Bad Königs Historische Kapelle … jetzt in neuem Ambiente davor!

                                                                         

(Sämtliche Fotos: Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

Am 16. März 2021 wurde der neue, sich historisch wie denkmalgemäß angleichende Handlauf linker Hand zum Aufgang zur Historischen Kapelle auf dem Friedhof Bad König installiert. Das neue Geländer fügt sich passend- in Schwarzton gehalten- sowohl in die Struktur des ganzen Ensembles, also  des sogenannten Gräfinnen-Grabes wie auch in die weitere Geländer- und Handlauf bzw. Zaun- wie Torstrukturen im gesamten Ensembleschutz-Bereich dieses ältesten Friedhofareales ein.

Zudem wurde der Aufgang einige Wochen zuvor auch neu hergestellt, weil der alte Zustand durch starkes Absenken und mehrfach wellenförmige schwerliche Begehbarkeit nicht mehr tragbar war, nicht zuletzt aus Gründen der Sicherheit.

Somit können Einzelbesucherinnen und -besucher wie ganze Gruppen auch bei künftigen Führungen wieder gut  “Bad Königs historischen Urkern” erreichen. Auch Angehörige etc. bei Trauerfeiern- die zunehmend in kleinerem Rahmen- auch dieserorts in den letzten Jahren schon erfolgten- bekommen hier wieder eine erfahrbar bessere Zugangsmöglichkeit.

(Die fachkompetenten Bad Königer Firmen/Handwerksbetriebe Schwinn-Gross und Heinrich Koch und Sohn (“Koch-Schmied”) hatten die gut ausgeführten Arbeiten geleistet.)

 

 

Der besondere Hinweis zu den Maßnahmen.

Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. – ein Verein innerhalb Bad Königs, gegründet im Jahr 1980 (ca. 125 Mitglieder/ Jahresbeitrag 7,00 Euro) mussten diese finanziellen Mittel ganz allein stemmen.

Sie werden bestimmt verstehen, dass dieser HGV Bad König e.V., dass wir jede Unterstützung gebrauchen können, sei es durch eine Mitgliedschaft oder durch eine Spende. Eine noch so kleiner Obolus zählt wirklich.  Für all dies sind,wären wir sehr dankbar. Auch ein ehrenamtliches Engagement würden wir sehr begrüßen.

Herzlichst mit freundlichen Grüßen

Ihr Heimat- und Geschichtsverin Bad König e.V.

 

 

Bankverbindungen:

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Sparkasse Odenwaldkreis

IBAN DE72 5085 1952 0060 0020 52

BIC    HELADEF1ERB

 

Volksbank Odenwald

IBAN  DE69 5086 3513  0002 2491 70

BIC    GENODE51MIC

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Wie finde ich ganz schnell weitere Informationen, Fotos, Literatur, Forschungshinweise etc. zur Historischen Kapelle Bad König  (Themenseiten) auf dieser Homepage?

Weitere Erklärungen, Deutungen und Bilder “rund um dieses historische Kleinod” können Sie auf weiteren Themenseiten dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de rasch einsehen; ganz schnell geht es, wenn Sie bei Suchmaschinen (wie z.B. google) gleichzeitig die Stichworte “HGV Bad Koenig” und “Historische Kapelle Bad König” eingeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- RN/01.04.2021)

 

  (Title-picture from R.Veit/Bad König- the two Bad König- Castles in the center)

 

(The “Historische Kapelle” in the origins of the “Karolinger” in the beginning of  the 9. Centrury- a wonderful painting from Heidi Hoffmann, Bad König/Germany)

 

Bad König im Odenwald/ Germany

 

 

All about you must know about Bad König/Germany in a short three minutes-Lesson:

 

Just 40 km from Darmstadt and 60 km from Frankfurt and Mannheim, surrounded by beautiful forests, lies the spa town Bad König, Odenwald.

The spa town itself counts 4,972 inhabitants, 9,530 inhabitants including the districts Etzen-Gesäß, Fürstengrund, Kimbach, Momart, Nieder-Kinzig, Ober-Kinzig, Gumpersberg and Zell.

Winters in Bad König are mild, air polluting industry is not found in Bad König and its districts – not even in the neighboring regions. A lively village center with little stores invites you to go shopping. Some of the stores offer high quality regional food.

The approximately 17 hectare spa garden with two lakes and a recreational area is ideal for hours of rest and relaxation. Here you can play a game of minigolf or a walk around the lakes, discovering the stone sculptures that can be found all over the park. You could also follow the planet’s path from sun to Pluto and learn about the size of our solar system.

In a circuit with play and fitness equipment for all ages, coordination, muscle strength, mobility and regeneration are promoted. A water playground made of natural materials allows children of all ages to have fun and play with and in the water.

Sport and leisure are very important to us. Discover the Nordic Walking Park with interesting, 90 km long, certified routes and marked trails in different degrees of difficulty and extend. Diverse clubs offer activities for every Interest. In addition, hikers, cyclists, golfers, tennis players and many more will find attractive offers. Even those who prefer strolls on short, evenly stretched trails with frequent opportunities to rest, will find their favorite route in the spa gardens around the lakes. The illumination of the paths allows for safe and pleasant walks or walking even at dusk.  (Hinweis/Quelle: Stadt Bad König im Odenwald- City of Bad König/Germany/englischsprachige Version/Fassung vom 09.Februar 2021)

 

 

 

 

(Die Seite befindet sich noch im Auf- und Ausbau. This Website will be in continous status.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- Stand: 09.02.2021)

 


 

Historische Kapelle Bad König im Odenwald – Aufgang davor wurde mit Eigenmitteln saniert

 

Wie der HGV Bad König e.V. mitteilt, ist der zuvor schon länger stark eingebrochene, wellenförmig sich darstellende und daher schwerlich begehbare Zugang zur Historischen Kapelle umfassend Ende September 2020 von einem hiesigen Bauunternehmen saniert worden (Foto: R. Veit). Der HGV als zahlenmäßig überschaubarer Verein in Bad König mit 125 Mitgliedern musste das aus eigener Kraft finanziell allein stemmen, nachdem die “Denkmal-Ebene” im Bund, das Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Schloss Biebrich), der Odenwaldkreis und die Stadt Bad König sich nicht in der Lage sahen, hier einen pekuniären Beitrag zu leisten. Es wird noch angestrebt, einen Handlauf rechter Hand “ensembleschutz-konform” anzubringen, auch in Bad König dann angefertigt und schon in Auftrag gegeben, damit Besucherinnen und Besucher allein oder wieder in größeren Gruppen (nach der Pandemie)

bei künftigen Besichtigungen gut das engere historische Areal erreichen können. Anzumerken ist auch, dass auch kleine Trauerfeiern zunehmend hier stattfinden, wie es bis zu den1960ern noch die Regel war. Man darf sicherlich daran erinnern, dass erst 2017 Bad König seine 1200 Jahr- Feier hatte (nebenbei bemerkt in diesen Tagen vor 40 Jahren seine Stadtrechte  als “junge Stadt”  in der Ära Hermann Krönung im Herbst 1980 erhielt) und die Ursprünge der jetzigen Friedhofs-Kapelle im Mittelteil auf karolingische Ursprünge (frühes 9. Jahrhundert) eindeutig hinweisen. Welches Gebäude auf Bad Königs Gesamtareal ist älter? (Fertighäuser z.B haben vom Hersteller eine wesentlich geringere Bestandsgarantie.) Wir wären sehr dankbar, wenn wir Jüngere, mittlere Jahrgänge wie Ältere zur Mitgliedschaft (7 Euro pro Jahr!), gar zur Mitarbeit oder zu Anregungen etc. animieren könnten (kann auch gelegentlich sein) oder auch einmal historisch ein Bad König-Thema (Vereinsleben/Geschichte etc.) selbst verfassen könnten, damit es z.B. im Odenwaldkreis- Jahrbuch “gelurt” erscheinen könnte bzw. auf unserer Homepage.  Für Schulen gibt es auch genug hiesige Themen für eine Prüfungsarbeit/mündliche Prüfung im Hessen-Abitur wie für die Prüfungen für alle anderen Schulformen. Auch das “Archiv Georg Blumenschein” kann da etwas hergeben. Gewiss haben auch alle  Stadtteile  engagierte Bürgerinnen und Bürger, die stadtteilbezogene heimathistorische Themen bearbeiten können und möchten. Wir denken auch ernsthaft schon an einen “Stafetten-Wechsel” zur nächsten Generation auf Sicht, wie es mittlerweile eigentlich allen Vereinen mit Blick auf die Zukunft ergeht und haben die Hoffnung noch nicht dabei verloren. Und bei historischen Vereinsbroschüren gilt: Bitte für die Nachwelt sich an das Kreisarchiv des Odenwaldkreises wenden. Deren Leiterin ist gerne bereit, vorbeizukommen und zu sichten, was in den Bestand aufgenommen werden könnte. Weitere Ansprechpartner sind das Hessische Staatsarchiv in Darmstadt und auch die Unibibliothek Darmstadt, die per Landesgesetz verpflichtet ist, jedes neue Print-Exemplar aus dem Bereich Südhessen (Bad König und seine Stadtteile inklusive) zu dokumentieren.         Mit freundlichen Grüßen Ihr HGV Bad König e.V. (auch im Stadtwerdungs-Jahr 1980 gegründet)

 

 

 

 

(Fotos: R. Veit/Text: R. Nisch -HGV Bad König e.V.)

 

Pressehinweise:

“Historische Kapelle- Aufgang wurde mit Eigenmitteln saniert” (“Bad Königer Stadtnachrichten” vom 16.10.2020)

“Historische Kapelle Bad König- HGV saniert mit eigenen Mitteln den Aufgang” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 16. Oktober 2020, S. 3)- Artikel mit Foto (R. Veit) siehe unten.

 

 

Zur Geschichte der Historischen Kapelle selbst beachten sie bitte die verschiedenen Themenseiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

Historische Kapelle von König im Odenwald schon 1929 in der Publikation vom Fürstengrunder Bürger Wilhelm Glenz- Georg Vetter zeichnet die Kapelle wie auch den Eingang zur Burg Breuberg

Eine Zeichnung (von Heimatmaler Georg Vetter) der Historischen Kapelle– damals noch Friedhofskapelle genannt- befindet sich auch im Jahre 1929  in dem Buch “Die Heimat-Sagen-Sammlung” von Wilhelm Glenz aus Fürstengrund.

Quelle: Otto Pichl: Die Heimat-Sagen-Sammlung von Wilhelm Glenz aus Fürstengrund, S.50 ff. /In: “gelurt” Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 1995 (Herausgegeben vom Kreisarchiv des Odenwaldkreises) – Seeger- Druck, Michelstadt (ISBN 3-9804066-0-1) Erbach 1994

 

 

(Stand: 19.o1.2021)

 

 

Bad König: Europäischer Denkmaltag am 13. September 2020 war unter den gegebenen Umständen akzeptabel

Bad König. Der Europäische Denkmaltag- stets am zweiten Sonntag vom Monat September stattfindend- war auch auch dieses Mal trotz der besonderen Umstände (globale Pandemie durch Corona-Viren) im wahrsten Sinne akzeptabel. So war doch noch im vergangenen Jahr 2019 ein regelrechter Besucheransturm zu konstatieren (über 60 Personen unterschiedlicher Provenienz kamen herbei), fanden sich diesjährig sichtlich weniger Besucherinnen und Besucher ein, die aber von einer zugezogenen Neubürgerin und Gästen aus Hamburg wieder eine interessante Herkunftsstruktur aufwies. Interessant waren für diese an jenem spätsommerlichen Sonntagnachmittag die vielfältigen alten und neueren bauhistorischen und kunsthistorischen Erkenntnisse zur Historischen Kapelle, wobei die studierte Kunsthistorikern/Künstlerin Heidi Hoffmann bei zeitgleich geringerem Einlass in die Historische Kapelle nach wie vor für die Region Einmaliges anhand der Passionszyklen u.a. erklärte, während Reinhold Veit und Reinhold Nisch die historischen Grabstätten, die Sanierungsmaßnahmen um das Jahr 2000 darstellte bzw. die Einordnung des Ensembleschutz-Teiles des Friedhofes Bad König und die globalhistorische Zuordnung vornahmen. Zugleich gaben Hans-Peter Geidel und Walter Hoffmann sowie Katharina Haase temporär weitere beratende Hinweise. Sämtliche Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln wurden beachtet.

Deutschlandweit/europaweit  fanden  “wegen Corona” lediglich in vielen historischen Denkmaleinrichtungen “virtuelle Rundgänge” statt, wobei diese Ankündigungen vom Bundesverband “Deutsche Denkmalpflege” abwartend ob der Situation relativ spät verkündet wurden und viele historische Stätten gar nicht heuer aufmachten. Kleinere (ehrenamtlich geführte Einrichtungen) hatten insgesamt das Nachsehen, weil sie anderenorts auch sonst früher Kaffee und Kuchen wie auch Exponate anboten, um die Vereinskassen etwas aufzustocken. Das fiel dort alles weg.

HGV Bad König e.V. (rn-14/9/2020)

 

Nach wie vor wunderschön zu sehen: Historische Kapelle Bad König – stammend aus dem sehr frühen Drittel des 9. Jahrhunderts.

(Foto: R. Veit/HGV Bad König e.V.)

 

Presseberichterstattung:

“Friedhofskapelle im Fokus- Zum Europäischen Denkmaltag zeigt Bad König kulturelle Schätze” (Titelseite)/”Wider  die Einsamkeit der Schätze- Bad Königer Heimat- und Geschichtsverein stellt am Europäischen Denkmaltag historische Zeugnisse vor” Von Hans- Dieter Schmidt (auch Foto/Text: Unter Beachtung der Corona-Schutzbedingungen erläutert Kunsthistorikerin Heidi Hoffmann- Mitte- zwei Besuchern die Besonderheiten der aus der Zeit Karls des Großen stammenden Historischen Friedhofskapelle. (Quelle: Odenwälder  Echo vom Dienstag, 15. September 2020-  Rubrik Odenwald, S. 9)

 

Bad König im Odenwald. Auch in diesem global außergewöhnlichen Jahr 2020 findet am Sonntag, 13. September 2020 der Europäische Denkmaltag /European Heritage Day statt. Dazu leistet Bad König mit Hilfe des hiesigen Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. wieder einen  Beitrag. Diesjährig gelten allerdings auch im Freien die besonderen Abstandsregelungen für die Besucherinnen und Besucher und gerade bei der Kapellen- Besichtigung im Innern die geringe gleichzeitige Besucherzahl.

Die verschiedenen HGV-Vorstandsmitglieder werden an diesem Sonntagnachmittag von 14 Uhr bis 18 Uhr den interessierten Besucherinnen und Besuchern aus der Nähe wie aus der ferneren Region zur Historischen Kapelle auf dem Friedhof Bad König (Kernstadt) sowie zu den historischen Grabstätten (Weyprecht, Groh, Vetter, Lien, den Kurpionieren etc.) Rede und Antwort stehen, Erklärungen dazu geben und- wenn gewünscht- auch darüber themenbezogen kurz referieren. An diesem Wochenende wäre auch die Kinnicher Kerwe gewesen. Dennoch können gerade auch “Denkmal-Besucher” davor oder danach doch in Bad König selbst (auch in den Stadtteilen wie Zell, Momart, Fürstengrund etc.) einkehren bzw. einen Gang duch das historische Zentrum mit den beiden Schlössern absolvieren oder einen Spaziergang um die Bad Königer Seen machen, wie es auch in den letzten Jahren bei sonnigem Spätsommerwetter stets schon traditionell war.

Heimat- und Geschichtverein Bad König e.V.

 

 

Bad König: Europäischer Denkmaltag am 13. September 2020 war unter den gegebenen Umständen  akzeptabel

Bad König. Der Europäische Denkmaltag- stets am zweiten Sonntag vom Monat September stattfindend- war auch auch dieses Mal trotz der besonderen Umstände (globale Pandemie durch Corona-Viren) im wahrstenn Sinne akzeptabel. So war doch noch im vergangenen Jahr 2019 ein regelrechter Besucheransturm zu konstatieren (Richtung 70 Personen unterschiedlicher Provenienz kamen herbei), fanden sich diesjährig sichtlich weniger Besucherinnen und Besucher ein, die aber von einer zugezogenen Neubürgerin und Gästen aus Hamburg eine interessante Herkunftsstruktur aufwies. Interessant waren für diese an diesem spätsommerlichen wie sonnigen Sonntagnachmittag die vielfältigen alten und neueren Erkenntnisse zur Historischen Kapelle, wobei die studierte Kunsthistorikern Heidi Hoffmann bei zeitgleich geringerem Einlass in die Historische Kapelle nach wie vor für die Region Einmaliges anhand der Passionszyklen u.a. erklärte, während Reinhold Veit und Reinhold Nisch die historischen Grabstätten, die Sanierungsmaßnahmen um das Jahr 2000 darstellten bzw. die Einordnung des Ensembleschutz-Teiles des Friedhofes Bad König und die globalhistorische Zuodnung vornahmen. Zugleich gaben Hans-Peter Geidel und Walter Hoffmann sowie Katharina Haase temporär weitere beratende Hinweise. Sämtliche Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln wurden beachtet.

Deutschlandweit/europaweit  fanden  “wegen Corona” lediglich in vielen historischen Denkmaleinrichtungen “virtuelle Rundgänge” statt, wobei diese Ankündigungen vom Bundesverband “Deutsche Denkmalpflege” abwartend ob der Situation relativ spät verkündet wurden und viele historische Stätten gar nicht heuer aufmachten. Kleinere (ehrenamtlich geführte Einrichtungen) hatten insgesamt das Nachsehen, weil sie anderenorts auch sonst früher Kaffee und Kuchen wie auch Exponate anboten, um die Vereinskassen etwas aufzustocken. Das fiel dort alles weg.

HGV Bad König e.V.

 

 

Historische Kapelle auf dem Friedhof Bad König i. O.  (Foto: R. Veit)

(Foto-Rechte bei den Farbaufnahmen: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Die drei Bäume zur Deutschen Einheit beziehungsweise die vier Bäume zu Europa in Bad König im Odenwald

30 Jahre Deutsche Einheit am 3. Oktober 2020

 

 

 

 

 

 

Die Bäume für die Einheit Deutschlands  –  Die Bäume für Europa

                                                                                Bad König im Odenwald

 

Bad König im Odenwald an der Argentat-Anlage- nahe der Voba-Galerie/Ärztezentrum und Bahnhofsvorplatz: Buche, Eiche und Kiefer bilden ein gleichseitiges Dreieck in jeweiliger Seitenlänge von 10 m – das Symbol für die Deutsche Einheit, ergänzt durch den vierten Baum (im Vordergund des Fotos), der Linde. Insgesamt bildet nun auch das Quartett der Bäume (als Luftaufnahme quasi betrachtet und “gedanklich gesehen” als “umgeklapptes”  Dreieck) insgesamt – mathematisch gesehen-  eine Raute und steht nun in dieser Vierer-Formation für das gemeinsame Europa.

 

Erklärung der Bäume-Symbolik:

Buche: Sie steht für den Westen.

Kiefer: Sie steht für den Osten.

Eiche: Sie steht für das wiedervereinigte Deutschland  (Dreier-Dreieck-Formation: Deutsche Einheit)

Linde: Sie steht dann in der “Rauten-Ergänzung” für Europa (Vierer-Rauten-Formation: Unser gemeinsames Europa.)

 

Die Baum-Kronen sollen im Laufe einer hoffentlich friedfertigen Zeit ineinandergreifen, zusammenwachsen! (Deshalb, und das ist verständlich, wurde der bestimmte Pflanzabstand auch so gewählt.)

 

 

 

Eine spezielle Baum-Pflanz-Aktion im westlichen Nachbarland Frankreich hier besonders zur deutsch- französischen Freundschaft bzw. zum “Elysee-Vertrag” als besondere Idee

Eine Fast-noch-Rarität in einer Bäume- Dreieck- Formation zu den besonderen deutsch-französischen Beziehungen wie aus Anlass des deutsch-französischen Vertrages vom 22. Januar 1963 erfolgte in Frankreich, und zwar am 18. August 2018:

In der französischen Stadt Mende wurde diesbezüglich ein “deutsch-französisches Bäume-Freundschafts-Denkmal” mit jeweils zwei Ahorn-Bäumen (je einmal für Frankreich und einmal für Deutschland als gemeinsames Fundament) sowie einmal eine Birke an der Spitze in der gleichfalls gleichseitigen Dreieck-Formation (von je 10 m Seitenlänge) implantiert, dies auch als Symbol des weiteren (hoffentlich) Zusammenwachsens zwischen zwei großen europäischen Nationen.

 

 

 

Mittendrin: Ein Blumen-Stern, der in der Sommer-Zeit von herrlich duftendem Lavendel formiert wird- eine schier- so scheint es- in dieser blühenden Zeit unerschöpflichen Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und vielen anderen nützlichen Insekten.  (Foto vom Juli- Sommer 2020)

 

(Foto-Rechte der Farb-Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V. )

 

Pressehinweis:

Heimat- und Geschichtsverein- Die Bäume für das Haus Europa- Die Bäume für die Einheit Deutschlands am 3. Oktober vor 30 Jahren” (Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 7. Oktober 2020/35. Jahrgang/ Nr. 40, S. 23)

 

 

 

Die Schutzgmeinschaft Deutscher Wald  (SDW) hat anlässlich der 30jährigen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 2020 folgenden Text herausgegeben, den wir hier zitieren (Quellenangabe: www.sdw.de):

 

“Drei Bäume für Deutschlands Einheit

Drei Bäume für Deutschlands Einheit – Ein Denkmal für die Wiedervereinigung auch in Bad König im Odenwald

2020 jährt sich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zum 30. Mal.

Aus diesem Anlass unterstützt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, wachsende Gedenkorte aus drei Bäumen als Erinnerung an dieses wichtige friedliche Ereignis zu pflanzen. Über 280 Städte und Kommunen haben bereits mitgemacht oder werden in diesem Jahr noch pflanzen.

Die Idee: Jede deutsche Gemeinde pflanzt drei Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit jeweils 10 m Seitenlänge. Symbolisch wäre das für den Westen eine Buche und für die östlichen Bundesländer eine Kiefer. Die Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland.
Das Wachsen dieser Bäume und der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes.

Wenn jede Gemeinde in Deutschland diese Idee aufgreift und drei Bäume pflanzt, würde eine Gemeinsamkeit entstehen, wie sie es in Deutschland in dieser Hinsicht noch nie gab. Diese Plätze können zu Treffpunkten für Bürger und Veranstaltungen werden.
Aufgrund der überschaubaren Kosten (viele Gemeinden haben diese Bäume als Pflanzen in ihren eigenen Stadtwäldern), der relativ einfachen Gestaltung der Anlage und der Möglichkeit der individuellen Gestaltung des Innenraums des Dreiecks, sollte eine Realisierung nicht auf große Widerstände stoßen. Diese Idee hat erhebliches Potential um den Gedanken der Einheit zu fördern.

Die Idee des SDW-Mitgliedes Werner Erhardt wurde im Rahmen des Bürgerdialogs der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel in die Liste der besten Vorschläge aufgenommen und bei einem Termin im Bundeskanzleramt präsentiert. Der Vorschlag fand und findet eine sehr positive Resonanz. Auf Initiative der SDW hat nun die Bundeskanzlerin auch die Schirmherrschaft übernommen.


2020 – 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung


Das Wichtigste zum Denkmal in Kürze:
Zu pflanzende Baumarten:                         Buche, Kiefer, Eiche
Seitenlänge des Dreiecks:                          10 m
Innenbereich:                                              Flexible Gestaltung z. B. Runde, Bank/Tisch, Gedenkstein o.ä.”                                                                                (Quellenangabe: www.sdw.de)


 

 

 

 

 

 

(Bearbeitung: Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V./Stand: 03.Oktober 2020)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


(Die wunderschönen Fotoaufnahmen auf dieser Seite stammen von Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

Das langjährige HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit berichtet über die Installierung einer Glockenanlage auf dem Dach der Historischen Kapelle vor gut 20 Jahren:

 

Eine Abhandlung über die Glocke in der Historischen Kapelle von Bad König.

 

In der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König vom 27. März 2001

wurde der Vorstand beauftragt, die Vorbereitungen zur Installierung einer Glockenanlage zu treffen.

Am 9. April 2001 wurde ein Antrag an den Magistrat gestellt, der in seiner Sitzung vom 13.6.2001 zustimmte.

Die angeschriebenen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden begrüßten die Anbringung einer

Läuteanlage. Aus statischen Gründen legte man sich auf die starre Anbringung der Glocke im Dachreiter

fest. Die Glocke wird von einem Magnetanschlaghammer angeschlagen. Die Hessische Denkmalpflege hat der

Maßnahme zugestimmt. Am 1.8.2001 wurde in der Vorstandssitzung beschlossen, die 64 kg- Glocke bei

dem günstigsten Anbieter, der Firma Bachert, Heilbronn, zu bestellen. Die Glocke wurde mit der Inschrift

„Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. Sanierung 1999 – 2001″ versehen. Die Kosten betrugen

8.265,– DM. Die Glocke wurde am 5. Oktober 2001 in Heilbronn gegossen. Die Montage der Glocke fand

am 7. November 2001 statt. Die Inbetriebnahme der Glocke erfolgte am 18. November 2001 anlässlich der

Feier zum Volkstrauertag. Die Glocke wird seit dieser Zeit bei Beerdigungen und besonderen Anlässen

geläutet. Die Kosten für die Glocke und die elektrischen Anschlüsse trug der Heimat- und Geschichtsverein

Bad König und wurde aus Spenden und Vereinsmitteln finanziert.

 

 

HGV-Vize Alexander Körner fand diese Beschreibung der Glocke für die Historische Kapelle in den Aufzeichnungen des langjährigen und unvergessenen HGV-Vorsitzenden Karl Ludwig (“Carlu”) Kraft:

Glocke im Dachreiter der alten Friedhofskapelle

64 kg schwer, bestehend aus 78 % Kupfer und 22 % Zinn. Der Glockenschlag mit Magnetschlaghammer wird ausgelöst mit einer Funkhauptuhr. Die Glockenanlage wurde im November 2001 installiert. Vorher war noch nie eine Glockenanlage auf dem Bad Königer Friedhof. Die Gesamtkosten der Glockenanlage in Höhe von 8.265,– DM wurden vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. finanziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sichtbarer Hinweis ” Wir sind Mitglied! Museumsstraße Odenwald-Bergstraße” nun vorhanden

Bad König im Odenwald. Seit Mitte Februar 2020 hängt ein neues Schild neben dem Haupteingang (links) zum Heimatmuseum Bad König und kann quasi auch als eine Ehrerbietung bzw. Wertschätzung gegenüber der Stadt Bad König gesehen werden, die gleichfalls eingebunden ist in die Museumsstraße Odenwald-Bergstraße.

Zugleich besitzt die Stadt Bad König im Odenwald mittlerweile in ihren Mauern eine Triade von Museen, worauf sie doch etwas stolz sein kann, nämlich das Heimatmuseum Bad König und die beiden privaten Museen, nämlich das Georg-Vetter-Museum und das Technik-Museum.

 

 

(Fotos: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

Bendire`s Thrasher– die Charles Bendire (Karl Emil Eduard Bender, geb. in Bad König im Odenwald) gewidmete Drossel-Art (“Kaktus-Spottdrossel”)  (Scan: R.Veit/Quelle: R.T. Peterson: A Field Guide to Western Birds 1961, Seite 47 f.

 

(Foto: Reinhold Nisch, HGV Bad König e.V.- Bad Königer Abendmotiv von 2016)

Abendhimmel westlich von (Bad) König im Odenwald- So könnte dieser auch ausgesehen haben, als Karl Emil Eduard Bender am 27. April 1836 hier zur Welt kam und aufwuchs.

(Evening Sky in the West from (Bad) König in Odenwald Forest– it could be these are the same natural emotions Charles Bendire (Karl Emil Eduard Bender)- one of U.S.A. greatest Ornithologists-  was born here in the year 1836.)

 

(Hinweis: Die Seite befindet sich im stetigen Auf-und Ausbau. Die Recherchen dazu benötigen einen größeren Zeitraum.) Die entscheidenden Anregungen zu Charles Bendire kamen in der vorweihnachtlichten Zeit im Dezember 2019 von Herrn Hans-Friedrich Kopp aus dem hessischen Lollar, welcher fachkompetenter Ornithologe und federführendes Mitglied der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON)/AK Gießen ist. Herr Kopp wies darauf hin, dass (Bad) König im Odenwald in Karl Emil Bender/Charles Bendire “einen weiteren bedeutenden (historischen) Sohn neben Weyprecht  u.a. habe”, der in der amerikanischen wie internationalen Ornithologie schon im 19. Jahrhundert einen bedeutenden Namen errang, “also auch nicht vergessen werden sollte.”

So wird beispielsweise bei der Würdigung (Nachruf) zum Tode von Karl Emil Bender (Charles Bendire) in den USA 1897 Major Charles Bendire indirekt posthum in den “German-(Austrian-) Origins” – ob der mitteleuropäischen Herkunft- “so nebenbei” gewürdigt: “He was related to Weyprecht and Payer, the Austrain Explorers who discovered Franz Josef Land.” (THE NIDOLOGIST, page 84, aa0./auf dieser Seite)

 

Einfach ist es nicht, wird es nicht sein, intensiven “biographischen Spuren” gerade des jungen Karl Emil Eduard Bender– wie dem gesamten (“übrigen”) Leben des Charles Bendire nachzugehen, der im Alter von 60 Jahren im ausgehenden 19. Jahrhundert verstarb- auch wenn es letztendlich etwas fragmentarisch werden könnte.

 

 

 

 

 

(Scans: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

Familiendokumente (mit Quellenhinweisen) der Familie von Karl  (Carl) Emil Eduard Bender (Charles Bendire)

 

 

 

(Quellen: Gerhard Bauch/Recherche- obere Familientabelle der Benders- von Alexander Körner, stellvertretender Vorsitzender des HGV Bad König e.V.)

 

 

 

Zum Werdegang bzw. zur Biografie von Karl Emil Bender (alias Charles Bendire)

Karl Emil Bender erblickte am 27. April 1836 im damaligen König im Odenwald (Kreis Erbach) als Sohn von Forstrentmeister Georg Eduard Bender und Agnes Emilie Theresia Bender geborene Dietzel das Licht der Welt. Die Eheleute Bender heirateten am 1. 7. 1835 in der Residenz König. (Die Geburtsdaten der Eltern sind nicht exakt zu datieren: Vater, geb. 6/1799, Mutter: 5/1814. Karl war der Erstgeborene des Ehepaares, vier weitere Kinder folgten, gleichfalls mit der jweiligen Geburt in König: Wilhelm Ludwig Eduard (geb. 21.12.1838); Emilie Aline Maria (geb. 8.12.1840), Josepha Aline Maria (geb.21.7.1847/ gestorben um 1890 in Wertheim) und “Nesthäckchen” Anna Bender geb. 3.8.1857.

Da hatte der ( bei der Geburt der jüngsten Schwester Anna) nunmehr  21 Jahre zählende “große” Bruder Karl Emil schon einige Jahre (Bad) König, den Odenwald, Europa, den alten Kontinent verlassen, versuchte 1853 sein Glück in Übersee… in Amerika. Aber zuvor verspürte Karl – selbst oder auch natürlich mit finanzieller Unterstützung der Eltern, das ist zu vermuten, denn der Vater war doch schon besser besoldet in der Position eines hier in Salär befindlichen Forstrentmeisters (das ist die füher übliche Bezeichnung für den Forstkassenbeamten) – den größeren “westeuropäischen Drang”: …..

 

 

 

Karl Emil Benders “Zwischenstopp” in Passy/Frankreich

Es wird weiterhin berichtet, dass er im französischen Passy (heute zu Paris gehörend) eine theologische Schule aufsuchte. Das muss also die Zeit vor dem Alter von 17 Jahren (Auswanderung mit Bruder Wilhelm nach Amerika) gewesen sein.

(Das bedarf aber noch der weiteren Forschung in punkto von mehr Quellensicherheit.)

 

 

 

 

 

 

Der Sammler Charles Bendire aus der literarischen Sicht von Bad Königs Stadtschreiber (2019) Vito von Eichborn*

 

20.000 Vogeleier hat er gesammelt – die ersten 8.000 wurden die Grundlage für die Sammlung im Nationalmuseum in Washington, der berühmte amerikanische Ornithologe Charles Bendire, nach dem sogar eine Drosselart benannt wurde, „Bendire’s Thrasher“.

Erst jetzt hat sich herausgestellt, dass er als Karl Emil Eduard Bender aus Bad König stammt. 1836 geboren, muss er hier in der Kindheit dem 1838 geborenen Forscher Weyprecht über den Weg gelaufen sein. 1853 fuhr er zusammen mit seinem Bruder nach New York. Dem gefiel’s da nicht – er drehte um nach Hause und ging bei der Seefahrt verloren. Unser Kinnicher ging zur Armee, kämpfte im Bürgerkrieg und heftig gegen die Indianer – und entdeckte in den Weiten des Landes seine Liebe zur Natur.

Und es wird eine schöne Story kolportiert: Als er 1872 eines Tages in Arizona unterwegs war und grade einem Bussard ein Ei aus dem Nest stahl, nahm ein Apache ihn unter Feuer. Da nahm der Vogelfreund das Ei in den Mund, bis er ins Camp zurückkam. Es wird erzählt, dass er sich einen Zahn zerbrach beim Versuch, das große Ei im Mund hin- und herzudrehen.

40.000 Exemplare – also doppelt so viele – hat Alexander Körner gesammelt – allerdings nicht Eier, sondern Bierdeckel. Auch dies ist nicht nur Sammelei

– er forscht geradezu in der Weltgeschichte der Biere. Natürlich ist er Mitglied im Heimat- und Geschichtsverein und weiß alles über die früher sechs Brauereien mit eigener Gastwirtschaft von Bad König.

 

(*Quellenauszug “Sammler”, S. 100f., über den berühmten Königer Karl Bendire/Karl Bender, im neuen Bad König-Buch von

Vito von Eichborn: “Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes Sammelsurium” Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Bad Malente 2019)

 

 

 

 

 

 

(Quelle: Foto nach Wikipedia): Als Karl Emil Eduard Bender in König im Odenwald am 27. April 1836 das “Licht der Welt” erblickt, als Charles Bendire am 4. Februar 1897 als berühmter Ornithologe in Jacksonville im US-Bundesstaat Florida gestorben.

 

 

 

 

 

Nachruf/Würdigung von Charles Bendire /Karl Emil Bender in den Vereinigten Staaten von Amerika

Würdigung bzw. Ehrung zum Leben von Charles Bendire (Karl Emil Bender) in Nordamerika, gleichzeitig wohl auch ein “gewisser würdigender Nachruf” zum Tode Major Benders im Jahre 1897. Darin geht hervor, dass der berühmte Ornithologe in der Gegenwart seines Freundes und  Ornithologie-Kollegen Dr. William L. Ralph verstarb.

 

 

Charles Bendires/Karl Benders Bestattung auf dem amerikanischen Nationalfriedhof in Arlington

Major Charles Bendires wurde auf dem “Arlington National Cemetry” (Nationalfriedhof der Vereinigten Staaten von Amerika) bestattet, dem Friedhof, wo u.a. Präsident John F. Kennedy beigesetzt worden war. Lokale Lage-Bezeichnung von Charles Bendires/Karl Benders Grab: Section 1/Site 650-1

Auf Bendires/Benders Grabanlage befindet sich ein höherer Granitstein, König im Odenwald als Geburtsort ist jedoch nicht eingemeißelt, sondern nur geboren in Hessen-Darmstadt.

Link:

http://www.arlingtoncemetery.net/charles-bendire.htm (Origin-Quellennachweis)

 

 

 

 

 

 

 

Quellennachweis/Link:

https://archive.org/stream/nid344918951897coop#page/84/mode/1up     (Quelle: THE NIDOLOGIST- 1897, Seite 84)

 

 

 

 

Quelle: R.T. Peterson: A Field Guide to Western Birds 1961, Seite 47f. (Recherche bzw. zur Verfügungstellung von Hans-Friedrich Kopp, Hessische Gesellschaft für Ornithologie – AK Lollar)

 

 

 

Nach Charles Bendire (vormals Karl Emil Eduard Bender) wurde  in den Vereinigten Staaten von Amerika “THE BENDIRE`S THRASHER”*, eine Drosselart  (vgl. oben R.T. Peterson, aaO .) benannt, die den berühmten Ornithologen ein wenig  “unsterblich” machte.

*Anmerkung: Die Bendire`s Thrasher (Toxostoma bendirei) ist ungefähr- ins Deutsche übersetzt- eine “Kaktus-Spottdrossel“.

Diese Drossel-Art hat eine Länge von ca. 23 bis 28 cm, gehört zu den mittelgroßen Arten von Drosseln, wobei ein Schnabel von mittlerer Größe und ein langer Schwanz zu den weiteren unverwechselbaren Merkmalen gehören. Die Bendire`s Trasher ist im oberen Bereich eher graubraun und hat eine eher leicht dunkel gestreifte untere Brustseite. Gewicht ca. 60 g.

Vorkommen: Mexiko im Nordwesten, Südwesten der Vereinigten Staaten von Amerika- Ihr Bestand geht leider im 21. Jahrhundert zurück.

Dazu gibt es weitere Drosselarten in Nordamerika, die sogar der noch Jahre vor Charles Bender wirkende John James Audubon (1785-1851) künstlerisch exzellent für die Nachwelt festhielt und dessen ehrgeiziges Ziel es war, die Vögel Amerikas in einem zoologischen Bildatlas zu dokumentieren, aber nicht nur dies, sondern auch viele andere Lebewesen der Fauna Nordamerikas.  (Vergleichen Sie bitte auch auf dieser Homepage: www.hgv-badkoenig.de die Seite Bad König im Odenwald/Germany-Amerika-Historie: Jahrzehnte vor dem (Bad) Königer Ornithologen Karl Emil Bender (Charles Bendire) hält John James Audubon die Vogelwelt Amerikas u.a. fest

 

Auswahlliteratur:

1.  John J. Audubon: Vögel Amerikas (mit einem Text von Helgard Reichholf-Riehm), Benedikt Taschen Verlag GmbH (ISBN 3-8228-9618-7), Köln 1993

2. John J. Audubon: Die Säugetiere Nordamerika. Berlin 2019 (Beizitat: Berühmt ist Audubon vor allem für sein Werk The Birds of America. Weniger bekannt ist dieses Projekt einer Dokumentation der Säugetiere Noramerikas in ihren Lebensräumen.)

 

 

Quelle: Kurzfilm über die nach Charles Bendire benannte “Bendire`s Trasher” von Timothy Barksdale/Macauly Library at the Cornell Lab of Ornithology, zur Verbreitung/Speichern/Dokumentation genehmigt, mehr aus der Vogel-Fauna-Welt auch bei www.abcbirds.org:

genehmigter Link

(Hier sehen Sie im Kurzfilm die “Kaktusspottdrossel live”- auf einem Zweig wartend, die dem in Bad König geborenen Karl Emil Bender wegen seiner großen ornithologischen Verdienste gewidmet wurde: “THE BENDIRE`S THRASHER”.)

 

Die anderen “Bendire-Vogelformen”

Weitere nach dem in (Bad) König im Odenwald geborenen Karl Emil Bender und in den USA sich nennenden Charles Bendire benannte Vogelformen u.a.:

Harporhynchus bendirei Coues 1873 = Toxostoma bendirei Coues,

Scops asio bendirei Brewster 1882= Otus asio bendirei Brewster,

L0xia curvirostra bendirei Ridgway 1884 = Loxia curvirotra bendirei Ridgway

(Nach Ludwig Gebhard, aa0/Literaturliste 3.)

 

 

 

 

 

Literatur/Literature:

1.)

* SMITHSONIAN INSTITUTION: UNITED STATES NATIONAL MUSEUM. SPECIAL BULLETIN.

LIFE HISTORIES of NORTH AMERICAN BIRDS.

From the Parrots to the Cracklers with special reference to

THEIR BREEDING HABITS AND EGGS

by

Charles Bendire, Captain and Brevet Major, U. S. A. (Retired)

Honorary Curator of the Department of Oöloggy, U. S. National Museum,

Member of the American Ornithologists`Union.

with

SEVEN LITHOGRAPHIC PLATES.

 

WASHINGTON:

Government Printing Office

1895

 

(* Privatbesitz: Ausgabe von 1895 – 18.01.2020)

 

 

2.)

Charles Bendire: Life Histories of North American Birds with Special Reference to their Breeding Habits and Eggs, with Twelve Lithographic Plates (ISBN/EAN: 978-3-74475-073-8)  www.hansebooks.com  (Basis: Reprint einer Original-Ausgabe von 1892 der “Library of University of California”)

 

3.)

Journal für Ornithologie (Herausgegeben von Günther Niethammer/Bonn – 111. Band  Sonderheft  1970- Verlag der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft/Gedruckt bei Deutsche Zentraldruckerei AG Berlin 61, Dessauer Str. 6/7, hier: Ludwig Gebhard, Die Ornithologen Mitteleuropas- EIN NACHSCHLAGEWERK Band 2 , S19f.

 

4.)

Charles Emil Bendire: Notes On The Habits, Nests- And Eggs Of The Genus- Glaucidium Boie (1888), KESSINGER PUBLISHING/ WWW.KESSINGER.NET (ISBN 9781120657770) Reprint 07.08.20

 

 

 

 

5.)

John James Audubon- Charles Bendire– Clarence Moores Weed: Bird Life Stories, Book 1 (1904), KESSINGER`S RARE REPRINTS/ KESSINGER PUBLISHING/WWW.KESSINGER.NET (ISBN 9781104625610)  Reprint 08.08.20

 

HGV Bad König e.V. Bücher Charles Bendire Datei__0004

(Der Link zeigt die Buchcover der Titel 4.) und 5.) aus “KESSINGER`S RARE REPRINTS.”)

 

 

 

 

 

Einen schnellen  Überblick  über das “atmosphärische” Amerika auch zu Charles Bendires Zeiten vermittelt:

DER SPIEGEL Geschichte (Ausgabe 5/2016- 7,90 Euro – Best. nr. 4 197436 307905 05), Amerika Land der Pioniere

 

 

 

 

Die Würdigung Karl Emil Benders/Charles Bendires in der Gegenwart

 

Pressehinweise zu dem in (Bad) König im Odenwald geborenen großen Ornithologen Karl Bender/Charles Bendire:

 

“Einem weiteren großen Sohn Bad Königs des 19. Jahrhunderts auf der Spur: Karl Bender/Charles Bendire wird ein berühmter Ornithologe in Amerika!” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 29. Mai 2020/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst, S. 6)

 

“Der unbekannte Sohn-Bad Königs Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender” (Titelseite 1)/ “Der unbekannte berühmte Sohn- Bad Königer Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender, der es als Ornithologe zu Ruhm gebracht hat” Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 9. Juni 2020/Rubrik Odenwald. S. 10 – mit Fotos: Repro Reinhold Veit/HGV Bad König/Archivfoto: Dirk Zenge

 

 

 

(Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- Bearbeitung/Forschungsstand: 20.08.2020)

 

 

 

 

Ein paar Vögel der Gegenwart auf einem aktuellen Briefmarken-Ensemble der Französischen Republik. Es gibt sie noch- die wunderbaren Vögel- auch wenn ihre Lebensräume mancherorts spürbar geringer werden. (Januar 2021)

 

 

 

 

Anhebung auf „Hohe Relevanz für die Geschichte Europas“– die neue Info-Tafel an der Historischen Kapelle ist installiert worden!

Bad König im Odenwald. Rechtzeitig zum bevorstehenden Europäischen Denkmaltag 2019 (Sonntag, 8. September 2019) konnte von Mitarbeitern des GeoNaturparks Bergstraße-Odenwald in Lorsch die neue Informationstafel vor der Historischen Kapelle auf dem kernstädtischen Friedhof Bad König installiert werden. Dies war dringend notwendig geworden, nachdem die alte Tafel gerade bildlich und textlich nicht mehr hinreichend erkenn- und lesbar war, denn der „Zahn der Zeit“ hatte an dieser gewirkt. So konnte nach intensiven Recherchen (durch den Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. daselbst) die Texterweiterung auf der Grundlage jüngerer Forschungsergebnisse vorgenommen und um kunsthistorische Expertisen (Dr. Margit Krenn, Frankfurt am Main-Heidelberg) ergänzt werden sowie die Erwähnung der 1200- Jahrfeier der Stadt Bad König (817-2017) Berücksichtigung u.a. finden. Die Fotos wurden von Reinhold Veit neu geliefert, die Text-Koordination lag bei Reinhold Nisch. Großer Dank galt insbesondere dem GeoNaturpark Bergstraße-Odenwald für die begleitend erweiterte englische Fassung sowie dem Magistrat der Stadt Bad König mit Bürgermeister UweVeith an der Spitze, wo letztjährig zum Jahresende 2018 wohlwollende Zustimmung zu diesem Vorhaben gewährt wurde.

 Beachten Sie bitte auch die Homepage: www. munteres-muemlingtal.de

 

Zum Europäischen Denkmaltag 2019 finden am Sonntag, 8. September 2019, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr Informationen und Führungen zur Historischen Kapelle und den historischen Grabstätten statt. Treffpunkt: Friedhof der Kernstadt Bad König.

 

Die neu aufgestellte “Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald”-Tafel vom 28. August 2019 (Fotos: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)