Vito von Eichborns schriftstellerischer Kreativprozess ist schon längst angelaufen: In Bad König im Odenwald entsteht Vitos Buch “Fast alles über Bad König”

Bad König/Odenwaldkreis. Am letzten Oktobersonntag (27. 10.2019) stattete Bad Königs Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn dem Heimatmuseum einen Besuch ab. Er wurde begrüßt von den HGV-Freunden (von links) Heidi Hoffmann, Walter Löb, Katharina Haase, Schriftsteller und Verleger Vito von Eichborn, Walter Hoffmann und Reinhold Veit, welcher das Foto machte. Herr von Eichborn hat die Funktion des Stadtschreibers von Bad König im Jahre 2019 inne und wohnt dazu in Bad König in den Monaten Oktober und November, um aus der Sicht des “intellektuellen Poeten” das Städtchen im Odenwald zu erkunden.

Dazu soll in den ersten Monaten des kommenden Jahres 2020 auch ein literarisches Werk (“Fast alles über Bad König”)  herauskommen, und zwar rechtzeitig zur Frühlings-Buchmesse 2020 in Leipzig,

 

Offizielle “Stadtschreiber”- Programmpunkte in Bad König im Odenwald Oktober/November 2019:

8. Oktober 2019Offizielle Begrüßung für den Stadtschreiber Vito von Eichborn (Rathaus- Trauzimmer: 11 Uhr )

26. Oktober 2019Lesung von Vito von Eichborn: “Meine Biografie- Vom Verlegen von Büchern damals und heute” (Renmeisterei/ 19.30 Uhr/Eintritt: 5 Euro)

13. November 2019Seminar mit Vito von Eichborn “Ware Buch- von der Idee bis in die Hand des Lesers.” Eine praktsche Einführung in die Welt der Bücher und Verlage. (Rentmeisterei/19 Uhr/Eintritt frei)

30. November 2019Der Stadtschreiber berichtet über seine Zeit in Bad König, stellt sein Buchprojekt “Fast alles über Bad König” vor und wird dann mit einem großen Dankeschön verabschiedet. (Renmeisterei/ 19 Uhr)

 

Sämtliche Informationen zum “Stadtschreiber-Programm” erhalten Sie von der Literaturhandlung PAPERBACK, Bahnhofstraße 43, D-64732 Bad König/Odenwaldkreis. (Telefon: 06063- 4115)– Dort ist auch der Gesamtflyer zu erhalten.

 

Der Verlag des Stadtschreibers im hohen Norden Deutschlands

Der Stadtschreiber Vito von Eichborn besitzt auch einen eigenen Verlag, den Vitolibri-Verlag, welcher ein wunderbar vielseitiges Verlagsprogramm aufweist. Homepage: www.vitolibri-de

Presseberichterstattung:

“Stadtschreiber tritt Dienst an” (Titelseite)/“Gespannt aufeinander- Vito von Eichborn will als Stadtschreiber für zwei Monate in das Leben Bad Königs eintauchen”, S. 9. Von Jörg Schwinn (Quelle: Odenwälder Echo v. Donnerstag, 10 Oktober 2019 )

 

 

(Foto-Rechte: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.- Text: Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)

(Fotos/Dokument-handschriftliche Aufzeichnungen von Jeff Horn: Heidi Hoffmann, HGV Bad König e.V.)  Das untere Bild zeigt (von links) die Geschwister Tom Horn, Kathie Horn und Jeff Horn aus California/USA, deren gemeinsame Vorfahren aus dem einstigen König im Odenwald ausgewandert sind, unter dem Torbogen des Alten Schlosses Bad König.

Das obere Bild zeigt die Geschwister Horn mit ihren jeweiligen Ehegattinnen bzw. Ehemann.

Die handschriftlichen Notizen von Jeff Horn verweisen auf “Horn-Namen” des 19. Jahrhunderts aus dem Odenwald- auch auf Zell im Odenwald, einem heutigen Staddteil von Bad König. Jeff Horn ist zudem auch ein bekannter Landscape-Maler an der kalifornischen Küste mit einem wunderbaren Gesamtwerk. (Homepage: www.hornarts.com)

 

Wer etwas zur Aufklärung zu den Vorfahren der amerikanischen Horns hier im Odenwald beitragen kann, wende sich bitte an die Mitglieder des HGV-Vorstandes Bad König (siehe Impressum).

 

Mittlerweile hat sich die Herkunft der “Amerika-Horns” erheblich geklärt. Es scheint die “Zeller Horn-Linie” zu sein. Den entscheidenden Hinweis gab die renommierte Heimatforscherin Heidi Banse (Michelstadt im Odenwald), die in ihrem umfangreichen Standardwerk “Kirchenbuch Michelstadt 1623- 1775” (Gendi-Verlag Otzberg) ihre entscheidende Forschungsgrundlage vermittelte. (Link: https://gendi.biz/shop2/product_info.php?products_id=181)

 

 

Es wurden in den letzten Monaten (Frühjahr/Sommer 2019) folgende weitere Fotoapparate  für die “Foto-Ecke” im Heimatmuseum gespendet, wofür sich der Heimat-und Geschichtsverein Bad König e.V. nochmals recht herzlich bedankt:

Nr.25 Leica R 4 von Karlheinz Schäfer, Bad König

Nr. 26 Olympus iS-500 von Hans Müller, Bad König

Nr. 27 Agfa Billy I von Herrn Meyer, Höchst

Nr. 28 Braun Gloriette, von Ursula Heusel, Bad König

Nr. 29 Lubitel 166 Universal, von Reinhold Veit, Bad König

Nr. 30 Canon EOS 50 D, von Reinhold Veit, Bad König

Nr. 31 Minolta SR-T 303b, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 32 Polaroid Image System, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 33 Kamera für Glasplatten, von Unbekannt, schon länger im Besitz des HGV

Nr. 34 Nikon F-801s, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 35 Kodak Retina II, von Hans Riediger, Bad König

Nr. 36 Kodak Retina IIIc, von Hans Riediger, Bad König

Nr. 37 Kodak Retinette I A, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 38 Agfa Karat, von Heinz Bernhard, Bad König

Nr. 39 Rolleiflex, von Peter Koch, Kleinwallstadt

Nr. 40 IBSOR – DRP, von Peter Koch, Kleinwallstadt   

 

Zusammenstellung/aktuelles Foto: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.- Sammlungsleitung für die “Historische Foto-Ecke” zusammen mit Gerhard Koch und Wolfgang Spannaus, alle Bad König im Odenwald   Stand: 01.09. 2019

(Hinweis: Der Text dazu erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.)

 

 

(Scans: Reinhold Veit/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

Bad König. An diesem “langen” Wochenende (31. Juli bis 4. August 2019) weilt eine größere Gruppe aus unserer französischen Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne in unserer Stadt. Aus diesem Anlass bringt der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. noch einmal die diversen Artikel in Erinnerung, die dazu auf unserer Vereins-Homepage www.hgv.badkoenig.de zu finden sind: “Argentat sur Dordogne: Ein ehemaliger deutscher Soldat ruht auf dem Friedhof in Frankreichs Südwesten”- “Historie Bad König aktuell: Publikationen des HGV Bad König e.V bzw. der Kurverwaltung wie von Buchspenden Bad Königer Bürgerinnen und Bürger nun auch in der Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne”-” Bad Königs Partnerschaftsstädtchen Argentat sur Dordogne im zarten Winterkleid”- “Heimatmuseum Bad König: Neue Mausefallen aus dem Syndicat Agricole und vom Wochenmarkt in Argentat sur Dordogne/Frankreich ergänzen den Sammlungsbestand”- “Historische Kartenabschnitte zeigen u.a.Frankreichs Südwesten mit Bad Königs Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne”-“Heiligabend an der Dordogne am 24. Dezember 2018”.Besonders empfehlenswert ist die Bildabfolge: “Einige symbolische Verschwisterungsspuren von Argentat sur Dordogne in Bad König im Odenwald” und der Artikel: “Weihnachten 1982 in Bad König im Odenwald- die Jumelage mit Argentat sur Dordogne beginnt”.

Ihr HGV Bad König e.V.

 

Zeitungsartikel zur Jumelage-Begegnung  Bad König- Argentat sur Dordogne und zum Besuch einer über 60 Köpfe zählenden Besuchergruppe aus der französischen  Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne vom 31. Juli bis 4. August 2019 hier in Bad König im Odenwald  – Quelle: “Odenwälder Journal” vom 8. August 2019/archiviert von unserem HGV-Mitglied Katharina Haase (siehe oben) . Der Artikel beschreibt das aus diesem Anlass schon traditionelle Bürgerfest- diesjährig am Freitag, 2. August 2019-  am historischen Schlossplatz.

 

Eine Bildernachlese Partnerschaft “Bad König-Argentat” 2019 sowie Berichte über die Begegnung im Sommer 2019 können Sie auch einsehen in: Bad Königer Stadtnachrichten- Aktuelles für Bürger und Gäste- Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bad König – Freitag, 16. August 2019 (34. Jahrgang) Nr. 33- hier: S. 5, S. 6, S. 8 und 9 (Bildernachlese) sowie S. 9

 

Besonders empfehlenswert ist auch die Homepage des Partnerschaftskomitees von Bad König : www.badkoenig-argentat.de

 

 

 

 

Zum Besuch einer großen Delegation der verschiedenen Generationen aus Bad Königs Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne vom 31. Juli bis 4. August 2019 im Odenwald 

 

Wenn die Stadt Bad König und das von rührigen Bürgern gebildete Partnerschaftskomitee  alle zwei Jahre Gäste aus der französischen Partnerstadt Argentat-sur-Dordogne empfangen, können sich die Besucher aus dem Departement Corréze regelmäßig auf einige sowohl unterhaltsame wie interessante Informationen bietende Tage einrichten; oberstes Ziel bleibt dabei die Förderung und Vertiefung der inzwischen 37 Jahre andauernden Freundschaft und des gegenseitigen Verständnisses.

Eröffnet wurde der Reigen der Veranstaltungen in diesem Jahr mit einer Fahrt nach Mainz, wo den rund sechzig französischen Freunden der Jumelage und ihren Gastgebern neben touristischen Eindrücken auch so manche Einsicht über Momente gemeinsamer deutsch-französischer Geschichte vermittelt wurde. Unter der sachkundigen Führung studentischer Mitarbeiter des von Studenten und Professoren der Universität Mainz gegründeten Vereins „Geografie für Alle“ zogen die Teilnehmer des Ausflugs  zunächst vor das Mainzer Deutschhaus, heute Sitz des Landtags von Rheinland-Pfalz, in der Vergangenheit aber ein Ort, an dem sich Deutsche und Franzosen in einem gemeinsamen Moment ihrer Geschichte getroffen haben. Als nämlich in dem nach der französischen Revolution ausgebrochenen 1. Koalitionskrieg französische Revolutionstruppen unter dem General Custin im Jahr 1792 Mainz besetzten und deutsche Jakobiner in Mainz die erste Republik auf deutschem Boden ausriefen, versammelte sich hier im Deutschhaus im März 1793 der Rheinisch-Deutsche Nationalkonvent, der als erstes deutsches Parlament überhaupt freilich nur kurze Zeit Bestand hatte, denn im Juli 1793 besetzten preußische Truppen die Stadt – ein Ereignis, das Goethe als Augenzeuge erlebt und in seinem Aufsatz „Belagerung von Mainz“ seinerzeit für die Nachwelt festgehalten hat. Das erste deutsche Experiment mit der Demokratie und der vom Rheinisch-Deutschen Nationalkonvent an den französischen Nationalkonvent gerichtete Antrag auf Aufnahme in den französischen Staatsverbund blieben daher erst einmal folgenlos. Als mit dem Vertrag von Campo Formio die linksrheinischen deutschen Gebiete an Frankreich fielen, wurde Mainz allerdings Hauptstadt des französischen Departements Donnersberg; im Deutschhaus kam die Departementsverwaltung unter und Mainz wurde napoleonische Residenz bis 1813.

Von der „Franzosenzeit“ sprach man im 19. Jahrhundert, war von diesen Jahren die Rede; die Geschichte hielt aber auch später noch so manches Ereignis bereit, durch das deutsches und französisches Schicksal gebündelt wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg besetzten französische Truppen das linksrheinische Deutschland; in  Mainz kamen damals auf die etwa hunderttausend Einwohner etwa zwanzigtausend Besatzungssoldaten, was den Mainzern erstmals die Begegnung mit aus Nordafrika stammenden Soldaten bescherte, für die sie sich die gar nicht freundlich gemeinte Bezeichnung „Utschebebbes“ einfallen ließen, eine Verballhornung des Namens einer marokkanischen Stadt. Aber man ließ sich damals dann doch auf die französische Kultur ein und lud zum Beispiel die Comédie Francaise nach Mainz ein, was man durchaus auf der Haben-Seite beim deutsch-französischen Austausch ansiedeln darf.  Dessen den Frieden in Europa stützende Auswirkungen wurden  den Mainz-Besuchern aus Argentat und dem Odenwald angesichts der Ruinen der im Zweiten Weltkrieg bei mehreren Bombenangriffen zerstörten und heute als Mahnmal dienenden St. Christoph-Kirche am Karmeliterplatz vor Augen geführt, die vor den Schrecken von Kriegen eindrucksvoll warnen – ein Thema, das auch am letzten Abend der Begegnung bei den Ansprachen der Bürgermeister der beiden Partnerstädte, zumal des Franzosen Jean-Claude Leygnac, Erwähnung fand, wobei Letzterer vor dem den  Frieden gefährdenden Populismus warnte, es aber wie sein deutscher Amtskollege Axel Muhn als hoffnungsvolles Zeichen wertete, dass sich zum diesjährigen Partnerschaftstreffen auch rund zwanzig französische Jugendliche auf den Weg nach Bad König begeben hatten, von denen einige zudem in Argentat sich dem Erlernen der deutschen Sprache widmen, ein Angebot zur Annäherung, von der auch viele Mitglieder des Comité de Jumelage von Argentat inzwischen Gebrauch machen.

Dass diese Annäherung auch spielerisch gestaltet werden kann, stellten die Kurstädter und ihre Gäste gleich am nächsten Besuchstag unter Beweis, als sie sich auf dem inzwischen „Boulodrom“ genannten Gelände des Vereins „Pétanque-Sport Bad König e. V.“ im Stadtteil Nieder-Kinzig in gemischten Teams und bei schönstem Wetter um den Titel des geschicktesten Pétanquespielers einen spannenden Wettbewerb lieferten. Am Abend dieses zunächst dem Sport gewidmeten Tages stand dann wieder das trotz der etwas ambitionierten Bezeichnung inzwischen schon traditionelle Europäische Bürgerfest auf dem Bad Königer Schlossplatz auf dem Programm, für das Bad Königer Vereine die Bewirtung übernommen hatten. Da am selben Tag und am selben Ort auch die Teilnehmer des 3-Länder Rad-Events das Ende der zweiten Etappe dieser Veranstaltung feierten, bot sich für die französischen Gäste auch die Gelegenheit, den Darbietungen der Blaskapelle Langen-Brombach zu lauschen, bevor sie sich dem vom Bad Königer Partnerschaftskomitee vorbereiteten Programm widmeten; in dessen Mittelpunkt stand der Auftritt der mit in den Odenwald gereisten Folkloregruppe “Les Echos Limousin d`Argentat”, deren drei Musiker mit Drehleier, Dudelsack und Akkordeon den in traditionelle Tracht gekleideten Tänzerinnen und Tänzern zur Freude des Publikums ordentlich einheizten. Da auch das Wetter am Freitagabend nichts zu wünschen übrig ließ, verweilten die Besucher noch lange auf dem Bad Königer Schlossplatz, was sie aber nicht daran hinderte, am nächsten Morgen in großer Zahl den Weg durchs Mümlingtal nach Zell anzutreten. Unterwegs gab es Informationen zum im Bereich der Mümling und im Kurpark anzutreffenden Biber und zu dem Versuch, die Äsche in der Mümling wieder in größerer Zahl anzusiedeln; am Zeller Hochwasserrückhaltebecken schließlich erläuterte ein Vertreter des Mümlingverbandes Geschichte und Zweck dieser Einrichtung, bevor sich die Teilnehmer am Vereinsheim der TSG Zell nach den Anstrengungen des Vormittags bei einem von den Gastgebern ausgerichteten Picknick stärken konnten. Die Berichte über den Biber und die durch ihn ausgelösten Kontroversen zwischen Naturschutzverbänden und Kommunalpolitik ließen die Franzosen nicht los: Noch während des „Offiziellen Abends“, zu dem die Stadt die französische Gäste und ihre Gastgeber in die Wandelhalle geladen hatte, unterbreiteten sie – mit einem Augenzwinkern – den Vorschlag, die Biber (oder doch deren Nachwuchs) an die Dordogne umzusiedeln, wo man sich über die Anwesenheit der Tiere freuen würde.

Derart launige Vorschläge kennzeichnen die gelockerte Stimmung, die das Partnerschaftstreffen insgesamt prägte; zu dieser Atmosphäre trugen natürlich, neben einem weiteren Auftritt der Echos Limousin auch die von der Küche der Wandelhalle aufgetischten Speisen und Getränke bei, wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass der Rotwein von den Gästen aus dem Departement Corréze von Frankreich in den Odenwald gebracht worden ist, wo er reichlich Abnehmer fand.

Von Thomas Seifert 

 

 

Zum Besuch der französischen Besuchergruppe können Sie bitte sich auch unter www.argentat.fr  oder www.argentatoptique.fr  Fotos und Berichterstattungen dazu ansehen.

 

 

Immer wieder Mause-Fallen … als Ergänzungen innerhalb der Gesamtkollektion im Heimatmuseum Bad König im Odenwald (Germany) – Collection of Mouse-Traps in the Museum of Bad König/Germany

Die  besondere Mausefallensammlung innerhalb des Heimatmuseums Bad König wird von Zeit zu Zeit erweitert, d. h. wenn es besondere neu konstruierte Fallen-Exponate gibt oder irgendwo entdeckt werden, versucht der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. nach seinen Möglichkeiten so manche zu erwerben, insofern man davon Kenntnis bekommt.

So konnte man wieder eine neue Kombination von Fallen erwerben, wobei unsere Foto-Konstellation  (von Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.) einerseits eine Mausefalle (oben), andererseits die etwas größere Rattenfalle in den Lebendfallen-Varianten zeigt.

 

Besondere historische Mausefallen:

Zum Thema “Technikgeschichte” speziell zu den Themenbereichen “Maus/Mäuse” und den “Höchstleistungen im Konstruieren von Mausefallen” ist folgender Literaturhinweis empfehlenswert, da auch dieser mit teils seltenen historischen Mausefallen-Aufnahmen bereichert wird ( z.B. Mäuse-Guillotine-Falle- ein solches historisches Exponat können Sie auch im Heimatmuseum Bad König besichtigen, Blechfalle , Schlagfalle aus Plastik, Brasilianische Falle, Tod-durch-Ertrinken-Falle, Italienische Tod-durch-Erschlagen-Falle von vor 8000 Jahren, Tod-durch-Stromstoß-Falle, Mustopf-Falle, Tunesische Tonfalle von vor 4000 Jahren , Kenianische Würgefalle, Blumentopf-Nussfang-Falle,  Plastik-Leerdamer-Falle, Metall-Lebendfalle, Einbahnstraßen-Falle, Hygienische Plastiksarg-Falle, Gemeinschaftsfalle für bis zu 15 Mäuse):

Hinweis: In der mittelalterlichen Raußmühle in Eppingen nahe bei Heilbronn am Neckar gibt es auch einige urtümliche Mausefallen zu besichtigen!

Weiterer Hinweis: Eine kleine Kollektion an Murmeltier-Fallen (nicht für Mäuse) hat das Stadtmuseum in Spittal in Kärnten/Österreich vorzuweisen.

 

Zur Geschichte der historischen Mausefallen:

“AUS DIE MAUS”- Der Kampf gegen die Nager hat den Menschen zu ebenso kreativen wie grausamen Höchstleistungen getrieben. Doch trotz ausgeklügelter Fallen ist ein Sieg nicht in Sicht” (Quelle: P.M: Magazin 05/2015, S. 86 ff.- www.pm-magazin.de- Anschrift: Baumwall 11, D-20459 Hamburg)

 

 

Informative Literatur zur Thematik “Maus”:

Veronika Straaß: Die Maus (Schauen und Wissen!), Hase und Igel Verlag GmbH München (ISBN 978-3-86760-761-2), 2. Auflage 2018 Viel Wissenswertes erfahren Sie hier über die Maus.

Alexandra Beisswenger: Mäuse/Wohlfühl-Basics für spielfreudige Mitbewohner,Gräfe und Unzer Verlag (Printed in Germany, ISBN 978-3-8338-5512-2), 1. Auflage 2017  Die Tierärztin beschreibt hierin alles Wissenswerte zur Auswahl, Auswahl und den Kauf der Tiere.

Allgmeines zu diversen Tieren in heimischen Regionen:

Anke Fischer: Der Tierführer- Säugetiere, Insekten, Vögel und andere heimische Tiere (Neuer Kaiser Verlag – D-64407 Fränkisch-Crumbach/Odenwaldkreis, Industriestraße 19 (ISBN 978-3-8468-1030-9) 2017  Homepage: www.neuer-kaiser-verlag.de

 

 

 

(Zusammenstellung: Reinhold Nisch/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

Bad König. Über die letzten Jahrzehnte hinweg wandelte sich oft Bad Königs historischer Kern- damit sind nicht die historischen Gebäude gemeint, sondern es waren eher die kleinen Veränderungen im Wechsel der Geschichte.

Eine neuzeitliche Konstante ist ein kleines Gebäude, welches Besucher Bad Königs erstmals entdecken, kommen sie von der Elisabethenstraße zu Fuß oder mit dem Gefährt: Sie werden quasi per Augenblick zu einem Gebäude geleitet, welches nunmehr gut sechzig Jahre etwas beinhaltet: Bad Königs einzigartiges Eiscafé! (Foto aktuell/Juni 2019: Reinhold Veit) Zurzeit wird dieses “Eisparadies Dolce Vita” schon einige Jahre von Frau Weyrauch und Herrn Michael Vetter vorbildlich geführt, und es lohnt sich, dort inne zu halten, eine der vielfältigen Eis-Variationen zu genießen oder ein Heiß- oder Kaltgetränk zu genießen sowie den Blick auf Bad Königs historischen Kern gleiten zu lassen.

 

(Der Text wird noch erweitert.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heimatmuseum Bad König im Odenwald. Im Rahmen einer Umstrukturierung innerhalb des Heimatmuseums wegen der Erweiterung der “Historischen Foto-Ecke” gelangte ein weiteres langjähriges Ausstellungsstück wieder zu einem Mehr an Aufmerksamkeit. Und diese Geräte bildeten bestimmt hierzulande – aber besonders im Bad König der Kur, der 1950er und 1960er Jahre- “ein Stück Kulturgeschichte”, aber mindestens auch “Odenwälder Gasthäuser-Geschichte”. Es handelt sich dabei um die manuellen Spielautomaten (Fotos: R. Veit), wie sie in den Gaststätten der damalige Kurgemeinde Bad König meist hingen. Da man ganz oben in den Schlitz Geldmünzen (10 Pfennig-Münzen) “reinsteckte”, den roten Knaufhebel (mit Muskelkraft des rechten Arms = nach dem Hebelgesetz “Lastarm gleich Kraftarm”) dann betätigen konnte und darauf sehnsüchtig wartete- gab es eine dementsprechende dreistellige Zahlenkombination (oder wie hier nach drei angezeigten roten Querstrichen/ siehe den Gewinnplan am Autotmaten) nach Stillstand der Zahlenrollen – dass unten in der Ablage mehr Geldmünzen als Gewinn quasi herauskamen.

 

Warum aber wurde im Volksmund der Geldspiel-Automat denn eigentlich als “einarmiger Bandit” bezeichnet?

 

Wir vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. denken jedoch, dass Sie bestimmt selbst darauf kommen werden!!!

 

 

 

Bad König im Odenwald/Heimatmuseum Bad König: Neue Stiftungen gingen dieser Tage für die “Historische Foto-Ecke” innerhalb des Heimatmuseums ein. Die “Ecke” mit historischen Foto-Apparaten vergrößerte sich binnen kurzer Zeit so sehr, dass eine Veränderung innerhalb des Museums vorgenommen und quasi “im rechten Winkel” zusätzlicher Platz geschaffen werden musste.

Ihr HGV Bad König e.V.

 

Wenn Sie bitte auf den uneren Link klicken, dann bekommen Sie Einsicht in die letzten Neuzugänge:

HGV Bad König e.V. erweiterte Teilliste von neuen Stiftungen für die Historische Foto-Ecke Stand 18.06.2019

Bad König im Odenwald. Schon landesweit bekannt- das Internet (www.hgv-badkoenig.de) macht es möglich- ist im Heimatmuseum Bad König die integrierte Mausefallen-Ausstellung. Unsere Aufnahme (Reinhold Veit) zeigt aber etwas ganz Besonderes, nämlich eine weitere Innovation zum Thema “Maus” macht es erst regelrecht greifbar: Es gibt jetzt hier die erste “Solar-Maus” zu sehen.

Wir denken, dass der Einzelhandel noch eventuell mehr dieser “animalischen wie kunstvollen Neuerungen” bereit hält. Diese besondere Maus lächelt aber die Besucherinnen und Besucher jeglichen Alters innerhalb des Museumsbereiches verschmitzt an, und dies ist doch eine kleine Freude wert. Und setzt natürlich einen (kostenlosen) Besuch im Heimatmuseum voraus, der sich auf alle Fälle lohnt.

Beachten Sie bitte dazu auch die weiteren Seiten zum Thema “Maus/Mausefallen” etc. auf unserer vereinseigenen Homepage.

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

Siehe auch auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de  die Seite: “Bad König-aktuell: Die Bad Königer Maus in der Kunst der anonymen Graffiti – einzigartige Mausefallen-Sammlung im Heimatmuseum Bad König “

 

Literatur “zur Maus an sich”:

Veronika Straaß: Die Maus (gebundenes Buch) /Schauen und Wissen! Verlag Hase und Igel 2014/ 2. Auflage    Euro 8,95