Das einstige „50- Pfennig-Modell“  „Jo“ Werner- eine Hessin- und die Bad Königer Wandmotivik

 

Bad König. Am 23. Mai 2024 feierte die Bundesrepublik Deutschland ihren 75. Geburtstag, denn am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz (GG) für die Bundesrepublik Deutschland in Bonn unterzeichnet. Nach Artikel 20 versteht sie sich als demokratischer und sozialer Bundesstaat.- In diesem Zusammenhang gibt es eine andere, eine symbolische Geschichte. Das damalige Direktorium der Bank deutscher Länder (später: Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main) initiierte einen Gestaltungswettbewerb für einen Entwurf für die damalige 50-Pfennig-Münze. Es sollte motivisch etwas sein, was den Wiederaufbau Deutschlands regelrecht verkörpern sollte.

Die Rückseite dieser Münze- die Sammler noch heute besitzen bzw. mancher Haushalt als Erinnerung noch sein eigen nennt- zeigt eine junge Eichenpflanzerin in knieender Haltung. Aber wer war der Maler, wer war die Hessin, um die in letzter Zeit in den Medien wieder eine Rückerinnerung gemacht wurde, denn in Oberursel sollte das Grab der Verstorbenen  nach Ablauf der Ruhefrist aufgelöst werden. Per Zufall wurde das Grab auf einer Liste der dortigen Friedhofsverwaltung im April entdeckt. Die dortige Bürgermeisterin Antje Runge (SPD) setzt sich nun für den Erhalt als Ehrengrab ein, vielleicht versehen mit einer großen 50- Pfennig-Münze aus Metall als Symbol. Die Angehörigen des damaligen 50- Pfennig-Mädchens (Gerda Johanna „Jo“ Werner ) und die städtischen Gremien müssen noch zustimmen. Übrigens: Der Erschaffer des Motivs war Werners eigener Ehemann, der sehr, sehr früh verstarb. (Anmerkung: Die Entscheidung war bei Einreichen des Artikels noch nicht bekannt.) Unser Bad Königer Kunstwerk der knieenden 50 Pfennig- Frau wurde übrigens vor paar jahrzehnten vom früheren Landwirt und späteren Wassermeister der Stadt Bad König, Herrn Heinrich Schäfer, geschaffen, zu besichtigen in der Elisabethenstraße (Foto: Reinhold Veit/Text: Reinhold Nisch) Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Das „50- Pfennig-Mädchen“, geschaffen von Herrn Heinrich Schäfer in Bad König (Wandmotivik/ Elisabethenstraße)  (Foto:hgv/R. Veit)

 

 

 

 

(05.05.2024- HGV Bad König e.V.)

 

Bad König. Unsere Aufnahme (Fotos auf dieser Seite/Text: R. Veit/R. Nisch) zeigt die Unterführung (großer Torbogen) zwischen den beiden Schlössern in Bad König. Der heutige Treppenaufgang zur dortigen jetzigen Stadtverwaltung ist zu erkennen. Links wurde vor Jahren ein Fahrstuhl für Rollstuhlfahrende, Materialienbeförderung,Lasten-Logistik etc. eingebaut.

Bis in die 1960er Jahre befand sich hier im Schlosstraktbereich das Kreiskrankenhaus für den Kreis Erbach im Odenwald, bis es später in die Kreisstadt Erbach selbst kam und letzten Endes dort im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis an der Albert-Schweitzer-Straße 10-20 mündete, wo sogar noch der Bad Königer Mediziner Dr. med.Regel (Chefarzt für Chirurgie) in den 1970er Jahren dort praktizierte.

Zurück zum Foto hier: Damals in Bad König befand sich der „berühmte“ Krankenhaus-Kiosk vom „Kniggo/ Knikko“ (Pächter) beim Treppenaufgang. Da gab es alles mögliche zu kaufen: von Zeitungen, Süß- und Tabakwaren, weiteren Süßigkeiten,Getränken bis hin zum Flaschenbier mit Klappverschluss etc.

Aber wo stand dieser Kiosk- links oder rechts vom Eingang?

Im Laufe der Jahre hatten wir immer wieder mündliche Umfragen dazu gemacht, zullererst bei der älteren Generation. Eine Mehrheit- aber keine überwältigende- hatte sich für den Kiosk linker Hand ausgesprochen.

Deshalb haben wir eine Bitte: Schlummert noch irgendwo eine Fotografie

in den Haushalten, wo dieser einstige Krankenhaus-Eingang (mit Kiosk) darauf zu sehen ist?

Bitte beim HGV melden oder auch jeden 1. und 3. Sonntag im Monat im Heimatmuseum (10.30- 12 Uhr) einmal vorbeischauen.

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Hinweis: Auf Grund unseres Aufrufes meldete sich der frühere städtische Mitarbeiter Raimund Knöll (Kimbach), welcher ziemlich sicher war, dass der Krankenhaus-Kiosk linker Hand gewesen ist.

(Juni 2024). Wir wissen aber auch, dass während dieser „Krankenhaus-Zeit“ direkt durch den nunmehr verstorbenen Elektromeister Ernst Hofmann Elektro- und Installationsarbeiten durch seine Firma (damals in der Schillerstraße in Bad König) vorgenommen wurden.

 

Zu Ernst Hofmann sehen Sie bitte auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de  auch die Seite „Die Nachkriegsgeschichte in der öffentlichen Kunst Bad Königs- das Mosaik-Kunstwerk Ecke Schiller-/Weyprechtstraße.“

 

 

 

 

 

(29.04.2024-HGV Bad König e.V.)

 

 

Bad König. In der Zeit von 10.30 bis 12 Uhr hat das Heimatmuseum Bad König- im historischen Stadtkern am Schlossplatz gelegen- am Sonntag (4. Februar 2024) seine Pforten geöffnet. Reinhold Veit informiert umfassend über die vielfältigen Exponate. Zudem ist Veit auch fundierter Kenner der historischen Foto-Geräte-Ecke.Er findet auch ergänzende Unterstützung durch Wolfgang Spannaus. Nach wie vor ist auch hier die historische HGV-Foto-CD  (von Haase/Veit) „Bad König im historischen und gegenwärtigen Ansichten-Vergleich“ zu bekommen, ein wichtges Dokument der Bad Königer Strukturgeschichte. Deshalb hat dieses auch Eingang bei der Deutschen Nationalbibliothek (Frankfurt am Main/Leipzig) gefunden(Stückpreis 5,00 Euro). Das Heimatmuseum selbst hat auch eine gewisse „Entzerrung“ in der Optik durch die unermüdlich aktive  „AG Heimatmuseum“ gefunden. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

(hgv bad könig e.v.-rn- 30.01.2024)

 

Zell im Odenwald. Diese historische Postkarte (in einem Haushalt wieder entdeckt) von der einst selbstständigen Gemeinde Zell ist mindestens gut ein halbes Jahrhundert

denn der Aufdruck rückseitig weist die noch vierstellige Postleitzahl „6125“ auf, die 1975 in der alten Bundesrepublik Deutschland – wie bei anderen Kommunen ähnlich-mit Null bzw. Nullen aufgefüllt wurde, bis nach der Deutschen Einheit in den 1990ern die erhöhte Mehrstelligkeit (fünfstellig) zur Routine wurde. Wir sehen aber schon damals eine  beachtlich prosperierend eigenständige Kommune mitten im Odenwald, die z.B.mittelständische Betriebe, Handwerks-, Agrarbetriebe, ausgezeichnete Fachgeschäfte und gastronomische Unternehmen in Vielfältigkeit aufwies; dazu kamen damals schon viele kulturelle, sportliche und gesangliche Aktivitäten der Bürgerschaft.Erkennbar ist weiterhin, dass einige Baulücken im Laufe der weiteren Jahrzehnte  geschlossen wurden und die Sportanlage zusehends verbessert wurde.Im oberen Teil des Fotos-quasi unterhalb des azurblauen,von Wolken durchkreuzten Himmels (Foto-Scan-hgv: R. Veit/Text: R.Nisch) ist das gleichfalls schöne Momart mit seiner Häuser-Silhouette konturenhaft erkennbar.  Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

(Foto: hgv-scan)    Rückseite der Ansichtskarte: „Luftkurort 6125 Zell im Odenwald/ Querdruck: Herst. u. Verlag Schöning & Co + Gebrüder Schmidt- Lübeck dz Luftaufn., gen. SH 70475 -Bestnr. Zell-Od Luft RS 2531

 

 

 

 

(14.01.2024-hgv bad könig e.v.)

 

 

 

Ein Weihnachts- und Wintermotiv von Georg Vetter

(Bad) König im Odenwald. Zwei große, sehr schneebehangene Tannenbäume, als könnten sie kaum die schwere Last tragen, stehen im Vordergrund. Durchgängige wie frostige Wintermonate mit meist tiefen Minustemperaturen waren damals nicht die Ausnahme. Der Blick des Künstlers gelangt dazwischen ins Tal und wieder den anderen Berghang nach oben, wo hinter einer zugeschneiten Wiese zwei Häuser (vielleicht Blockhäuser) stehen, wo durch kleinere Fenster das Licht strahlt, wo es vermutlich drinnen durch einen mit Holz beheizten Ofen behaglich und wohlig warm ist.Und über allem am Firmament funkeln die Sterne. Zu vermuten ist, dass das Gemälde vom unvergessenen Heimatmaler Georg Vetter (es ist im Bestand des Heimatmuseums Bad König) im anfänglichen 20. Jahrhundert und noch vor dem Ersten Weltkrieg gezeichnet wurde, vorher im Skizzenblock unterwegs entworfen. Den Standort wissen wir leider nicht mehr. Aber es muss irgendwo auf Vetters unzähligen Wanderungen im großen Flächengebiet von Odenwald, Spessart, Main-Gegend, Franken etc. geschehen sein. (Mittelhessen schließen wir doch als „Landschaftsvorlage“ etwas aus, denn da hatte aber Georg Vetter das Alsfelder (Fachwerk-) Rathaus auch genial gemalt.) Besuchen Sie bitte auch das Vetter-Museum in Bad König bzw. die nunmehr prolongierte Vetter-Ausstellung in der Rathaus-Galerie (Stadtverwaltung) zu den Öffnungszeiten der Verwaltung auch im neuen Jahr 2024. Frohe Weihnachten allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen. (Screenshot Heimatmuseum/Text: R. Nisch)   Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Gemälde von Heimatmaler Georg Vetter aus Bad König im Odenwald

 

 

 

(16.12.2023-Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

Neue Foto-CD „Bad König in alten und neuen Ansichten“

Bad König. Monatelang wurden in Bad König besondere Aufnahmen gemacht, auch gerade am frühen Sonntagmorgen, wo gar keine oder kaum Autos da waren, um dann -akribisch genau- im Vergleich zu den Plätzen der früheren „Königer Zeit“ eine Foto-CD „Bad König in alten und neuen Ansichten“ herzustellen, die schon jetzt historischen/zeithistorischen Charakter aufweist. Herausgeber ist der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. (Bilder und Repros/Copyright: HGV und Reinhold Veit/Texte: Katharina Haase und Reinhold Veit). Die „Bad König-CD“ wird- coronabedingt zeitlich verzögert- nunmehr auf der Mitgliederversammlung am Mittwoch (20.September 2023) erstmals vorgestellt und ist lediglich (aus personellen Gründen) jeden 1. und 3. eines Monats im Heimatmuseum Bad König von 10.30 bis 12 Uhr käuflich zu erwerben (Einzelpreis 5.00 Euro).Die nächsten Öffnungszeiten sind also am 1. Oktober und am 15.Oktober 2023. Wir bitten herzlichst um Ihr Verständnis. Der HGV-Vorstand hat schon jetzt dafür gesorgt, dass das neue digitale HGV-Werk die Dokumentation für die Nachwelt z.B.bei der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) Frankfurt/Leipzig fand. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

(Foto: Reinhold Veit)

 

Achtung: Die neue Foto-Schau „Bad König in alten und neuen Ansichten“ war innerhalb einer Woche in der 1. Auflage vergriffen. Es wird „nachgeprägt“ werden. (Stand: 03.10.2023)

 

 

 

Auflage 1 vergriffen- die 2. Auflage der Foto-CD (Veit/Haase) „Bad König in alten und neuen Ansichten“ geht nun an den Start!

Bad König. Das Heimatmuseum Bad König hat am kommenden Herbst-Sonntag (15.Oktober 2023) von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet. Auch die neue HGV-Foto-CD (von Reinhold Veit/Katharina Haase) „Bad König in historischen(alten ) und aktuellen (neuen) Ansichten“ kann dort wieder für 5,00 Euro pro Exemplar erworben werden, war deren 1.Auflage doch innerhalb weniger Tage zu Oktoberbeginn 2023 schon vergriffen. Der diensthabende Museumsleiter ist am Sonntag Alexander Körner. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

(10.10.2023-hgv bad könig e.v.)

 

Auf der (erneuten) Suche nach historischen Kerwe-Fotos von Bad König im Odenwald

Bad König/Stadtteile. Der HGV Bad König e.V. hat die Hoffnung immer noch nicht gänzlich aufgegeben, ob es nach wie vor Fotos von Bad Königs früheren Kirchweih-Festen gibt, auch seit der Kommunalreform von seinen Stadtteilen. So waren z.B. im „Kern-Bad König“ immer wieder unterschiedliche „Kerb-Plätze“ vorhanden, dies mit verschiedenen Fahr- und Losgeschäften,Süßwarenständen, Schieß- und Imbiss-Buden etc. Wer weiß denn noch, dass z.B. am Kerb-Platz in den 1950er Jahren an der Kreuzung Kimbacher-Straße/Berggartenstraße („Hohl“) – heute durch den zugenommenen Autoverkehr undenkbar- einst sogar einmal das Bad Königer Hofferbert`sche Riesenrad neben anderen Buden und einem Kinderkarussell stand und zuvor im Juli eines jeden Jahres sogar am Wiesenmarkt aufgebaut wurde. Oder dass auf dem großen Festplatz gegenüber dem Sportzentrum ein großes Zelt in den 1970er Jahren jeweils am zweiten Septemberwochenende dort gar stand, der „Kerb-Baum“ eingangs des Platzes aufgestellt und die „Kerb nach den vier Tagen (Freitag bis Montag) wieder „begraben“ wurde. Im  sehr großen Längszelt wurde versorgungsmäßig der Ausschank von TSG-Abteilungen (primär Fußball,auch Handball, diese Angaben hier ohne Gewähr) betreut , während Kellnerinnen und Kellner direkt an den Biertischgarnituren die Besucherinnen und Besucher bedienten und draußen doch Autoscooter und vieles mehr zur Unterhaltung vorhanden war. Links am Festzelteingang stand auch für einige Jahre  „Hausmanns Wurst-, Schaschlik- und Fischbrötchenverkauf“. Vielleicht schlummerrn von diesem Festplatz auch noch irgendwo Fotos. Die Zeit läuft allmählich davon, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Unser Foto (hgv-screenshot) zeigt die noch ziemlich „frische“ Buch-Chronik „Die Hausmanns- Chronik einer Schaustellerfamilie seit 1900“(Hrsg.von Silke Coutandin-Hausmann und Patrick Hausmann), welche an den beiden „Hausmann-Ständen“ auf dem diesjährigen Erbacher Wiesenmarkt (21.-30.07.2023) großen Absatz fand, gehört diese Chronik jetzt schon zum Kulturgut des Schausteller-Gewerbes. Historische Fotos von der „Kinnicher Kerb“ waren leider nicht enthalten.Weiteres zur „Kinnicher Kerb“ sehen Sie bitte auf den entsprechenden Seiten von www.hgv-badkoenig.de. Historische „Kerbe-Fotos“ nehmen alle HGV-Vorstandsmitglieder entgegen, die aber dann auch vom Vorstand  Reinhold Veit ins Digitalarchiv aufgenommen und im Original dann wieder zurückgegeben werden. Vielen Dank im Voraus. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Herausgeber Silke Coutandin-Hausmann und Patrik Hausmann, Gestaltung und Technische Gestaltung: be designed/Die Designagentur/www.bedesigned.eu, 2021

 

 

 

 

 

 

(hgv badkoenig e.v.-13.08..2023-rn)

Sommer 2023: Chicco und der kleine Elefanten-Freund- Bad Königs Kindern (und eigentlich allen Kindern) zu Ferienbeginn gewidmet

Bad König. Sie werden es gleich gemerkt haben: Im Rahmen unserer überschaubaren Serie ist der heutige kleine Bericht auch den Schulkindern in der ersten hessischen Sommerferienwoche 2023 ein wenig gewidmet, etwas heiter zu sehen. Unser Foto (rn) zeigt den Neuzugang in Bad Königs kleinem überschaubaren „Babbagässje“: Es ist Klein- und Liebhabhündchen, von seinem Herrchen liebevoll „Chicco“ genannt, welcher oft mit seinem steinernen Elefantenfreund überschaubar in die nähere Umgebung blickt, leider mit seinen Bällchen ohne den Freund spielen muss und bei Kindern des Gässjes wie auch bei den Erwachsenen einen gewissen Beliebtheits- bzw. Kultstatus nach paar wenigen Wochen am neuen Wohnsitz genießt. Und zum ergänzenden Zeitvertreib in den großen Ferien gibt es bestimmt viele unzählige Hunde-, Katzen-, Mäuse- , Pferde-, Bienen-, Frösche- , Schmetterlinge-, Eulenbücher etc. etc.mit interessanten Geschichten in der Kinder- und auch Jugendliteratur bei den Verleihbibliotheken wie auch im Handel. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Weitere „Chicco-Porträts“:

 

Chicco in „sinnierender“ Pose

 

Chicco- das Gegenüber ausgiebig musternd

 

Chiccos Blick in die äußere Welt

 

 

Chicco auf der Erholungsbank

 

 

(hgv bad könig e.v.-26. Juli 2023)

 

Schmiedeeisernes Schild mit dem Emblem eines Elefanten- Hinweis auf früheres Bad Königer Schmuckgewerbe

Bad König im Odenwald. Heute kehren wir wieder bei unserem „Elefanten-Rundgang“ in die Schillerstraße zurück. Hier befindet sich ein schmiedeeisernes Schild mit einem Elefanten auf fast elliptischer Grundlage, umrankt von diversen Blütenmotiven verschiedener Blumen (z.B. Rosen) und versehen mit dem goldfarbenen Hinweis „Elfenbein-Schäfer Co KG“.In dem Haus befand sich einst das Verkaufsgeschäft für den Schmuck. (Foto-Text: R. Veit/R. Nisch) Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

(Foto. Reinhold Veit)

 

 

 

 

 

 

 

15.04.2023- hgv bad könig e.v.)

 

 

Nun ist der zweite Band der Eisenbahnfahrzeuge in Odenwald erschienen, wie der Mitautor und ehemalige Bad Königer Walter Kutscher (Babenhausen) berichtet:

 

Vom Dampfross zum Itino

Die Eisenbahnfahrzeuge im Odenwald, präsentiert im Band 2 der Reihe „Die Odenwaldbahn“

In diesen Tagen erscheint ein weiterer Band in der Reihe zur Odenwaldbahn. Die Autoren und Herausgeber schließen an das erste Buch (Reiseberichte aus 150 Jahren) aus dem Jahre 2021 an und präsentieren nun die Lokomotiven und Triebwagen, die seitdem über die Gleise zwischen Darmstadt, Bad König, Hanau und dem Odenwald bis Eberbach am Neckar qualmten und heute noch eilen.

Auf über 160 Seiten beschreibt der Hauptautor Doktor Wolfgang Schütz (aufgewachsen in Wiebelsbach) alle Fahrzeuge, die seit 1870 über die Schienen rumpelten. Hingen am Anfang noch einfache Dampfloks mit Namen wie „Breuberg“ oder „Mümling“ vor den Zügen, so wuchs im Laufe der Zeit die Zugkraft und Stärke der Lokomotiven bis schließlich Mitte der 1960’er Jahre die neuen Dieselloks das alte Dampfross nach und nach verdrängte. Nach dem Jahrtausendwechsel schließlich erfuhr die Odenwaldbahn eine grundlegende Erneuerung der gesamten Infrastruktur und damit einhergehend wurde die Streckengeschwindigkeit auf 120 km/h erhöht. Dies führte schließlich dazu, dass moderne Triebwagen zum Einsatz kamen, die nach anfänglichen Problemen inzwischen einen starken Zuwachs des Personenverkehrs bewältigen. Im neuen Band in der Reihe der „Die Odenwaldbahn“ sind alle Fahrzeuge detailliert beschrieben und werden mit zahlreichen Fotos vorgestellt. Auch eine Lok namens MUEMLING, 1869 gebaut von der Maschinenfabrik
Esslingen schnaufte damals über die Gleise im Odenwald.

Das Buch im DIN A4 Format mit Hardcovereinband ist für 25 Euro bei der Buchhandlung Paperback Bad König, Bahnhofstraße 43 erhältlich. Auch der erste Band der Odenwaldbahnreihe von 2021 mit dem Untertitel „Reiseberichte aus 150 Jahren“ ist für 22 € noch erhältlich. Eine weitere Bezugsquelle ist der Online-Handel über den Museums- und Geschichtsverein Groß Umstadt. Unter www.gruberhof-museum.de kann auf der Seite ONLINE-SHOP das Buch bestellt werden.

 

(Repros: Walter Kutscher, Babenhausen, einst Bad König)

 

 

(15.04.2023- www.hgv-badkoenig.de)