“Vorabdruck” (Auszug) des in Bälde in der Republik Österreich (Österreichisches Biographisches Lexikon) erscheinenden Sonderdruckes, hier: Weyprecht-Forschung

 

Weyprecht Carl, Marineoffizier und Polarforscher. Geb. Darmstadt, Großhg.tum Hessen-Darmstadt (D), 8. 9. 1838; gest. Michelstadt, Großhg.tum Hessen-Darmstadt (D), 29. 3. 1881 (Ehrengrab: Bad König, D). – Sohn des Kammerdir. des Erbach-Schönberg. Fürsten Ludwig W. und der Marie Magdalene Sophie W., geb. Hohenschild, Bruder des Mediziners Robert W. – Seine Kindheit verbrachte W. ab 1842 in König im Odenwald, wo er zunächst Privatunterricht erhielt. Nach Besuch des Humanist. Gymn. (1852) in Darmstadt wechselte er 1853 ebd. an die Höhere Gewerbeschule. Ab 1856 diente er in der österr. Kriegsmarine, zunächst als Kadett und ab 1861 als Linienschiffsfähnrich auf der Fregatte „Radetzky“, deren Kmdt. →Wilhelm v. Tegetthoff W.s naturwiss. Neigungen förderte. 1862–65 wirkte er als Instruktionsoff. auf dem Schulschiff „Huszár“. W., der bereits am Krieg von 1859 teilgenommen und sich 1866 als Navigationsoff. bes. in der Seeschlacht von Lissa ausgez. hatte, war danach an Bord des Raddampfers „Elisabeth“ zur Unterstützung K. Maximilian I. (Erzhg. →Ferdinand Maximilian) in Mexiko. Nach der Beförderung zum Linienschiffslt. wurde er 1869–70 zu Aufnahmen der adriat. Küste herangezogen. 1870 begleitete W. österr. Astronomen zur Beobachtung einer totalen Sonnenfinsternis nach Tunis. Ein Jahr später nahm er zusammen mit →Julius v. Payer erstmals an einer Expedition in die Arktis teil, die nach Nowaja Semlja führte. 1872–74 war W. einer der Leiter der großen österr.-ung. Nordpolarexpedition (Payer-W.-Expedition), bei der 1873 Franz-Josef-Land entdeckt wurde. Auf dieser Reise führte er astronom., meteorolog., ozeanograph., geolog., erdmagnet., aber auch zoolog. Forschungen sowie Polarlichtbeobachtungen durch. Gem. mit Payer betrat er erstmals das Kap Fligely, den nördlichsten Punkt Eurasiens, und konnte die Theorie vom eisfreien Nordpolarmeer widerlegen. Literar. wurde die Expedition in Christoph Ransmayrs Roman „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“ (1984) verarbeitet. Nach seiner Rückkehr bemühte sich W. um die Errichtung polarer Forschungsstationen und galt als der „Vater des Internationalen Polarjahres“ 1882/83. Seine wiss. Abhh. befassten sich ebenfalls mit der Arktis, so das Werk „Die Nordpol-Expeditionen der Zukunft …“, 1876 (Neuaufl. ab 2010), in dem er die Erfahrungen und Ergebnisse der Arktisforschungen 1872–74 präsentierte. W. war Mitgl. der Società Adriatica di Scienze Naturali, Ehrenmitgl. des Ver. für Geographie und Statistik zu Frankfurt am Main, ab 1874 der geograph. Ges. in Wien, weiters der geograph. Ges. in Hamburg und München, der Ges. für Erdkde. zu Berlin, der Société de Climatol. Algérienne, des naut. Ver. Hamburg sowie des Freien Dt. Hochstifts in Frankfurt am Main. Er erhielt u. a. 1866 den Orden der Eisernen Krone III. Kl., 1874 das Ritterkreuz des Leopold-Ordens, 1875 die Goldmedaille der Royal Geographical Society in London, 1876 den preuß. Roten Adler-Orden III. Kl. sowie das Off.kreuz des italien. Ordens der Hll. Mauritius und Lazarus. Seit 1967 vergibt die Dt. Ges. für Polarfoschung die W.-Medaille für wiss. Leistungen in Polargebieten. Einige Toponyme nehmen auf seinen Namen Bezug, darunter der W.-Gletscher auf der Insel Jan Mayen oder die W.-Berge im antarkt. Kgn.-Maud-Land.

Weitere W.: s. Tiggesbäumker; Berger u. a.

L.: NFP, 29. (Abendbl.), WZ, 30., Prager Tagbl., 31. 3. 1881; ADB; Wurzbach; Erlebnisse der österr. Nordpolfahrer unter der Führung von W. und Payer, ed. J. Neidl, 1874; Militär-Ztg. 34, 1881, S. 204; H. v. Littrow, C. W. … Erinnerungen und Briefe, 1881; H. Tollner, in: Österreichische Naturforscher und Techniker, 1950, S. 23ff. (m. B.); G. Tiggesbäumker, in: Polarforschung 51, 1981, S. 213ff. (m. B. u. W.); J.-J. Langendorf, Die große Fahrt, 1996, s. Reg.; H. Egghardt, Österreicher entdecken die Welt, 2000, s. Reg.; Enc. of the Artic, ed. M. Nuttall, 2005; F. Berger u. a., C. W. (1838–81), 2008 (m. B. u. W.); J. Schimanski – U. Spring, Passagiere des Eises, 2015, s. Reg. (m. B.); E. Mazzoli, C. W. and the International Polar Years, 2016 (m. B.); Mitt. Reinhold Nisch, Bad König, D.

(P. Svatek)

 

 

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Freundlicherweise zugesandt von Frau Mag. Dr. Daniela Angetter-Pfeiffer (Redakteurin Österreichisches Biographisches Lexikon) an den HGV Bad König e.V.

 

 

Als weiteren Einstieg in die Polar-Mission von Carl Weyprecht und der weiteren Akteure ist zu empfehlen, und im Anhang dazu gibt es auch eine umfangreiche Sekundärliteratur-Liste:

Lars Schmitz-Eggen:” Verschollen im Packeis- 1869 startet die große deutsche Expedition zum Nordpol- ein monatelanger Überlebenskampf für die Wissenschaftler und Besatzungen.”

(Herausgegeben von Bad Königs Erstem Stadtschreiber Vito von Eichborn), Books on Demand (ISBN- 978- 3- 8334- 6877-3),  Norderstedt 2008

 

Weitere Literatur zu/über den im damaligen (Bad) König im Odenwald aufgewachsenen und hier auch bestatteten Cael Weyprecht findet sich auf den weiteren “Carl Weyprecht-Seiten” dieser

HGV-Homepage www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

 

(Reinhold Nisch/15.10.2020)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Hinweis: Diese Seite befindet sich noch im weiteren Aufbau.)

 

 

“Goldenes Geburtstagskind” des Jahres 2020: Die heutige Carl-Weyprecht-Schule Bad König im Odenwald war vor 50 Jahren als neue Mittelpunkt-Schule “oben auf dem Berg” gestartet.

 

 

 

(Sämtliche Aktuell-Fotos/historische Artikel-Scans auf dieser Themen-Seite: Reinhold Veit, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V)

 

Die jetzige Carl-Weyprecht-Schule Bad König ging aus der neuen Mittelpunkt-Schule des Jahres 1970 hervor. Das aktuelle Foto (R. Veit) zeigt den gesamten Gebäudetrakt mit der modernen, ganz zuletzt errichteten CWS-Arena (ganz links) und dem gesamten großzügigen Areal sowie  den weiteren (auch sportlichen) Außen-Anlagen im Hintergrund.

 

 

 

 

 

 

 

Historische Zeitungs-Artikel von vor 50 Jahren: Das “Archiv Georg Blumenschein” gibt viel Wissenswertes vom Start der neuen Mittelpunktschule in Bad König im Odenwald preis!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptportal mit breitem Treppenaufgang zum Areal der Carl-Weyprecht-Schule Bad König mit Seitentreppe zur Schulverwaltung/Schulsekretariat etc.

 

 

Großer CWS-Gebäudetrakt mit vielen modernen Klassensälen (Ostseite), dort auch die Zufahrt zum großen Busbahnhof (An- und Abfahrt der Schulbusse)

 

 

Homepages aller Schulen in Bad König im Odenwald:

www.carl-weyprecht-schule.de

www.georg-vetter-schule.de

www.grundschulebadkoenig.de

www.waldbachschule-zell.de

(Alles ohne Gewähr- Stand: 16.07.2020)

 

Zur  historischen Persönlichkeit von Carl Weyprecht, aber auch zum Odenwälder Heimatmaler Georg Vetter verweisen wir auf die diversen Themenseiten dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de  Beide haben ihre letzten Ruhestätten auf dem kernstädtischen Friedhof (Ensembleschutz-Areal) gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

Schauen Sie sich bitte auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de weitere Themenseiten “rund um Schule in Bad König” an, so zum Beispiel:

 

Pressehinweis:

“Vor 50 Jahren: Von der `neuen Mittelpunktschule` Bad König zur Carl Weyprecht-Schule als Integrierte Gesamtschule” (Quelle: “Mümling-Bote” für die Unterzent vom 21. August 2020, S.4)

 

 

Weitere Artikel auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de:

Historisches Bildungswesen (Bad) König im Odenwald: Schülerin Anna Krämer in der Fortbildungs-Schule zu König im Odenwald während der Weimarer Republik

Historisches Bildungswesen Bad König im Odenwald: Lehrerinnen und Lehrer-Foto anno dazumal

 

 

(Zusammenstellung: Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

(Scan: R. Veit, HGV Bad König e.V. : Mit diesem kleinen Nostalgie-Moped italienischer Bauart kam Bad Königs Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn an manchen Sonntagvormittagen im September/Oktober 2019 auf dem Innenhof des historischen Zentrums an und besuchte anschließend das hiesige Heimatmuseum, um sich “bei einer guten Tasse Kaffee” (zubereitet von HGV-Mitglied Walter Löb) über Bad Königs Historie umfassend zu informieren.)

 

 

Vito von Eichborns epische Version über Karl Bender/Charles Bendire Vogeleier- Sammel- Leidenschaft * und Alexander Körners schon historische Bierdeckel- Sammel- Passion

 

Bad König im Odenwald.  „20.000 Vogeleier hat er gesammelt – die ersten 8.000 wurden die Grundlage für die Sammlung im Nationalmuseum in Washington**, der berühmte amerikanische Ornithologe Charles Bendire, nach dem sogar eine Drosselart benannt wurde, die  „Bendire’s Thrasher“.

Erst jetzt hat sich herausgestellt, dass er als Karl Emil Eduard Bender aus (Bad) König im Odenwald  stammt. 1836 dort geboren, muss er hier in der Kindheit dem 1838 geborenen Forscher Carl Weyprecht über den Weg gelaufen sein. 1853 fuhr er zusammen mit seinem Bruder nach New York. Dem gefiel’s da nicht – er drehte um nach Hause und ging bei der Seefahrt verloren. Unser Kinnicher ging zur Armee, kämpfte im Bürgerkrieg und heftig gegen die Indianer – und entdeckte in den Weiten des Landes seine Liebe zur Natur.

Und es wird eine schöne Story kolportiert: Als er (Charles Bendire) 1872 eines Tages in Arizona unterwegs war und gerade einem Bussard ein Ei aus dem Nest stahl, nahm ein Apache ihn unter Feuer. Da nahm der Vogelfreund das Ei in den Mund, bis er ins Camp zurückkam. Es wird erzählt, dass er sich einen Zahn zerbrach beim Versuch, das große Ei im Mund hin- und herzudrehen.

Und in der Gegenwart Bad Königs: 40.000 Exemplare – also doppelt so viele – hat Alexander Körner gesammelt – allerdings nicht Eier, sondern vornehmlich historisch zu nennende Bierdeckel. Auch dies ist nicht nur Sammelei

– er forscht geradezu in der Weltgeschichte der Biere. Natürlich ist er federführendes Mitglied im hiesigen Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. und weiß alles über die früheren sechs Brauereien mit eigener Gastwirtschaft von Bad König.“ (Das „Bad König-Buch“ von Vito von Eichborn wird ja diesjährig erscheinen und kann über den örtlichen Buchhandel schon vorbestellt werden.) Nachzutragen wäre hier noch, dass dies hier Zitierte ein literarischer Entwurf unseres letztjährigen Stadtschreibers Vito von Eichborn ist, der während seines Bad Königer Aufenthaltes im Herbst 2019 mehrmals an den sonntäglichen Vormittagen im Heimatmuseum Bad König weilte und „sich etwas vom Schreiben bis in die Nacht hinein“ entspannte. Alexander Körner hat übrigens mittlerweile seine historischen Untersuchungen zu den “Brauereien im Bad König von einst“ abgeschlossen und publiziert.

 

** Smithsonian Institution (Nationalmuseum Washington/USA)

 

 

 

 

 

*  Weitere Pressehinweise zu dem in (Bad) König im Odenwald im Jahre 1836 geborenen großen Ornithologen Karl Bender/Charles Bendire und auf weiteren Themenseiten zu Karl Bender/Charles Bendire auf dieser Hoempage www.hgv-badkoenig.de:

 

“Einem weiteren großen Sohn Bad Königs des 19. Jahrhunderts auf der Spur: Karl Bender/Charles Bendire wird ein berühmter Ornithologe in Amerika!” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 29. Mai 2020/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst, S. 6)

 

“Der unbekannte Sohn-Bad Königs Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender” (Titelseite 1)/ “Der unbekannte berühmte Sohn- Bad Königer Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender, der es als Ornithologe zu Ruhm gebracht hat” Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 9. Juni 2020/Rubrik Odenwald. S. 10 – mit Fotos: Repro Reinhold Veit/HGV Bad König/Archivfoto: Dirk Zengel)

 

Bad Königer HGV-Flyer für das Heimatmuseum und historische Stätten

Bad König. Ein Flyer wurde in Bad König erstmals seit sehr langer Zeit- dieses Mal in Color-Print- für das Heimatmuseum und für die Historische Kapelle u.a. erstellt. Vor paar Jahrzehnten gab es einmal ein schwarz-weiß gehaltenes Faltblatt vom HGV Bad König e.V. Hinweisen sollte man noch, dass der  Heimat- und Geschichtsverein Bad König dies alles in Eigenregie finanziell noch gestemmt hat, was oft nicht mehr selbstverständlich und auch nicht leicht in der ehrenamtlichen Vereinstätigkeit ist.

 

(Die Scans zum Geschichts-Flyer stammen von Reinhold Veit, HGV Bad König e.V., welcher auch die fotografischen Aufnahmen  für diesen herstellte. Die “Historische Kapellen-Motivik” und das “Carl Weyprecht-Porträt” basieren auf den Original-Werken von Künstlerin/Kunsthistorikerin Heidi Hoffmann aus Bad König, zugleich HGV Bad König e.V. Das Layout wurde von Künstlerin Corinna Panayi-Konrad (Michelstadt/Weiten-Gesäß entworfen, konzipiert und gedruckt.)

 

 

 

Carl Weyprecht- ein großer Sohn auch Bad Königs im Odenwald

 

Kleines Kapitel “Weyprecht”/”Weyprecht-Schule”, S. 134-136, im Bad König-Buch von

Vito von Eichborn: “Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes Sammelsurium” Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Bad Malente 2019

Sehen Sie sich bitte die diversen Themenseiten zu Carl Weyprecht auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de an.

 

(Scans: Reinhold Veit/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

(Quelle: Stadtarchiv Michelstadt/Odenwaldkreis- Scan: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

Carl Weyprechts Sterbeurkunde vom 29. März 1881 (Abbildung, siehe oben)

 

 

Transkription der Carl Weyprecht- Sterbeurkunde durch das engagierte HGV-Mitglied  Frau Katharina Haase aus Bad König:

 

NR 22
Michelstadt am 29. März 1881
Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute,
der Persönlichkeit nach bekannt, der practische Arzt Dr. Robert Weyprecht
wohnhaftt zu Michelstadt
und zeigte an, daß der kaiserlich östreichische Linienschiffsleutnant Karl Weyprecht
42 Jahre alt evangelischer Religion
Wohnhaft zu Wien
Geboren zu Darmstadt, ledigen Standes
Sohn des Gräflich Erbachschönbergischen Kammerdirectors Ludwig Weyprecht
Und dessen Ehefrau Marie geborene Hohenschild früher zu König,
zu Michelstadt in seiner Mutter Behausung
am neunundzwanzigsten März
des Jahres tausend acht hundert achtzig und eins
Vormittags um sieben ein halb Uhr
Verstorben sei. Der Anzeigende erklärt, daß er sich durch
Augenschein von dem eingetretenen Tode des Karl
Weyprecht überzeugt habe.
Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
Dr. Robert Weyprecht

Der Standesbeamte
Kredel

 

Anmerkung: Katharina Haase nahm auch die Transkription der Trauerfeierlichkeiten für den großen Polarforscher Carl Weyprecht vor.

Bad König. Im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zu Carl Weyprechts 180. Geburtstag (8. September 2018) am Ehrengrab des großen Polarforschers, der auf dem Friedhof Bad König seine letzte Ruhe fand, begeisterte der erst 15 Jahre alte Schüler Mica Wagenknecht, Schüler der hiesigen Carl-Weyprecht-Schule, in Anwesenheit von CWS-Schulleiter Martin Burk die Versammelten. Die fotografische Aufnahme (Foto: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.) zeigt Mica, wie er wunderbar gekonnt und faszinierend “Moonlight Menschen” von Myuu auf dem Piano präsentiert.

Aktuelle bzw. zeithistorische Entwicklung in der Nordpolarregion:

“Hitze in Europa durch Eismangel am Nordpol- Nur noch 4,35 Millionen Quadratkilometer sind in der Arktis mit Eis bedeckt. Das ist nicht nur ein Problem für Eisbären, sondern für das ganze Ökosystem- und auch für unser Wetter”  (Von Nick Reimer), Quelle: taz vom 24. September 2018 (Rubrik 08 wirtschaft + umwelt)

“Der arktische Friede schmilzt dahin- Die Region um den Nordpol ist reich an Rohstoffen. Je weiter das Eis zurückgeht, desto schärfer werden die Konflikte um Bodenschätze”, Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 9. September 2019/ S. 2/3; dort sind folgende Einzelartikel zu finden: “Schatzsuche am Nordpol- In der Arktis ballen sich ökonomische und geostrategische Interessen. Das schwächt die bewährte Zusammenarbeit der Anrainer” Von Gerd Braune-  “Der wahre Norden” Kanada arbeitet an einem neuen Arktis-Plan Von Gerd Braune- “Russische Machtdemonstration- Moskau investiert in großem Stil in die Suche nach Rohstoffen” Von Stefan Scholl- “Hotspot Grönland- Außer den USA verfolgt auch China strategische Interessen/Dazwischen sucht das kleine Dänemark seine Rolle” Von Thomas Borchert

Die große SchmelzeKlima … Nirgends erwärmt sich die Erde so schnell wie im hohen Norden, rasant schwindet das Eis der Arktis. Nun brechen Forscher zur größten Polarexpedition aller Zeiten auf- sie wollen klären, wie das Drama am Pol den Planeten verändert.” Von Johann Grolle  (Quelle: DER SPIEGEL Nr. 38/14.9.2019/4 190700 705308 38/ S. 96 – 100 (Video:spiegel.de/sp382019polarstern: Wie sich die Crew auf die Mission vorbereitet)

Am Freitag, 20. September 2019, fand der bisher global größte Klimastreik statt, initiiert durch die “Fridays- for- Future”- Bewegung junger Menschen. Die Frankfurter Rundschau- Sonderausgaben können zum Download eingesehen werden: fr.de/meinklimastreik fr.de/fridays

 

Weitere Literatur:

Marzio G. Mian: Die neue Arktis. Der Kampf um den Norden. Folio, 180 Seiten/22,- Euro/2019 (“Die Arktis geht uns alle an.- Arktis: Marzio G. Mian hat ein packendes Buch über die Klimakrisenregion im Norden geschrieben. Marzio G. Mian: “Noch immer nehmen wir die Ereignisse in der Arktis wahr, als handele es sich um Probleme von einem anderen Stern.” (Besprechung in: Falter Nr. 41a/19 Bücher-Herbst 2019- 87 Bücher auf 56 Seiten, Österreichische Post AG, WZ 02Z033405 W, Falter Zeitschriften Gmbh, Marc-Aurel-Straße 9, A-1011 Wien, S. 48 (Sachbuch).

 

Lediglich kleines Kapitel “Weyprecht”/”Weyprecht-Schule”, S. 134-136, im Bad König-Buch von

Vito von Eichborn: “Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes Sammelsurium” Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Bad Malente 2019

Sehen Sie sich bitte die diversen Themenseiten zu Carl Weyprecht auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de an.

 

“Wir haben dem Eis beim Sterben zugeschaut”- Die “Polarstern” driftete in der Arktis mit einer großen Eisscholle mit. Nach mehr als einem Jahr wird der Eisbrecher heute in Bremerhaven erwartet. An Bord: viele wertvolle Daten- und Erinnerungen an ein Abenteuer” (Frankfurter Rundschau vom Montag, 12. Oktober 2020/76. Jahrgang/Nr. 237, S. 14)

 

 

 

(Literatur-Recherchen: Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

 

Weiter

 

 

 

Quelle: Ausstellungskatalog des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt , Darmstadt (Roetherdruck) 1981

“Hessische Entdecker-

Forschungsreisen in fünf Erdteilen”

Abschnitt “Im arktischen Eis”, S.32ff. /mit Carl Weyprecht

 

 

 

Bad König im Odenwald. Eine würdige Gedenkveranstaltung fand just am 8. September 2018- einem sonnigen Samstagmorgen in der sich schon laubverfärbenden Jahreszeit- anlässlich der Wiederkehr zu  des Nordpolarforschers Carl Weyprechts 180. Geburtstag auf dem kernstädtischen Friedhof Bad König statt, wo der große Sohn im Jahre 1881 seine letzte Ruhestätte fand.

 

 

(Fotorechte : Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)