein? Zum Bericht.)

 

Archivalien aus längst vergangenen Zeiten Bad Königs für die Nachwelt

Bad König im Odenwald. Alexander Körner vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. hat sich in seiner Freizeit auf “arbeits- und zeitintensives Territorium” begeben. Er erarbeitet nämlich quasi für die Nachwelt historische Personen- und Familiendaten und erstellt digital auf diesem Wege eine diesbezüglich spezielle Dokumentation. Worum handelt es sich genau? Was wurde bisher schon erfasst?: Es geht um die historische Epoche “AltKönigs” mit den Heiraten (1876-1929), Sterbefällen (1948-1951), Geburten (1876-1877), weitere folgen. In Planung sind weiterhin die Geburten 1878-1896, Heiraten 1930-1940, Sterbefälle 1952-1955– eine Arbeit mindestens für das restliche Jahr. “Insgesamt haben wir bis jetzt 14838 Personen, 4559 Heiraten und insgesamt 26339 Daten digital  erfasst!”, so Alexander Körner, der auch auf den ” dereinst historisch gelegten “Personen-Grundstock” von Jakob Koch und Wilhelm Schnellbächer” den massiven Aufbau “Stück für Stück” setzen kann.   (Stand: 11.Mai 2020) 

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Bad König im Odenwald. Alexander Körner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V., hat wieder historisch publiziert. Dieses Mal recherchierte und forschte Alexander Körner nach den historischen Spuren des Brauwesens in (Bad) König im Odenwald. 

 

In der renommierten Fachpublikation “Unser Steckenpferd”-Unabhängige Fach- und Verbandszeitschrift von IBV-1. ÖBSC- Cambrinus (Internationaler Brauereikultur-Verband e.V.) sind die gewonnenen Erkenntnisse- angereichert mit historischem Bildmaterial und Dokumenten- nachzulesen:

 

1.  Hessen historisch- Bad König (1. Teil)   (“Unser Steckenpferd”/60. Jahrgang/Nummer 4-2019)

2. Hessen historisch- Bad König (2. Teil)  (“Unser Steckenpferd”/61. Jahrgang/Nummer 1-2020)

(Bestellungen: Michael Lüking, An der Schule 1N, D- 29342 Wienhausen, Tel.: + 49 51 49 76 54 111  (lueking@ibv1958.de)

 

Vergleichen Sie bitte auch auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de die Seite:

Odenwald-Historie: HGV-Vorstand Alexander Körner aus Bad König verfasst Untersuchung zum historischen Brauwesen am Fallbeispiel Brensbach im Odenwald

 

Unsere obige historische Aufnahme (HGV Bad König e.V. -Bilddatenbank) zeigt den historischen “Schönberger Hof” (ganz links), in dem in früheren Zeiten auch Bier im ehemaligen Brauhaus von 1842 (hinter der heutigen Gaststätte, einsehbar von der Schwimmbadstraße) gebraut wurde.

 

Sehen Sie bitte dazu ein Schaubild als Fallbeispielvon Ahnenforscher und HGV-Vorstandsmitglied Alexander Körner (Zweiter Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V.) entwickelt- über eine (Bad) Königer Bierbrauer-Dynastie namens Büchner.  Bitte auf den Link klicken:

 

Büchner Bierbrauer Vorfahren 1

 

 

 

 

 

 

Hier sehen Sie den literarischen Bezug auch zu Alexander Körners Sammel-Leidenschaft zu historisch begründeten Bierdeckeln (und auch Bierkrügen), wo die lobenswerten Körner-Untersuchungen zum historischen Brauwesen (bei früheren Gaststätten) zunächst von Brensbach im Odenwald und nunmehr auch Bad König im Odenwald  begründet sind.

 

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Bad König – Literatur

Vito von Eichborns epische Version über Karl Bender/Charles Bendire und Alexander Körners Sammel-Passion

Bad König im Odenwald. „20.000 Vogeleier hat er gesammelt – die ersten 8.000 wurden die Grundlage für die Sammlung im Nationalmuseum in Washington, der berühmte amerikanische Ornithologe Charles Bendire, nach dem sogar eine Drosselart benannt wurde, die „Bendire’s Thrasher“.

Erst jetzt hat sich herausgestellt, dass er als Karl Emil Eduard Bender aus (Bad) König im Odenwald stammt. 1836 dort geboren, muss er hier in der Kindheit dem 1838 geborenen Forscher Carl Weyprecht über den Weg gelaufen sein. 1853 fuhr er zusammen mit seinem Bruder nach New York. Dem gefiel’s da nicht – er drehte um nach Hause und ging bei der Seefahrt verloren. Unser Kinnicher ging zur Armee, kämpfte im Bürgerkrieg und heftig gegen die Indianer – und entdeckte in den Weiten des Landes seine Liebe zur Natur.

Und es wird eine schöne Story kolportiert: Als er (Charles Bendire) 1872 eines Tages in Arizona unterwegs war und gerade einem Bussard ein Ei aus dem Nest stahl, nahm ein Apache ihn unter Feuer. Da nahm der Vogelfreund das Ei in den Mund, bis er ins Camp zurückkam. Es wird erzählt, dass er sich einen Zahn zerbrach beim Versuch, das große Ei im Mund hin- und herzudrehen.

Und in der Gegenwart Bad Königs: 40.000 Exemplare – also doppelt so viele – hat Alexander Körner gesammelt – allerdings nicht Eier, sondern vornehmlich historisch zu nennende Bierdeckel. Auch dies ist nicht nur Sammelei – er forscht geradezu in der Weltgeschichte der Biere. Natürlich ist er federführendes Mitglied im hiesigen Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. und weiß alles über die früheren sechs Brauereien mit eigener Gastwirtschaft von Bad König.“ (Das „Bad König-Buch“ von Vito von Eichborn wird ja diesjährig erscheinen und kann über den örtlichen Buchhandel schon vorbestellt werden.) Nachzutragen wäre hier noch, dass dies hier Zitierte ein literarischer Entwurf unseres letztjährigen Stadtschreibers Vito von Eichborn ist, der während seines Bad Königer Aufenthaltes im Herbst 2019 mehrmals an den sonntäglichen Vormittagen im Heimatmuseum Bad König weilte und „sich etwas vom Schreiben bis in die Nacht hinein“ dann museal entspannte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Alexander Körner, HGV Bad König e.V.)

 

 

(Textzusammenstellung: Reinhold Nisch, HGV Bad König e.V.)

(Scan: R. Veit, HGV Bad König e.V. : Mit diesem kleinen Nostalgie-Moped italienischer Bauart kam Bad Königs Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn an manchen Sonntagvormittagen im September/Oktober 2019 auf dem Innenhof des historischen Zentrums an und besuchte anschließend das hiesige Heimatmuseum, um sich “bei einer guten Tasse Kaffee” (zubereitet von HGV-Mitglied Walter Löb) über Bad Königs Historie umfassend zu informieren.)

 

 

Vito von Eichborns epische Version über Karl Bender/Charles Bendire Vogeleier- Sammel- Leidenschaft * und Alexander Körners schon historische Bierdeckel- Sammel- Passion

 

Bad König im Odenwald.  „20.000 Vogeleier hat er gesammelt – die ersten 8.000 wurden die Grundlage für die Sammlung im Nationalmuseum in Washington**, der berühmte amerikanische Ornithologe Charles Bendire, nach dem sogar eine Drosselart benannt wurde, die  „Bendire’s Thrasher“.

Erst jetzt hat sich herausgestellt, dass er als Karl Emil Eduard Bender aus (Bad) König im Odenwald  stammt. 1836 dort geboren, muss er hier in der Kindheit dem 1838 geborenen Forscher Carl Weyprecht über den Weg gelaufen sein. 1853 fuhr er zusammen mit seinem Bruder nach New York. Dem gefiel’s da nicht – er drehte um nach Hause und ging bei der Seefahrt verloren. Unser Kinnicher ging zur Armee, kämpfte im Bürgerkrieg und heftig gegen die Indianer – und entdeckte in den Weiten des Landes seine Liebe zur Natur.

Und es wird eine schöne Story kolportiert: Als er (Charles Bendire) 1872 eines Tages in Arizona unterwegs war und gerade einem Bussard ein Ei aus dem Nest stahl, nahm ein Apache ihn unter Feuer. Da nahm der Vogelfreund das Ei in den Mund, bis er ins Camp zurückkam. Es wird erzählt, dass er sich einen Zahn zerbrach beim Versuch, das große Ei im Mund hin- und herzudrehen.

Und in der Gegenwart Bad Königs: 40.000 Exemplare – also doppelt so viele – hat Alexander Körner gesammelt – allerdings nicht Eier, sondern vornehmlich historisch zu nennende Bierdeckel. Auch dies ist nicht nur Sammelei

– er forscht geradezu in der Weltgeschichte der Biere. Natürlich ist er federführendes Mitglied im hiesigen Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. und weiß alles über die früheren sechs Brauereien mit eigener Gastwirtschaft von Bad König.“ (Das „Bad König-Buch“ von Vito von Eichborn wird ja diesjährig erscheinen und kann über den örtlichen Buchhandel schon vorbestellt werden.) Nachzutragen wäre hier noch, dass dies hier Zitierte ein literarischer Entwurf unseres letztjährigen Stadtschreibers Vito von Eichborn ist, der während seines Bad Königer Aufenthaltes im Herbst 2019 mehrmals an den sonntäglichen Vormittagen im Heimatmuseum Bad König weilte und „sich etwas vom Schreiben bis in die Nacht hinein“ entspannte. Alexander Körner hat übrigens mittlerweile seine historischen Untersuchungen zu den “Brauereien im Bad König von einst“ abgeschlossen und publiziert.

 

** Smithsonian Institution (Nationalmuseum Washington/USA)

 

 

 

 

 

*  Weitere Pressehinweise zu dem in (Bad) König im Odenwald im Jahre 1836 geborenen großen Ornithologen Karl Bender/Charles Bendire und auf weiteren Themenseiten zu Karl Bender/Charles Bendire auf dieser Hoempage www.hgv-badkoenig.de:

 

“Einem weiteren großen Sohn Bad Königs des 19. Jahrhunderts auf der Spur: Karl Bender/Charles Bendire wird ein berühmter Ornithologe in Amerika!” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 29. Mai 2020/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst, S. 6)

 

“Der unbekannte Sohn-Bad Königs Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender” (Titelseite 1)/ “Der unbekannte berühmte Sohn- Bad Königer Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender, der es als Ornithologe zu Ruhm gebracht hat” Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 9. Juni 2020/Rubrik Odenwald. S. 10 – mit Fotos: Repro Reinhold Veit/HGV Bad König/Archivfoto: Dirk Zengel)

 

(Die wunderschönen Fotoaufnahmen auf dieser Seite stammen von Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

Das langjährige HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit berichtet über die Installierung einer Glockenanlage auf dem Dach der Historischen Kapelle vor gut 20 Jahren:

 

Eine Abhandlung über die Glocke in der Historischen Kapelle von Bad König.

 

In der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König vom 27. März 2001

wurde der Vorstand beauftragt, die Vorbereitungen zur Installierung einer Glockenanlage zu treffen.

Am 9. April 2001 wurde ein Antrag an den Magistrat gestellt, der in seiner Sitzung vom 13.6.2001 zustimmte.

Die angeschriebenen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden begrüßten die Anbringung einer

Läuteanlage. Aus statischen Gründen legte man sich auf die starre Anbringung der Glocke im Dachreiter

fest. Die Glocke wird von einem Magnetanschlaghammer angeschlagen. Die Hessische Denkmalpflege hat der

Maßnahme zugestimmt. Am 1.8.2001 wurde in der Vorstandssitzung beschlossen, die 64 kg- Glocke bei

dem günstigsten Anbieter, der Firma Bachert, Heilbronn, zu bestellen. Die Glocke wurde mit der Inschrift

„Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. Sanierung 1999 – 2001″ versehen. Die Kosten betrugen

8.265,– DM. Die Glocke wurde am 5. Oktober 2001 in Heilbronn gegossen. Die Montage der Glocke fand

am 7. November 2001 statt. Die Inbetriebnahme der Glocke erfolgte am 18. November 2001 anlässlich der

Feier zum Volkstrauertag. Die Glocke wird seit dieser Zeit bei Beerdigungen und besonderen Anlässen

geläutet. Die Kosten für die Glocke und die elektrischen Anschlüsse trug der Heimat- und Geschichtsverein

Bad König und wurde aus Spenden und Vereinsmitteln finanziert.

 

 

HGV-Vize Alexander Körner fand diese Beschreibung der Glocke für die Historische Kapelle in den Aufzeichnungen des langjährigen und unvergessenen HGV-Vorsitzenden Karl Ludwig (“Carlu”) Kraft:

Glocke im Dachreiter der alten Friedhofskapelle

64 kg schwer, bestehend aus 78 % Kupfer und 22 % Zinn. Der Glockenschlag mit Magnetschlaghammer wird ausgelöst mit einer Funkhauptuhr. Die Glockenanlage wurde im November 2001 installiert. Vorher war noch nie eine Glockenanlage auf dem Bad Königer Friedhof. Die Gesamtkosten der Glockenanlage in Höhe von 8.265,– DM wurden vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. finanziert.

 

 

 

 

 

 

 

Bad Königer HGV-Flyer für das Heimatmuseum und historische Stätten

Bad König. Ein Flyer wurde in Bad König erstmals seit sehr langer Zeit- dieses Mal in Color-Print- für das Heimatmuseum und für die Historische Kapelle u.a. erstellt. Vor paar Jahrzehnten gab es einmal ein schwarz-weiß gehaltenes Faltblatt vom HGV Bad König e.V. Hinweisen sollte man noch, dass der  Heimat- und Geschichtsverein Bad König dies alles in Eigenregie finanziell noch gestemmt hat, was oft nicht mehr selbstverständlich und auch nicht leicht in der ehrenamtlichen Vereinstätigkeit ist.

 

(Die Scans zum Geschichts-Flyer stammen von Reinhold Veit, HGV Bad König e.V., welcher auch die fotografischen Aufnahmen  für diesen herstellte. Die “Historische Kapellen-Motivik” und das “Carl Weyprecht-Porträt” basieren auf den Original-Werken von Künstlerin/Kunsthistorikerin Heidi Hoffmann aus Bad König, zugleich HGV Bad König e.V. Das Layout wurde von Künstlerin Corinna Panayi-Konrad (Michelstadt/Weiten-Gesäß entworfen, konzipiert und gedruckt.)

Eine Autorin/Verlegerin (“Mäuse-Verlag”) aus Bad König im Odenwald und ein Schriftsteller/Verleger (“Vitolibro-Verlag”) mit Bezug zu Bad König im Odenwald: Maria Kristin Gerstenberg und Vito von Eichborn mit wundervollen Kinderbüchern für Alt und Jung

 

Bad König im Odenwald. Auch ein Stück Heimat-Historie: Nicht nur, dass Bad König in seinem Heimatmuseum mit einer umfangreichen Mausefallen-Sammlung aufwarten kann, sondern es gibt auch hierzulande nunmehr einen “Mäuse Verlag”, in dem ein Kater eine buchgemäß  besondere Rolle spielt, ebenso wie im “Vitolibro-Verlag” unseres Bad Königer Stadtschreibers Vito von Eichborn ein Kinderbuch-Klassiker aus den USA (nämlich “Millionen Katzen”) auch eine besondere Stellung im Verlagsangebot einnimmt:

 

Wo Mäuse nun sind, gehören auch Katzen dazu. Aber an dieser Stelle sei ein besonderer Hinweis erlaubt: Die  folgenden Kinderbücher- selbstverständlich auch für “große Kinder” sehr empfehlenswert- handeln primär von Katzen bzw. einem Kater, sowohl in dem bei Bad Königs Stadtschreiber Vito von Eichborn in dessen ureigenem Verlag Vitolibro erstmals in deutscher Sprache erschienenen Buchtitel als auch in den Kinderbüchern von der in Bad König im Odenwald  lebenden und mit ihren Töchtern Vivien und Matilda wirkenden Autorin Maria Kristin Gerstenberg (eigener “Mäuse-Verlag”):

 

 

Von Katzen für Kinder, wie insgesamt für Alt wie Jung der “ewige Klassiker” aus Amerika aus dem Vitolibro-Verlag, erstmals in deutscher Übersetzung nach so vielen Jahrzehnten:

 

 

Wanda Gág: “Millionen Katzen” Verlag Vitolibro/Malente- www.vitolibro.de- (ISBN 978-3-86940-127-0)  9,95 Euro.  Der Kinderbuch-Klassiker aus den USA mit tiefsinniger Erkenntnis liegt zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vor. Vitolibro ist der Verlag “hoch oben im deutschen Norden”, den Bad Königs Stadtschreiber Vito von Eichborn betreibt, hegt und pflegt.

Zum Buch selbst: “Es ist das älteste amerikanische Buch, das noch gedruckt wird; in den USA gehört es zu den besten hundert Kinderbüchern aller Zeiten.” Und: ” Millions of Cats erschien 1928 und gewann den Lewis Carroll Shelf Award und den Newbery Honor Award, eine selten vergebene Auszeichnugn für ein Bilderbuch.” (dito, S. 4)  Hier ist ein sehr altes Ehepaar auf der Suche nach der schönsten Katze Amerikas.

Zur Autorin selbst: www.wandagaghouse.de  (226 N Washington Stree, New Ulm, MN 56073, Vereinigte Staaten von Amerika)

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem “Mäuse-Verlag” der in Bad König lebenden und wirkenden Kinderbuch-Autorin  Maria Kristin Gerstenberg:

 

Maria Kristin Gerstenberg – Vivien und Matilda: Die Abenteuer von Vladimir Petrokov- Wie alles begann”  Mäuse Verlag- www.mariagerstenberg.de

(ISBN 978-3-9820844-4-2) 16.90 Euro / Bad König 2019 (1.Auflage)    Aus der Welt von Vladimir Petrokov, der schönsten Katze Russlands.

“Eine Geschichte von Kindern für Kinder- Hast Du dich nicht auch schon immer gefragt, wo die schönste Katze der Welt geboren wurde? In unserer neuen Geschichte `Wie alles begann`erfährst du endlich, wo unser mutiger Abenteurer Vladimir Petrokov herkommt. Eine Geschichte über Freundschaft . Denn weißt du zusammen ist man weniger allein.” (Klappentext/Rückseite des Buches)

 

Presse:

“Ein Leben als Schriftstellerin- Maria Kristin Gerstenberg hat sich einen Traum erfüllt und schreibt in Bad König mit Kindern Bücher für Kinder” Von Elmar Streun (Odenwälder Echo v. Mittwoch, 15. Januar 2020/Rubrik “Odenwald”, S. 10)

Bestellung der Bücher (dito/S. 10):

“In der Buchreihe “Die Abenteuer von Vladimir Petrokov” geht es um Geschichten über Mut und den Glauben an sich selbst. Erschienen sind “Wie der Kakao erfunden wurde”  16.90 Euro (ISBN 978-3-9820844-1-1) und “Wie alles begann” 16.90 Euro (ISBN 978-3-9820844-4-2). Zu jedem Buch gibt es auch das passende Hörbuch im Online-Shop der Autorin Maria Kristin Gerstenberg. Dazu gehörige Produkte sind “Das Malbuch” (ISBN 978-3-9820844-0-4), “Meine Abenteuer-Geschichten” (ISBN 978-3-9820844-5-9), “Familienkalender” (ISBN 978-3-9820844-3-5) sowie Sticker, Kakaotasse, Postkarten und individuelle Familienporträts im Stil des Logos…” (est)

 

 

 

Katzen, nichts als Katzen- weitere wunderbare Kinderliteratur mit Katzen:

Mira Gysi: Einmal durchs ganze Jahr 40 Seiten, ab 4 Jahren  (ISBN: 978-3-314-10520-3), NordSüdVerlag AG, Franklinstraße 23, CH- 8050 Zürich

Hans Fischer: Der Geburtstag  40 Seiten, ab 4 Jahren (ISBN: 978-3-314-10517-3 – Deutsch), NordSüdVerlag AG, Franklinstraße 23, CH- 8050 Zürich, auch in weiteren Versionen- ISBN: 978-3-314-10516-6 (Schweizerdeutsch) und ISBN: 978-3-314-10515-9 (Englisch)

Apropos Katzen: Pitschi ist wohl das berühmteste Büsi der Schweiz!

 

Alle Bücher sind über den Buchhandel zu beziehen.

 

 

Und nebenbei bemerkt: Es gibt auch noch im Heimatmusem Bad König eine sehr große Mausefallen-Sammlung zu begutachten, was stets ein Schmunzeln bei (fast) allen (großen und kleinen) Besucherinnen und Besuchern verursacht.

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.                                                                  Foto/Scans: Reinhold Veit/Texte: Reinhold Nisch, beide HGV Bad König e.V.

 

Der Baseler Künstler Peter Birmann aus der gleichnamigen renommierten Maler-Schule schenkt seinem hochtalentierten und erst 12 Jahre alten Schüler Adolf Follenweider (dem Sohn von Johann Rudolf Follenweider, der das älteste Bad König-Gemälde schuf) den “Wohleingerichteten Schreib-Calender auf das Jahr 1814”

 

Mit kalligrafischer Widmung eingetragen und auf den Vorderdeckel (links unten) geklebt: “Diesen Preis erhält der hoffnungsvolle Schüler Ad. Follenweider als der erste seiner Klasse im Frühlingsmonat 1835 von seinem Lehrer P. Birmann.”

Peter Birmann (1758-1844) – dessen Werk von der “Teufelsbrücke” u.a. Berühmtheit erlangt/Museum Winterthur- unterrichtet offenbar den noch sehr jungen Sohn seines Künstlerkollegen Johann Rudolf Follenweider (1774-1847), Adolf Follenweider (1823-1895) und schenkt dem Zwölfjährigen dieses Büchlein, vor allem dessen noch unbenutzten Durchschüssen (Leerseiten) wegen, die der hochtalentierte Junge für Zeichnungsübungen nutzen kann, und der nutzt sie intensiv, wie wir hier schnell feststellen können!

 

(Privatbesitz /Sämtliche Scans von Reinhold Veit/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harmonie des Häuser-Ensembles inmitten der Markanz von Bäumen

 

Blätterzweig- und Objekt-Studie

 

Burg- bzw. schlossähnliches Anwesen auf Anhöhe mit naturellem Umfeld

 

Pferde-Studie mit zweitem Ansatz im Hintergrund und eigenem Namenszug

Floristische Studien

Gebäude-Ensemble

 

Studie eines Hauses

Truthahn und Schwan/eingeklebt)

 

 

Sehen Sie sich bitte auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de weitere Berichte zu den Follenweiders an.

Weiteres zu den Follenweiders in: Boerlin-Brodbeck, Yvonne und Gustav Coutelle: Johann Rudolf Follenweider und sein Sohn Adolf Follenweider. Die Schenkung Hermann und Maja Spiess-Schaad, Kunstmuseum Basel, 1983

 

 

Bad König. Das renommierte Künstler-Ehepaar Marianne und Paul August Wagner brachte Mitte Dezember 2019 ein Werk “Skulpturen in Bad König” heraus. Die Kunst-Broschüre mit qualitativ hochwertigem Fotomaterial über die geschaffenen Skulpturen in Bad König können Sie bitte direkt für 10 Euro/Stück  (2 000041 288137 – 00001) beziehen bei Marianne und Paul August Wagner, Lindenstraße 51, D- 64747 Breuberg/Rai-Breitenbach, Telefon 06165 3883244.

 

Paul August Wagner- bei einer seiner Skulpturen an den beiden Seen in Bad König stehend: “Du warst tapfer mein Held! Wir wollten nach Karthago segeln und strandeten im Odenwald.” (Skulpturen im Odenwald, dito S. 12)

 

Folgende Homepages sind empfehlenswert:

www.skulpturenpark-odenwald.de.tl.37

www.skulpturenpark-seckach.de

 

Presse:

“Kunst kommt in den Kurpark- Ehepaar Marianne und Paul August Wagner stellt Bildband “Skulpturen in Bad König” vor” Von Gabriele Lermann (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 14. Dezember 2019- Rubrik Odenwald, S.17)

 

Dokumentation/Archivierung: Hochschularchivierungszentrum  D- 64289 Darmstadt für Südhessen, Magdalenenstraße 8, Abteilung: Pflicht Team Digitales (Hochschulbibliothek Universität Darmstadt) – 1 Exemplar vorhanden (Stand: 16.12.2019)

 

 

Text/Fotos auf dieser Seite: Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Konfirmationszeit 1913/1914 mit Pfarrer vor dem Haupteingang der evangelischen Schlosskirche zu König im Odenwald

König im Odenwald. Ernst dreinblickend- Ausnahme ist die junge Dame ganz rechts in der zweiten Reihe- stellt sich die Konfirmanden der Geburtsjahrgänge 1898/1899 dem Photgraphen. Vielleicht nicht verwunderlich, denn in wenigen Wochen wird sich das Deutsche Kaiserreich in einem Krieg befinden, der als Erster Weltkrieg (1914-1918) in die Geschichte eingehen wird. Es werden entbehrungsreiche Jahre kommen. Mancher Vater wird nicht mehr aus dem Krieg zuzrückkehren, wovon heute noch die Denkmal-Tafeln auf den Friedhöfen in (Bad) König und in Fürstengrund Zeugnisse abgeben.

Und auch mancher junge Mann auf diesem historischen Foto wird noch- vier Jahre später- im letzten Kriegsjahr 1918 vielleicht selbst noch eingezogen werden und nicht mehr zurückkehren.

Anmerkung: Zur damaligen Zeit stellten König selbst und das zum Kirchspiel zugehörige Fürstengrund die Konfirmandinnen und Konfirmanden auch für den Konfirmations-Gottesdienst 1914 in der evangelischen Schlosskirche König.

 

Der aus Bad König stammende Journalist und Autor Michael Lang stellte uns dieses historische Foto aus dessen Familienbesitz zur Verfügung. Demnach sind aus seiner Sicht zu erkennen: Barbara (“Babette”) Schüler geborene Strauß (zweite Reihe ganz links), Marie Schum (“Schumbe Schorschs” spätere Ehefrau/erste Reihe links). Zudem sind auch noch auf dem Bild: Anna Schäfer (“Baschas Anna”), Marie Olt (“Krafte Marie”), die “Jordans Marie” sowie Anna Koch (“Wagners”). Inmitten der Konfirmandenschar steht der evangelische Pfarrer Köpp.

 

Wir schreiben nun  mehr als 100 Jahre später, können die meisten Schicksale dieser jungen Leute biografisch nicht mehr klären. Aber wir denken, dass wir diesen jungen Königer/Fürstengrunder  Leuten wenigstens im Nachhinein “ein bescheidenes fotografisches Denkmal” setzen konnten.

Bad König/Fürstengrund, im Dezember 2019

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

(Foto-Rechte/Copyright: Michael Lang, Michelstadt/ehemals Bad König im Odenwald)