Das “Zahninstitut König” und der “Schönberger Hof” mittels Anzeigenwerbung von 1913

 

 

Bad König. Diese historische 1913er- Anzeige gibt uns Hinweise auf das damalige Hotel und Pension “Schönberger Hof”, was heute noch verändert besteht. (Vgl. Sie bitte dazu unsere informativen Seiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de). Sehr interessant ist aber auch das vielmehr heute Unbekannte. Es gab in der Königer Hauptstraße (jetzt Bahnhofstraße) ein Zahninstitut König, geführt von den Nachfolgern Uhlmann & Sohn. Aber anderes ist nach 100 Jahren nicht mehr absolut gesichert. Es gibt Hinweise darauf, dass einst ein Dr. König an der Ecke Bahnhofstraße/Gartenweg (Platz heutiges “NKD- Gebäude) praktiziert habe und laut Recherchen von Dr. Johann Heinrich Kumpf (in Verbund mit Recherchen von HGV-Mitglied Katharina Haase zum möglichen Praxis-Standort) einer der ersten Kraftwagen- Eigentümer im König vor dem Ersten Weltkrieg und im Kreis Erbach überhaupt gewesen ist. (Odenwälder Jahrbuch “gelurt” 2020: Dr. Johann Heinrich Kumpf: “Wegbereiter des Automobilismus im Odenwald- Die Kraftfahrzeugbesitzer im Kreis Erbach 1909, S. 275ff.)

(Scan: R. Veit/Text: R. Nisch- Stand: 23.01.2021)       Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

 

 

Lektüre-Empfehlung:

Auch der neue Odenwälder Jahrbuch-Band “gelurt” 2021 erhält sehr viel Wissenswertes: Bad Königer Autoren bzw. Autoren mit Bezügen zu Bad König wieder dabei!

Bad König. Jüngst erschien das neue Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte “gelurt” 2021. Wieder sind sehr viele wertvolle historische und kulturelle Beiträge zahlreicher Autorinnen und Autoren enthalten, darunter auch Autoren aus dem Bad Königer Stadtgebiet oder welche, die Bezüge “zu unserem Städtchen” haben: Dr. Ulrich Herrmann (“Dumme Schbrisch- Mir Ourewäller- Der Tragödie fünfter Teil”), Thomas Seifert (“Die Kuh, die nicht schweigen wollte”), Dr. Johann Heinrich Kumpf (einst Etzen-Gesäß, jetzt Berlin/ Beitrag “Sechs Oberschichtfamilien in der Oberzent um 1800”- mit Ursprung partiell zu König), Norbert Allmann (Vielbrunn/ Beitrag “Was für die Armen getan werden sollte”). Die früher an der Carl Weyprecht-Schule Bad König lehrende Pädagogin Christina Hesse hat zudem- zusammen mit ihrem Gatten Dr. Rainer Hesse (Seeheim)- einen zeithistorischen, sehr emotional berührenden Beitrag publiziert: “Über Grenzen oder die Hesse`s komme aus Thüringen nach Hessen/ Geschichte einer Flucht durch Ungarn nach Österreich 1989”. So eignet sich der neue “gelurt”-Band ( ISBN: 978-3-9822567-0-2) gleichermaßen als Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk sowie zum “Selbstbeschenken” und ist zum Preis von 18,00 Euro über den Odenwälder Buchhandel zu beziehen. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Handwerks-Historie (Bad) König im Odenwald:  Friedrich Walthers Kunsttöpferei im Jahr 1913- davor  und danach

 

Bad König. Diese Anzeige (Scan: R. Veit) – wiederum jugendstilhaft gestaltet- aus dem Jahr 1913 präsentiert die von Friedrich Walther– einst aus Michelstadt kommend- etablierte Kunsttöpferei im damaligen König im Odenwald . Noch lange wurde in dieser Töpferei mit Ladengeschäft in der dann späteren Friedrich-Ebert-Straße aus Ton in der Tat wirklich Kunstvolles an wunderschönen Waren (Vasen, Krüge, Wandteller, Koch- und Küchengeschirr, Kaffee-Service, Trink- und Kurbecher etc.) produziert, und schon bei Friedrich Wilhelm Walther wurden die stark nachgefragten Produkte ins In- und Ausland verschickt. Die nächsten drei Generationen sind da ebenfalls federführend zu nennen: Wilhelm, Hermann und Axel Walther. Was man heutzutage kaum mehr wissen kann: Auch Bad Königs großer Heimatmaler Georg Vetter gestaltete die zeichnerischen Vorlagen auf den Produkten teilweise z.B. in den 1920ern mit. Mehr Interessantes können Sie bitte auf ener weiteren Seite dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de einsehen, hier besonders mit dem Titel: “Bad Königs Töpfer-Wesen manifestierte sich gerade einst in der Generationen-Folge der Familien Walther”. Leider besteht diese Töpfer-Kunst nicht mehr in unserem Städtchen. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

(Scan: R. Veit- Text: R. Nisch/HGV Bad König e.V.)

Heimatforscher Alexander Körner erhält personalhistorische Daten von (Bad) König im Odenwald für die Nachwelt

Bad König. Der HGV Bad König e.V. teilt mit, dass Alexander Körner, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, weitere Daten für das Genealogie-Programm des “alten König” im Odenwald aufbereitet hat: Es handelt sich dabei um die personal-historischen Daten 1. Zeitraum 1876-1890 (Geburten), 2. 1876- 1929 (Heiraten), 3. 1876- 1960 (Sterbefälle). Diese Daten aus dem 19. und dem  früheren 20. Jahrhundert sind für die private Familienforschung ebenso bedeutend wie für die übergeordnete historische Forschung. Das vergangene Jahr 2020 über gab es immer wieder Anfragen hierzu aus der Nähe und der Ferne, auch universitäre Forschungsanfragen z.B. mehrmals aus Österreich. Bei Interesse: Bitte an Alexander Körner wenden.  Ihr HGV Bad König e.V.

 

 

Lesen Sie bitte auch die Seite auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig. de:

HGV-Bad König-Archivalien: Alexander Körner archiviert historische Personen-/Familiendaten aus (Bad) Königs längst vergangenen Zeiten

 

 

 

 

 

 

Die idyllisch gelegene Apotheke Haas in der (Bad) Königer Bahnhofstraße von einst (HGV Bad König e.V. -Bilddatenbank- R.Veit)

 

 

 

Geschäfte- Historie (Bad) König im Odenwald: Das umfangreiche Sortiment der Apotheke von W. Haas im Jahre 1913

(Bad) König im Odenwald. Unsere historische Aufnahme (siehe unten) zeigt die Anzeigen-Werbung der Apotheke von W. Haas, so in der damaligen Königer Bahnhofstraße gelegen. Interessant ist, was Apotheker Haas im Jahre 1913 u.a. Vielfältiges im Angebot hatte: Tokayer (aus Ungarn, was damals ja zum Habsburger Reich gehörte und mit dem Deutschen Kaiserreich im Zweibund vereint war, der Wein, der also handelspolitisch gut importiert werden konnte), weiterhin Cognac, Arrak, Rum, dazu noch firmiert unter den weiteren Rubriken “Medizinalweine” neben “Menzers Südweine”. Als Kindernährmittel wurden zusätzlich offeriert: Milchzucker, Kindermehl, Hafermehl (heutzutage wieder im Trend), Eichelkekse, Haferkekse und vieles mehr. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Anmerkungen: Laut eines Nachfahren der “Haas`schen-Apotheke”, des in der Schweiz lebenden Peter Haas, wurde die Apotheke noch einige Jahre früher, nämlich von Karl Haas gegründet. Diese Information von Peter Haas vermittelte Frau Traudel Urich, Leiterin des Georg-Vetter- Museums Bad König im Odenwald. Stand: 09.01.2021

 

 

 

(Foto-Scan: Reinhold Veit/Text: R. Nisch HGV Bad König e.V.)

Geschäfte- Historie (Bad) König im Odenwald anhand von Anzeigen-Werbung von 1913:

Das Traditions- Gasthaus “Zum Adler” in der Alexanderstraße innerhalb des historisch peripheren Bereiches

Diese kunst- wie wundervoll eingerahmte Werbung – wir schreiben noch die “Zeit des Jugendstiles, der von der damaligen Kunst-Metropole Darmstadt auch ins damalige König im Odenwald gerade architektonisch (Villa Lien, Villa Tramonta, Gebäudekomplex des Kaufhauses Schweitzer als Beispiele u.a.) einströmt(e)- zeigt Angebote des damaligen und heute aber noch bestehenden Traditions- Gasthauses “Zum Adler” (heutzutage immer noch liebevoll “Adler-Wirt” genannt, damals 1913 von Philipp Jakob Hofmann geführt. Hinzu gesellte sich noch die weit ins 20. Jahrhundert zusätzlich geführte Brot- und Feinbäckerei. Hierbei wurde die “Lieferung aller Sorten Torten, Tee- und Kaffeegebäck” feilgeboten neben der Offerte von “guten Bieren” und “reinen Weinen” in den Gasträumlichkeiten. Dem schloss sich eine Pension für die ersten Kurgäste  mit freundlichen Zimmern und stets aufmerksamer Bedienung an. Ein besonderes i-Tüpfelchen war das im Angebot befindliche Früchteeis!  Noch lebende ehemalige “Kinnicher Kinner” der Nachkriegsgenerationen der 1950er und frühen 1960er erinnern sich gerne daran, dass es beim “Adler-Wirt” Hans Hofmann sogar neben anderen Eis-Sorten auch erstmals im König der Nachkriegs-Zeit das besonders mundende Waldmeister-Eis auch im Straßenverkauf (sogar “Scheiben-Verkauf”) gab. Und als der “Kinnicher Kerb-Platz” noch “An den Hohläckern”/”Hohl” (Abzweigung Kimbacher Straße zur Berggartenstraße) war, da lief manch Jüngerer etwas weiter östlich von dort mit Abzweigung  in die Alexanderstraße hinein zum “Adler-Wirt”, um sich dieses begehrte Eis per Waffel zu holen, dies alles in der pekuniären Bescheidenheit dieser Zeit. (Foto-Scan/Text: R. Veit/ R. Nisch/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

Eine Bitte zum obigen Bericht: Wer noch zufällig Fotos von diesem früheren Bad Königer Kerwe-Platz hat, bitte melden. Wir freuen uns!

(Stand: 15.01.2020)

 

(Scan: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

Einweihung eines “Krieger-Denkmals” zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten des Ersten Weltkrieges am 15. April 1923 auf dem Friedhof in König im Odenwald

Bad König im Odenwald. Wir schreiben den 15. April 1923, ein noch kalter Apriltag zugleich: Es ist die Zeit in der ersten Hälfte der demokratischen Weimarer Republik, die sich in diesem laufenden Jahr durch vier Ereignisse erstmals im Krisenmodus befinden wird (Ruhrkampf, Inflation, Separatismus, Putsch). Eingeweiht wird in diesem beginnenden Frühjahr ein Denkmal zur Erinnerung an die Toten und Vermissten des ein halbes Jahrzehnt zuvor zu Ende gegangenen grausamen Ersten Weltkrieges (1914-1918). Gestiftet wurde das damalige Krieger- Denkmal, was einst auf dem Friedhof knapp paar Schritte südwestlich von der historischen Friedhofskapelle stand, von der Bürgerschaft Königs im Odenwald. Alle Königer Vereine nahmen an der Zeremonie teil, wobei Bürgermeister Hofferbert und Pfarrer Bergé die federführende Ausgestaltung vornahmen, die am 7. April 1923 intensiv vorbereitet wurde .

 

 

Zum damaligen Ehrenmal auf dem Friedhof Bad König- heute die kernstädtische letzte Ruhestätte- anbei der folgende historische Abschnitt: Quellennachweis: “Kennt ihr sie noch … die Königer”. Von Otto Pichl (Texte) und Hans Otto Pichl (Fotos und Repros), Europäische Bibliothek- Zaltbommel/Niederlande MCMLXXXVI D ISBN 90 288 3327 7 /CIP (Nr. 57) – Scan: R. Veit:

 

Sehen Sie bitte auch die entsprechenden weiteren Themenseiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de

 

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

(Stand: 11. November 2020)

 

 

 

 

 

(Repros: R. Veit/HGV Bad König e.V.)– Quelle: Die “Stolpersteine”-Liste für Bad König befindet sich  (siehe unten auf dieser Seite) in: Heft “Nah dran!” – Rahmenthema “Stolpern”, S. 18-23 (Herausgeberin: Evangelische Kirchengemeinde Bad König, Ausgabe Oktober/November 2018 20. Jahrgang Nr. 5) Bad König 2018

 

 

Die letzten Stolpersteine wurden in Bad König verlegt:

“In Bad König sind vier weitere Stolpersteine gesetzt” (Redaktion/Foto: Dirk Zengel), Quelle: Odenwälder Echo vom 6. Mai 2019; S. 9: Zitat (dito): “Vier Stolpersteine erinnern nun am Bad Königer Schlossplatz an die ehemals dort an der Ecke zur Elisabethenstraße lebende Familie Bick. Während Jakob und Martha im KZ Theresienstadt ermordet wurden, entkamen Edith und Armin der Verfolgung durch die Nationalsozialisten in die USA und nach England. Schicksale wie diese werden in der Kurstadt durch inzwischen 37 solcher Metallplatten in den Blick gerückt. Und wenn auch die die Verlegeaktion nach aktuellem Kenntnisstand damit abgeschlossen ist, soll das Gedenken doch weiterhin wachgehalten werden. Zudem wollen Horst und karin Friedrich, die sich intensiv mit der Geschichte der früheren jüdischen Gemeinde befassen, diese Forschungen fortführen. Verlegt wurden die Steine vom Bauhofmitarbeiter Peter Simon, für die Umrahmung sorgten Jugendliche der Carl-Weyprecht-Schule (Bad König) “.

Bad Königer Neujahrsempfang- Sonntag, 02. Februar 2020:

Presse:

“Mahnende Worte beim Neujahrsempfang- In Bad König schildert Daniel Neumann von der jüdischen Gemeinde Darmstadt, wie sich deren Alltag anfühlt”  Von Gabriele Lermann (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 4. Februar 2020, Rubrik “Odenwald”, S. 11.

“Neujahrsempfang 2020 der Stadt Bad König- Rund 200 Gäste füllen die Wandelhalle beim Neujahrsempfang der Stadt Bad König mit Daniel Neumann und Irith Gabriely” (Bericht/zahlreiche Fotos von R.Veit- Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten-aktuelles für Bürger und Gäste vom Freitag, 7. Februar 2020, S.4/5)

 

 

Weitere Literaturhinweise:

 

“Jeder Schlag eine Erinnerung- Friedrichs- Friedlaender fertigt jeden Monat fast 500 Stolpersteine” (Von Thoralf Cleven)- mit Foto von Jaqueline Schulz , Quelle: Frankfurter Rundschau vom Samstag/Sonntag, 26./27. Januar /75 Jahrgang/Nr. 22 (Rubrik “Thema des Tages”), S. 4

 

Stolpersteine in nahen und etwas weiter entfernten Nachbarkommunen, hier: Michelstadt im Odenwald und Rödermark-Urberach:

“Ich gebe ihnen einen Namen” (Jes.56,5)- Stolpersteine in Michelstadt (Faltflyer, herausgegeben/erstellt von der “Stolpersteininitiative” und von der Stadt Michelstadt sowie dem Gymnasium Michelstadt, Michelstadt Januar 2014 (4. Auflage)/Gestaltung: M. Schimpf

 

“Synagoge Urberach 1882-1935” (Herausgegeben von der Stadt Rödermark mit Bürgermeister Roland Kern , und der Initiative “Stolpersteine” in Ober-Roden und Urberach), Redaktion Oliver Nedelmann -brosch., Rödermark 3. Oktober 2017  (Erhältlich über die dortige Stadtverwaltung.)

 

Mittlerweile als d a s Standardwerk für die Zeit von 1933 bis 1945 im früheren Landkreis Erbach im Odenwald gilt das umfassende Buch:

Dirk Strohmenger: Nationalsozialismus im Erbacher Landkreis “dass überalls vollkommene Ruhe und Ordnung herrscht … (Herausgegeben vom Kreisarchiv des Odenwaldkreises/Redaktion und Bearbeitung: Anja Hering), Druck: M&K Satz-, Druck- und Verlags-GmbH in Michelstadt /448 Seiten/ISBN: 978-3-9815625-4-5/Erbach 2016, hier insbesondere Kap. 7: Gewalt vor aller Augen: Exklusion der jüdischen Einwohnerschaft, S. 235- 281

Es ist doch auf Grund der weiteren Nachfrage sehr zu hoffen, dass eine zweite Auflage dieses einzigartigen wissenschaftlichen Werkes kommen sollte, da die erste Auflage fast vergriffen ist!

 

Die letzten überlebenden Zeitzeugen berichten im Odenwald:

 “Engagiert gegen das Vergessen- Jüdische NS- Überlebende berichten Schülern der Reichelsheimer Georg-August-Zinn-Schule von ihrem Schicksal”  (von Jörg Schwinn); Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 19. März 2019, Rubrik Odenwald, S. 12

 

“Vom Grauen der Vernichtungslager- ein Zeitzeuge berichtet in Höchst von seiner Deportation 1941 und dem Überleben in Auschwitz” (Von Patricia Pitz); Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 23. März 2019, Rubrik Odenwald, S. 13

 

Aus dem “Gedenken für die Courage der Bauersleute” erschafft der Odenwälder Autor Dirk-Daniel Zucht ein Theaterstück Für den Theatersommer 2020:

“Die Courage der Bauersleute “- Das Ernsbacher Ehepaar List hat im nationalsozialistischen Odenwald den Juden Ferdinand Strauß gerettet und dafür teuer bezahlt. Nun bringt Theatermacher Dirk-Daniel Zucht seine Geschichte auf die Bühne des Erbach-Michelstädter Theatersommers” (Titelseite)/“Starke Geschichte- Was Werner König über die Eheleute List recherchiert hat, die zur NS-Zeit den Juden Ferdinand Strauß retteten, bringt Dirk-Daniel Zucht auf die Bühne”  Von Gerhard Grünewald (Quelle: Odenwälder Echo- Am Wochenende/Samstag, 8. Februar 2020, Rubrik “Odenwald”, S. 13; dazu der Kommentar in der Reihe “Auf den Punkt” von Gerhard Grünewald zum Theater “Der Gerechte”: Eine neue Qualität.

 

“NS-Opfer sollen Stimme bekommen- Theatermacher Dirk Daniel Zucht plant in Bad König szenisches Spiel, dessen Grundlage “Stolpersteine” bilden” Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 16. Januar 2021/Rubrik Odenwald, S. 12

 

Weiteres zur Thematik:

“Schicksalhaftes an drei Stationen- Im August möchte Dirk Daniel Zucht in Erbach das Stück “Der Gerechte” über Tapferkeit in der NS- Zeit aufführen” Von Jörg Schwinn (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 2. Januar 2021/ Rubrik Odenwald, S. 13

“Holocaust-Gedenktag- 76 Jahre Befreiung von Auschwitz: Die Erinnerung weist auch auf das heutige jüdische Leben in Deutschland” (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Mittwoch, 27. Januar 2021 (Rubrik Thema des Tages, S. 2/3) – Wir sind mehr als die Shoah- Zwei Generationen trennen Charlotte Knobloch und Marina Weisband, aber kämpferische deutsche Jüdinnen sind sie beide. Am heutigen Holocaust-Gedenktag halten sie die Gastreden im Bundestag. Ein Gespräch über Heimat, Hass und den Erhalt der Demokratie. (dito)

“Sie haben Ihren Kampf vor 76 Jahren verloren- Bei der Gedenkstunde für die Opfer der Shoah im Bundestag halten zwei starke Frauen zwei starke Reden. Mit Marina Weisband ist erstmals eine junge Jüdin dabei” (Quelle: taz vom donnerstag, 28. januar 2021, rubrik 06 inland)

“Bundesweite Beachtung  für “Der Gerechte”- Das Odenwälder Theaterprojekt ist Teil des Festprogramms zu 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland” (hi)  (Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 17. Februar 2021/Rubrik Odenwald, S. 9)

 

Homepage www.stolpersteine-badkoenig.de –

 “als Hilfestellung für Familien- und Geschichtsforscher in aller Welt” (Jörg Schwinn) steht bereit!

Schauen Sie bitte deshalb auch auf die eigens für Bad Königs Stolpersteine eingerichtete Homepage www.stolpersteine-badkoenig.de

 

 

Literatur:

Takis Würger: “Noah. Von einem, der überlebte.” Penguin Verlag 2021, 188 Seiten, 20 Euro

 

Weitere Verlegung von Stolper-Steinen in Bad König im Odenwald am 17. Oktober 2015- Further Bringung Down from “Stolper-Steinen” in Bad König im Odenwald/Germany (Photo: Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)

Die Stolpersteine wurden alle von Gunter Demnig * verlegt (mit Vorbereitung durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes).

*Gunter Demnig (geb. 27.10.1947) ist ein deutscher Künstlermit Ausbildungsorten Universität der Künste in Berlin, Kunshochschule Kassel, Universität Kassel. Weltweit bekannt wurde Gunter Demnig durch die Stolpersteine, die er seit dem Jahr 1996 zur Erinnerung an die Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) verlegt. Es gibt dazu auch einen Film mit dem Titel “Stolperstein”.

 

 

 

Die Namens-Liste für die Stolper- Steine in Bad König im Odenwald- The List of Names for the Bad König- Stolpersteine

 

Quelle: Die  hier dargelegte “Stolpersteine”- Liste für Bad König  im Odenwald befindet sich in: Heft “Nah dran!” Rahmenthema “Stolpern”, S. 18-23 (Herausgeberin: Evangelische Kirchengemeinde Bad König, Ausgabe Oktober/November 2018 20. Jahrgang Nr. 5) Bad König 2018- Repros: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.

 

Here is the list from former König im Odenwald Jewish Citizens- here are the names  standing on the forty Bad König- Stolpersteine.