(Foto: Mairie d`Argentat-sur-Dordogne)

 

Argentat sur Dordogne-Bad König im Odenwald. Am verlängerten Wochenende Mitte Juni 2019 weilte das Bad Königer Ehepaar in Argentat sur Dordogne. Dort wurde es auch von Argentats Maire Jean-Claude Leygnac sowie der dortigen Parnterschaftskomitee-Vorsitzenden Nicole Farges begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Das Foto zeigt im geschmackvoll eingerichteten Amtszimmer der “Mairie d`Argentat” Heidi und Walter Hoffmann mit Bürgermeister Leygnac- Bildmitte- (zusammen mit dem von Künstlerin Heidi Hoffmann geschaffenen markanten “Bad König-Kunstwerk” (Stadtwappen/Carl Weyprecht und Georg Vetter sowie den Bad König prägenden geschichtlichen Bauwerken).

Wie zu erfahren war, wurde auch noch an diesem Juni-Samstag (15. Juni 2019) die Umgestaltung mancher Teile des historischen Kerns Argentats offiziell eröffnet und gefeiert.

Es ist zu erwarten, dass unsere beiden HGV-Mitglieder viele Inspirationen und Eindrücke für ihr weiteres künstlerisches Schaffen aus dem französischen Südwesten mitnehmen konnten.

 

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

Bienen, Bienen, Bienen; Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen,                                                                                                                                                         (Foto vom Rapsfeld oberhalb von Bad König, Frühjahr 2018: Reinhold Nisch)

      Bienen                                                                                                                                                                                                                                                          Bienen

                     Bienen                Bienen              Bienen           Bienen            Bienen

 

 

Am 20. Mai 2019 ist erstmals Weltbienentag!

Bad König und der Odenwald sind dabei!  Deshalb versuchen wir mit dieser Seite ein “kleines Stück” mitzuhelfen und das Bewusstsein zu “schärfen”,  damit die kleinen “unentbehrlichen Helfer” auch für kommende Generationen da, einfach da sind! Dabei gilt unser Augenmerk sowohl den Imker-Bienen/ Honig-Bienen, den Wildbienen und all den anderen (nützlichen) Insekten.

Die Menschheit- und damit sind wir alle gefordert- sollte ihren Lebensraum erhalten!

 

(Hinweis: Diese Seite wird immer mehr im Laufe der Zeit ergänzend erweitert.)

(Auch der Sonnenhut in vielen Farben und Nuancen ist gleichfalls eine wertvolle Quelle sowohl für Imkerbienen, Wildbienen und Hummeln (auch Kategorie “Wildbienen”) u.a. und erfreut “nebenbei” beim Anblick das menschliche Gemüt.)

 

 

 

Homepages von Imker-Vereinen aus dem Odenwaldkreis:

 

www.imkerverein-badkoenig.kini-music.com        (Email: info @imkerverein-badkoenig.de)

www.imkerverein-erbach-michelstadt.de  (Hinweis: Dort gibt es auch mithilfe der hesischen Umweltlotterie GENAU die Möglichkeit des Probe-Imkern durch diesen Imker-Verein/ Quelle: ABO aktuell Lotto Hessen 3/2019, S.5)

www.bienenzuchtverein-hoechst.de

 

Es sind im Odenwaldkreis  auch noch weitere Imker-Vereinigungen bzw. -gruppen und- was vermutet wird- noch unabhängige Einzelimker/Innen vorhanden.

In Michelstadt im Odenwaldkreis gibt es auch ein großes Frühlingsfest, Michelstädter Bienenmarkt genannt. Auch heute noch findet alljährlich  dort eine “Auktions- und Versteigerungsbörse/Ausstellung rund um die Biene” statt, um die historisch gewachsene Tradition dieses Volksfestes (nach dem Höchster Apfelblütenfest das zweite große Frühlingsfest im Odenwaldkreis) zu bewahren.

 

 

 

Presseberichterstattung Odenwaldkreis und Umgebung :

 

“Bienenschutz beginnt vor der Haustür- Fachmann rät zum Anlegen heimischer Blühpflanzen im Garten und Zurückhaltung beim Düngen” (Von Elmar Streun), Quelle: Odenwälder Echo (Ostern) -Ausgabe 21.4.2019, Rubrik Odenwald S. 14. Hier gibt Uwe Krause von der Unteren Naturschutzbehörde für den Odenwaldkreis entscheidende Tipps und Anregungen!

 

“Michelstadt blüht für Bienen auf” (S.1)/”Den Michelstädtern blüht so einiges- Stadt weitet Flächen für Bienenweiden auf 2775 Quadratmeter aus/Bürger dürfen gern noch mehr mitmachen” (Von Birgit Reuther), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 26. April 2019, Rubrik Odenwald S. 9; dazu: Fürs Summen-Elmar Streun zur Anlage von Blühflächen für Bienen (Kommentar, dito)

 

“Auf Futtersuche im Einheitsgrün- Der Ober-Ramstädter Imker Karl-Heinz Haas würde den Bienen zuliebe wieder mehr die Natur walten lassen” (Von Miriam Gartlgruber), Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 27. April 2019, Rubrik “Kreis Darmstadt-Dieburg” S. 21

 

“Artenschutz direkt vor der Haustür- Naturschutzbehörde gibt Tipps zu bienenfreundlicher Garten-Gestaltung” (Quelle: Odenwälder Lokalblick/SüdhessenWochenblatt von KW 17/ 2019; Rubrik Lokales S. 14

 

“Wiesen wachsen lassen/Was man gegen das Insektensterben unternehmen kann ( Titelseite S.1), “Wachsen lassen- Nicht nur Glyphosat und Monokulturen sind schuld am Insektensterben. Auch Pferde- und Schafhalter können einiges falsch machen.” (Von Elmar Streun) , Quelle: Odenwälder Echo – Am Wochenende, Samstag, 4. Mai 2019, Rubrik Odenwald S. 11; dazu: Kommentar “Auf den Punk”t-Elmar Streun zu Insektenschutz “Satte Wiesen statt Rasen” (dito)

 

“Neue Heimat für die Königin- Wer im Herbst keine Wespenplage im Garten möchte, sorgt am besten jetzt vor” (Von Lukas Weber), Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. Mai 2019/ Rubrik 52 Wohnen

 

“Fleißige Helfer- In der Innenstadt (von Darmstadt) sorgen Bienen für leckeren Honig (S.1)/ 100 000 neue Mitarbeiter bei Henschel-Stadtbienen produzieren City-Honig”, Quelle: Darmstädter CITYZEITUNG/Ausgabe 2 vom 7. Mai 2019, S.4 (Zitat: “Dritter Standort bei Henschel. Auf den Dächern des Landesmuseums und des Darmstadtiums gibt es bereits Bienenvölker von Imker Stefan Fuchs. Ingesamt sieben Bienenvölker sorgen dort für Stadthonig. Henschel ist der dritte Standort für Stadtbienen.”)

 

“Im Naturschutz aktiver werden- Landesjägertag in Reinheim steht unter dem Motto “Lebensraum Kulturlandschaft”- Wie viele Jagdpächter legt auch Dieter Göbel Wert auf den Naturschutz undhat Blühwiesen angelegt” (Von Melanie Schweinfurth/auch Foto), Quelle: Odenwälder Echo/Am Wochenende/Samstag, 11. Mai 2019, Rubrik “Kreis Darmstadt-Dieburg”, S. 23

 

“Gratis-Saat-Set zum Weltbienentag (2019)(Redaktion/mit Foto: shutterstock); Quelle: Odenwälder Lokalblick/SüdhessenWochenblatt KW 20 2019, S. 2/Lokales

 

“Kampf dem Insektensterben- Immer mehr Naturfreunde im Kreis wollen Bienen helfen/Das fängt oft im eigenen Garten an” (Von Robin Rieke), Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 21. Mai 2019 (Rubrik “Heppenheim und Bergstraße”, S. 19)  Werfen Sie bitte auch dazu einen Blick auf den darin enthaltenen Kasten-Text (dito/Zitat): “JEDE HILFE ZÄHLT -Etwa 570 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, über die Hälftedavon steht inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Eine einfache Nisthilfe, die im Gegensatz zu den käuflichen Insektenhotels auch von selteneren Arten angenommen wird, lässt sich selbst bauen:” Man bindet einige Brombeerstängel zusammen an einen Stock und steckt ihn in den Boden”, sagt Bienenexpertin Sabine Knapp. – Wichtig dabei: Die Stängel sollen nicht waagerecht, sondern senkrecht befestigt werden- nur so können sie von vielen Arten als Nistplätze erkannt werden. (rori)”

 

“Das Verschwinden der Tagfalter- Ergebnisse der Kartierung in und um Darmstadt liegen vor/Stadt setzt auf Blühwiesen und Konzepte mit Landkreis (Von Sabine Schiner, dazu vier Fotos von den Tagfaltern Tagpfauenauge, dem Dunklen-Wiesenknopf-Ameisenbläuling, dem Zitronenfalter und dem Kleinen Kohlweißling), Quelle: Odenwälder Echo/Darmstädter Echo vom Mittwoch, 22. Mai 2019 (Rubrik “Darmstadt”), S. 15; da auch der Kommentar “Grünes Chaos- Sabine Schiner zur Artenvielfalt”.

 

“Ein Nisthügel für Wildbienen- Wissenschaftlerin (Sabrina Krausch) der Universität Ulm untersucht und erfasst Insekten auf Versuchsflächen rund um Darmstadt” (Von Sabine Schiner- plus vier Fotos), Quelle: Odenwälder Echo/Darmstädter Echo vom Donnerstag, 23. Mai 2019 (Rubrik “Wissenschaft und Technik”), S. 29.   Darin siehe auch Kasten (Zitat, dito S. 29): “Das Projekt- Viele Menschen machen sich Sorgen um Honigbienen- sie sind jedoch aufgrund ihrer fehlenden Spezialisierung weit weniger im Bestand gefährdet als viele Wildbienenarten: Etwa 30 Prozent aller nestbauenden Wildbienen sind auf Pollen ganz bestimmter Pflanzenzenfamilien- und -arten angewiesen, um ihren Nachwuchs zu versorgen. – Das Projekt “BienABest”– der Name steht für standardisierte Erfassung von Wildbienen zur Evaluierung des Bestäuberpotenzials in der Agrarlandschaft” wird vom Verein Deutscher Agraringenieure  koordiniert, Verbundpartner ist die Universität Ulm, das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit 2,6 Millionen Euro. – Insgesamt gibt es mehr als 20 Beobachtungsflächen in Deutschland, die für das Projekt ausgewählt wurden. (ine)”

 

“Die letzte Zuflucht- Die Insekten sind in Not, auch im Odenwald. Blühstreifen sollen die Sitauation verbessern” Von Jörg Schwinn. (Odenwälder Echo- Am Wochenende, Samstag, 31.8.2019 (Titelseite), darin: “Noch blüht etwas Hoffnung- Das Unsektensterben trifft auch den Odenwald. Umsteuern ist schwierig, doch immerhin wächst das Problembewusstsein”, Rubrik Odenwald, S. 13; dort auch der Kommentar Auf den Punkt- Jörg Schwinn zum Insektenschwund: ” Es lässt sich manches tun”.

 

Umgestaltung einer Landwirtschaft- ein Fallbeispiel aus dem Odenwald:

“Einer für alle- Alexander Kern baut in Ober-Mossau einen Bauernhof neu auf und betreibt `Solidarische Landwirtschaft`” Von Sabine Richter. Quelle: Odenwälder Echo- Am Wochenende vom Samstag, 29. Juni 2019, Rubrik Odenwald, S. 11; da auch der Kommentar “Auf den Punkt- Sabine Richter zur Landwirtschaft “Nachahmer willkommen.”

 

Empfehlenswert (für Raum Südhessen- Landkreis Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis u.a.): ” GARTENFROSCH Das Natur- und Umweltmagazin” (Herausgeberin Kerstin Schaum, Verlagshaus, Otzbergstraße 5, D-64739 Höchst/Odenwaldkreis (verlag@kerstin-schaum.de) – Druck: Rindt-Druck GmbH & Co. KG Fulda /Basis hier: Ausgabe 4- Herbst 2019

 

“Die Bienen starten durch- Ein Volksbegehren zum Artenschutz beginnt nun auch in der EU/Eine Million Unterschriften nötig/Aktionen bei Lidl und Rewe (Von Joachim Wille), Quelle: Frankfurter Rundschau  Mittwoch, 22. Mai 2019 /75. Jahrgang-Nr. 118 (Rubrik “Wirtschaft”), S.14

Die Bürgerinitiative ist im Internet zu finden: www.wesavebees.eu

 

 

 

Historischer Exkurs: Von der “Gold-Biene” Childerichs I. zu den “Gold-Bienen” Napoleons

 

(Repros  auf dieser Seite: R. Veit) Quelle: Napoleon und Childerichs Bienen, S.191 (Bilder und Text); in: Bormpoudaki, Maria u.a. (Hg.), Europa in Bewegung -Lebenswelten im frühen Mittelalter, WBG Theiss (ISBN 978-3-8062-3828-0), Darmstadt 2018:

“Der fränkische König Childerich I. war der Gründer der Merowingerdynastie. Sein Grab in Tournai enthielt Schmuck aus Gold und Granat, darunter einen Ring, ein goldener Stierkopf und 300 goldene Bienen mit Granateinlagen. Napoleon ersetzte also kurzerhand das bourbonische Symbol der Lilie durch Childerichs Bienen. Leider wurde der Schatz 1831 gestohlen und größtenteils eingeschmolzen. Mit Ausnahme zweier Originale sind nur Kopien der Bienen erhalten geblieben. Bienen auf Napoleons Krönungsmantel. Jean Auguste Dominique Ingres, Napoleon I. auf seinem Kaiserthron, 1806, Öl auf Leinwand, 259 x 162 cm. Kopien von Bienen aus dem Grab Childerichs, L. 1,5 cm, Gold und Granat” (Zitat, dito s. 191)

 

Dazu gibt es weitere Literatur, u.a. das wundervolle Kinderbuch von Piotr Socha, Bienen, Gerstenberg-Verlag (ISBN 978-3-8369-5915-5), Hildesheim 2016. Siehe hier insbesondere das Kapitel Napoleon und Josephine, Tafel XVIII (Zitat, ebenda: “Obwohl die Biene so geschätzt wird, muss sie auf Wappen und Emblemen meist Adlern, Löwen oder Bären den Vortritt lassen, die zwar nicht so fleißig sind, aber dafür imposanter: Nicht so bei Napoleon Bonaparte, Kaiser der Franzosen im beginnenden 19. Jahrhundert. Er hat die unscheinbare Biene zum Symbol für sein Land erhoben. Die Anregung lieferte ihm König Childerich I., der das Frankenreich 13 Jahrhunderte zuvor regiert hatte. In seinem Grab fand man rund 300 meisterhaft gefertigte Goldbienen. Bei seiner Krönung in der Pariser Kathredale Notre-Dame wollte Napoleon betonen, dass er sich in der Nachfolge dieses alten Frankenkönigs sah. Daher ließ er die Krönungsmäntel für sich und seine Gattin Josephine mit goldenen Bienen besticken. Sie waren bestens geignet, die goldenen Lilien aus dem französischen Wappen zu verdrängen. Diese Lilien standen nämlich für das Geschlecht der Bourbonen, von dem sich der neue Kaiser in aller Deutlichkeit absetzen wollte. Kurze Zeite später waren sämtliche Bourbonen-Lilien von Standarten, Siegeln und offiziellen Gebäuden verschwunden und durch die napoleonischen Bienen ersetzt.”

 

 

 

 

 

 

Literatur “rund um die Biene/Imkerei” etc./Hinweise zu Kongressen/Veranstaltungen:

 

“Bee FreeDie Biene- mehr als ein Insekt”   Berlin: Veranstaltung mit Experten etc. von   taz lab 6. April 2019, ab 9.00  Uhr (taz Neubau, Friedrichstraße 21, D-10969 Berlin)

“Fleißig, emsig, laut einer Studie kann sie sogar rechnen: die Biene. Doch Bienen sterben- nicht nur in Bayern. Dabei sind sie aus vielen Gründen schützenswert. Was können wir tun, damit wir die Sechsbeiner auch weiterhin summen hören?

Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens “Rettet die Biene!” hat gezeigt, was Basisdemokratie erreichen kann. Durch Änderungen des bayerischen Naturgesetzes soll das Insektensterben aufgehalten und die Vielfalt gerettet werden. Die Zustimmung rund einer Million Bayer*innen reißt die Politik aus ihrem Trott. Zugleich macht sie deutlich, wie sehr die Sorge um die Bienen den Nerv der Zeit trifft. Mit ihrer fleißigen Bestäubungsarbeit sorgen sie für den Fortbestand eines Großteils unserer Obst- und Gemüsepflanzen- und machen auch noch Honig. Sind die in Bayern geforderten Maßnahmen sinnvoll? Was sind die ursachen für den Artenverlust? Und was, wenn das Summen plötzlich aufhört? ” (Quelle: Heft “tazlab vom 6. April 2019- Kongress/Symposium Europa – Heimat, Sehnsucht, Nachbarschaften”, S.4)

 

 

Pressehinweise:

 

“Blühstreif am Horizont-Naturschützer fordern insektenfreundliche Feldränder. Landwirte machen auch zur Imageverbesserung mit” (Von Birgit Femppel, mit Kommentar “Her damit”), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 29. März 2019, Seite 17 (Rubrik Darmstadt)

“Bienenfleißige Imker” (DPA/Bild: Frank Rumpenhorst/DPA), Quelle: Frankfurter Rundschau v. Donnerstag, 7. März 2019 (Beilage: Rhein-Main, Titelsweite

“Volksbegehren will die Bienen retten- Naturschutz: An diesem Donnerstag startet in Bayern Initiative der Artenvielfalt- Eintragungsphase dauert bis zum 13. Februar” (Main Echo v. Mittwoch , 30. Januar 2019, Titelseite und S. 2/3)

“Hoffnung im Anflug- Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens zur Rettung der Insekten beeindruckt die Politik: Bundesumweltministerin Schulze verspricht ein Aktionsprogramm (Quelle: Frankfurter Rundschau v. Donnerstag, 14. Februar 2019, Titelseite und S. 2/3)

“Ein Herz für Bienen- wie ein Insekt die Politik verändert” (Von Joachim Müller-Jung), S. 16-23; Quelle: Frankfurter Allgemeine WOCHE- Das kompakte Nachrichtenmagazin Nr. 9/22. Februar 2019

“Insektenbestände stehen weltweit vor dem Kollaps- Wissenschaftler beobachten einer neuen Studie zufolge bei Insekten das “größte Aussterben seit der Perm- und Kreidezeit. Das hat Auswirkungen auf das Ökosystem” (Von Sinan Recber); Quelle: taz v. dienstag, 12. februar 2019 (Rubrik 08 wirtschaft + umwelt)

“Irgendwas blüht immer”– Deutsche Bioimker müssen viele Auflagen beachten, denn Bienen halten sich nicht an Flugverbotszonen. Immer mehr Biohonig kommt deshalb aus Stadtimkereien (Von Michael Pöppel), quelle: taz v. mittwoch, 13. februar 2019 (Rubrik “taz biofach & vivaness V)

“Worunter Bienen leiden” – Tagung in Frankfurt: Forscher fordern ein Umdenken und sehen Politik in der Pflicht (Von Pamela Dörhöfer); Quelle: Frankfurter Rundschau v. Montag, 1. April 2019 /Rubrik Wissen, S. 24

“ÖDP sucht Partner für Schutz von Bienen”- Umweltschützer wollen auch in Hessen Volksbegehren- und die Hürden sollen sinken (dpa/Quelle: Frankfurter Rundschau v. Mittwoch, 3. April 2019 (Beilage “Rhein-Main”/Rubrik Hessen D8)

“Möglichst wildInes Alkewitz hält Bienen, macht aber vieles anders als eine gewöhnliche Imkerin. So war das bei ihr immer schon: Als erste Frau arbeitete sie in einer Gärtnerei, sie frisierte ihr Motorrad und lebt heute als Einzige in der Nachbarschaft in einem blauen Haus” (Text von Jolinde Hüchtker, Fotos von Wolfgang Borrs), Quelle: taz am wochenende-sonnabend/sonntag, 18./19. mai 2019 (Rubrik “Hausbesuch”,  S. 23)  Das ist ein sehr netter Text: “Alkewitz` Bienen leben nicht im Bienenstock, sondern in Klotzbeuten, weil sich das mehr nach Wald anfühlt”. Er enthält in netter Kurzform Aussagen, wie Frau Alkewitz zum Imkern kam, weshalb ihr magerer Pflaumenbaum, im Jahr danach “so voll mit Pflaumen (war), dass die Krone abbrach”.

Wochenend-Tipp: “Einblicke in Schmetterlings Kinderstube”, Seite 16- in: RheinMainMarkt Wochenende vom Samstag, 1. Juni 2019 (Beilage von Frankfurter Rundschau u.a., dito); siehe auch: https://www.grube-messel.de

Nabu Wanderung: “Honig und Hustenkräuter” (entdecken und verwerten) am Samstag, 15. Juni 2019  der Nabu-Gruppe Otzberg ab 15 Uhr (Bachstr. 37, Feuerwehrgerätehaus Ober-Klingen), mit Bioland-Imker Jürgen Parg und Kräuterpädagogin Tanja Keßler.

 

Lobenswerte Initiative zur Insekten-Rettung im Odenwald:

“Landwirt sät ein Feld für Insekten ein- Hubertus Stolz will seinem Projekt “Bienenweide Seckmauern” weitere Aktionen folgen lassen” (Von Manfred Giebenhain), Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 16. Juli 2019 (Rubrik Odenwald), S. 12- Zitat: “Damit blüht die längste Zeit im Jahr immer etwas.”, Katharina Stolz

So wurden von Hubertus Stolz auf einer Fläche von 9500 Quadratmetern folgende Sämereien ausgebracht: Dill, Borretsch, Färber-Disteln, echter Koriander, Hopfenklee, Garten-Rettich, Ägyptischer Klee, Rot- und Weiß-Klee, Schafgarbe, Wiesenkümmel, Wegwarte, wilde Möhren, Fenchel, Spitzwegerich, Wiesen-Salbei und weitere Pflanzen.

 

 

 

Besondere Gärten:

“Ein Garten, viele Räume” – Im grünen Zuhause von Andreas Homrighausen im hessischen Main-Kinzig-Kreis sind Besucher am 8. und 9. Juni willkommen (Von Ute Strunk); Quelle: Darmstädter Echo/Odenwälder Echo – Am Wochenende/Samstag, 1. Juni 2019 (Rubrik “Garten & Zuhause), S. 5

GANZ VIEL GRÜN- Die meisten Reihenhausgärten bestehen aus einer Rasenfläche und einer Hecke. Es geht aber auch anders: Eine Mainzer Gartenbesitzerin erklärt, wie man kleine Gärten optisch vergrößern kann.” (Von Ute Strunk), Quelle: Odenwälder Echo (Am Wochenende) vom Samstag, 22. Juni 2019 (Rubrik Garten & Zuhause), Leben- S. 5

“Gärten für den Artenschutz- Immer mehr Deutsche würden ihren Garten umweltbewusst gestalten”, Quelle: RheinMainMarkt – Wochenende! – Samstag, 22. Juni 2019/ Rubrik A10 Immobilien.

 

In Wald und Flur:

“Fuchswelpe hat seinen Bau verlassen” (Foto: Timo Litters/Text: Redaktion)- Mittlerweile hat der Bürstädter Tierfotograf Hunderte Fuchs-Fotos aus der Gegend gemacht. Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 8. Mai 2019 (Rubrik “Heppenheim und Bergstraße”), S. 17

“Mit Kindern im Wald- Der Weg ist das Ziel- so wird der Ausflug auch für Eltern ein Erfolg” (mag/Foto: Waltraud Grubitzsch), Quelle: Odenwälder Lokalblick/vrm-Gruppe/10. Jahrgang/Nr. 25 Ausgabe 626 (Rubrik Lokales- Sommerspaß im Odenwald), S. 6

“Gebt den Kindern Wald”- Bäume beobachten, Hütten bauen, Käfer beobachten- vor allem: Einfach machen lassen. Ein Gespräch mit Deutschlands erster Waldpädagogin Ute Reifferscheidt.” (Interviewerin Urula Karls), Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. Mai 2019, Nr. 18 (Rubrik FAMILIEN LEBEN), S. 14

“Der Wald verdurstet-Die Bäume in Darmstadts Wäldern leiden alle unter der Trockenheit/RP: Grundwasserstände sind unverändert” (Von Annette Wannemacher-Saal zum Umbau des Waldes), Odenwälder Echo vom Mittwoch, 26. Juni 2019 (Rubrik Darmstadt), S. 15. Da ist auch der Kommentar der gleichnamigen Autorin “Lebensgefahr- Annette Wannemacher-Saal zum Umbau des Waldes”.

“Bäume vor der Haustür wässern- Umweltdezernentin appelliert an die Darmstädter, das städtische Grün mit Wasser zu versorgen” (net), Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 26. Juni 2019 (Rubrik Darmstadt), S. 15

“Waldwechsel- Hitze, Stürme, Borkenkäfer: Das macht dem Forst im Odenwald zu schaffen. Statt Fichten sollen andere Bäume gepflanzt werden. Welche dem Klima trotzen, ist unklar.” (Titelseite)  Quelle: Odenwälder Echo/Am Wochenende, Samstag, 14. September 2019, Rubrik Odenwald, S. 11: “Fichtentod- Großflächig werden

vom Borkenkäfer befallene Nadelbäume gefällt. Was danach dort wachsen soll, ist selbst Fachleuten nicht klar.” Von Elmar Streun (mit Kommentar “Aufforsten ja, aber wie?)

“Fehlender Klimaschutz gefährdet den Wohlstand-  Bislang trifft der Klimawandel vor allem die ärmeren Länder. Aber langfristig werden viele Industriestaaten die Verlierer sein.” Von Verena Kern/ Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 16. September 2019 (Rubrik Feuilleton), S. 24

“Gegen Aktionismus im Wald- SPD Mossautal: Experten diskutieren über Dürresommer, Klimawandel und die zukünftige Bepflanzung” Von Thomas Wilken Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 20. September 2019 (Rubrik Odenwald), S. 11

“Ackerbäume sollen Klima schützen- Landwirtschaft: Bauernverband begrüßt Vorstoß der Jugendorganisationen- Ministerium reagiert verhalten” (Titelseite) Von Sabine Dreher  (Quelle: Main-Echo vom Donnerstag, 19. September 2019)

Kasten (Zitat daraus): “Hintergrund Agroforstwirtschaft – Agroforstsysteme waren im Mittelalter in Europa weit verbreitet, verschwanden aber mit der Industrialisierung der Landwirtschaft. In der Agroforstwirtschaft werden auf einer Fläche sowohl Bäume und Sträucher als auch Ackerbau oder Tierhaltung betrieben.Beispiele dafür sind Streuobstwiesen, mit Bäumen bepflanzte Viehweiden oder Getreidefelder mit Bereichen, in denen Gehölze für die Hackschnitzelherstellung gepflanzt werden, heißt es im Intwrentauftritt der Innovationsgruppe Aufwerten, in der mehrere Forschungsgruppen zusammenarbeiten. Gehölze auf Äckern und Weiden fördern die Artenvielfalt, schützen Ackerkulturen vor Klimaschwankungen und sorgen für bessere Bodenfruchtbarkeit und Humusanreicherung im Boden. Dem steht den Forschern zufolge allerdings ein höherer Aufwand entgegen. Außerdem könnten Ackerfrüchte und Gehölze um Licht, Nährstoffe und Wasser konkurrieren.” (bin)

 

Rückgänge der Vögel:

“Forscher warnen vor Vogelsterben- Besonders dramatische Rückgänge gibt es am Bodensee” (Quelle: dpa/Frankfurter Rundschau vom Mittwoch, 11. September 2019 (Rubrik Wissen), S. 28, darin: “Fichtenwald- Großflächig werden vom Borkenkäfer befallene Nadelbäume gefällt. Was danach dort wachsen soll, ist selbst Fachleuten nicht klar.” Von Elmar Streun.  Dazu auch: “Auf den Punkt- Elmar Streun zu Odenwald im Wandel- Aufforsten ja, aber wie? Quelle: Odenwälder Echo am Wochenende, Samstag, 14. September 2019 (Rubrik Odenwald), S. 11

 

Europäisches Ausland:

Unterm Honigmond- Ein Tag, zwei Orte, Geschichten aus dem Leben: Nirgendwo kommen sich Biene und Mensch, Wabe und Luxus-Suite so nahe wie im griechischen Imkerdorf Nikiti”  Von Anne Lemhöfer,  Quelle: FR7, S. 4-7 -Magazin zur “Frankfurter Rundschau” vom 16./17. 11. 2019

Stimmen hierzu aus dem Bericht (Zitate):

“Man riecht den Honig überall in den Bergen von Nikiti. Und man hört ihn. Es sirrt und summt unter den Pinien.”

“Von seinen Nachbarn bekommt man nichts mit- ein Zustand, der nicht wenigen Menschen sehr viel Geld wert ist.”

“Für ein Gramm Honig muss eine Biene etwa ein Dutzend Tage arbeiten und dabei bis zu 40 000 Blüten besuchen.”

 

 

 

Aus Montana/USA wird berichtet (Quelle: ntv vom 11.06.2019/Der Tag):

133 Millionen Bienen entkommen in Montana

Ein Unfall hat in den USA einen riesigen Bienenschwarm freigesetzt. Im Bundesstaat Montana seien daher 133 Millionen Bienen entkommen, berichten lokale Medien. Die Feuerwehr kleidete sich in Schutzanzüge mit Atemschutz- ob sie aber überhaupt eine Chance hat, die Bienen wieder einzufangen, bleibt unklar.

 

Honigbienen in den Städten:

“Gelb-schwarz gestreift ist angesagt- Doch der Trend zum Hobby-Imkern wirft auch Schatten: Immer öfter müssen in Städten wilde Schwärme gefangen werden” (Von Anja Sokolow, DPA), Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 24. Juni 2019 (Rubrik Panorama), S. 32

 

Was haben Bienen mit unserem Immunsystem zu tun?

Dazu hören bzw. lesen wir Herrn Kai Winckler, Chefredakteur der Freizeit Revue: “Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung werden fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag empfohlen: Vitamine und Pflanzenstoffe stärken unser biologisches Abwehrsystem. Rund 80 % des Obstes und Gemüses, das auf unseren Tellern landet, sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Oder anders ausgedrückt: Vier von fünf unserer täglichen Portionen würde es ohne die Bienen nicht geben. Der Schutz der Wildbienen ist somit auch eine direkte Investition in unsere eigene Gesundheit.”

Werden Sie Teil der großen Initiative zum Schutz der Wildbienen! Weitere Informationen auf beebetter.de

(Quelle: “Ihre Gesundheit my life Ihre Apotheke/ 16 vom 15. August 2019 (vorletzte Seite- eine gemeinsame Aktion von my life /Neudorff/LiDL/ WWF)

 

 

Literaturhinweise u.a. aus der Sicht eines langjährigen Imkers (Wolfgang Voigt)– Biologische Vielfalt erhält die Lebensgrundlage aller Lebewesen:

 

Jürgen Tautz/Diedrich Steen:Die Wunderwelt der Bienen. Ein Rundgang durch die Honigfabrik. (Pinguin) 2019. Euro 10

Wolfgang Voigt: Biologische Vielfalt erhält die Lebensgrundlage aller Lebewesen. Frieling Verlag (Berlin), 232 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-3400-6,  Euro 14,90

Wolfgang Voigt: Kommt der graue Frühling? Dem Bienensterben entgegenwirken- Jeder kann etwas tun! Frielling Verlag Berlin,  232 Seiten Paperback/ISBN 978-38280-3136-4, Euro 10,90

Wolfgang Voigt: Blütenpflanzen und Honigbienen- Indikatoren des Klimawandels- Ökologische Lösungen sind gefordert. Frieling Verlag Berlin, 160 Seiten Paperback/ ISBN 978-3-8280-2936-1, Euro 7,80

Wolfgang Voigt: Die Honigbiene- Schlüssellebewesen zum Erhalt biologischer Vielfalt- Über Einstein, Gentechnik und Mutationen.  Frieling Verlag Berlin 128 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-2587-5, Euro 7,80

Wolfgang Voigt: Pollenallergien und der ökologische Nutzen von Honigbienen- Über den Zusammenhang von Natur und Gesellschaft. Frieling Verlag Berlin, 128 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-2241-6, Euro 7,80

Wolfgang Voigt: Walderkrankung- Artenrückgang- Klimawandel- Bienensterben- Eine ökologisch orientierte Empfehlung zum Handeln. Frieling Verlag Berlin, 128 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-2049-8, Euro 8,90

Wolfgang Voigt: Die Honigbiene im Kreislauf des Waldes- Wie die Imkerei zur Gesunderhaltung des Waldes beitragen kann. Frieling Verlag Berlin, 64 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-1739-9, Euro 6,90

 

Eric Tourneret/Sylla de Saint Pierre, Jürgen Tautz: Das Genie der Honigbienen. Stuttgart 2018, geb. Euro 49,95 “Wie vielfältig Bienen kommunizieren, was ihre kollektive Intelligenz ausmacht, wie sie demokratische Entscheidungen treffen und dass sie individuelle Charktere sind. Dieses Buch gibt tiefe Einblicke.”

Reinhard Jarczok (Hg.): Imkern. Arbeiten mit Bienen. Renningen 2017, Euro 4,99 “Das Buch informiert den Leser über die Grundlagen der Bienenhaltung, klärt die wichtigsten Fragen beim Einstieg in das neue und interessante Hobby des Imkerns.”

Maja Lunde: “Geschichte der Bienen” Verlag btb /11 Euro

 

Andreas H. Segerer, Eva Rosenkranz: Das große Insektensterben. Was es bedeutet und was wir jetzt tun müssen. (ISBN 978-3-96238-049-6)  208 Seiten 20 Euro

Eva Rosenkranz: Überall ist Garten. Zufluchtsort zwischen Lebenskunst und Überleben. (ISBN 978-3-96238-107-3) 272 Seiten 25 Euro

Johann Brandstetter: Über Leben Die Wiederentdeckung der Natur (ISBN 978-3-96238-133-2) 112 Seiten 39 Euro

Hannes Petrischak: Expedition Artenvielfalt. Heide, Sand & Seen als Hotspots der Biodiversität (ISBN 978-3-96238-109-7) 208 Seiten  29 Euro

 

Sehr empfehlenswert:

Randolf Menzel/Matthias Eckoldt: DIE INTELLIGENZ DER BIENEN Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können. Penguin- Verlag (ISBN 978-3-328-10436-0) München 2019 1. Auflage/12 Euro. www.penguin-verlag.de   Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich.

“FASZINATION HONIGBIENEN   Wir lieben die Bienen nicht nur, weil sie süßen Honig produzieren. Sie gehören zu den wichtigsten und intelligentesten Nutztieren der Erde. Ohne ihre Bestäubung stünde es schlecht um die Welternährung. Und sie können noch viel mehr: Ihr kleines Gehirn denkt, plant, zählt und träumt sogar. Den bekannten Berliner Hirnforscher Randolf Menzel erstaunt die Biene nach fünf Jahrzehnten intensiver Forschung noch immer. Zusammen mit Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt hat er endlich sein gesammeltes Bienenwissen aufgeschrieben.” (Klappentext des Buches)

 

Literaturhinweise für Kinder/Kinderbuchliteratur:

 

Kirsten Hall/Isabelle Arsenault: Die Honigbiene Aus dem Englischen von Anna Schaub  48 Seiten (ab 4 Jahren) ISBN: 978-3-314-10474-9 NordSüd Verlag, Franklinstraße 23, CH-8050 Zürich Homepage: www.nord-sued.com

David Gerstmeier u.a.: Ein Jahr mit den Bienen- Wie sie leben, was sie tun und warum die Königin die Mutter aller Bienen ist, Kosmos-Verlag

Susanne Pypke: Wir retten die Bienen, Igel und Käfer! (Nachhaltige Bastelideen und Tipps für kleine Naturfreunde)

National Geographic KIDS – DIE WELT DER BIENEN BEOBACHTEN, SCHÜTZEN UND ERLEBEN (MIT BIENENSCHÜTZERAUSWEIS), Helmut Lingen Verlag GmbH, Brügelmannstraße 3, D-50679 Köln/2018 (Lizenznehmer von: National Geographic Partners, LLC.

Britta Sabbag/Maite Kelly /Joelle Tourlonias: Die kleine Hummel B0mmel (Der Bestseller jetzt für die Kleinsten), ars edition GmbH, Friedrichstraße 9, D-80801 München/(ISBN 978-3-8458-2137-5) 2017 (www.hummelbommwel.de)

 

Weitere Bücher für Kinder:

Ralf Butschkow: Ich hab einen Freund, der ist Imker/Lesemaus Bd. 121

Katie Daynes: Erstes Aufklappen und Verstehen: Warum brauchen wir Bienen?

Katarzyna Bajerowicz: Schau, was machen die Bienen?

Susanne Pypke: Nachhaltige Bastelideen für kleine Naturfreunde. Mit Blumensamen für eine Blühwiese. Topp 2019. Euro 14,99

Alexander Rigos: “Bienen und Wespen/ Was ist was Bd. 19 – Flüssiges Gold und spitzer Stachel  Euro 9.95

Heiderose Fischer/Andreas Fischer-Nagel: Im Bienenstock  Euro 5,95

Claudia Bentzien: Das Imkerbuch für Kids  Euro 14,99

Veronika Straaß: Die Bienen/Sonderausgabe Schauen und Wissen Euro 4,95

Die Biene/Meyers Kinderbibliothek Bd. 18 (Mitarbeit: Fuhr, Ute/Santai, Raoul- Übersetzung: Schönfeldt, Sybil Gräfin) Euro 8,95

“Die Biene Maja und das große Pollensammeln”/Nach Waldemar Bonsels “De Biene Maja”/Studio Animation, Studio 100 Studio100.com/REWE Dein Markt (kostenlose kleine Broschüre für Kinder/20 Seiten)- mit NABU/Pro Planet 163 001 Artenvielfalt schützend/2019   “Wie auch du den Bienen und Insekten helfen kannst, erfährst du auf  www. rewe.de/bienemaja” (Zitat/Rückseite)

 

Mittlerweile gibt es einen regelrechten Boom in der jüngeren Kinderbuchliteratur zu Bienen, Insekten, zu den Themen Wald und Wiese, Tiere, Blumen u.a. Der Fachbuchhandel hilft Ihnen da sicherlich beratend weiter.

 

 

Lobenswerte Initiativen:

“Jede Wiese zählt! ” – Nachbarschaften für den Artenschutz- Jetzt noch anmelden: Umdenken für Artenvielfalt- Mehr Grün im urbanen Quartier- Zeigt den grünen Daumen- Jede kleine Fläche zählt und hilft!  Infos: www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt/  Gründerin der Initiative “Netzwerk Nachbarschaft” ist Frau Erdtrud Mühlens.

Quelle: RheinMainMarkt Am Wochenende RMM RheinMain.Media /Ausgabe Samstag, 7. September 2019 (Anzeigensonderveröffentlichung/Frankenallee 71-81, D-60327 Frankfurt/Main)

 

“Hinsetzen und Natur erleben” der Kinderkrippe Bimsalasim (Quelle: Lotto hilft Hessen/ABO aktuell v. Lotto Hessen- Ausgabe 3/2019, S.5- Zitat: “Umwelstschutz und Nachhaltigkeit werden in der Kinderkrippe Bimsalasim im mittelhessischen Niederhadamar großgeschrieben. Das gesamte Gelände ist bereits naturnah gestaltet und mit Brut und Lebensräumen für Insekten und Kleintiere ausgestattet- darunter ein Naturgarten mit blühenden Sträuchern, eine Blumenwiese sowie naschbare Obst- und Gemüsebeete. So sollen schon die Jüngsten für den Erhalt unseres bedrohten Naturraums sensibilisiert werden. Noch besser gelingt dies mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5000 Euro. Der macht nun Sitzgruppenmöbel aus Holz möglich, die im Garten mit Blick auf das Igel- und Eidechsenhaus positioniert werden sollen. Damit es für die kleinen Naturentdecker bald noch mehr zu bestaunen gibt.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danksagung an die Bienen (Lyrik)

Durch die wohltuende Frische
des aufkommenden Morgentaus
entpuppt sich die perlende Tropfenzufuhr
als erlabend für den Lavendel
zartlilafarben in aufkommenderFrühmorgensonne
hier auch im Odenwald.
Honigbienenerkannt sind einige
(Wildbienen, weitere Nützlingsinsekten nicht zu vergessen)
an den mannigfaltigen Blüten
in quasi Frühschicht
schon präsent,
surrend,
summend,
blütenwechselnd,
eifrig,
unentwegt
fleißig,
eben bienenfleißig.
O … es ist schön …
dass sie uns helfen…
beim vielfältigen Bestäuben
dieserorts und am Gemüse,
an den Obstbäumen, Beerensträuchern …
Was wären wir ohne sie?

Reinhold Nisch

 

Nachtrag: Und ein ganz “dicker” Dank geht an ihre Helferinnen und Helfer- die Imkerinnen und Imker-
in Bad König, im Odenwald, eigentlich … all over the world!

 

 

 

Was kann man selbst (z.B. im GARTEN) tun, um Bienen/Insekten zu helfen?

 

Ausreichende Nahrung versprechen vor allem einheimische Blumenarten. Manche eingeführte Pflanzen können problematisch sein, breiten sich unkontrolliert aus und bedrohen unsere heimische Artenvielfalt. Für das Staudenbeet bieten sich an: Fetthenne, Kugeldistel, Löwenmäulchen, Phlox, Flockenblume, Malve, Schleifenblume und Vergissmeinnicht.

Krokus, Winterling, Blaustern, Christrose und Märzenbechersind mit die ersten Nahrungsquellen im Frühjahr. Bienen mögen auch Gehölze wie Kornelkirsche, Hartriegel,Schneeball, Liguster, Weißdorn und Salweide. Neben Beerensträuchern wie Himbeereund Brombeere sowie Obstbäumen bieten heimische Linde, Ahorn, Kastanie oder Vogelbeere viel Pollen und Nektar.

Auch  Sonnenhut in fast allen Farbnuancen und der Lavendel locken Bienen an, ebenso der Borretsch im Nutzgartenbereich.

 

Manche Blumen wie z.B. Geranien, Pelargonien, Fleißige Lieschen oder Forsythien locken mit ihren Düften und Farben, bieten aber weder Nektar noch Pollen. In Pfingstrosen und den gefüllten Sorten von Rosen, Rittersporn und Astern finden unsere Bienchen vor lauter Blütenblättern gar keinen Weg in die Blüte.

(Auch empfehlenswert: Schauen Sie sich bitte auch die Homepage  www.bienenretter. de dazu an.)

 

“Bestandsaufnahme von Fluginsekten- Forschungsprojekt von NABU und Leibniz-Institut/Einige hessische Gebiete in der Auswahl” (ine/Quelle: Odenwälder Echo vom Donnerstag, 13. Juni 2019 (Rubrik “Wissenschaft und Technik”), S. 18

 

 

Pflanztipps für Bienen-und Schmetterlingsnahrung:

 

BGV- Bayerischer Gärtnerei-Verband e.V./Herausgeber und Medieninhaber: Blumenmarketing Austria, Schauflergasse 6, A-1010 Wien (2019): “Bienen- und Schmetterlingspflanzen direkt vom Gärtner”

Darin werden folgende bienen- und schmetterlingsfreundliche Pflanzenportraits u.a. genannt:

Erdbeeren immertragend/Fragaria ananassa, Schnittlauch/Allium schoenoprasum, Salbei/Salvia sp., Minze/Mentha sp., Thymian/Thymus sp., Echter lavendel/Lavendual sp., Melisse/Melissa sp./Kapuzinerkresse/Tropaeolum majus, Dost-Oregano/Oreganbum vulgare, Borretsch/Borago officinalis, Tausendschön/Bellis perennis, Männertreu/Lobelia erinus, Strohblume/Helichrysum bracteatum, Zauberschnee/Chamaesyce hypericifolia, Fächerblume/Scaevola aemula, Schneeflockenblume/Sutera cordata, Leberbalsam/Ageratum houstonianum, Goldmarie/Bidens ferulifolia, Wandelröschen/Lantana camara, Ziertabak/Nicotiana x sanderae, Zinnie/Zinnia sp, Blaues Gänseblümchen/Brachyscome iberidifolia, Schmalblättrige Studentenblume/Tagetes tenuifolia, Gazanie/Gazania, Duftsteinrich/Lobularia maritima, Garten-Vanilleblume/Heliotropium arborescens, Spinnenblume/Cleome spinosa, Kosmee/Cosmos, Kornelkirsche/Cornus mas, Schneeheide/Erika carnea, Salweide/Palmweide/Salix caprea, Wolliger Schneeball/Viburnum lantana, Aster/Aster sp., Katzenminze/Nepeta x faassenii, Prachtkerze/Gaura lindheimeri, Purpurglöckchen/Heuchera sanguinea, Mädchenauge/Coreopsis sp., Bienenbaum/Tetradium daniellii, Kokardenblume/Gaillardia aristata, Kugeldistel/Echinops ritro, Sonnenbraut/Helenium sp., Sonnenhut/Rudbeckia sp., Schneebeere/Symphoricarpos albus, Strauch-Eibisch/Hibiscus syriacus, Sonnenhut/Echinacea purpurea, Sommerflieder/Buddleja davidii, Bartblume/Caryopteris clandonensis, Fetthenne/Sedum sp.

 

Bitte fragen Sie danach und lassen sich bei Gärtnereien Ihrer persönlichen Wahl bzw. den Obst- und Gartenbauvereinen sowie den Imker-Vereinen und – gruppen umfassend beraten.

 

 

“Mehr Artenvielfalt im Garten!”- So schaffen Sie Lebensräume für Insekten und Co.  Alles fürs natürliche Gärtnern. Lesenswertes Heft /Sommer 2019 – W. Neudorff GmbH KG, An der Mühle 3, D- 31860 Emmerthal/Germany  (www.neudorff.de/www.neudorff.at)

 

“Imposante Blütenkugeln: Allium- Mit seinen großen, runden Blütenkugeln zieht Allium von Mai bis in den Juni alle Blicke auf sich- und  zieht nützliche Insekten an.” (Quelle: Häusermagazin 07-08. 2019, Rubrik Garten, S. 24- zitert nach fluwel.de)

 

Siehe auch: www.beebetter.de und www. insektensommer.de

 

“Das große Krabbeln (Sie bestäuben pflanzen, vertilgen massenhaft Schädlinge und arbeiten als Gesundheitspolizei. Inseken sind Alleskönner im Garten. Doch welche von ihnen sind Nützlinge und wie lockt man sie an? – So gestalten Sie Ihren Garten insektenfreundlich!” Quelle: “Landflair/Das Kundenmagazin Raiffeisen-Markt- 4. Ausgabe 2019 (August-September), Industrieweg 10, D-48155 Münster.

 

 

 

(Zusammenstellung dieser Seite: Reinhold Nisch, für den Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V./ Stand: 17.11.2019)