Das obere Bild zeigt zwei Mausefallen-Innovationen des Jahres 2016 aus Frankreich bzw. Belgien,
während das untere Foto, eine schwedische Musfälla, gehalten in den Nationalfarben dieses skandinavischen Landes präsentiert.  (Fotos: HGV Bad König/Scan: R. Veit)

(Alle Scans auf dieser Seite: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Bad König im Odenwald- Odenwaldkreis/Gnutz im Nortorfer Land- Kreis Rendsburg:

Hier beim Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. staunte man nicht schlecht, als ein Päckchen mit Buchinhalt das Heimatmuseum in Bad König über die hiesige Stadtverwaltung  zum Jahreswechsel 2019/2020 erreichte. Darin war ein neues Mäusebuch enthalten, welches man für eine amüsante Lektüre empfehlen kann. (Die Zusendung war auf Vermittlung bzw. Anregung von Bad Königs Stadtschreiber Vito von Eichborn zustande gekommen, der im letzten Jahr zwei Monate in Bad König weilte und sich vielfältige Anregungen, Impressionen, Wissen etc. für sein kommendes Bad König-Buch einholte.

In Vito von Eichborns Verlag “Vitolibro” wurde auch das “von Puttkamersche Mäusebuch” verlegt:

 

 

Karl von Puttkamer: Der Mäusemörder – Vielerlei phantasievolle Arten, Mäuse zu töten- Muscipologische Betrachtungen. Bebildert mit einfallsreichen Erfindungen einer geplagten Menschheit.

Verlag Vitolibro- Homepage www.vitolibro.de  (ISBN 978-3-86940-081-5), Malente 2017. Preis: 9,95 Euro

 

Autor Karl von Puttkamer leitet seit einigen Jahren in Gnutz (Nortorfer Land) ein privates Museum, wobei auch diverse Exponate von Mausefallen u.a. zu besichtigen sind. Weiteres erfahren Sie auf der Homepage: www.museum-gnutz.de  Ein Besuch “dort oben im Norden” lohnt sich ebenso wie eine Visite der Mausefallen-Sammlung im Heimatmuseum Bad König mit gleichfalls vielen anderen Exponaten (z.B. Historische Fotoapparate-Exposition des 20. Jahrhunderts u.a.).

 

 

(Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

Bad König. Das renommierte Künstler-Ehepaar Marianne und Paul August Wagner brachte Mitte Dezember 2019 ein Werk “Skulpturen in Bad König” heraus. Die Kunst-Broschüre mit qualitativ hochwertigem Fotomaterial über die geschaffenen Skulpturen in Bad König können Sie bitte direkt für 10 Euro/Stück  (2 000041 288137 – 00001) beziehen bei Marianne und Paul August Wagner, Lindenstraße 51, D- 64747 Breuberg/Rai-Breitenbach, Telefon 06165 3883244.

 

Paul August Wagner- bei einer seiner Skulpturen an den beiden Seen in Bad König stehend: “Du warst tapfer mein Held! Wir wollten nach Karthago segeln und strandeten im Odenwald.” (Skulpturen im Odenwald, dito S. 12)

 

Folgende Homepages sind empfehlenswert:

www.skulpturenpark-odenwald.de.tl.37

www.skulpturenpark-seckach.de

 

Presse:

“Kunst kommt in den Kurpark- Ehepaar Marianne und Paul August Wagner stellt Bildband “Skulpturen in Bad König” vor” Von Gabriele Lermann (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 14. Dezember 2019- Rubrik Odenwald, S.17)

 

Dokumentation/Archivierung: Hochschularchivierungszentrum  D- 64289 Darmstadt für Südhessen, Magdalenenstraße 8, Abteilung: Pflicht Team Digitales (Hochschulbibliothek Universität Darmstadt) – 1 Exemplar vorhanden (Stand: 16.12.2019)

 

 

Text/Fotos auf dieser Seite: Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Nikolausmarkt 2019 in Bad König im Odenwald-

Das Heimatmuseum Bad König hat an allen Markttagen Samstag, 7. Dezember 2019 und am Sonntag, 8. Dezember 2019 sowie am Sonntag, 15. Dezember 2019 geöffnet.

(Foto vom Ersten Advent /1.12.2019: Reinhold Veit/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.) Anmutend sieht sie aus- die Weihnachtsdeko rund um die historische Schänke (Foto: Reinhold Veit) innerhalb des Heimatmuseums Bad König im Odenwald- und gegenüber ist gleich die diesjährig neu etablierte “Historische Foto-Ecke” u.a. zu bewundern.

 

 

Bad König im Odenwald. Das Heimatmuseum Bad König hat – wie gleichfalls am vergangenen Markt-Wochenende (7./8.Dezember 2019) – auch am kommenden und letzten Nikolausmarkt-Sonntag, 15. Dezember 2019, zeitgleich geöffnet.Unser aktuelles Foto (R.Veit) zeigt die weihnachtlich dekorierte Museums-Schänke, gleich gegenüber befindet sich die diesjährig neu eingerichtete “Historische Foto- Apparate- Ecke” mit nunmehr mehr als 60 historischen Exponaten– quasi ein Kaleidoskop praktisch des gesamten 20. Jahrhunderts– zu bewundern. Bad Königs gerade verabschiedeter Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn lobte in seiner Abschiedsvorlesung vom 30. November 2019 das Heimatmuseum als einen Fundus-Schatz, den es für zukünftige Generationen des Digitalisierungszeitalters im heimathistorischen Basis- Equipment zu erhalten gelte, wenngleich auch partiell reformier-, wenn finanzierbar. Ihr HGV Bad König e.V.

 

Das Museum hat da Einlass ab 10.30 Uhr und bietet hier durchgehend bis 18 Uhr viel Wissenswertes. Je nach Interesse und auf Wunsch werden auch Führungen angeboten. Nach wie vor interessant ist die umfangreiche Mausefallensammlung und die erst diesjährig neu installierte “Historische Fotogeräte-Ecke”( siehe schon oben), die ein Spektrum des gesamten 20.Jahrhunderts bietet und in der ganzen Region einzigartig sein dürfte. Schön anzusehen- und mittlerweile ein beliebtes Foto-Objekt geworden- ist der außerhalb des Museums befindliche und nunmehr beleuchtete historische Brunnen mit Treppenaufgang beidseitig zum historischen Lustgarten, der bei Eintritt der frühen Dunkelheit einen wundervoll anmutenden Hell-Schatten- Effekt preisgibt und dessen Beleuchtung vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. finanziert wurde. Für Kinder ist zudem die Wichtel-Parade mit Nikolaus wieder aufgebaut. Für Mundart-/Dialektfreunde ist noch in begrenzter Anzahl eine Broschüre erwerbbar und die zu Jahresbeginn vom HGV hergestellte Postkarte des ältesten (Bad) König- Gemäldes von J.R. Follenweider (Basel)- auch für Sammler/Innen bestens geeignet.

 

Wir wünschen Ihnen schon jetzt “Frohe Weihnachten” und allen alles erdenklich Gute für 2020!

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

Pressehinweis: “Heimatmuseum geöffnet- Besucher können auch am Nikolausmarkt kommen” Von Reinhold Nisch (Quelle: Odenwälder Lokalblick/SüdhessenWochenblatt – 10. Jahrgang/ Nr. 50/ KW 50 2019, Rubrik Lokales S.2

 

 

Historische Kapelle Bad König  (Fotos: R. Veit/HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

“Die Pingsdorfer Keramik ist eine hartgebrannte irdene Warenart, die zwischen dem späten 9. und dem 13. Jahrhundert in verschiedenen Töpferzentren am Ostrand der rheinländischen Vorgebirgsschwelle sowie am Niederrhein produziert wurde. Charakteristisch für Gefäße der Pingsdorfer Ware ist ein gelblicher, feinsandgemagerter Scherben und eine rote Bemalung. Sie ist an zahlreichen mittelalterlichen Siedlungsplätzen in Nordwesteuropa archäologisch nachweisbar und somit ein wichtiger Zeitmarker für die Mittelalterarchäologie. Eponymer Herstellungsort  ist der Brühler Ortsteil Pingsdorf.”  (Zitiert nach wikipedia- Pingsdorfer Keramik- Absatz 1/Stand: 27.08.2019)

 

 

(Hinweis: Diese Seite befindet sich noch im Aufbau, wird gelegentlich fortgeführt.)

 

Es wurden in den letzten Monaten (Frühjahr/Sommer 2019) folgende weitere Fotoapparate  für die “Foto-Ecke” im Heimatmuseum gespendet, wofür sich der Heimat-und Geschichtsverein Bad König e.V. nochmals recht herzlich bedankt:

Nr.25 Leica R 4 von Karlheinz Schäfer, Bad König

Nr. 26 Olympus iS-500 von Hans Müller, Bad König

Nr. 27 Agfa Billy I von Herrn Meyer, Höchst

Nr. 28 Braun Gloriette, von Ursula Heusel, Bad König

Nr. 29 Lubitel 166 Universal, von Reinhold Veit, Bad König

Nr. 30 Canon EOS 50 D, von Reinhold Veit, Bad König

Nr. 31 Minolta SR-T 303b, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 32 Polaroid Image System, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 33 Kamera für Glasplatten, von Unbekannt, schon länger im Besitz des HGV

Nr. 34 Nikon F-801s, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 35 Kodak Retina II, von Hans Riediger, Bad König

Nr. 36 Kodak Retina IIIc, von Hans Riediger, Bad König

Nr. 37 Kodak Retinette I A, von Wolfgang Spannaus, Bad König

Nr. 38 Agfa Karat, von Heinz Bernhard, Bad König

Nr. 39 Rolleiflex, von Peter Koch, Kleinwallstadt

Nr. 40 IBSOR – DRP, von Peter Koch, Kleinwallstadt   

 

Zusammenstellung/aktuelles Foto: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.- Sammlungsleitung für die “Historische Foto-Ecke” zusammen mit Gerhard Koch und Wolfgang Spannaus, alle Bad König im Odenwald   Stand: 01.09. 2019

(Foto: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)- Das Gemälde können Sie derzeit im Heimatmuseum Bad König besichtigen.  Anmerkung: Der Maler- Entstehungszeit des Kunstwerkes ist das Jahr 1957- bezieht sich lediglich mit 1514 auf die Entstehung des westlichen Teils des historischen Gebäudes, der Kernbereich (Langhaus) entstand aber nachweislich sechs Jahrhunderte früher, eben aus der Zeit der Karolinger (frühes 9. Jahrhundert). Deshalb hatte auch im Jahre 2017 Bad König seine 1200-Jahrfeier zelebriert. (Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)

 

Bad König im Odenwald. Auch im Jahr 2019-  eben am Sonntag, 8. September 2019– findet  schon der traditionelle Europäische Denkmaltag /European Heritage Day(s) statt. Dazu leistet Bad König mit Hilfe des hiesigen Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. wieder einen wertvollen Beitrag.

HGV-Mitglieder werden an diesem Sonntag von 14 bis 18 Uhr allen interessierten Besucherinnen und Besuchern aus der näheren wie aus der ferneren Region zur Historischen Kapelle auf dem Friedhof Bad König (Kernstadt) Rede und Antwort stehen, Erklärungen dazu geben und- wenn gewünscht- auch darüber themenbezogen referieren.

Treff: Sonntag, 8. September 2018, 14 bis 18 Uhr (Friedhof Bad König-Kernstadt). Parkplätze sind genügend vorhanden (Zufahrt über Kimbacher Straße an deren östlichen Ende bitte rechts abbiegen).

Selbstverständlich können auch Informationen zu den historischen Grabstätten (Odenwaldmaler Georg Vetter), Dekan Johann Adam Groh (dem Mitgründer der Volks und Raiffeisenbanken) und Polarforscher Carl Weyprecht gegeben werden, natürlich auch zu den Kurpionieren Schnauber und Buchhold wie zu Thurn und Lien etc. – soweit die Forschung das hergibt.

 

Homepages:

www.tag-des-offenen-denkmals.de

www.denkmalschutz.de

 

Ihr HGV Bad König e.V.

 

Bad König. An diesem “langen” Wochenende (31. Juli bis 4. August 2019) weilt eine größere Gruppe aus unserer französischen Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne in unserer Stadt. Aus diesem Anlass bringt der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. noch einmal die diversen Artikel in Erinnerung, die dazu auf unserer Vereins-Homepage www.hgv.badkoenig.de zu finden sind: “Argentat sur Dordogne: Ein ehemaliger deutscher Soldat ruht auf dem Friedhof in Frankreichs Südwesten”- “Historie Bad König aktuell: Publikationen des HGV Bad König e.V bzw. der Kurverwaltung wie von Buchspenden Bad Königer Bürgerinnen und Bürger nun auch in der Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne”-” Bad Königs Partnerschaftsstädtchen Argentat sur Dordogne im zarten Winterkleid”- “Heimatmuseum Bad König: Neue Mausefallen aus dem Syndicat Agricole und vom Wochenmarkt in Argentat sur Dordogne/Frankreich ergänzen den Sammlungsbestand”- “Historische Kartenabschnitte zeigen u.a.Frankreichs Südwesten mit Bad Königs Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne”-“Heiligabend an der Dordogne am 24. Dezember 2018”.Besonders empfehlenswert ist die Bildabfolge: “Einige symbolische Verschwisterungsspuren von Argentat sur Dordogne in Bad König im Odenwald” und der Artikel: “Weihnachten 1982 in Bad König im Odenwald- die Jumelage mit Argentat sur Dordogne beginnt”.

Ihr HGV Bad König e.V.

 

Zeitungsartikel zur Jumelage-Begegnung  Bad König- Argentat sur Dordogne und zum Besuch einer über 60 Köpfe zählenden Besuchergruppe aus der französischen  Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne vom 31. Juli bis 4. August 2019 hier in Bad König im Odenwald  – Quelle: “Odenwälder Journal” vom 8. August 2019/archiviert von unserem HGV-Mitglied Katharina Haase (siehe oben) . Der Artikel beschreibt das aus diesem Anlass schon traditionelle Bürgerfest- diesjährig am Freitag, 2. August 2019-  am historischen Schlossplatz.

 

Eine Bildernachlese Partnerschaft “Bad König-Argentat” 2019 sowie Berichte über die Begegnung im Sommer 2019 können Sie auch einsehen in: Bad Königer Stadtnachrichten- Aktuelles für Bürger und Gäste- Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bad König – Freitag, 16. August 2019 (34. Jahrgang) Nr. 33- hier: S. 5, S. 6, S. 8 und 9 (Bildernachlese) sowie S. 9

 

Besonders empfehlenswert ist auch die Homepage des Partnerschaftskomitees von Bad König : www.badkoenig-argentat.de

 

 

 

 

Zum Besuch einer großen Delegation der verschiedenen Generationen aus Bad Königs Partnerschaftsstadt Argentat sur Dordogne vom 31. Juli bis 4. August 2019 im Odenwald 

 

Wenn die Stadt Bad König und das von rührigen Bürgern gebildete Partnerschaftskomitee  alle zwei Jahre Gäste aus der französischen Partnerstadt Argentat-sur-Dordogne empfangen, können sich die Besucher aus dem Departement Corréze regelmäßig auf einige sowohl unterhaltsame wie interessante Informationen bietende Tage einrichten; oberstes Ziel bleibt dabei die Förderung und Vertiefung der inzwischen 37 Jahre andauernden Freundschaft und des gegenseitigen Verständnisses.

Eröffnet wurde der Reigen der Veranstaltungen in diesem Jahr mit einer Fahrt nach Mainz, wo den rund sechzig französischen Freunden der Jumelage und ihren Gastgebern neben touristischen Eindrücken auch so manche Einsicht über Momente gemeinsamer deutsch-französischer Geschichte vermittelt wurde. Unter der sachkundigen Führung studentischer Mitarbeiter des von Studenten und Professoren der Universität Mainz gegründeten Vereins „Geografie für Alle“ zogen die Teilnehmer des Ausflugs  zunächst vor das Mainzer Deutschhaus, heute Sitz des Landtags von Rheinland-Pfalz, in der Vergangenheit aber ein Ort, an dem sich Deutsche und Franzosen in einem gemeinsamen Moment ihrer Geschichte getroffen haben. Als nämlich in dem nach der französischen Revolution ausgebrochenen 1. Koalitionskrieg französische Revolutionstruppen unter dem General Custin im Jahr 1792 Mainz besetzten und deutsche Jakobiner in Mainz die erste Republik auf deutschem Boden ausriefen, versammelte sich hier im Deutschhaus im März 1793 der Rheinisch-Deutsche Nationalkonvent, der als erstes deutsches Parlament überhaupt freilich nur kurze Zeit Bestand hatte, denn im Juli 1793 besetzten preußische Truppen die Stadt – ein Ereignis, das Goethe als Augenzeuge erlebt und in seinem Aufsatz „Belagerung von Mainz“ seinerzeit für die Nachwelt festgehalten hat. Das erste deutsche Experiment mit der Demokratie und der vom Rheinisch-Deutschen Nationalkonvent an den französischen Nationalkonvent gerichtete Antrag auf Aufnahme in den französischen Staatsverbund blieben daher erst einmal folgenlos. Als mit dem Vertrag von Campo Formio die linksrheinischen deutschen Gebiete an Frankreich fielen, wurde Mainz allerdings Hauptstadt des französischen Departements Donnersberg; im Deutschhaus kam die Departementsverwaltung unter und Mainz wurde napoleonische Residenz bis 1813.

Von der „Franzosenzeit“ sprach man im 19. Jahrhundert, war von diesen Jahren die Rede; die Geschichte hielt aber auch später noch so manches Ereignis bereit, durch das deutsches und französisches Schicksal gebündelt wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg besetzten französische Truppen das linksrheinische Deutschland; in  Mainz kamen damals auf die etwa hunderttausend Einwohner etwa zwanzigtausend Besatzungssoldaten, was den Mainzern erstmals die Begegnung mit aus Nordafrika stammenden Soldaten bescherte, für die sie sich die gar nicht freundlich gemeinte Bezeichnung „Utschebebbes“ einfallen ließen, eine Verballhornung des Namens einer marokkanischen Stadt. Aber man ließ sich damals dann doch auf die französische Kultur ein und lud zum Beispiel die Comédie Francaise nach Mainz ein, was man durchaus auf der Haben-Seite beim deutsch-französischen Austausch ansiedeln darf.  Dessen den Frieden in Europa stützende Auswirkungen wurden  den Mainz-Besuchern aus Argentat und dem Odenwald angesichts der Ruinen der im Zweiten Weltkrieg bei mehreren Bombenangriffen zerstörten und heute als Mahnmal dienenden St. Christoph-Kirche am Karmeliterplatz vor Augen geführt, die vor den Schrecken von Kriegen eindrucksvoll warnen – ein Thema, das auch am letzten Abend der Begegnung bei den Ansprachen der Bürgermeister der beiden Partnerstädte, zumal des Franzosen Jean-Claude Leygnac, Erwähnung fand, wobei Letzterer vor dem den  Frieden gefährdenden Populismus warnte, es aber wie sein deutscher Amtskollege Axel Muhn als hoffnungsvolles Zeichen wertete, dass sich zum diesjährigen Partnerschaftstreffen auch rund zwanzig französische Jugendliche auf den Weg nach Bad König begeben hatten, von denen einige zudem in Argentat sich dem Erlernen der deutschen Sprache widmen, ein Angebot zur Annäherung, von der auch viele Mitglieder des Comité de Jumelage von Argentat inzwischen Gebrauch machen.

Dass diese Annäherung auch spielerisch gestaltet werden kann, stellten die Kurstädter und ihre Gäste gleich am nächsten Besuchstag unter Beweis, als sie sich auf dem inzwischen „Boulodrom“ genannten Gelände des Vereins „Pétanque-Sport Bad König e. V.“ im Stadtteil Nieder-Kinzig in gemischten Teams und bei schönstem Wetter um den Titel des geschicktesten Pétanquespielers einen spannenden Wettbewerb lieferten. Am Abend dieses zunächst dem Sport gewidmeten Tages stand dann wieder das trotz der etwas ambitionierten Bezeichnung inzwischen schon traditionelle Europäische Bürgerfest auf dem Bad Königer Schlossplatz auf dem Programm, für das Bad Königer Vereine die Bewirtung übernommen hatten. Da am selben Tag und am selben Ort auch die Teilnehmer des 3-Länder Rad-Events das Ende der zweiten Etappe dieser Veranstaltung feierten, bot sich für die französischen Gäste auch die Gelegenheit, den Darbietungen der Blaskapelle Langen-Brombach zu lauschen, bevor sie sich dem vom Bad Königer Partnerschaftskomitee vorbereiteten Programm widmeten; in dessen Mittelpunkt stand der Auftritt der mit in den Odenwald gereisten Folkloregruppe “Les Echos Limousin d`Argentat”, deren drei Musiker mit Drehleier, Dudelsack und Akkordeon den in traditionelle Tracht gekleideten Tänzerinnen und Tänzern zur Freude des Publikums ordentlich einheizten. Da auch das Wetter am Freitagabend nichts zu wünschen übrig ließ, verweilten die Besucher noch lange auf dem Bad Königer Schlossplatz, was sie aber nicht daran hinderte, am nächsten Morgen in großer Zahl den Weg durchs Mümlingtal nach Zell anzutreten. Unterwegs gab es Informationen zum im Bereich der Mümling und im Kurpark anzutreffenden Biber und zu dem Versuch, die Äsche in der Mümling wieder in größerer Zahl anzusiedeln; am Zeller Hochwasserrückhaltebecken schließlich erläuterte ein Vertreter des Mümlingverbandes Geschichte und Zweck dieser Einrichtung, bevor sich die Teilnehmer am Vereinsheim der TSG Zell nach den Anstrengungen des Vormittags bei einem von den Gastgebern ausgerichteten Picknick stärken konnten. Die Berichte über den Biber und die durch ihn ausgelösten Kontroversen zwischen Naturschutzverbänden und Kommunalpolitik ließen die Franzosen nicht los: Noch während des „Offiziellen Abends“, zu dem die Stadt die französische Gäste und ihre Gastgeber in die Wandelhalle geladen hatte, unterbreiteten sie – mit einem Augenzwinkern – den Vorschlag, die Biber (oder doch deren Nachwuchs) an die Dordogne umzusiedeln, wo man sich über die Anwesenheit der Tiere freuen würde.

Derart launige Vorschläge kennzeichnen die gelockerte Stimmung, die das Partnerschaftstreffen insgesamt prägte; zu dieser Atmosphäre trugen natürlich, neben einem weiteren Auftritt der Echos Limousin auch die von der Küche der Wandelhalle aufgetischten Speisen und Getränke bei, wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass der Rotwein von den Gästen aus dem Departement Corréze von Frankreich in den Odenwald gebracht worden ist, wo er reichlich Abnehmer fand.

Von Thomas Seifert 

 

 

Zum Besuch der französischen Besuchergruppe können Sie bitte sich auch unter www.argentat.fr  oder www.argentatoptique.fr  Fotos und Berichterstattungen dazu ansehen.

 (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Samstag, 30. 11. 2019/Beilage “Gescheit”/Repro: Reinhold Veit, Bad König) Das Bild zeigt eine weiße Maus mit einem überdimensional großen Stückchen Käse. Die Frage kann gestellt werden: Wie kommt die “gescheite” Maus damit aus dem Labyrinth? Und: Das durch den Leser geformte “Knitterbild” hat durchaus auch seinen Charme.

 

Immer wieder Mause-Fallen … als Ergänzungen innerhalb der Gesamtkollektion im Heimatmuseum Bad König im Odenwald (Germany) – Collection of Mouse-Traps in the Museum of Bad König/Germany

Die  besondere Mausefallensammlung innerhalb des Heimatmuseums Bad König wird von Zeit zu Zeit erweitert, d. h. wenn es besondere neu konstruierte Fallen-Exponate gibt oder irgendwo entdeckt werden, versucht der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. nach seinen Möglichkeiten so manche zu erwerben, insofern man davon Kenntnis bekommt.

So konnte man wieder eine neue Kombination von Fallen erwerben, wobei unsere Foto-Konstellation  (von Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.) einerseits eine Mausefalle (oben), andererseits die etwas größere Rattenfalle in den Lebendfallen-Varianten zeigt.

 

Besondere historische Mausefallen:

Zum Thema “Technikgeschichte” speziell zu den Themenbereichen “Maus/Mäuse” und den “Höchstleistungen im Konstruieren von Mausefallen” ist folgender Literaturhinweis empfehlenswert, da auch dieser mit teils seltenen historischen Mausefallen-Aufnahmen bereichert wird ( z.B. Mäuse-Guillotine-Falle- ein solches historisches Exponat können Sie auch im Heimatmuseum Bad König besichtigen, Blechfalle , Schlagfalle aus Plastik, Brasilianische Falle, Tod-durch-Ertrinken-Falle, Italienische Tod-durch-Erschlagen-Falle von vor 8000 Jahren, Tod-durch-Stromstoß-Falle, Mustopf-Falle, Tunesische Tonfalle von vor 4000 Jahren , Kenianische Würgefalle, Blumentopf-Nussfang-Falle,  Plastik-Leerdamer-Falle, Metall-Lebendfalle, Einbahnstraßen-Falle, Hygienische Plastiksarg-Falle, Gemeinschaftsfalle für bis zu 15 Mäuse):

Hinweis: In der mittelalterlichen Raußmühle in Eppingen nahe bei Heilbronn am Neckar gibt es auch einige urtümliche Mausefallen zu besichtigen!

Weiterer Hinweis: Eine kleine Kollektion an Murmeltier-Fallen (nicht für Mäuse) hat das Stadtmuseum in Spittal in Kärnten/Österreich vorzuweisen.

 

Zur Geschichte der historischen Mausefallen:

“AUS DIE MAUS”- Der Kampf gegen die Nager hat den Menschen zu ebenso kreativen wie grausamen Höchstleistungen getrieben. Doch trotz ausgeklügelter Fallen ist ein Sieg nicht in Sicht” (Quelle: P.M: Magazin 05/2015, S. 86 ff.- www.pm-magazin.de- Anschrift: Baumwall 11, D-20459 Hamburg)

 

 

Informative Literatur zur Thematik “Maus”:

Veronika Straaß: Die Maus (Schauen und Wissen!), Hase und Igel Verlag GmbH München (ISBN 978-3-86760-761-2), 2. Auflage 2018 Viel Wissenswertes erfahren Sie hier über die Maus.

Alexandra Beisswenger: Mäuse/Wohlfühl-Basics für spielfreudige Mitbewohner,Gräfe und Unzer Verlag (Printed in Germany, ISBN 978-3-8338-5512-2), 1. Auflage 2017  Die Tierärztin beschreibt hierin alles Wissenswerte zur Auswahl, Auswahl und den Kauf der Tiere.

Allgmeines zu diversen Tieren in heimischen Regionen:

Anke Fischer: Der Tierführer- Säugetiere, Insekten, Vögel und andere heimische Tiere (Neuer Kaiser Verlag – D-64407 Fränkisch-Crumbach/Odenwaldkreis, Industriestraße 19 (ISBN 978-3-8468-1030-9) 2017  Homepage: www.neuer-kaiser-verlag.de

 

 

 

(Zusammenstellung: Reinhold Nisch/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

 

(Scan: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.: Die Aufnahme hier zeigt allerdings den Erbprinzen Georg Ludwig von Erbach-Schönberg in einem doch deutlich später gemachten Bild mit einem “tollen  Hanomag”/Siehe auch: Bad König im Odenwald in alten Ansichten, Bad König 1983/ 1. Auflage, S. 29)

 

Bad König. Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. bittet angesichts eines Forschungsvorhabens von Dr. Heinz Kumpf (Berlin) die Bevölkerung um Mithilfe: Wer ist noch im Besitz von Fotos der wenigen ersten Kraftfahrzeugbesitzer des Jahres 1909 im damaligen König im Odenwald, die diese zusammen mit ihren Autos zeigen? So hat es in einem Verzeichnis aus dem Jahr 1909 in (Bad) König- also noch im Deutschen Kaiserreich und vor dem Ersten Weltkrieg- insgesamt nur 6 Kraftfahrzeuge gegeben. Es handelt sich um folgende Personen: Fürst Alexander zu Erbach-Schönberg (Wohnsitz in König/ 2 Fahrzeuge), Fabrikant Georg Lien und die beiden Ärzte Dr. med. Oskar (“Remo”) Zimper sowie Dr. med. Hans Berg. Während die ersten drei “Königer” ja biografisch noch bekannt sind, tappt man bei dem damaligen (Bad) Königer Kfz- Besitzer Dr. med. Hans Berg überhaupt noch im Dunklen. Wer also mit Fotos bzw. mit weiteren Daten dazu helfen kann, kann sich bitte direkt an Dr. Kumpf (heinzkumpf@t-online.de) oder an  Bad Königs HGV-Vorstandsmitglieder “vor Ort” Reinhold Veit, Alexander Körner, Renate März, Heidi Hoffmann, Reinhold Ehrhardt, Andrea Hofmann und Reinhold Nisch wenden. Ihr HGV Bad König e.V.

(Stand: 07.Juni 2019)

Bad König im Odenwald. Im Heimatmuseum Bad König (Öffnungszeiten generell sonntags von 10.30 bis 12 Uhr oder bei Gruppen/Schulklassen nach Vereinbarung) befindet sich eine der größten öffentlichen Mausefallen-Sammlungen weit und breit! Aber manches Mal findet man auf dem Dachboden oder Keller eines alten Hauses/Gehöftes, in einem Trödlerladen, auf dem Flohmarkt oder sonstwo- man muss nur die Augen offen halten- oft per Zufall verschiedene Konstruktionen von Mausefallen, die das Museum unseres Städtchens noch nicht haben könnte. Deshalb bitten wir- wie jedes Jahr- in der bald bevorstehenden Ferien- und Urlaubszeit oder schlicht Sommerzeit, vielleicht einmal “so nebenbei” Ausschau nach Mausefallen zu halten.

So konnten sogar “alte/neuere” Fallen dem Heimatmuseum in den letzten Jahren übergeben werden, u.a. aus Niger, Laos wie aus heimischen Gefilden. Unsere beiden Fotos (Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.) zeigen die “Schwedenfalle”, die ein damals frisch vermähltes Ehepaar vor gut vier Jahren aus Schwedens Hauptstadt Stockholm in einem dortigen Mini-Lädchen zufällig entdeckte, die Nationalfarben inbegriffen. Ihr HGV Bad König e.V.

 

 

Sehen Sie bitte dazu die vielen weiteren Seiten auf dieser Homepage: www.hgv-badkoenig.de  zum Thema “Maus/ Mausefallen/Mäusegeschichten für Kinder/ Die Maus Armstrong auf dem Mond- 50 Jahre Wiederkehr der ersten Mondlandung 1969-2019/Die Maus in der Kunst/Die Grafiti-Maus von Bad König”, z.B. :

“Zur Mausefallensammlung im Heimatmuseum Bad König passen die Mäusegeschichten in Buchformat für kleine und große Kinder”

“Exponate der besonderen Art- die Mausefallensammlung im Heimatmuseum Bad König”

 

(Stand: 04.Juni 2019)

 

 

Zu den Realitäten des Fluges ins All- Aktuelles- Vergangenes:

“Trauer um Weltraumpionier Sigmund Jähn- Als erster Deutscher flog er 1978 ins All: Die Raumfahrt machte ihn zum Volkshelden- verehrt wird er bis heute”  Quelle: Frankfurter Rundschau vom Dienstag, 24. September 2019 (Rubrik Wissen), S. 28

 

“Erster Astronaut der Emirate fliegt ins All- Hassa al-Mansuri  startet morgen zur Internationalen Raumstation/Es geht um mehr als das Prestige” Quelle: Frankfurter Rundschau vom Dienstag, 24. September 2019 (Rubrik Wissen), S. 28