Bad Königs Historische Kapelle … jetzt in neuem Ambiente davor!

                                                                         

(Sämtliche Fotos: Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

Am 16. März 2021 wurde der neue, sich historisch wie denkmalgemäß angleichende Handlauf linker Hand zum Aufgang zur Historischen Kapelle auf dem Friedhof Bad König installiert. Das neue Geländer fügt sich passend- in Schwarzton gehalten- sowohl in die Struktur des ganzen Ensembles, also  des sogenannten Gräfinnen-Grabes wie auch in die weitere Geländer- und Handlauf bzw. Zaun- wie Torstrukturen im gesamten Ensembleschutz-Bereich dieses ältesten Friedhofareales ein.

Zudem wurde der Aufgang einige Wochen zuvor auch neu hergestellt, weil der alte Zustand durch starkes Absenken und mehrfach wellenförmige schwerliche Begehbarkeit nicht mehr tragbar war, nicht zuletzt aus Gründen der Sicherheit.

Somit können Einzelbesucherinnen und -besucher wie ganze Gruppen auch bei künftigen Führungen wieder gut  “Bad Königs historischen Urkern” erreichen. Auch Angehörige etc. bei Trauerfeiern- die zunehmend in kleinerem Rahmen- auch dieserorts in den letzten Jahren schon erfolgten- bekommen hier wieder eine erfahrbar bessere Zugangsmöglichkeit.

(Die fachkompetenten Bad Königer Firmen/Handwerksbetriebe Schwinn-Gross und Heinrich Koch und Sohn (“Koch-Schmied”) hatten die gut ausgeführten Arbeiten geleistet.)

 

 

Der besondere Hinweis zu den Maßnahmen.

Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. – ein Verein innerhalb Bad Königs, gegründet im Jahr 1980 (ca. 125 Mitglieder/ Jahresbeitrag 7,00 Euro) mussten diese finanziellen Mittel ganz allein stemmen.

Sie werden bestimmt verstehen, dass dieser HGV Bad König e.V., dass wir jede Unterstützung gebrauchen können, sei es durch eine Mitgliedschaft oder durch eine Spende. Eine noch so kleiner Obolus zählt wirklich.  Für all dies sind,wären wir sehr dankbar. Auch ein ehrenamtliches Engagement würden wir sehr begrüßen.

Herzlichst mit freundlichen Grüßen

Ihr Heimat- und Geschichtsverin Bad König e.V.

 

 

Bankverbindungen:

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Sparkasse Odenwaldkreis

IBAN DE72 5085 1952 0060 0020 52

BIC    HELADEF1ERB

 

Volksbank Odenwald

IBAN  DE69 5086 3513  0002 2491 70

BIC    GENODE51MIC

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Wie finde ich ganz schnell weitere Informationen, Fotos, Literatur, Forschungshinweise etc. zur Historischen Kapelle Bad König  (Themenseiten) auf dieser Homepage?

Weitere Erklärungen, Deutungen und Bilder “rund um dieses historische Kleinod” können Sie auf weiteren Themenseiten dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de rasch einsehen; ganz schnell geht es, wenn Sie bei Suchmaschinen (wie z.B. google) gleichzeitig die Stichworte “HGV Bad Koenig” und “Historische Kapelle Bad König” eingeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- RN/01.04.2021)

Die “Luftbild-Interpretation” Walter Hoffmanns

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Hinweise und Einführung zur Luftbildinterpretation „Bad König Februar 1945“

Das vorliegende Luftbild, aufgenommen von der Royal Air Force am 16. Februar 1945 im Rahmen britischer Aufklärungsflüge über Südhessen, also kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, fiel mir im Rahmen eines Zeitungsartikels des Odenwälder Echos vom 29.5.2020 in die Hände.

In diesem Artikel erfuhr ich, dass die Originalaufnahme sich in Händen des Bad Königer Kraftfahrzeugmeisters Karlheinz Schäfer befindet, der sie auf Grund seines großen Interesses an Lokal- und Heimatgeschichte und als Mitglied des Heimat- und Geschichtsvereins über ein auf solche Aufnahmen spezialisiertes Internet – Portal erworben hatte.

Sicherlich ist die vorliegende Aufnahme ein historisches Dokument im Kontext weltbewegender Ereignisse, für mich als Geographen spiegelt sie aber auch den konkreten siedlungs- und wirtschaftsgeographischen Zustand einer kleinen südhessischen Landgemeinde, eingebettet in einen Ausschnitt der Odenwälder  Wald – Mittelgebirgs- bzw. Berglandschaft.

Für den Betrachter sind relativ schnell einige wesentliche hervorstechende Unterschiede zur heutigen Situation der Kommune erkennbar:

  • das Fehlen der heutigen Umgehungsstraße am Westrand der Aufnahme,
  • das Fehlen des großen Kurparks mit den beiden Seen in der Mümlingtalaue,
  • die noch sehr geringe Besiedlung am heutigen Südring unterhalb des Momarter Waldes,
  • die fast vollständige intensive landwirtschaftliche Nutzung des heutigen Neubaugebietes Bad König – Nord,
  • das Fehlen der Carl – Weyprecht – Schule als zentraler Mittelpunktschule am Nordrand.

Der Zustand der heutigen kleinen Kurstadt präsentiert sich siedlungsgeographisch im Februar 1945 noch weitgehend als der eines Dorfes im ländlichen Raum, trotz der bereits seit einigen Jahrzehnten vorhandenen Funktionen eines Kurortes.

Für mich als Geograph war die Aufnahme trotz ihrer vielfältigen diffusen Grautöne sofort auch ein typisches Beispiel der Abbildung einer über Jahrhunderte gewachsenen mitteleuropäischen Kulturlandschaft eines Berglandes bzw. Mittelgebirges, in dem sich Wald, Siedlungs- und Wirtschaftsflächen häufig abwechseln. Damit ist das Luftbild also nicht nur eine historische  Momentaufnahme, sondern spiegelt dem Auge eines geübten Interpreten exemplarisch auch historische, siedlungsgeographische und wirtschaftliche Prozesse, also das menschliche Wirken und die Landschaftsgestaltung im ländlichen Raum.

Ich beschloss daher, mir bei Herrn Schäfer die Original – Aufnahme zu besorgen, an dieser Stelle sei ihm ausdrücklich für die unkomplizierte und hilfsbereite Kooperation gedankt, um mir für eine an den in der Geographie gängigen Ansätzen und Methoden orientierte Luftbildinterpretation bessere originalgroße Kopien anfertigen zu können.

Meine Motivation für die vorliegende Auswertung des Luftbildes gründet neben dem eigenen fachlichen Interesse vor allem in dem Anliegen, dem interessierten Betrachter und Leser einen kurzen exemplarischen Einblick in das Entstehen und Wachsen einer alten Kulturlandschaft zu liefern. Darüber hinaus ist mir durchaus auch an der Vermittlung heimatkundlicher historischer Zusammenhänge, vor allem für jüngere Menschen, gelegen; von daher habe ich bewusst ein System der Bearbeitung gewählt, in dem sich die Aufnahme in der Mitte des Blattes befindet und die textlichen Informationen um diese herum gruppiert und mit Pfeilen dem jeweiligen Objekt direkt zugeordnet sind, damit zu den theoretischen Fakten sofort ein konkretes Bild und damit eine Vorstellung entsteht.

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(Alleinige Foto-Rechte: Karlheinz Schäfer Bad König/ Scan: R. Veit) )

 

 

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Siedlungs- und wirtschaftgeographische Aspekte zur Luftaufnahme Bad König vom Febr. 1945

kleinparzellierte

Flurstruktur (Real-

erbteilung) (s. u.)

 

Zeller Straße

(alte Überland-

straße)

Mühlbach für die

ehemalige Stadtmühle

im Ortskern (östl. Rand

des Oberdorfs)

 

Bahntrasse

 

 

Schreinerei Kling

 

Gräben und Hohlwege

(z. T. Baum- und

Strauchbewuchs)

 

Momarter Wald  *

(Durch die Nordexposition

kommt hier am Schatten-

hang der Wald weiter talwärts

als auf dem gegenüber lie-

genden südexponierten Hang.)

 

Schwimmbad

 

neuer Friedhof (2. Hälfte

18.Jh.) mit jüdischem Teil

u. karolingischer Kapelle,

die eindeutig auf fränkische

Landnahme u. Besiedlung

hinweist (vgl. Ortskern)

 

jüngere Wohnge-

biete (überwiegend

ab 19. Jh.)

 

mäandrierende Mümling, z.T. mit Ansatz zu Altarmschlingenbildung.

Im nördl. Teil scheint bereits eine Begradigung (Erhöhung der Fließ-

Geschwindigkeit) erfolgt zu sein.

* Hinweis: Nach dem Schattenwurf der Bäume muss die Aufnahme um die Mittagszeit entstanden sein.

 

Grundstück der

Villa Lien mit Villa

im Stil des Histo-

rismus  als Beispiel

der gründerzeit-

lichen Industriali-

sierung zum Ende

des 19. Jh`s (1898)

 

 

 

Schlossareal mit

Schlossplatz, den

beiden Schlössern,

der Kirche und

der Rentmeisterei

als Zentrum des

Ortskernes

Schlossareal mit dem

Schlossplatz, den beiden

Schlössern, der ev. Kirche

und der Rentmeisterei als

Zentrum des Ortskerns

Ackerland u. Gartenland

auf fruchtbareren, nicht

unter Staunässe leiden-

den Aueböden oder auf

in Mulden abgelagertem

periglazialem Lößlehm

 

Streuobstwiesen u.

Weiden auf weniger

fruchtbaren sandigen

Böden des anstehen-

den Buntsandsteins

(nördl. d. Mainstraße)

Drainagebächlein in den Feucht-wiesen der Auenzone des Vor-fluters Mümling

 

Text: Walter Hoffmann  © (31.5.2020)

 

Presse:

Ein Luftbild erzählt Geschichte- Was eine Aufnahme von Bad König aus dem Jahr 1945 erzählt (Titelseite)- Ein Luftbild erzählt Bad Königs Geschichte- Der Geograf Walter Hoffmann zeigt anhand einer Aufnahme aus dem Jahr 1945, was Oberflächenstruktur und Siedlungskörper einer Landschaft uns verraten können. Von Walter Hoffmann (Quelle: Odenwälder Echo vom Donnerstag, 8. April 2021, Rubrik Odenwald, S. 11)

 

 

 

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Besondere Hinweise: Sämtliche Urheberrechte bezüglich der Text-Analysen auf dieser Themenseite gehören ausschließlich Walter Hoffmann, Bad König.

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

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Karnevalsverein Bad König im Odenwald richtet große Prunksitzung in den 1950ern aus

 

 


“Jupp” Margraf und Adam Müller gestalten mit anderen engagierten Jecken den Bad Königer Karneval im Jahr 1954

(Foto-Rechte: Horst Müller, Bad König/Scan: Reinhold Veit): Unsere historische Fotografie zeigt die großen Bad Königer Karnevalisten Franz- Josef (“Jupp”) Margraf (links) und Adam Müller (Petten) beim großen Faschings-Einsatz im Kronensaal. Die beiden Bad Königer traten dort meisterlich und sprachlich gekonnt als Eugen und Vinzens (das ist Adam Müller) auf. 

 

Frankfurts Opernsänger Werner Braun singt aus dem  “Zigeunerbaron”- weitere Auftretende aus der Main-Metropole, Weiterstadt, Wiebelsbach und dem benachbarten Vielbrunn im Odenwald- Jean Trumpheller skizziert Bad Königs Gemeindeleben und Walter Pröhl zum Bürgermeister wie Kurdirektor gerade erneut gewählt

(Sehen Sie bitte den Zeitungsartikel dazu.)

 

 

 

Auftakt mit dem Hofballett in Bad König im Odenwald

(Quelle: Zeitungsarchiv Horst Müller- Darmstädter Echo v. 24. Februar 1954/bk- Scan: R. Veit)

 

 

 

 

 

 

Frostige Faschings-Nächte oft in der Karnevalszeit in Bad König

Überwiegend schneebedeckt- verbunden mit sehr frostigen Nächten- war das Bad König im Odenwald gerade auch in der Karnevals- und Faschingszeit in den frühen 1950er Jahren (Foto: HGV Bad König e.V. – Bilddatenbank). Da musste auch an den Veranstaltungsorten und in den Häusern gut geheizt werden ( und zwar mit Holz, Kohle-Briketts oder Eier-Briketts). Die Heizungen mit Öl (Ölöfen) oder dann die Heizungen auf Öl-Basis kamen sukzessive hinzu, Jahre später auch Gas-Heizungen, deutlich stärker in den ländlichen Gebieten der alten Bundesrepublik Deutschland vermehrt in den 1960ern/1970ern, während die größeren Kommunen schon das sogenannte “Stadt-Gas” infrastrukturell besaßen.

Zu den 1950er Jahren in Bad König und Odenwald beachten Sie bitte die weiteren diversen Themenseiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

Zeitgleich zu dem Tag der Punksitzung in Bad König im Odenwald:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressehinweise Fasching- aktuell im Odenwald:

“Von allem Ebbes- Kräppelnachmittag beim Dorftreff Olfen (mit Landrat a.D. Horst Schnur und den Fastnachtern Ilse und Erich Süßner aus Bad König im Odenwald)   (Quelle: SüdhessenWoche vom 27. Februar 2020)

 

 

 

 

 

 


 

(Heimat- unfd Geschichtsverein Bad König e.V.)

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Vor 140 Jahren- 

Carl Weyprecht stirbt in Michelstadt im Odenwald, Carl Weyprecht wird in Bad König im Odenwald bestattet

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Carl Weyprecht (1838-1881)

(Scan: R.Veit/Blatt:Privatbesitz)

Beeindruckende Trauerfeierlichkeiten am 31. März 1881 für den großen Polarforscher Carl Weyprecht auf dem Friedhof Bad König im Odenwald

Frau Katharina Haase (Bad König) nahm im Jahre 2017 eigeninitiativ die Transkription (aus alter Schrift in die moderne „Übersetzung“) zum Forschungsgegenstand „Trauerfeierlichkeiten zur Beerdigung Weyprecht- Polarforscher“-wie es in Kirchenbuch-Originalen und der Darmstädter Zeitung (Nr.91 vom 2. April 1881) festgehalten wird – vor. Dabei wurde von Frau Haase auch ermittelt, dass ein anderes Pathos der damaligen Zeit im noch jungen Deutschen Kaiserreich vorhanden war- und gleichfalls andere Bestattungsgepflogenheiten (Teilnahme der Kriegervereine und Schuljugend in Michelstadt wie im damaligen König), wo der schwerkranke Carl Weyprecht-heimgeholt vom Arzt-Bruder Robert (in Michelstadt wohnend) unter Bereitstellung eines Salonwagens durch den Habsburger Kaiser für die letzte große Reise von Wien in den Odenwald antrat, in Michelstadt verstarb, in König unter großer Anteilnahme der Bevölkerung im vorgesehenen Elterngrab (heute Eltern-Sohn-Grabstätte) zur letzten Ruhe auf dem Friedhof Bad König fand, wobei die Grabstätte – auch der ganze Friedhof heutzutage unter Ensembleschutz (Denkmaltopografie) stehen.

Auch viele oberste Prominenz war damals gekommen –neben Weyprechts Angehörigen – hier in der Region die Adeligen Grafen Erbach-Erbach und Erbach-Schönberg mit Begleitung, Vertreter wissenschaftlicher Vereinigungen, sogar aus Hamburg angereist, Deputierte des österreichischen Marineministerium sowie auch neben Turn- und Gesangvereinen die „endlose Reihe von Leidtragenden aus allen Gegenden und aus allen Schichten der Bevölkerung“.

Der Michelstädter Pfarrer Marguth- es ist stark zu vermuten, das Weyprechts Bruder Robert das „vor Ort“ in Absprache mit der Mutter so organisiert hatte, hielt die zutiefst ergreifende Grabrede auf der Basis des Textes: „Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn, darum wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“

Herr Oberpfarrer Wagner, gleichfalls Michelstadt, zelebrierte nach der Grabrede“ die Einsegnung der Leiche“. Es würde hier zu weit führen, den vollständigen Ablauf der Trauerfeierlichkeiten minutiös wegen der intensiven Programmdichte für Carl Weyprecht dieserorts anzuführen, was alles Katharina Haase historisch ergebnisorientiert vortrug.

Auch Dekan Johann Adam Groh, Pfarrer von (Bad) König, entwickelte  eine Ansprache an die Trauerversammlung: „Bevor wir scheiden von diesem Grabe, sei es auch mir vergönnt, im Namen der hiesigen Gemeinde ,, in welcher unser Verstorbener seine Kinder- und ersten Jugendjahre verlebte, den Gefühlen der Trauer und Erhebung zugleich kurz Ausdruck zu verleihen. Als der nun Verstorbene in seinem 18.Lebensjahr aus der hiesigen Gemeinde hinwegging, um sich dem erhabenen Berufe zu widmen, den er auserwählt hatte, da begleiteten ihn unsere besten Segenswünsche hinaus in die Ferne, und als er nach einer Reihe von Jahren von den eisigen Regionen des Nordens, reich mit Ehren bedacht wieder zurückkehrte, freuten wir uns mit den Seinigen und werder er, noch wir haben damals gedacht, dass er so früh nach Gottes Ratschluss, und dass er hier in unserer Mitte seine irdische Ruhe finden sollte…“ Und Dekan Johann Adam Groh- ein weiterer Großer auf anderem Gebiete (Förderer der Bauern in der Region und Mitbegründer der Volks- und Raiffeisenbanken in deutschen Landen), der selbst-paar Monate darauf- im Oktober des gleichen Jahres 1881 sterben sollte und dessen Ruhestätte (mit seiner Gattin) paar Schritte weiter westlich zu finden ist, prägte weitere Worte bei den Trauerfeierlichkeiten für Carl Weyprecht- dem großen Sohn auch unserer Stadt: “Wer dem Besten seiner Zeit genug getan, der hat gelebt für alle Zeiten!“ und so möge er dann ruhen in unserer Mitte, es möge ihm leicht sein die Erde hier an dieser geweihten Stätte. Uns aber soll sein Grab heilig und teuer sein, wir wollen es hüten, wir wollen es schützen und wahren als die Stätte, in welcher die irdische Hülle einer edlen, durch Christum erlösten Seele ruht zum ewigen Leben“.

Bleibt noch zu registrieren, dass die Habsburger Monarchie Carl Weyprecht allerhöchste Ehre erwies, indem der Wiener Hof Fregattencapitain von Gedik und Linienschiffsleutnant von Becker (beide Kaiserlich Königliches Österreichisches Marineministerium) entsandte. Dr. Jäger aus Frankfurt/Main- diese Mainmetropole hatte und hat schon immer vielfältige Bezüge zur Polarforschung gehabt – war ebenfalls als hoher Vertreter der dortigen Geologischen Gesellschaft zugegen, wobei sich am Schluss des großen Traueraktes „ein großes Meer von Kränzen“ an der Grabstätte ansammelte.

Nun sei hier noch die Ansprache  von Herrn Dr. Neumeyer, dem Direktor der Deutschen Seewarte Hamburg erwähnt, welche dieser allerdings vor Dekan Grohs Segen hielt: „In Trauer um den Entschlafenen Versammelte! Indem ich vom fernen Nordseestrande hierher geeilt, um die Kränze der Geographischen Gesellschaft in Hamburg und der Deutschen Seewarte hier niederzulegen, fühle ich das Bedürfnis Ihnen zu sagen, weshalb ich gewissermaßen eine Pflicht empfinde, an dieser Stätte zu sprechen. Als erster Präsident der Internationalen Polarcommission, in deren Namen ich auch hier spreche, hatte ich genugsam Gelegenheit, den Geist und die Kraft des nun Entschlafenen kennen zu lernen. Ich fühle auch vollauf- und mit mir jene Commission, die ja berufen ist, den großen Gedanken Weyprechts zur Tat werden zu lassen- in mir die Pflicht zu constatieren, mit welcher Treue und mit welch collegiallischer Güte er unserem Verein Freund und Genosse war. Es ist hier nicht die Stätte, zu sprechen von den Verdiensten des Seemannes, des wissenschaftlichen Mannes -nein, dazu werden andere berufen sein. Die wissenschaftlichen Verdienste Weyprechts, sie sind im Buche der Geschichte verzeichnet“.

Transkript: HGV-Mitglied Katharina Haase, Bad König im Odenwald- 22. März 2017 anlässlich des Jubiläumsjahres Bad Königs 1200 Jahre/817-2017

Dr. Neumeyer hätte ja kaum erahnen können, dass aus „dem Buch der Geschichte“ realiter viele Publikationen über Carl Weyprecht entstanden sind, sogar in den letzten Jahren des immer noch anfänglichen 21. Jahrhunderts. Die Forschungsintensität lässt auch vier Jahre später wohl nicht nach. Immer wieder versucht man neue Lücken zu schließen, was auch die frühen Jahre Weyprechts in (Bad) König betrifft -ebenso wie seine letzten Tage, wozu HGV-Mitglied Katharina Haase (2017) wertvolle Impulse mit fundierten Erkenntnissen präsentierte. Es wäre sinnvoll, wenn das wertvolle Resultat der Transkription Katharina Haases – im Sinne der erweiterten Weyprecht-Forschung (Kindheit/Jugend im König des mittleren 19. Jahrhunderts und Sterben-Tod/Beisetzung im Odenwald: Michelstadt und Bad König  noch erweitert dokumentiert werden könnte.

 

 

 

Ruhestätte Carl Weyprechts auf dem Friedhof Bad König im Odenwald  (Foto: R. Veit): Immer wieder möchten Besucher-Gruppen das Grabmal des großen Nordpolarforschers Carls Weyprecht in Bad König im Odenwald aufsuchen.

 

 

 

Presse:

 

“Bad König gedenkt eines großen Sohns- 140. Todestag: Am 31. März  (Anmerkung: Beisetzung) wird auf dem Friedhof an den Polarforscher Carl Weyprecht erinnert”  Von Jörg Schwinn (mit Archivfoto von Manfred Giebenhain des eindrucksvollen Grabmals auf dem Bad Königer Friedhof); Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 26. März 2021, Rubrik Odenwald, S. 13

 

“Carl Weyprecht und Franz Josefs Land  (mit Foto-Scan von Reinhold Veit) – Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 26. März 2021-36. Jahrgang- Nr. 12, S. 19

“Gedenkfeier anlässlich des 140. Todestages von Carl Weyprecht auf dem Friedhof Bad König” (mit Abb. Holzschnitt “Carl Weyprecht” von 1877) – Bad Königer Stadtnachrichten, dito S. 8

 

 

Carl Weyprecht-

Gedenkstunde am 31. März 2021 pünktlich mit dem 11 Uhr- Glockenschlag

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(Sämtliche Fotos: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

Bad Königs Stadtoberhaupt anlässlich der Gedenk-Rede nach dem 11 Uhr-Glockenschlag am 31. März 2021: Bürgermeister Axel Muhn (rechts) lässt die verschiedenen Stationen des Lebens von Carl Weyprecht Revue passieren. Links daneben HGV-Vorstandsmitglied Heidi Hoffmann, Carl Weyprecht-Schule- Schulleiter Martin Burk, Carl Weyprechts Urgroßnichte Frau Dr. med. Heidi von Leszczynski, deren Tochter und weitere Nachfahren sowie ein Schüler der CWS Bad König, der mit zwei  anderen Schülern der Klasse 7a (Lehrerin Ines Wolf) aus Weyprechts Biografie gekonnt zitierte- und zudem wurde von einer weiteren Schülerin ein musikalischer Beitrag bravourös mit der Trompete  geleistet (Foto ganz unten).

 

Nachfahren von Carl Weyprecht- eigens aus der Main-Metropole Frankfurt am Main u.a. angereist-  anlässlich des Gedenkens an deren berühmten Vorfahren vor dem Grabmal auf dem kernstädtischen Friedhof Bad König im Odenwald: Weyprechts Urgroßnichte Dr. Heidi von Leszcynski (zweite von links) nach ihrer Ansprache, die herrliche Sonnenstrahlen begleiteten.

 

 

 

Michelstadts Bürgermeister Stephan Kelbert (Dritter von re.) war auch zu der “140 Jahre-Zeremonie” gekommen. Carl Weyprecht verstarb dort in Michelstadt im Odenwald am 29. März 1881 im Hause Braunstraße 23 seines Bruders (nahe Lindenplatz), des Arztes Dr. med. Robert Weyprecht.

Weiter im Bild (von links), Lehrerin Ines Wolf von der Carl Weyprecht-Schule Bad König, Stadtverordnetenvorsteher Thomas Seifert (zugleich ausgewiesener Heimatforscher), Undine Hegny, Reinhold Nisch (Erster Vorsitzender Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.), Katharina Haase (Transkript zu Carl Weyprechts Sterbefeierlichkeiten am 31.3.1881), daneben Michelstadts Bürgermeister Stephan Kelbert, Ilse und Erich Süssner (engagierte Mitglieder des HGV Bad König e.V. und Kenner des historischen Bad König)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- 31.März 2021- R. Nisch)

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(HGV Bad König e.V.)

Das Nachleben von Carl Weyprecht auch in Form der “Restaurationen Franz Josef Land ” bei Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts

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(Beide Scans: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V. )

Beschreibung der Ansicht- laut Wilfried Melchior/Antiquariat & Verlag: Franz Josephsland bei Wien (Orignal-Holzstich nach Franz Kollarz, 23,7 x 23,1 cm), in Erinnerung an die Leistungen von Carl Weyprecht und Julius Payer für das polare Franz-Josephs-Land. Eine Schießstätte und drei Restaurationen auf einem Gelände jenseits der Reichsbrücke, auf einem Hausgiebel die Reklame für die Restaurationen…)

 

 

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Franz Josephsland bei Wien

Das Franz-Josephsland liegt bekanntlich im hohen oder vielmehr allerhöchsten Norden. Eine Anzahl wackerer Männer, welche sich entschlossen hatten, ihre Heimat für lange Jahre zu verlassen, hat es zuerst erblickt; der große Gelehrte und opferfreudige Patriot Weyprecht * hat es erforscht und in Besitz genommen, Julius Payer hat im Verein mit demselben der Küste den glorreichen Namen des höchsten und geliebtesten Herrschers aus dem  Habsburger Hause gegeben, den Namen dessen, dem sein Volk durch die wüstesten Stürme geführt mit dem echten Gottesgnadentum der Liebe für sein Reich ! – Und welcher andere hat ihm durch seinen eigenen großen Geist eine solche Geistesmacht verliehen? Das Franz Josephsland trägt also seinen Namen mit Recht.

 

Nun hat man aber in Oesterreich, in Wien, ein zweites Franz Josephsland geschaffen, das seinen Namen trägt wie lucus a non lucundo. Es ist dort weder kalt noch einsam, es liegt eben nur- am Ende von Wien. Es gibt dort keine Eisbären und es ist dort auch kein Ruhm zu holen, höchstens eine weinselige Stimmung. Die Bennenung ist also ein Volkswitz, aber ein Witz, der aus der Liebe des Volkes für seinen Herrscher, Franz Joseph den  Großen, entsprang.

Wenn man durch die prächtige, von Wagen und Leuten durchtoste Praterstraße geht, den Praterstern passirt, indem man den menschenwimmelnden Robel- und den musikdurchtönten Wurstelprater rechts liegen läßt, wenn man die Donau auf der Reichsbrücke überschreitet, dann gelangt man ins Franz Josephsland mit seiner Schießstätte und seinen drei Restaurationen, von denen die zweite, die vom “Magenschein”, die renommirteste ist. Daneben breitet sich eine Art Teich aus, ein Abfluß oder, besser gesagt, toter Seitenarm der Donau, auf welchem zahllose Rachen und Kähne und Segelschifflein kreuzen, die ganz Wien an schönen Tagen auch sehr gern benützt. In den Restaurationen bekommt man guten Wein, Fische und Krebs, im Sommer billige Backhühner und dergleichen Delikatessen mehr.

Da wimmelt`s denn auch von Wiener “Spießern”, Männlein und Weiblein, Ehegatten, Liebespaaren und Kindern, Beamten, Gewerbsleuten, Stutzern, lustigen Mädchen und Soldaten. Die besten wie die lautesten Kreis verkehren da, auch Mitglieder der Ruderklubs zeigen hier ihre gestreiften Tricots und ihre nautischen Künste. Man ißt , trinkt, liebelt und- rudert- rudert- rudert. Der alte Prater bedurfte schon längst eines frischen Ablegers und im Franz Josephsland hat er ihn gefunden. Die “neuen” Moden sind nach Paris nirgends so beliebt wie in Wien, und das Franz Josephsland ist die neuste Mode der Phäaken.

Und eine hübsche, malerische, fröhliche Mode ist`s. Man hat dort gute Kost, gute Luft und vor allem das Bewußtsein, daß man von keiner Etikette eingeschrnkt ist. Das alte, gemütliche Wienertum, das den Sperl, die Sophiensäle geschaffen, hat jetzt das Franz Josephsland geschaffen.

Und wenn einem jemals im Herzen das alte, frohe und stolze Liedchen ertönen kann: “`s  gibt nur a Kaiserstadt, `s gibt nur a Wien!”, dann ist`s hier. Und man stimmt an aus voller, fröhlicher, dankbarer Brust: “Es lebe Franz Joseph und sein Land!” Und Bacchus singt seine Refrain: “Evoe!”

E.M.Vacano

 

(Quelle:Ueber Land und Meer. Allgemeine Illustrirte Zeitung. -Hierzu das Bild S. 808/ Wien – Erschienen zu Beginn des 20. Jahrhunderts/Transkription: R. Nisch, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

 

 

*Carl Weyprecht  (geb. am 8. September 1838 in Darmstadt – verstorben am 29. März 1881 in Michelstadt, beigesetzt am 31. März 1881 auf dem Friedhof Bad König im Odenwald unter einem großen Ehrengeleit.)

(Nach einem Holzschnitt 1877- Blatt/Privatbesitz/Scan: R. Veit)

 

 

(Kleinformat)

 

 

 

 

 

(HGV Bad König e.V.- R. Nisch/Stand: 10. März 2021)

 

(Hinweis: Die Seite befindet sich noch im Aufbau.)

 

 

 

Generalplan König im Odenwald – Maßstab 1:2000- Jahr 1943

Bad König im Odenwald. Dieser General-Plan aus dem Jahr 1943 vom damaligen König im Odenwald zeigt die Infrastrukturen der früheren kleinen Gemeinde auf. Noch ist die Wohn-Besiedlung ja deutlich kleiner, gewachsen vom historischen Altstadtkern, dem Zentrum insgesamt  mit “Ausstrahlungen” der Bebauung zwischen Bahnhofstraße und Weyprechtstraße, vereinzelt weiteren Häusern Richtung des heutigen Südrings. Andererseits sind noch die “Besiedelungstränge” an der Frankfurter und entlang der Kimbacher Straße bis einstigem Ortsausgang Richtung Öhlmühle ebenso existent. Um dieses “Kern-Areal” herum gruppieren sich in römischen Kernzahlen beschriftete Flure (mit “Unterzahlen”) mit wirklich in allen Himmelsrichtungen meist real mehrheitlich und rechtechteckig langen sowie kleinparzellierten Einzelgrundstücken.

Es ist anzunehmen, dass es eine Vielzahl von diesen geometrischen Wiesen bzw. Ackergrundstücken gab. Die Karte zeigt ja den Maßstab 1: 2000 auf, ist also noch gut zweieinhalb Jahre vor Ende des Zweiten Weltkrieges (vom wem auch immer ?)  annehmbar “tusche-entwickelt” am Reißbrett gezeichnet worden. Eine Meisterarbeit!

Realiter kann man diesen Generalplan von 1943 (“von unten”) vergleichen auch mit dem realen einmaligen Luftbild, welches ein britisches Flugzeug paar Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges “von oben” über (Bad) König 1945 aufnahm, wobei der studierte Geograph Walter Hoffmann eine geo-infrastrukturelle Analyse hierzu vornahm.

Vergleichen Sie bitte dazu auf dieser Homepage www.hgvbadkoenig.de die entsprechende Seite:

 

Historie Bad König im Odenwald: Luftaufnahme von großer Rarität  und seltenes Luftbild- Britisches RAF-Aufklärungs-Flugzeug (“544. SQDRN”- 544. Squadron) macht am 16. Februar 1945 ein einzigartiges Bild vom historischen König im Odenwald knapp drei Monate vor Ende des Zweiten Weltkrieges

(History of Bad König/Germany: A photo above Bad König/Odenwald from 16. February 1945 made by an Royal Air Force Aircraft from the 544. Squadron – nearly three months before the ending of World War II)

 

 

 

 

 

 

(Foto: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V. – 4MB)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto/Text: Reinhold Veit- Reinhold Nisch HGV Bad König e.V. Version 2MB)


(Hinweis: Diese Seite ist noch im Aufbau.)

 

Historische Flugzeugaufnahme eines Teils von Bad König im Odenwald-

                                                   Seltene Luftaufnahme aus den frühen 1940er Jahren zeigt eine kaum bebaute Infrastruktur auf der Route nach Momart

 

 

(Alle Scans: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V./Historische Postkarte aus den anfänglichen 1940er Jahren)

 

Interessante Flugzeugaufnahme (Teilfoto) über König im Odenwald, damals Kreis Erbach i.O., im Kriegsjahr 1942

(Bad) König im Odenwald. Gut acht Jahrzehnte später geschehen noch “kleine Wunder”. Unser Neuerwerb zeigt eine historische Postkarte (Scan-Text: Reinhold Veit/Reinhold Nisch), auf der Rückseite datiert vom 24. 5. 1942– etwa zwei Jahre und acht Monate nach Beginn des Zweiten Weltkrieges. Die Badisch-Pfälzische Flugbetrieb AG Mannheim bekommt wohl etwas früher vom RLM (= Reichsluftfahrtministerium) die Genehmigung, das Gebiet über König zu überfliegen: Das noch wenig besiedelte Areal auf der Straße nach Momart- gut zu erkennen sind neben den höheren Bäume- und Büschepartien auch noch größere Flächen mit Obstbaumbeständen- zeigt rechter Hand das damalige Hotel mit Pension “Bodmann” (Willy Bodmann ist der Besitzer und Küchenchef zugleich). Der Werbetext lautet: “Stahlbad König i. Odenwald- Direkt am Walde u. hoch gelegen, mit herrlichen Ausblicken. Zimmer mit fließend Wasser, kalt und warm. Das ganze Jahr geöffnet. Fernruf Nr. 54″. Hoch interessant ist aber zugleich, dass der Schreibende an einen Arbeitskollegen nach Frankfurt am Main diese Karte schickt, in dem er hofft, dass dieser auch noch eine Unterkunft für paar Tage hier finden könne. “Aber “Büchner und Lothammer (früheres Kurhotel am kleinen Kurgarten)… sind Lazarette” und “Schäfer ist für Zimper beschlagnahmt.” Zimmerknappheiten für Private wegen des Krieges.  Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V

 

 

 

(Beschriftete Rückseite der historischen Postkarte, poststempel-datiert vom 24.5. 1942)

 

Anmerkungen zur beschrifteten Postkarte:

Die hier auf der historischen Postkarte durch den Gast gemachte Angabe “Schnur hat seinen Betrieb noch geschlossen, …”  wird durch HGV- Mitglied Katharina Haase orginär näher erklärt: Die “Pension Schnur”Landhaus Karoline– ist das Haus am Kreuzäckerweg von Bad König. Hier wohnte der ehemalige Gastwirt und spätere evangelische Kirchendiener Karl-Bernd Fleckenstein bis zu seinem Tode. Karl- Bernds Großmutter war eine geborene Schnur und stammte aus der ehemaligen Pension. Dieses Gebäude wurde noch lange von den Familien Grasmück/Fleckenstein als Gästehaus betrieben.

 

 

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Die Fotos (Foto-Rechte: Katharina Haase/Scans: R. Veit, beide HGV Bad König e.V.) zeigen den Hotel-Pagen Philipp Orth – wohl aus Zell i. Odw.-  in der ehemaligen Dienstkleidung. Wir haben uns entschieden auch das linke (nicht mehr so qualitativ gute Foto)  zu publizieren, da man doch die archtektonische Außenstruktur mit den Treppenaufgängen erkennen kann und die “überdachte” Terrasse mit Tisch-Stuhl-Garnituren- wohltuend zum Genießen und Erholen in den schöneren Jahreszeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vergleichen Sie bitte dazu auf dieser Homepage www.hgvbadkoenig.de das einzigartige Luftfoto von (Bad) König im Odenwald vom 16. Februar 1945, zur Genehmigung hier zur Verfügung gestellt von unserem langjährigen HGV-Mitglied Karlheinz Schäfer (Bad König):

Historie Bad König im Odenwald: Luftaufnahme von großer Rarität  und seltenes Luftbild- Britisches RAF-Aufklärungs-Flugzeug (“544. SQDRN”- 544. Squadron) macht am 16. Februar 1945 ein einzigartiges Bild vom historischen König im Odenwald knapp drei Monate vor Ende des Zweiten Weltkrieges

(History of Bad König/Germany: A photo above Bad König/Odenwald from 16. February 1945 made by an Royal Air Force Aircraft from the 544. Squadron – nearly three months before the ending of World War II)

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Pressehinweis:

“Kur-Fremdenverkehr-Historie Bad König im Odenwald- Flugzeugaufnahme des Hauses Bodmann zu Beginn der frühen 1940er Jahre” (Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 12. März 2021/36. Jahrgang/ Nr. 10/S. 16)

 

 

 

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- Stand: 15.03.2021)

 

 

 

 


 

 


 

Historische Kapelle Bad König im Odenwald – Aufgang davor wurde mit Eigenmitteln saniert

 

Wie der HGV Bad König e.V. mitteilt, ist der zuvor schon länger stark eingebrochene, wellenförmig sich darstellende und daher schwerlich begehbare Zugang zur Historischen Kapelle umfassend Ende September 2020 von einem hiesigen Bauunternehmen saniert worden (Foto: R. Veit). Der HGV als zahlenmäßig überschaubarer Verein in Bad König mit 125 Mitgliedern musste das aus eigener Kraft finanziell allein stemmen, nachdem die “Denkmal-Ebene” im Bund, das Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Schloss Biebrich), der Odenwaldkreis und die Stadt Bad König sich nicht in der Lage sahen, hier einen pekuniären Beitrag zu leisten. Es wird noch angestrebt, einen Handlauf rechter Hand “ensembleschutz-konform” anzubringen, auch in Bad König dann angefertigt und schon in Auftrag gegeben, damit Besucherinnen und Besucher allein oder wieder in größeren Gruppen (nach der Pandemie)

bei künftigen Besichtigungen gut das engere historische Areal erreichen können. Anzumerken ist auch, dass auch kleine Trauerfeiern zunehmend hier stattfinden, wie es bis zu den1960ern noch die Regel war. Man darf sicherlich daran erinnern, dass erst 2017 Bad König seine 1200 Jahr- Feier hatte (nebenbei bemerkt in diesen Tagen vor 40 Jahren seine Stadtrechte  als “junge Stadt”  in der Ära Hermann Krönung im Herbst 1980 erhielt) und die Ursprünge der jetzigen Friedhofs-Kapelle im Mittelteil auf karolingische Ursprünge (frühes 9. Jahrhundert) eindeutig hinweisen. Welches Gebäude auf Bad Königs Gesamtareal ist älter? (Fertighäuser z.B haben vom Hersteller eine wesentlich geringere Bestandsgarantie.) Wir wären sehr dankbar, wenn wir Jüngere, mittlere Jahrgänge wie Ältere zur Mitgliedschaft (7 Euro pro Jahr!), gar zur Mitarbeit oder zu Anregungen etc. animieren könnten (kann auch gelegentlich sein) oder auch einmal historisch ein Bad König-Thema (Vereinsleben/Geschichte etc.) selbst verfassen könnten, damit es z.B. im Odenwaldkreis- Jahrbuch “gelurt” erscheinen könnte bzw. auf unserer Homepage.  Für Schulen gibt es auch genug hiesige Themen für eine Prüfungsarbeit/mündliche Prüfung im Hessen-Abitur wie für die Prüfungen für alle anderen Schulformen. Auch das “Archiv Georg Blumenschein” kann da etwas hergeben. Gewiss haben auch alle  Stadtteile  engagierte Bürgerinnen und Bürger, die stadtteilbezogene heimathistorische Themen bearbeiten können und möchten. Wir denken auch ernsthaft schon an einen “Stafetten-Wechsel” zur nächsten Generation auf Sicht, wie es mittlerweile eigentlich allen Vereinen mit Blick auf die Zukunft ergeht und haben die Hoffnung noch nicht dabei verloren. Und bei historischen Vereinsbroschüren gilt: Bitte für die Nachwelt sich an das Kreisarchiv des Odenwaldkreises wenden. Deren Leiterin ist gerne bereit, vorbeizukommen und zu sichten, was in den Bestand aufgenommen werden könnte. Weitere Ansprechpartner sind das Hessische Staatsarchiv in Darmstadt und auch die Unibibliothek Darmstadt, die per Landesgesetz verpflichtet ist, jedes neue Print-Exemplar aus dem Bereich Südhessen (Bad König und seine Stadtteile inklusive) zu dokumentieren.         Mit freundlichen Grüßen Ihr HGV Bad König e.V. (auch im Stadtwerdungs-Jahr 1980 gegründet)

 

 

 

 

(Fotos: R. Veit/Text: R. Nisch -HGV Bad König e.V.)

 

Pressehinweise:

“Historische Kapelle- Aufgang wurde mit Eigenmitteln saniert” (“Bad Königer Stadtnachrichten” vom 16.10.2020)

“Historische Kapelle Bad König- HGV saniert mit eigenen Mitteln den Aufgang” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 16. Oktober 2020, S. 3)- Artikel mit Foto (R. Veit) siehe unten.

 

 

Zur Geschichte der Historischen Kapelle selbst beachten sie bitte die verschiedenen Themenseiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

Historische Kapelle von König im Odenwald schon 1929 in der Publikation vom Fürstengrunder Bürger Wilhelm Glenz- Georg Vetter zeichnet die Kapelle wie auch den Eingang zur Burg Breuberg

Eine Zeichnung (von Heimatmaler Georg Vetter) der Historischen Kapelle– damals noch Friedhofskapelle genannt- befindet sich auch im Jahre 1929  in dem Buch “Die Heimat-Sagen-Sammlung” von Wilhelm Glenz aus Fürstengrund.

Quelle: Otto Pichl: Die Heimat-Sagen-Sammlung von Wilhelm Glenz aus Fürstengrund, S.50 ff. /In: “gelurt” Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 1995 (Herausgegeben vom Kreisarchiv des Odenwaldkreises) – Seeger- Druck, Michelstadt (ISBN 3-9804066-0-1) Erbach 1994

 

 

(Stand: 19.o1.2021)

 

 

Carl Weyprecht (1838-1881)

 

 

 

Carl Weyprecht im Österreichischen Biographischen Lexikon 2020

 

“Vorabdruck” (Auszug) des in Bälde in der Republik Österreich (Österreichisches Biographisches Lexikon) erscheinenden Sonderdruckes, hier: Weyprecht-Forschung

 

Weyprecht Carl, Marineoffizier und Polarforscher. Geb. Darmstadt, Großhg.tum Hessen-Darmstadt (D), 8. 9. 1838; gest. Michelstadt, Großhg.tum Hessen-Darmstadt (D), 29. 3. 1881 (Ehrengrab: Bad König, D). – Sohn des Kammerdir. des Erbach-Schönberg. Fürsten Ludwig W. und der Marie Magdalene Sophie W., geb. Hohenschild, Bruder des Mediziners Robert W. – Seine Kindheit verbrachte W. ab 1842 in König im Odenwald, wo er zunächst Privatunterricht erhielt. Nach Besuch des Humanist. Gymn. (1852) in Darmstadt wechselte er 1853 ebd. an die Höhere Gewerbeschule. Ab 1856 diente er in der österr. Kriegsmarine, zunächst als Kadett und ab 1861 als Linienschiffsfähnrich auf der Fregatte „Radetzky“, deren Kmdt. →Wilhelm v. Tegetthoff W.s naturwiss. Neigungen förderte. 1862–65 wirkte er als Instruktionsoff. auf dem Schulschiff „Huszár“. W., der bereits am Krieg von 1859 teilgenommen und sich 1866 als Navigationsoff. bes. in der Seeschlacht von Lissa ausgez. hatte, war danach an Bord des Raddampfers „Elisabeth“ zur Unterstützung K. Maximilian I. (Erzhg. →Ferdinand Maximilian) in Mexiko. Nach der Beförderung zum Linienschiffslt. wurde er 1869–70 zu Aufnahmen der adriat. Küste herangezogen. 1870 begleitete W. österr. Astronomen zur Beobachtung einer totalen Sonnenfinsternis nach Tunis. Ein Jahr später nahm er zusammen mit →Julius v. Payer erstmals an einer Expedition in die Arktis teil, die nach Nowaja Semlja führte. 1872–74 war W. einer der Leiter der großen österr.-ung. Nordpolarexpedition (Payer-W.-Expedition), bei der 1873 Franz-Josef-Land entdeckt wurde. Auf dieser Reise führte er astronom., meteorolog., ozeanograph., geolog., erdmagnet., aber auch zoolog. Forschungen sowie Polarlichtbeobachtungen durch. Gem. mit Payer betrat er erstmals das Kap Fligely, den nördlichsten Punkt Eurasiens, und konnte die Theorie vom eisfreien Nordpolarmeer widerlegen. Literar. wurde die Expedition in Christoph Ransmayrs Roman „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“ (1984) verarbeitet. Nach seiner Rückkehr bemühte sich W. um die Errichtung polarer Forschungsstationen und galt als der „Vater des Internationalen Polarjahres“ 1882/83. Seine wiss. Abhh. befassten sich ebenfalls mit der Arktis, so das Werk „Die Nordpol-Expeditionen der Zukunft …“, 1876 (Neuaufl. ab 2010), in dem er die Erfahrungen und Ergebnisse der Arktisforschungen 1872–74 präsentierte. W. war Mitgl. der Società Adriatica di Scienze Naturali, Ehrenmitgl. des Ver. für Geographie und Statistik zu Frankfurt am Main, ab 1874 der geograph. Ges. in Wien, weiters der geograph. Ges. in Hamburg und München, der Ges. für Erdkde. zu Berlin, der Société de Climatol. Algérienne, des naut. Ver. Hamburg sowie des Freien Dt. Hochstifts in Frankfurt am Main. Er erhielt u. a. 1866 den Orden der Eisernen Krone III. Kl., 1874 das Ritterkreuz des Leopold-Ordens, 1875 die Goldmedaille der Royal Geographical Society in London, 1876 den preuß. Roten Adler-Orden III. Kl. sowie das Off.kreuz des italien. Ordens der Hll. Mauritius und Lazarus. Seit 1967 vergibt die Dt. Ges. für Polarfoschung die W.-Medaille für wiss. Leistungen in Polargebieten. Einige Toponyme nehmen auf seinen Namen Bezug, darunter der W.-Gletscher auf der Insel Jan Mayen oder die W.-Berge im antarkt. Kgn.-Maud-Land.

Weitere W.: s. Tiggesbäumker; Berger u. a.

L.: NFP, 29. (Abendbl.), WZ, 30., Prager Tagbl., 31. 3. 1881; ADB; Wurzbach; Erlebnisse der österr. Nordpolfahrer unter der Führung von W. und Payer, ed. J. Neidl, 1874; Militär-Ztg. 34, 1881, S. 204; H. v. Littrow, C. W. … Erinnerungen und Briefe, 1881; H. Tollner, in: Österreichische Naturforscher und Techniker, 1950, S. 23ff. (m. B.); G. Tiggesbäumker, in: Polarforschung 51, 1981, S. 213ff. (m. B. u. W.); J.-J. Langendorf, Die große Fahrt, 1996, s. Reg.; H. Egghardt, Österreicher entdecken die Welt, 2000, s. Reg.; Enc. of the Artic, ed. M. Nuttall, 2005; F. Berger u. a., C. W. (1838–81), 2008 (m. B. u. W.); J. Schimanski – U. Spring, Passagiere des Eises, 2015, s. Reg. (m. B.); E. Mazzoli, C. W. and the International Polar Years, 2016 (m. B.); Mitt. Reinhold Nisch, Bad König, D.

(P. Svatek)

 

 

 

 

Freundlicherweise zugesandt von Frau Mag. Dr. Daniela Angetter-Pfeiffer (Redakteurin Österreichisches Biographisches Lexikon) an den Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

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Als weiteren Einstieg in die Polar-Mission von Carl Weyprecht und der weiteren Akteure ist zu empfehlen, und im Anhang dazu gibt es auch eine umfangreiche Sekundärliteratur-Liste:

Lars Schmitz-Eggen:” Verschollen im Packeis- 1869 startet die große deutsche Expedition zum Nordpol- ein monatelanger Überlebenskampf für die Wissenschaftler und Besatzungen.”

(Herausgegeben von Bad Königs Erstem Stadtschreiber Vito von Eichborn), Books on Demand (ISBN- 978- 3- 8334- 6877-3),  Norderstedt 2008

 

Weitere Literatur zu/über den im damaligen (Bad) König im Odenwald aufgewachsenen und hier auch bestatteten Carl Weyprecht findet sich auf den weiteren “Carl Weyprecht-Seiten” dieser

HGV-Homepage www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

 

(Reinhold Nisch/22.02.2021)

 

 

 

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Polar-Forschung/Alpine Forschung gut 150 Jahre nach Carl Weyprecht/Julius Payer im 21. Jahrhundert

Pressehinweise:

“Kühldecke- Ein Schweizer Forscher will weltweit Gletscher retten, indem er Schmelzwasser in Kunstschnee verwandelt” (Titelseite1) – “Schnee für morgen- Der Schweizer Glaziologe Felix Keller hat eine verblüffend einfache Methode entwickelt, mit der das weltweite Abschmelzen der Gletscher zumindest aufgehalten werden könnte”  Von Joachim Wille (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Donnerstag, 18. Februar 2021 / Rubrik Magazin, S. 18f.)

 

” Starkregen und Dürre im Wechsel- Zweieinhalb Monate rechnete ein Supercomputer ein Klimamodell für die Alpen durch. Jetzt haben Orte im Hochgebirge genauere Starkregenprognosen an der Hand.” Von Verena Kern (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 22. Februar 2021/ Rubrik Wissen, S. 9/ dazu der Kommentar vom Joachim Wille “Ökologisch- Das Wasser steigt” (dito)

 

“Gigantische Schneeschmelze- Grönland, Antarktis und die Gletscher im Hochgebirge: Zum ersten Mal haben britische Forscher eine umfassende Bilanz zum schwindenden Eis vorgelegt” Von Nick Reimer (Quelle: taz montag, 8. februar 2021/taz klima 09)

 

“Wirbel mitten im Lockdown- Der Klimawandel beschert Deutschland einen plötzlichen Wintereinbruch. Der einzige Vorteil: Viele Menschen bleiben in der Selbstisolation, auch S. 11,30 (Quelle: FR vom Montag, 8. Februar 2021)

 

Bad König im Odenwald. Der Status als “Bad” wird in Bälde kommen. Wir schreiben das Jahr 1947 (Aufnahme-Jahr des Fotos). Zur Geschichte des historischen Fotos selbst gibt uns Horst Friedrich, eine der federführenden Personen der “Stolperstein-Initiative” und HGV-Mitglied, Antworten: Das Foto stammt aus New York von Tracy Powell- Rudy, welche im vergangenen November 2019 zu Besuch hier in Bad König weilte. Es stammt aus dem Nachlass ihrer Großeltern. Der Großvater jüdischen Glaubens, Herr Jacob Marx, wohnte früher in der Bahnhofstraße, wo heute der Komplex Voba-Galerie/Ärztezentrum sich befindet (Flucht der Familie 1939 nach Amerika). Das Nachkriegsfoto von 1947 wurde vor dem Haus Friedrich-Ebert-Straße 2-

so Horst Friedrich- aufgenommen, wo heute Frau Dr. med. Regina Beckenhaub- Walther mit Familie wohnt. Eine Bad Königer Gruppe um Katharina Haase, Albrecht Hegny und Frau Dr. med. Beckenhaub- Walther konnte auf dem historischen Foto lediglich die Dame ganz rechts identifizieren, was aber vom “zeitlichen Abstand” schon enorm ist. Es ist die frühere Zahnärztin Frau Spieß, welche zu dieser Zeit hier wohnte und mit ihrem Gatten dort auch eine zahnmedizinische Praxis besaß. Die große Bitte: Wer sich vielleicht noch an die anderen Personen erinnern kann oder eine Kenntnis “durch Weitererzählen durch damals Ältere” bekam bzw. einen “Hauch von Ahnung” hat, der soll sich doch bitte bei Herrn Horst Friedrich hier in Bad König melden. Was aber als gesichert gilt: Die Aufnahme wurde in der “wärmeren Jahreszeit” gemacht, und zwar im September 1947! (Vgl. Sie bitte dazu die handschriftliche Notiz auf der Rückseite- unten.)

Ihr Heimat- und Gechichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

Handschriftlicher Vermerk auf der Rückseite des Fotos von 1947 /Foto im Besitz vonFrau Tracy Powell-Rudy/New York- United States of America

 

Spies, König

September 1947

Hof-Eingang    (eingerückt)

ganz außen links

meine 18 Nichte (eingerückt)    *

* Diese untere Text-Zeile ist in Gänze nicht abgesichert: Könnte Herr Spies- der Fotograf ?- und der Zahnarzt-Gatte der Zahnärztin Spies (die auf dem Foto ganz rechts als einzige Person identifiziert wurde) damit seine,  d. h. “meine 18 (jährige) Nichte” gemeint haben?