(Aktuelle Aufnahme vom 20. Mai 2020/Foto-Rechte: Reinhold Veit, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

Literatur dazu:

“Die evangelischen Geistlichen in der Grafschaft Erbach und in der Herrschaft Breuberg um 1780 und in der Herrschaft Breuberg um 1780-

Eine Ergänzung von Lucks Reformations- und Kirchengeschichte von 1772  (Von Dr. Johann Heinrich Kumpf, Berlin)

(Quelle: Odenwald-Heimat/Monatliche Beilage des Odenwälder Echo- AUS NATUR UND GESCHICHTE Nr. 4/2020  95. Jahrgang/ Beilage im Odenwälder Echo vom Dienstag,  19.5.2020). Der zweite Teil/Schluss erschien am 4.Juni 2020 Nr. 5 als Beilage im Odenwälder Echo (dito).

Die Expertise wird zudem auch im kommenden “Gelurt 2021” – Jahrbuch des Odenwaldkreises– ab dem kommenden Winterquartal 2020 erscheinen.

Darin ist auch ein längerer Abschnitt “König” zu den beiden Pfarrern im damaligen König biografisch vorhanden, gerade zu dem letztgenannten Geistlichen: Pfarrer Betz und Pfarrer Melsheimer.

 

Pfarrer Betz stirbt- Pfarrer Melsheimer kommt

Zitat (dito/siehe oben):

 

“König

1776 den 18. Decembr. starb Herr Joh. Christian Betz seit 1756 gewesener Gräfl.-Erbach-Schönbergischer Consistorialrath und Pfarrer zu König. Ihm folgte, und ward, als Gräfl. Erbachschönbergischer Consistorialrath, Hofprediger und Pfarrer zu König am 13. Sonntag nach Trinit. 1777 vorgestellt:

Herr Georg Friedrich Melsheimer bisher gewesener Inspector und Pfarrer zu Kaiserslautern. Er ist geboren den 28. Oct. 1751. Sein Vater war Herr Johannes Melsheimer, damaliger Inspector und Pfarrer in der Churpfälz. Oberamtsstadt Mosbach am Neker nachheriger Inspector im Amt Gernersheim, und Pfarrer zu Fischlingen bey Landau, der 1775 im April verstorben. Im Jahr 1763 kam er ( d.i. Georg Friedrich Melsheimer) nach Karlsruhe auf das dortige Gymnasium Akademicum, und wurde daselbst 1766 in die lateinische Gesellschaft als Mitglied aufgenommen.

Von 1767-1770 vollendete er in Tübingen und Giesen seinen theologischen Curs, ward den 9ten Jun. dieses Jahrs in Heidelberg von den Churfürstl. Pfälz. Consistorio examiniret, und des Abends in der Betstunde, als Vivcarius  zu Fischlingen ordiniret. Kam 1774 in die Churpfälzische Amtsstadt Kaiserslautern, an die Stelle des nach Darmstadt, als erster Hofprediger beruffenen Herrn Inspector Krämers, und hielte den 3ten Sonnt. nach Trin. seine erste Predigt. Den 8. Febr. 1775 erhielte er das Inspectionsdiplom über die Lauterer Classe, ward, einige Tage darauf, als öffentlicher Lehrer der Philosophie, und der schönen Wissenschaften bey der dortigen Kameral hohen Schule angestellt etc.”

 

 

“Bad König- die Geschichte einer Stadt (II) – Die Kapelle auf dem Friedhof” (Herausgegeben vom Heimat und Geschichtsverein Bad König e.V./Zusammenstellung und Texte von Otto Pichl – Erst-Druck Erich Stockert (ISBN 3-924388-02-4) Bad König- 1. Auflage 1985.  In dieser Schrift wird auch Pfarrer Betz (S. 6/S. 20f. mit Bildern der Grabesplatte) kurzbiografisch erwähnt.

 

 

 

 

 

Der Grabstein von Pfarrer Georg Friedrich Melsheimer (28.10. 1751- 15. Juni 1818)- dem Betz-Nachfolger- in König im Odenwald

 

 

 

 

 

Text auf dem Grabstein von Pfarrer Melsheimer, aus Odenwälder Buntsandstein gefertigt, im “hinteren” Odenwald damals üblich:

 

Georg Friedr. Melsheimer

von Klein– Fischlingen,

Hofprediger und Inspector zu Koenig

starb dem 15. Juni 1818   

68 Jahre

 

(Erkennung/Fotos: R. Veit)

Der Grabstein befindet sich in Nähe der Aussegnungshalle auf dem Friedhof Bad König. Ob der Standort auch die Grabesstätte ist, kann als nicht gesichert angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

(Stand: 15.06.2020)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Georg Friedr. Melsheimer

von Klein – Fischlingen,

Hofprediger und Inspector zu Koenig

starb dem 15. Juni 1818

68 Jahre

 

 

 

Charles Bendire (Karl Emil Eduard Bender), geb. 27. April 1836 in König im Odenwald, gestorben am 4. Februar 1897 in Jacksonville/US-Bundesstaat Florida (Scan: R. Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

Die Bendire`s Thrasher, auch Kaktusspottdrossel genannt, nach dem in König im Odenwald am 27. April 1836 geborenen Karl Emil Bender (Charles Bendire); Scan: R. Veit/HGV Bad König e.V.

 

 

John James Audubons Drosseln in Nordamerika

Das Aquarellmaler- Genie in punkto Vogel-Fauna unter anderem.  John J. Audubon (* 26. April 1785, + 27. Januar 1851)- hier im Portätbild mit Jagdwaffe- hält auch malerisch für die Nachwelt zwei Drossel-Arten künstlerisch fest: Es handelt sich abei um die Halsbanddrossel (Varied Thrush/Ixoreus naevius) im oberen Teil des Gemäldes und um die Bergspottdrossel (zweifach;; Sage Trasher/ Mountain Mocking Bird/Toxastana montanum)) darunter. “In Eurasien und Nordamerika leben viele Drosselarten. Sie ähneln einander in Aussehen, Brutverhalten, Nahrungswahl und Wahl des Lebensraumes. Die meisten Arten sind hell- bis mittelbraun und mehr oder weniger stark gepunktet, etwa amselgroß, und sie halten sich vorwiegend am Boden auf. Die Bergspottdrossel ist ein typischer Vertreter ihrer Familie. Nicht so die Halsbanddrossel: Sie ist die bunteste der in Amerika heimischen Drosseln.” (Text bzw. unten gezeigte Bilder/ Quellennachweis: “John J. Audubon. Vögel Amerikas  mit einemText von Helgard Reichholf- Riehm, Benedikt-Taschen Verlag GmbH (ISBN 3-8228-9618-7), Köln 1993, S.2 und S. 77, “Sägekauz mit Maus” (Saw-whet Owl/Aegolius acadicus), s. 59 ders.) Audobon hat auch viele andere wundervolle Fauna-Porträts gemalt, wie das des Sägekauzes beweist, der nach vollendetem Sturzflug nach einer Maus greift.

 

 

Die nach dem aus König im Odenwald stammenden Karl Emil Bender (Charles Bendire) erst viele Jahre später danach benannte Drossel (Bendire`s Thrasher bzw. Kaktusspottdrossel, siehe Bild oben) weist hingegen auch ein gänzlich anderes Aussehen auf.

 

Vergleichen Sie  bitte auch auf dieser Homepage: www.hgv-badkoenig.de zu diesem thematischen Bereich die Seite

“Bad König-Historie: Ein großer Sohn Bad Königs im Odenwald: Als Karl Emil Eduard Bender in König im Odenwald das Licht der Welt erblickt- als großer Ornithologe Charles Bendire in Amerika in der internationalen Fachwelt zu Ruhm gelangt”

Link- mit Klick:

Bad König im Odenwald/Germany- Amerika-Historie: Ein großer Sohn Bad Königs im Odenwald: Als Karl Emil Eduard Bender in König im Odenwald das Licht der Welt erblickt- als großer Ornithologe Charles Bendire in Amerika in der Fachwelt zu internationalem Ruhm gelangt

 

 

Weitere Pressehinweise zu dem in (Bad) König im Odenwald im Jahre 1836 geborenen großen Ornithologen Karl Bender/Charles Bendire:

 

“Einem weiteren großen Sohn Bad Königs des 19. Jahrhunderts auf der Spur: Karl Bender/Charles Bendire wird ein berühmter Ornithologe in Amerika!” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 29. Mai 2020/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst, S. 6)

 

“Der unbekannte Sohn-Bad Königs Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender” (Titelseite 1)/ “Der unbekannte berühmte Sohn- Bad Königer Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender, der es als Ornithologe zu Ruhm gebracht hat” Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 9. Juni 2020/Rubrik Odenwald. S. 10 – mit Fotos: Repro Reinhold Veit/HGV Bad König/Archivfoto: Dirk Zengel)

 

 

 

 

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Der Baseler Künstler Peter Birmann aus der gleichnamigen renommierten Maler-Schule schenkt seinem hochtalentierten und erst 12 Jahre alten Schüler Adolf Follenweider (dem Sohn von Johann Rudolf Follenweider, der das älteste Bad König-Gemälde schuf) den “Wohleingerichteten Schreib-Calender auf das Jahr 1814”

 

Mit kalligrafischer Widmung eingetragen und auf den Vorderdeckel (links unten) geklebt: “Diesen Preis erhält der hoffnungsvolle Schüler Ad. Follenweider als der erste seiner Klasse im Frühlingsmonat 1835 von seinem Lehrer P. Birmann.”

Peter Birmann (1758-1844) – dessen Werk von der “Teufelsbrücke” u.a. Berühmtheit erlangt/Museum Winterthur- unterrichtet offenbar den noch sehr jungen Sohn seines Künstlerkollegen Johann Rudolf Follenweider (1774-1847), Adolf Follenweider (1823-1895) und schenkt dem Zwölfjährigen dieses Büchlein, vor allem dessen noch unbenutzten Durchschüssen (Leerseiten) wegen, die der hochtalentierte Junge für Zeichnungsübungen nutzen kann, und der nutzt sie intensiv, wie wir hier schnell feststellen können!

 

(Privatbesitz /Sämtliche Scans von Reinhold Veit/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harmonie des Häuser-Ensembles inmitten der Markanz von Bäumen

 

Blätterzweig- und Objekt-Studie

 

Burg- bzw. schlossähnliches Anwesen auf Anhöhe mit naturellem Umfeld

 

Pferde-Studie mit zweitem Ansatz im Hintergrund und eigenem Namenszug

Floristische Studien

Gebäude-Ensemble

 

Studie eines Hauses

Truthahn und Schwan/eingeklebt)

 

 

Sehen Sie sich bitte auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de weitere Berichte zu den Follenweiders an.

Weiteres zu den Follenweiders in: Boerlin-Brodbeck, Yvonne und Gustav Coutelle: Johann Rudolf Follenweider und sein Sohn Adolf Follenweider. Die Schenkung Hermann und Maja Spiess-Schaad, Kunstmuseum Basel, 1983

 

 

Neue Studie über Franz Luwig von Cancrin  ist erschienen:

Joachim A. Lorenz, Peter Nickel & Norbert Nossek: Franz Ludwig von Cancrin, Verlag Helga Lorenz Verlag (ISBN 978-3-00-059976-7), Graslitzer Str.5, D- 63791 Karlstein a. Main/Nachrichten des Naturwissenschaftlichen Museums der Stadt Aschaffenburg Band 111: 1- 78 Aschaffenburg 2018- ISSN 0518- 8512 (1. Auflage)

(Fotos von 2019 auf dieser Seite sowie historisches Foto-Scan bzw. HGV Bad König-Bilddatenbank: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

(Hinweis: Der Text wird fortgesetzt.)

 

(Hinweis: Diese Seite befindet sich erst in einem längeren Aufbau und kann noch eine Weile dauern.)

Bad König im Odenwald. Gleich zum Jahresstart 2019 erschien die wunderschöne Johann Rudolf Follenweider- Karte.  Sie zeigt das herrliche Motiv vom einstigen König im Odenwald aus der infrastrukturellen Perspektive vermutlich um die drittletzte Jahrhundertwende (um 1800). Der Baseler Künstler aus der renommierten Kunstschule von Peter Birmann entwickelte dieses filigrane Gemälde aus östlicher Perspektive auf das historische König im Mittelpunkt- umgeben von purer Natur ringsum – Wiesen, Büschen, Einzelbäumen oder von  Bäumen im Ensemble auftauchend,Wäldern, geschlängeltem Verlauf des Mühlbächleins, kleinem Weg-  unterbrochen von einem bäuerlichen Eingriff durch Feldarbeit  im künstlerisch gestalteten Vordergrund nahe des 1771 eröffneten Friedhofes im Standort-Hintergrund.

Auf der Rückseite der “weiß eingerahmten” Follenweider- Karte findet sich folgende Kurzbeschreibung:

Ältestes Gemälde von Bad König im Odenwald (um 1800)
Johann Rudolf Follenweider aus Basel (1774-1947)
Foto: R. Veit, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Bitte beachten Sie auch weitere Artikel, Interpretationen und Besprechungen zu Johann Rudolf Follenweider auf dieser Homepage  www.hgv-badkoenig.de – soweit es der gegenwärtige Forschungsstand zulässt.

(Die neue Karte wurde nach einem Foto von Reinhold Veit entwickelt.)

 

Die Karte des Baseler Künstlers Johann Rudolf Follenweider kostet selbst kostet 50 Cent/ 0,50 Euro das Stück.

 

Angebots- bzw. Verkaufsstellen:

Heimatmuseum Bad König im Odenwaldkreis, Schlossplatz/Haupteingang im Innenhof gegenüber der evangelischen Kirche: Öffnungszeiten jeweils an den Sonntagen von 10.30 bis 12 Uhr.

 

Literaturhandlung Paperback: Bahnhofstraße 43, D-64732 Bad König (zu den Öffnungszeiten, auch Tel. 06063- 4115/www.literaturhandlung-paperback.de)

 “Koch-Schmied” Schulartikel/Schulbedarf etc. – Heinrich Koch und Familie, Alexanderstraße 14, D-64732 Bad König/Odenwaldkreis (zu den Öffnungszeiten)

Postfiliale Bad König, Am Schlossplatz, D-64732 Bad König/Odenwaldkreis (zu den Öffnungszeiten)

 

Im Stadtteil Zell:

“Zeller Lädchen” , Königer Str. 13, D-64732 Bad König-Zell (zu den Öffnungszeiten, auch www.zeller-laedchen.de)

 

In Michelstadt:

Buchhandlung Schindelhauer, Bahnhofstraße 13, D- 64720 Michelstadt (zu den Öffnungszeiten, auch www. schindelhauer- online.de )

 

 

 

Die Karte selbst kostet 0,50 Euro/50 Cent pro Stück.

 

 

Pressehinweise:

Odenwälder Echo vom Freitag, 11. Januar 2019/Titelseite-Hinweis S.10 : Heimatverein stellt älteste Ansicht der Stadt auf Postkarte vor- Der bildnerische Beginn Bad Königs- Heimatverein stellt älteste Darstellung der Stadt auf Ansichtskarte vor/Entstehungsdatum erst um 1800 (Von Gerhard Grünewald), Rubrik Odenwald, S. 10

 

Heimat- und Geschichtsverein Bad König stellt neue Karte vor, Quelle: Mümling-Bote- Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent- vom 11. Januar 2019, S.5

 

 

(Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)