(Beide Foto-Formate: Reinhold Veit – Copyright/HGV Bad König e.V.)

 

Kunst auch in/an der Straße in Bad König- die 1960er Jahre lassen (etwas) in der Retrospektive grüßen

Bad König im Odenwald vor gut 60 Jahren: Wir schreiben den Beginn des neuen Jahrzehnts der 1960er Jahre, die übergeordnet heutzutage oft Jubiläumsjahre sind: Wir feiern diesjährig im Jahre 2019 das Jubiläum der ersten Mondlandung vor einem halben Jahrhundert, gleichfalls vor 50 Jahren das Gedenken an das Großereignis zum Woodstock-Festival; ferner gab es weltweite Protestbewegungen- und es kommt die Erinnerung an die erste Herztransplation in Südafrika auf. Dabei gab es noch viel, viel mehr an Ereignissen und  historischen Fakten: Deutschland war (noch) geteilt, der Kalte Krieg bestimmte diese Nachkriegsordnung ca. zwei Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges, der Vietnam-Krieg diktierte  fast täglich die Schlagzeilen in der Presse, aber auch im Radio sowie in den wenigen TV-Sendern (Live-Übertragungen von Kontinent zu Kontinent gab es erst, als Telstar 1962 mit der ersten Satellitentechnologie im all da war und am 23. Juli 1962  dementsprechend die erste Fernsehdirektsendung aus den USA nach Weuropa kam) etc., etc…

Und nun haben wir seitdem in der überschaubaren damaligen Kurgemeinde Bad König im Odenwald zu jener Zeit an der Ecke Schillerstraße/Weyprechtsstraße direkt an der Geschäftshaus-Fassade (linker Hand direkt neben dem später gebauten Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde) ein von Elektrohandwerksmeister Ernst Hofmann damals- eben in den 1960ern- in Auftrag gegebenes Werk, das man aus heutiger Sicht  als  ein” zeithistorisches Kunstwerk in Mosaik” bezeichnen kann.

Wie kam es dazu?

 

(Hinweis: Der weitere Text mit der Interpretation/Deutung des “Bad König-Mosaiks” dazu erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.)

 

Frühling oberhalb von Bad König im Odenwald. Diese Aufnahmen zeigen die wunderbar in Gelb leuchtenden Rapsfelder oberhalb von Bad König – aus der Perspektive des “Spielbretts” auf  quasi höhengleicher Entfernung zur nördlichen Seite auf der anderen Seite des Tales. Es ist Frühling geworden- allerdings war es der Frühling des vergangenen Jahres 2018. (Foto: R. Nisch)

Freuen wir uns, dass es (vielleicht) auch dieses Jahr solche prachtvoll leuchtenden Felder des Rapses im Odenwald- und nicht nur dort- gibt, wohltuend auch als “Augengenuss” für die Menschen.

 

 

(Sämtliche Fotos/Bilder/Scans zum Bericht: R. Veit, HGV Bad König e.V.

 

 

Jahreshauptversammlung 2019 des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. mit Reinhold Veits foto-historischen Vergleichen zu Bad Königs Alexanderstraße und Bahnhofstraße als Ouvertüre

Bad König. Die gut besuchte Hauptversammlung von Bad Königs Heimat- und Geschichtsverein fand am 3. April 2019 in der “Argentat-Klause” der  historischen Rentmeisterei am Schlossplatz statt. Vorsitzender Reinhold Nisch konnte zahlreiche Vereinsmitgliederinnen und Vereinsmitglieder willkommen heißen- dies  trotz des regnerischen Abendwetters. Die tradionell kredenzte Gulasch-Suppe im Mittelteil des Abends mundete- zusammen mit den Getränken- allen. Am Beginn stand das Gedenken an die im Berichtsjahr  leider verstorbenen HGV-Mitglieder, welche schon sehr lange dem HGV Bad König e.V. angehörten: Wilhelmine Berger, Friedhelm Rahn und Rudolf Heil. Die Mitglieder seien die Basis jeglichen Wirkens, Rat- und Ideengeber zugleich- auf dem die Aktiven und Ehrenamtlichen aufbauen könnten.

Der Bericht ergab Folgendes: Das Berichtsjahr war von zahlreichen Aktivitäten, aber auch auch wiederkehrenden Ereignissen und Verpflichtungen geprägt: Der HGV Bad König e.V. übernimmt die ehrenamtliche Betreuung des städtischen Heimatmuseums, bietet Führungen einzeln, paarweise oder in größeren Gruppen an: So sei z.B. eine größere Formation des Frankfurter Kneipp-Vereins mit dem Zug angereist und habe sehr Gefallen an dem Museum, aber auch an den Kuranlagen (mit den beiden Seen) und der Gastronomie gefunden.  Außerhalb der Öffnungszeiten (sonntags von 10.30 bis 12 Uhr) seien stets (auf rechtzeitiger Voranfrage) Gruppen-Sonderführungen für Personen jeglichen Alters möglich.

Dazu kämen immer wieder Anfragen für Spenden/Schenkungen von historischen Objekten gegenüber dem auf zwei Räumlichkeiten begrenzten Heimatmuseum, die in folgenden Fällen realisiert werden konnten: Roßhaar-Kämmmaschine, Wasserwaage um 19oo, Druckstein einer ehemaligen Zigarrenmanufaktur, historischer Kinderwagen um 1910, Töpferei-Utensilien etc.

Ein weiterer Höhepunkt- erst vor gut zwei Wochen installiert- ist die neue “Historische Foto-Ecke”, die von Reinhold Veit (zugleich Ansprechpartner dafür: Tel. 3293) und Gerhard Koch innerhalb des Heimatmuseums als grandiose Idee in die Tat umgesetzt wurde und schon großen Zuspruch erfährt.

Sonderausstellungen im Heimatmuseum waren: “Osterbuch-Ausstellung 2018” , “Das Schlüsseljahr 1968 im Spiegel der Geschichte”, “Die deutschen Bundeskanzler von 1949 bis 2018/2019 – anlässlich des  70. Geburtstages der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2019” (verbunden mit einem Kanzler-Quiz I und II), dazu: Beteiligung des HGV am traditionellen Bad Königer Nikolausmarkt mit Öffnung des Museums und geschmücktem Ambiente wie Bücherausstellungen zu bestimmten Themen- oft weihnachtlich oder jubiläumshistorisch ausgerichtet.

(Dazu lesen Sie bitte auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de auch den Artikel “Bad König-Historie: Welche deutschen Bundeskanzler waren einmal im Bad König im Odenwald?”)

Zu bekräftigen ist nach wie vor die Kooperation von Bad Königs Triade der Museen: Georg Vetter-Museum, Technik-Museum und Heimatuseum.

Weiterhin übernehme der HGV Bad König e.V. die Betreuung mit Führungen “rund um die Historische Kapelle Bad Königs”– dem zweifelsohne ältestem Bauwerk der Stadt (stammend aus karolingischer Zeit): So hatten diverse Gruppen dieses historische Kleinod wiederum aufgesucht: Ehemalige Richter und Staatsanwälte mit Begleitung, Sozialpädagogen und -pädagoginnen, Jubiläumsabiturienten und -abiturientinnen etc. Besonders stolz war man seitens des HGV Bad König e.V. darauf, als eine international bestückte Experten-Gruppe von Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern wie Expert/Innen der Denkmalpflege (Leitung Frau Dr. Margit Krenn) unter Präsenz von Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des Vereins ihre weiteren Expertisen darlegte.

Nebenbei bemerkt und überhaupt als sehr hoch einzustufen ist auch die von Vater Hermann Körner und dessen Sohn Alexander Körner vorgenommene Restauration des direkt südwestlich (neben der Historischen Kapelle) gelegenen “Gräfinnen-Grabes.” Auch die Bepflanzung wurde neu vorgenommen.

Der HGV Bad König e.V. hat auch beim GeoPark Odenwald-Bergstraße initiiert, die an der Kapelle stehende Tafel auszuwechseln, da die Fotos etc. verblasst seien. Deshalb wurde ehrenamtlich ein neuer historisch aktualisierter Text – zusammen mit exzellenten Fotografien- alles kostenlos- an die Lorscher Leitstelle nach eingehenden Recherchen gegeben. Auf das Ergebnis im Laufe dieses Jahres ist man gespannt, so der HGV-Vorstand.

Ein Höhepunkt des jeweiligen Jahres in Bad König ist auch die Beteiligung des HGV Bad König e.V. am Internationalen Denkmaltag (immer auch September-Kerb-Sonntag eines Jahres in Bad König): Besucher aus der nahen und weiteren Umgebung nutzen die Gelegenheit, um sich über die “Historische Kapelle” und auch über die historischen Grabstätten (Carl Weyprecht, Dekan Johann Adam Groh, Georg Vetter) informieren zu lassen.

 

Homepages:

www.tag-des-offenen denkmals.de

www.denkmalschutz.de

www.facebook.de/tagdesoffenendenkmals

 

Ein weiterer Höhepunkt im vergangenen Jahr 2018  war der 150. Geburtstag von Bad Königs großem Sohn Carl Weyprecht (geb. 8. September 1838 in Darmstadt- gest. 29. März 1881 in Michelstadt). An der Grabstätte Carls auf dem Friedhof Bad Königs fand unter großer Beteiligung dieses Gedenken mit Kranzniederlegung und Ansprachen statt. Es waren u.a. die Nachfahren des großen Nordpolforschers (zusammen mit Stadtverordnetenvorsteher Thomas Seifert und Bürgermeister Uwe Veith wie unter Beteiligung der hiesigen Carl-Weyprecht-Schule)  sowie Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins wie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad König präsent. Der HGV Bad König e.V. überreichte eigens einen Satz der vom Verein in Auftrag gegebenen “Carl-Weyprecht-Briefmarken” (-siehe dazu oben den abgebildeten “Carl Weyprecht-Briefmarken-Satz”) zu diesem Geburtstagsjubiläum.

 

Weitere Herausgabe von  historischen “Print-Erinnerungen” durch den HGV Bad König e.V.  in begrenzter Zahl, daher sammlerisch wertvoll:

– Die neue “Johann Rudolf Follenweider-Postkarte mit Bad Königs ältestem Gemälde (um 1800)” 

Follenweider-Briefmarke (mit dem ältestem Gemälde Königs als Motiv)  – siehe oben “Briefmarken-Satz”

Follenweider-Porträt-Briefmarke

Historische Kapelle (n)-Briefmarke (Wintermotiv vom Jahr 2000)

Historische Kapelle (n)- Briefmarke (Frühlingsmotiv aktuell)

Historische (n) Kapelle(n)-Falt-Karte mit Briefumschlag (schwarz-weiß/nach einer Zeichnung des jungen Odenwälder Künstlers Max Lutz)

 

Weitere Briefmarken-Motive auf Nachfrage können Sie bitte im Heimatmuseum zu den Öffnungszeiten erfragen und – wie die oben aufgeführten sowie die Post-/Faltkarten- noch erwerben.

 

Im Berichtsjahr sei auch die überschaubare wieder belebte HGV-Vortragsreihe (der Anschub erfolgte durch HGV-Vorstandsmitglied Hans-Peter Geidel)- “abseits des  städtischen Jubiläumsjahres 2017” angelaufen, so unter anderem mit Norbert Allmann über das historische Krankenhaus- und Apothekenwesen des Odenwaldes, mit Dr. Dirk Strohmenger über den Nationalsozialismus in König und im Odenwald ab 1933 (bis dato sehr gut besucht) und- in Bälde- am 2. Mai 2019 mit Werner Heil zur Migration von Schweizern in den Odenwald und nach König.

 

 

Im Kassenbericht des Berichtsjahres 2018/2019, den Vorstandsmitglied Heidi Hoffmann stellvertretend für die  kurzfristig erkrankte Kassenwartin Renate März vortrug, konnte ein solides Ergebnis im Soll- und Haben-Bereich nachgewiesen werden, und Revisor Walter Löb bescheinigte für die Prüfung (zusammen mit Monika Fäth) eine solide Kassenführung, so dass der gesamte Vorstand anschließend entlastet werden konnte.

 

Anschließend wurden aus der Mitgliedschaft bemerkenswerte Anregungen für zukünftige Maßnahmen gegeben (Wiederbeleuchtung und Reaktivierung des historischen Brunnens im Innenhof zwischen evangelischer Kirche und Museum hin zum Lustgarten; Kennzeichnung historischer Stätten und Bauwerke durch Schilder etc.).  Auch der dritte Standort  (Friedhof der Kernstadt) des “Löwen-Denkmals” wurde erneut diskutiert. Eine etwaige Beteiligung für die Museums-Nacht (“Museumsstraße”) im nächsten Jahr wurde auch andiskutiert.

An dieser Stelle wurde auch dazu aufgerufen, dass man gerne weitere aktive Mitarbeit von Mitgliedern, aber auch Freunde und Gönner des HGV jederzeit “zum Wohle Bad Königs und der Odenwaldregion” begrüße. Der HGV-Mitgliedsbeitrag betrage übrigens seit Jahren konstant 7 Euro i m J a h r !

 

Reinhold Veit beweist erneut  fotografisch- inhaltliches Können quasi im Start up- Vortrag

Nach der schon erwähnten lukullischen Stärkung durch Speis` (“Gulasch-Suppe”) und Trank` zeigte HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit sein fotografisch-inhaltliches Können im letzten Teil der Jahreshauptversammlung: Es galt, einen höchst kurzweiligen und sehr interessanten Vortrag zu zeigen, wie in der Gegenüberstellung die historischen Fotos im früheren König von Einst zu meist deckungsgleichen fotografischen und aktuellen (von Veit vorgenommenen) Aufnahmen wirk(t)en.

Da wurden zunächst die fotografisch-dokumentarischen Vergleiche an Hand der jeweils gesamten Alexanderstraße und der gesamten Bahnhofstraße gewählt – oft sogar von der Zeit des Deutschen Kaiserreiches ausgehend bis hin zur Gegenwart (2018/2019)- für Bürgerinnen und Bürger, Anlieger, aber auch für Historiker, Bauhistoriker, Architekten -Handwerker, Garten- und Landschaftsplaner, Straßenbauer, Ingenieure u.a. sehr interessant. Das “Veit-Start up” war mehr als geglückt, was durch die zahlreichen Fragen und Anregungen der Anwesenden sowie dem abschließenden Applaus bestätigt werden konnte.

Lassen wir uns alle überraschen, was alles noch daraus werden kann!

 

(Unsere Titelseite zeigt die für das Heimatmuseum gespendete historische Rosshaar-Kämmmaschine, die sich im unteren zweiten Raum des Museums  – “Handwerksraum”- befindet; zum Bericht/Foto: R. Veit)

 

 

 

 

Presseberichterstattung:

“Die Hüter der Kurstadt-Schätze- Lokalhistoriker des Heimat- und Geschichtsvereins sind mit Heimatmuseum und Historischer Kapelle aktiv” (Von Gerhard Grünewald); Quelle: Odenwälder Echo/Ostern 2019/20.4. 2019, Rubrik Odenwald, S. 16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakat Vortrag Werner Heil

 

 

Vorankündigung zur Bad Königer Vortragsreihe:

Der Historiker Werner Heil aus Lupfig/Schweiz hält am Donnerstag, 2. Mai 2019, ab 19 Uhr (Historische Rentmeisterei Bad König) im Rahmen der Vortragsreihe des hiesigen Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. einen Vortrag mit  dem Titel

 

Schweizer im Odenwald

 

Die Einwanderung der Schweizer nach dem Dreißigjährigen Krieg

 

 

Alle sind recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

 

 

Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V.

 

 

 

Literaturhinweis:

Werner Heil, Schweizer im Odenwald, Gendi-Verlag (ISBN -13: 978-3946295402) Otzberg  2017

 

Werner Heil wurde  1936 in Darmstadt geboren und wuchs wuchs in Bad König im Odenwald auf, wo  besuchte erdie dortige Grundschule und in Michelstadt das Gynasium besuchte. Nach dem Studiengang der Elektrotechnik an der TU Darmstadt war er bei der Firma Brown Boveri & Cie (BBC, später ABB) in der Schweiz tätig. Nach seinem Ruhesstand befasste er sich auch mit der Erforschung der Vorfahren seiner Familie, von denen etwa zwei Dutzend aus der Schweiz in den Odenwald gekommen waren, und vielen weiteren Schweizern, die aus der Heimat auswanderten.

 

 

Presseankündigung:

“HGV-Vortragsreihe setzt sich fort: Werner Heil aus der Schweiz referiert am 2. mai 2019 zur Schweizer Einwanderung in den Odenwald”, Quelle: Mümling-Bote-Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent vom 26. April 2019, S. 8

 

 

 

HGV Bad Kölnig e. V. Aufsteller_01 HGV Bad König e.V. Aufsteller_02

 

 

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürger Heinrich Engelhardt, Bad König)                                                                       (Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

Canon A 1

KB- Spiegelreflex, 1978- 1985

Objektiv: 1: 1,8/50 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürgerin Irene Jakob, Bad König)

Zeiss- Ikon- Ikonta

6 x 9 Klappkamera für Rollfilm, 1929- 1937

Objektiv: Novar Anastigmat 1: 6,3 /105 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Wolfgang Spannaus, Bad König)

Polaroid Land Camera

Modell 660

Baujahr 1981

 

Erste 600er Kamera mit Autofokus

Minolta Dynax 9 xi

KB- Spiegelreflex-Profikamera

Baujahr 1992- ?

Objektiv xi-Zoom f 3.5- 4.5/ 28- 105 mm

 

Nikon F 60

KB- Spiegelreflexkamera

Baujahr 1998- 2001

Objektiv Nikkor f 3.3- 4.5/ 24- 50 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet Hubert Jung, Bad König)

Zeiss Ikon- Contina L

Color Pantar

Objektiv Zeiss Ikon

1: 2,8/ 45 mm

Baujahr 1963-1965

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Familie Rolf Fäth, Bad König)

 

Voigtländer Bessa

Rollfilm- Klappp-Kamera 6×9

Baujahr 1929- 1955

Objektiv Anastigmat Voigtar

f 7,7/ 10,5 cm

 

 

K-Regulette

Kleinbildkamera 135

Firma King KG, Bad Liebenzell

Baujahr 1960

Objektiv Color- Isconar

f 2,8/ 45 mm  Isco- Göttingen

 

 

 

 

Bad König im Odenwald/Germany. Die von Gerhard Koch und Reinhold Veit innerhalb des Heimatmuseums neu installierte ” Historische Foto-Ecke” erfreut sich seit kurzer Zeit größerer Beliebtheit.  Neben den anfänglich von Gerhard Koch und Reinhold Veit gestifteten Starter-Sets von historischen Foto-Apparaten gesellten sich (Neuzugänge- siehe Liste oben) in wenigen Tagen neue Geräte hinzu, die von weiteren Bad Königer Bürgerinnen und Bürgern bzw. Familien gestiftet wurden. Vielen Dank dafür! Es wird mit Verlaub darauf hingewiesen, dass alleinige Ansprechperson für diese Abteilung, die als Dauerausstellung konzipiert ist, Vorstandsmitglied Reinhold Veit (Tel. 06063-3293) ist.   Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Die Elisabethenstraße Bad Königs, wie sie in früheren Zeiten war!

 

(Quellennachweise: HGV Bad König e.V.-Bilddatenbank)

(Repro auf dieser Seite: R. Veit) Quelle: DIE LADY VON SHALOTT, S.189 (Bilder und Text); in: Bormpoudaki, Maria u.a. (Hg.), Europa in Bewegung -Lebenswelten im frühenMittelalter, wbG Theiss (ISBN 978-3-8062-3828-0), Darmstadt 2018:(Zitat, dito) ” Dieses Gemälde von John William Waterhouse steht bespielhaft für den Stil der Präraffaeliten. Es zeigt eine Szene aus Tennysons Gedicht mit demselben Titel, das auf der mittelalterlichen Artus-Sage basiert. John William Waterhouse, Die Lady von Shalott, 1888, Öl auf Leinwand, 183 x 230 cm”

 

 

Hinweis: Die Seite befindet sich noch im Aufbau!

 

 Bienen, Bienen, Bienen; Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen,

      Bienen                                                                                                                                                                                                                                                          Bienen

                     Bienen                Bienen              Bienen           Bienen            Bienen

 

Am 20. Mai 2019 ist erstmals Weltbienentag!

Bad König und der Odenwald sind dabei!  Deshalb versuchen wir mit dieser Seite ein “kleines Stück” mitzuhelfen und das Bewusstsein zu “schärfen”,  damit die kleinen “unentbehrlichen Helfer” auch für kommende Generationen da, einfach da sind! Dabei gilt unser Augenmerke sowohl den Imker-Bienen/ Honig-Bienen, den Wildbienen und all den anderen (nützlichen) Insekten.

Die Menschheit- und damit sind wir alle gefordert- sollte ihren Lebensraum erhalten!

 

(Hinweis: Diese Seite wird immer mehr im Laufe der Zeit ergänzend erweitert.)

(Auch der Sonnenhut in vielen Farben und Nuancen ist gleichfalls eine wertvolle Quelle sowohl für Imkerbienen, Wildbienen und Hummeln (auch Kategorie “Wildbienen”) u.a. und erfreut “nebenbei” beim Anblick das menschliche Gemüt.)

 

 

 

Homepages von Imker-Vereinen aus dem Odenwaldkreis:

 

www.imkerverein-badkoenig.kini-music.com        (Email: info @imkerverein-badkoenig.de)

www.imkerverein-erbach-michelstadt.de

www.bienenzuchtverein-hoechst.de

 

Es sind im Odenwaldkreis  auch noch weitere Imker-Vereinigungen bzw. -gruppen und- was vermutet wird- noch unabhängige Einzelimker/Innen vorhanden.

In Michelstadt im Odenwaldkreis gibt es auch ein großes Frühlingsfest, Michelstädter Bienenmarkt genannt. Auch heute noch findet alljährlich  dort eine “Auktions- und Versteigerungsbörse/Ausstellung rund um die Biene” statt, um die historisch gewachsene Tradition dieses Volksfestes (nach dem Höchster Apfelblütenfest das zweite große Frühlingsfest im Odenwaldkreis) zu bewahren.

 

 

 

Presseberichterstattung Odenwaldkreis und Umgebung:

 

“Bienenschutz beginnt vor der Haustür- Fachmann rät zum Anlegen heimischer Blühpflanzen im Garten und Zurückhaltung beim Düngen” (Von Elmar Streun), Quelle: Odenwälder Echo (Ostern) -Ausgabe 21.4.2019, Rubrik Odenwald S. 14. Hier gibt Uwe Krause von der Unteren Naturschutzbehörde für den Odenwaldkreis entscheidende Tipps und Anregungen!

 

“Michelstadt blüht für Bienen auf” (S.1)/”Den Michelstädtern blüht so einiges- Stadt weitet Flächen für Bienenweiden auf 2775 Quadratmeter aus/Bürger dürfen gern noch mehr mitmachen” (Von Birgit Reuther), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 26. April 2019, Rubrik Odenwald S. 9; dazu: Fürs Summen-Elmar Streun zur Anlage von Blühflächen für Bienen (Kommentar, dito)

 

“Auf Futtersuche im Einheitsgrün- Der Ober-Ramstädter Imker Karl-Heinz Haas würde den Bienen zuliebe wieder mehr die Natur walten lassen” (Von Miriam Gartlgruber), Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 27. April 2019, Rubrik “Kreis Darmstadt-Dieburg” S. 21

 

“Artenschutz direkt vor der Haustür- Naturschutzbehörde gibt Tipps zu bienenfreundlicher Garten-Gestaltung” (Quelle: Odenwälder Lokalblick/SüdhessenWochenblatt von KW 17/ 2019; Rubrik Lokales S. 14

 

“Wiesen wachsen lassen/Was man gegen das Insektensterben unternehmen kann ( Titelseite S.1), “Wachsen lassen- Nicht nur Glyphosat und Monokulturen sind schuld am Insektensterben. Auch Pferde- und Schafhalter können einiges falsch machen.” (Von Elmar Streun) , Quelle: Odenwälder Echo – Am Wochenende, Samstag, 4. Mai 2019, Rubrik Odenwald S. 11; dazu: Kommentar “Auf den Punk”t-Elmar Streun zu Insektenschutz “Satte Wiesen statt Rasen” (dito)

 

“Neue Heimat für die Königin- Wer im Herbst keine Wespenplage im Garten möchte, sorgt am besten jetzt vor” (Von Lukas Weber), Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. Mai 2019/ Rubrik 52 Wohnen

 

“Fleißige Helfer- In der Innenstadt (von Darmstadt) sorgen Bienen für leckeren Honig (S.1)/ 100 000 neue Mitarbeiter bei Henschel-Stadtbienen produzieren City-Honig”, Quelle: Darmstädter CITYZEITUNG/Ausgabe 2 vom 7. Mai 2019, S.4 (Zitat: “Dritter Standort bei Henschel. Auf den Dächern des Landesmuseums und des Darmstadtiums gibt es bereits Bienenvölker von Imker Stefan Fuchs. Ingesamt sieben Bienenvölker sorgen dort für Stadthonig. Henschel ist der dritte Standort für Stadtbienen.”)

 

“Im Naturschutz aktiver werden-Landesjägertag in Reinheim steht unter dem Motto “Lebensraum Kulturlandschaft”- Wie viele Jagdpächter legt auch Dieter Göbel Wert auf den Naturschutz undhat Blühwiesen angelegt” (Von Melanie Schweinfurth/auch Foto), Quelle: Odenwälder Echo/Am Wochenende/Samstag, 11. Mai 2019, Rubrik “Kreis Darmstadt-Dieburg”, S. 23

 

“Gratis-Saat-Set zum Weltbienentag (2019)(Redaktion/mit Foto: shutterstock); Quelle: Odenwälder Lokalblick/SüdhessenWochenblatt KW 20 2019, S. 2/Lokales

 

“Kampf dem Insektensterben- Immer mehr Naturfreunde im Kreis wollen Bienen helfen/Das fängt oft im eigenen Garten an” (Von Robin Rieke), Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 21. Mai 2019 (Rubrik “Heppenheim und Bergstraße”, S. 19)  Werfen Sie bitte auch dazu einen Blick auf den darin enthaltenen Kasten-Text (dito/Zitat): “JEDE HILFE ZÄHLT -Etwa 570 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, über die Hälftedavon steht inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Eine einfache Nisthilfe, die im Gegensatz zu den käuflichen Insektenhotels auch von selteneren Arten angenommen wird, lässt sich selbst bauen:” Man bindet einige Brombeerstängel zusammen an einen Stock und steckt ihn in den Boden”, sagt Bienenexpertin Sabine Knapp. – Wichtig dabei: Die Stängel sollen nicht waagerecht, sondern senkrecht befestigt werden- nur so können sie von vielen Arten als Nistplätze erkannt werden. (rori)”

 

 

Historischer Exkurs: Von der “Gold-Biene” Childerichs I. zu den “Gold-Bienen” Napoleons

 

(Repros  auf dieser Seite: R. Veit) Quelle: Napoleon und Childerichs Bienen, S.191 (Bilder und Text); in: Bormpoudaki, Maria u.a. (Hg.), Europa in Bewegung -Lebenswelten im frühen Mittelalter, WBG Theiss (ISBN 978-3-8062-3828-0), Darmstadt 2018:

“Der fränkische König Childerich I. war der Gründer der Merowingerdynastie. Sein Grab in Tournai enthielt Schmuck aus Gold und Granat, darunter einen Ring, ein goldener Stierkopf und 300 goldene Bienen mit Granateinlagen. Napoleon ersetzte also kurzerhand das bourbonische Symbol der Lilie durch Childerichs Bienen. Leider wurde der Schatz 1831 gestohlen und größtenteils eingeschmolzen. Mit Ausnahme zweier Originale sind nur Kopien der Bienen erhalten geblieben. Bienen auf Napoleons Krönungsmantel. Jean Auguste Dominique Ingres, Napoleon I. auf seinem Kaiserthron, 1806, Öl auf Leinwand, 259 x 162 cm. Kopien von Bienen aus dem Grab Childerichs, L. 1,5 cm, Gold und Granat” (Zitat, dito s. 191)

 

Dazu gibt es weitere Literatur, u.a. das wundervolle Kinderbuch von Piotr Socha, Bienen, Gerstenberg-Verlag (ISBN 978-3-8369-5915-5), Hildesheim 2016. Siehe hier insbesondere das Kapitel Napoleon und Josephine, Tafel XVIII (Zitat, ebenda: “Obwohl die Biene so geschätzt wird, muss sie auf Wappen und Emblemen meist Adlern, Löwen oder Bären den Vortritt lassen, die zwar nicht so fleißig sind, aber dafür imposanter: Nicht so bei Napoleon Bonaparte, Kaiser der Franzosen im beginnenden 19. Jahrhundert. Er hat die unscheinbare Biene zum Symbol für sein Land erhoben. Die Anregung lieferte ihm König Childerich I., der das Frankenreich 13 Jahrhunderte zuvor regiert hatte. In seinem Grab fand man rund 300 meisterhaft gefertigte Goldbienen. Bei seiner Krönung in der Pariser Kathredale Notre-Dame wollte Napoleon betonen, dass er sich in der Nachfolge dieses alten Frankenkönigs sah. Daher ließ er die Krönungsmäntel für sich und seine Gattin Josephine mit goldenen Bienen besticken. Sie waren bestens geignet, die goldenen Lilien aus dem französischen Wappen zu verdrängen. Diese Lilien standen nämlich für das Geschlecht der Bourbonen, von dem sich der neue Kaiser in aller Deutlichkeit absetzen wollte. Kurze Zeite später waren sämtliche Bourbonen-Lilien von Standarten, Siegeln und offiziellen Gebäuden verschwunden und durch die napoleonischen Bienen ersetzt.”

 

 

 

 

 

 

Literatur “rund um die Biene/Imkerei” etc./Hinweise zu Kongressen/Veranstaltungen:

“Bee FreeDie Biene- mehr als ein Insekt”   Berlin: Veranstaltung mit Experten etc. von   taz lab 6. April 2019, ab 9.00  Uhr (taz Neubau, Friedrichstraße 21, D-10969 Berlin)

“Fleißig, emsig, laut einer Studie kann sie sogar rechnen: die Biene. Doch Bienen sterben- nicht nur in Bayern. Dabei sind sie aus vielen Gründen schützenswert. Was können wir tun, damit wir die Sechsbeiner auch weiterhin summen hören?

Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens “Rettet die Biene!” hat gezeigt, was Basisdemokratie erreichen kann. Durch Änderungen des bayerischen Naturgesetzes soll das Insektensterben aufgehalten und die Vielfalt gerettet werden. Die Zustimmung rund einer Million Bayer*innen reißt die Politik aus ihrem Trott. Zugleich macht sie deutlich, wie sehr die Sorge um die Bienen den Nerv der Zeit trifft. Mit ihrer fleißigen Bestäubungsarbeit sorgen sie für den Fortbestand eines Großteils unserer Obst- und Gemüsepflanzen- und machen auch noch Honig. Sind die in Bayern geforderten Maßnahmen sinnvoll? Was sind die ursachen für den Artenverlust? Und was, wenn das Summen plötzlich aufhört? ” (Quelle: Heft “tazlab vom 6. April 2019- Kongress/Symposium Europa – Heimat, Sehnsucht, Nachbarschaften”, S.4)

 

Literaturhinweise:

“Blühstreif am Horizont-Naturschützer fordern insektenfreundliche Feldränder. Landwirte machen auch zur Imageverbesserung mit” (Von Birgit Femppel, mit Kommentar “Her damit”), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 29. März 2019, Seite 17 (Rubrik Darmstadt)

“Bienenfleißige Imker” (DPA/Bild: Frank Rumpenhorst/DPA), Quelle: Frankfurter Rundschau v. Donnerstag, 7. März 2019 (Beilage: Rhein-Main, Titelsweite

“Volksbegehren will die Bienen retten- Naturschutz: An diesem Donnerstag startet in Bayern Initiative der Artenvielfalt- Eintragungsphase dauert bis zum 13. Februar” (Main Echo v. Mittwoch , 30. Januar 2019, Titelseite und S. 2/3)

“Hoffnung im Anflug- Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens zur Rettung der Insekten beeindruckt die Politik: Bundesumweltministerin Schulze verspricht ein Aktionsprogramm (Quelle: Frankfurter Rundschau v. Donnerstag, 14. Februar 2019, Titelseite und S. 2/3)

“Ein Herz für Bienen- wie ein Insekt die Politik verändert” (Von Joachim Müller-Jung), S. 16-23; Quelle: Frankfurter Allgemeine WOCHE- Das kompakte Nachrichtenmagazin Nr. 9/22. Februar 2019

“Insektenbestände stehen weltweit vor dem Kollaps- Wissenschaftler beobachten einer neuen Studie zufolge bei Insekten das “größte Aussterben seit der Perm- und Kreidezeit. Das hat Auswirkungen auf das Ökosystem” (Von Sinan Recber); Quelle: taz v. dienstag, 12. februar 2019 (Rubrik 08 wirtschaft + umwelt)

“Irgendwas blüht immer”– Deutsche Bioimker müssen viele Auflagen beachten, denn Bienen halten sich nicht an Flugverbotszonen. Immer mehr Biohonig kommt deshalb aus Stadtimkereien (Von Michael Pöppel), quelle: taz v. mittwoch, 13. februar 2019 (Rubrik “taz biofach & vivaness V)

“Worunter Bienen leiden” – Tagung in Frankfurt: Forscher fordern ein Umdenken und sehen Politik in der Pflicht (Von Pamela Dörhöfer); Quelle: Frankfurter Rundschau v. Montag, 1. April 2019 /Rubrik Wissen, S. 24

“ÖDP sucht Partner für Schutz von Bienen”- Umweltschützer wollen auch in Hessen Volksbegehren- und die Hürden sollen sinken (dpa/Quelle: Frankfurter Rundschau v. Mittwoch, 3. April 2019 (Beilage “Rhein-Main”/Rubrik Hessen D8)

“Möglichst wildInes Alkewitz hält Bienen, macht aber vieles anders als eine gewöhnliche Imkerin. So war das bei ihr immer schon: Als erste Frau arbeitete sie in einer Gärtnerei, sie frisierte ihr Motorrad und lebt heute als Einzige in der Nachbarschaft in einem blauen Haus” (Text von Jolinde Hüchtker, Fotos von Wolfgang Borrs), Quelle: taz am wochenende-sonnabend/sonntag, 18./19. mai 2019 (Rubrik “Hausbesuch”,  S. 23)  Das ist ein sehr netter Text: “Alkewitz` Bienen leben nicht im Bienenstock, sondern in Klotzbeuten, weil sich das mehr nach Wald anfühlt”. Er enthält in netter Kurzform Aussagen, wie Frau Alkewitz zum Imkern kam, weshalb ihr magerer Pflaumenbaum, im Jahr danach “so voll mit Pflaumen (war), dass die Krone abbrach”.

 

 

 

 

 

 

Literaturhinweise für Kinder/Kinderbuchliteratur:

 

Kirsten Hall/Isabelle Arsenault: Die Honigbiene Aus dem Englischen von Anna Schaub  48 Seiten (ab 4 Jahren) ISBN: 978-3-314-10474-9 NordSüd Verlag, Franklinstraße 23, CH-8050 Zürich Homepage: www.nord-sued.com

David Gerstmeier u.a.: Ein Jahr mit den Bienen- Wie sie leben, was sie tun und warum die Königin die Mutter aller Bienen ist, Kosmos-Verlag

Susanne Pypke: Wir retten die Bienen, Igel und Käfer! (Nachhaltige Bastelideen und Tipps für kleine Naturfreunde)

National Geographic KIDS – DIE WELT DER BIENEN BEOBACHTEN, SCHÜTZEN UND ERLEBEN (MIT BIENENSCHÜTZERAUSWEIS), Helmut Lingen Verlag GmbH, Brügelmannstraße 3, D-50679 Köln/2018 (Lizenznehmer von: National Geographic Partners, LLC.

Britta Sabbag/Maite Kelly /Joelle Tourlonias: Die kleine Hummel B0mmel (Der Bestseller jetzt für die Kleinsten), ars edition GmbH, Friedrichstraße 9, D-80801 München/(ISBN 978-3-8458-2137-5) 2017 (www.hummelbommwel.de)

 

Weitere Bücher für Kinder:

Ralf Butschkow: Ich hab einen Freund, der ist Imker/Lesemaus Bd. 121

Katie Daynes: Erstes Aufklappen und Verstehen: Warum brauchen wir Bienen?

Katarzyna Bajerowicz: Schau, was machen die Bienen?

 

Mittlerweile gibt es einen regelrechten Boom der jüngeren Kinderbuchliteratur zu Bienen, Insekten, zu den Themen Wald und Wiese, Tiere, Blumen u.a. Der Fachbuchhandel hilft Ihnen da sicherlich weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Danksagung an die Bienen (Lyrik)

Durch die wohltuende Frische
des aufkommenden Morgentaus
entpuppt sich die perlende Tropfenzufuhr
als erlabend für den Lavendel
zartlilafarben in aufkommenderFrühmorgensonne
hier auch im Odenwald.
Honigbienenerkannt sind einige
(Wildbienen nicht zu vergessen)
an den mannigfaltigen Blüten
in quasi Frühschicht
schon präsent,
surrend,
summend,
blütenwechselnd,
eifrig,
unentwegt
fleißig,
eben bienenfleißig.
O … es ist schön …
dass sie uns helfen…
beim vielfältigen Bestäuben
dieserorts und am Gemüse,
an den Obstbäumen, Beerensträuchern …
Was wären wir ohne sie?

Reinhold Nisch

 

Nachtrag: Und ein ganz “dicker” Dank geht an ihre Helferinnen und Helfer-die Imkerinnen und Imker-
in Bad König, im Odenwald, eigentlich … all over the world!

 

 

 

Was kann man selbst (z.B. im GARTEN) tun, um Bienen/Insekten zu helfen?

 

Ausreichende Nahrung versprechen vor allem einheimische Blumenarten. Manche eingeführte Pflanzen können problematisch sein, breiten sich unkontrolliert aus und bedrohen unsere heimische Artenvielfalt. Für das Staudenbeet bieten sich an: Fetthenne, Kugeldistel, Löwenmäulchen, Phlox, Flockenblume, Malve, Schleifenblume und Vergissmeinnicht.

Krokus, Winterling, Blaustern, Christrose und Märzenbechersind mit die ersten Nahrungsquellen im Frühjahr. Bienen mögen auch Gehölze wie Kornelkirsche, Hartriegel,Schneeball, Liguster, Weißdorn und Salweide. Neben Beerensträuchern wie Himbeereund Brombeere sowie Obstbäumen bieten heimische Linde, Ahorn, Kastanie oder Vogelbeere viel Pollen und Nektar.

Auch  Sonnenhut in fast allen Farbnuancen und der Lavendel locken Bienen an, ebenso der Borretsch im Nutzgartenbereich.

 

Manche Blumen wie z.B. Geranien, Pelargonien, Fleißige Lieschen oder Forsythien locken mit ihren Düften und Farben, bieten aber weder Nektar noch Pollen. In Pfingstrosen und den gefüllten Sorten von Rosen, Rittersporn und Astern finden unsere Bienchen vor lauter Blütenblättern gar keinen Weg in die Blüte.

(Auch empfehlenswert: Schauen Sie sich bitte auch die Homepage  www.bienenretter. de dazu an.)

 

 

 

 

 

 

 

 

(Fotos: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

Nunmehr bekommt Zell auch eine neue Postkarte!

Zell im Odenwald. Historie und Kunst gehören symbiotisch doch irgendwie zusammen. Nun entwickelte die in Weiten-Gesäß “fast in naher Entfernung” zu Zell lebende Künstlerin Corinna Panayi-Konrad eine wunderschöne Postkarte (1 Euro/pro Stück), auf der die dortige protestantische Kirche primär dargestellt wird (neben rechthälftig den beiden Motiven von evangelischer Kirche und historischer Rentmeisterei direkt in Bad König).

Die zweite neue Postkarte Corinna Panayi-Konrads fokussiert den künsterischen Dreierschritt “Schloss-Kirchen-Ensemble – Historische Kapelle – Odenwald-Therme”

Bad König im Odenwald. Hier gelingt der Künstlerin etwas in der subjektiv geprägten Konstellation völlig Neues, was auch Bad König im “Herzkern” ausmacht, nämlich die Historische Kapelle (1200 Jahre im Kernbereich alt) mit dem einige Jahrhunderte später entstandenen  Schloss- und Kirchenbereich entstandenen Zentrum  “farbenfroh” zu verknüpfen und mit der Odenwald-Therme hin zum Letztdrittel des 20. Jahrhunderts  abzurunden.

 

 

Bekannte Verkaufsstellen der neuen Postkarten von der bekannten Odenwälder Künstlerin Corinna Panayi-Konrad mit historischen Bad König-Motiven (zum Preis 1 Euro/Stück) sind:

“Zeller Lädchen” (Geschenke-Artikel/Weine/Zeitschriften etc. , auch Postfiliale) im schönen Stadtteil Zell, Königer Str. 13, D-64732 Bad König-Zell (www.zeller-laedchen.de)

Odenwald-Therme (Verkaufsschalter-Vitrinen-Ausstellung), Treppenaufgang zur Elisabethenstraße, 64732 Bad König/Odenwaldkreis

 

(Foto-Rechte zu den hier abgebildeten Postkarten: Heidi Hoffmann, Bad König im Odenwald)

 

Künstlerisch gestaltete Postkarten von Heidi Hoffmann aus Bad König

 

Diese künstlerisch gestalteten Postkarten können direkt von der Künstlerin Heidi Hoffmann (Tel. 0151 1023 0991) bezogen bzw. erworben werden. Zudem erhält das Ehepaar Heidi und Walter Hoffmann, der auch bildender Künstler ist, eine “Galerie am Schlossplatz”.

Zu anderen Kunstwerken- welche  im städtischen Jubiläumsjahr Bad Königs (1200 Jahre … 817-2017) kreiert wurden- schauen Sie bitte auch auf andere Seiten dieser Homepage:www.hgv-badkoenig.de