Oldtimer – sie sind wieder in Bad König zu bestaunen

.. So könnte sie aussehen, die sommerliche Abendsilhouette, wenn das große Oldtimer- und Traktoren-Festival in Bad König drei Tage lang (8. – 10. Juli 2022) stattfindet, wieder von vielen heiß ersehnt, und schon am ersten Freitagabend stimmungsvoll „The Honkytones“ nach dem Eintreffen zuvor der ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum 21. Bad Königer Klassikerfestival musikalisch loslegen und ein langes Wochenende in der Kurstadt mit zahlreichen Zusatzangeboten beginnt. Unser HGV-Screenshot (vom Sonntag,3.Juli 2022/21.20 Uhr) zeigt die sommerliche Stimmung mit dem „Wunder der Natur“ (Dreiklang in der Symbiose untergegangene Sonne-Wolkenparade mit Umgrenzung des Mondes und dem schon abgedunkelten Waldesrücken sowie Baumgruppen vordergründig über dem großen Kurpark mit den beiden Seen westwärts Richtung Eichels). Eine Natur, die es zu bewahren gilt, ein künftiger Fortschritt, der mit ihr im Einklang kommen kann, sollte und muss- auch für die nächsten Generationen.  Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

(Screenshot: HGV Bad König e.V. -rn/04.07.2022)

 

 

 

Flyer zum 21. Bad Königer Klassikerfestival 2022

 

 

 

Ensinger- Traktor aus dem Gründungsjahr der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahre 1949

auch auf dem großen 21. Klassikerfestival 2022 in Bad König im Odenwald im großen Kurpark

(Foto: HGV/rn)

Bad König. Alles in allem äußerst gelungen war das große, sogar drei Tage währende 21. Klassikerfestival am vergangenen Wochenende (8.-10. Juli 2022) im goßen Kurpark mit den beiden Seen, wobei der Sonntag sehr hohe Besucherzahlen auf dem großen Areal aufzuweisen hatte. Das Foto zeigt einen Traktor der Marke Ensinger (Typ AS15/Hubraum 1180 ccm/Leistung 15 PS/Baujahr 1949 im Besitz der Odenwälder Oldtimerfreunde seit 2016). Am 23. Mai 1949 wurde auch die Bundesrepublik Deutschland (Inkrafttreten des Grundgesetzes) gegründet, die nunmehr 73 Jahre alt ist- und damals-ein Jahr zuvor- erhielt König im Odenwald 1948 den „Bad-Titel“, Walter Pröhl wurde Bürgermeister etc.

 

Presse:

„Lauter Klassiker in Bad König“ (Titelseite 1)/“Kapitäne, Göttinnen und Wackeldackel- Das Oldtimer-Festival lockt mit seinen chromblitzen- den Preziosen wieder zahlreiche Besucher nach Bad König „, S. 11  Von Michael Lang (Odenwälder Echo vom Montag, 11. Juli 2022)

 

 

 

 

(11.07.2022)

 

 

Bad König. Auch im Bereich von Bad König gab es in der Zeit nach 1949 Sirenen, die übrigens im gesamten Gebiet der alten Bundesrepublik Deutschland während des „Kalten Krieges“ eingerichtet wurden- geschätzt ca. 80000 Stück- überwiegend auf öffentlichen Dächern installiert. Unser Foto (HGV) zeigt allerdings noch eine sichtbare Sirene hoch oben auf dem Dach des privaten Kaufhauses Schweitzer. Im Zuge der Deutschen Einheit wurden im Zeitraum bis 1995 aus Kostengründen mehr als 40000 der grauen, meist tellerförmigen Sirenen in den deutschen Städten und Gemeinden abgebaut. Auch die zehn Warnämter im Westen Deutschlands, die für die Auslösung der Sirenen verantwortlich waren, wurden aufgelöst.

So war es allgemein in früheren Zeiten üblich, dass an Samstagen um 12 Uhr der Sirenen-Probealarm erfolgte; später war es dann nur noch der erste Samstag im Monat. Trotz des High tech-Zeitalters  werden heutzutage wieder ernsthafte Überlegungen mit finanzieller Unterstützung von Bund/Ländern angestellt, vor dem Hintergrund von Naturkatastrophen (z.B. Hochwasserfluten im Ahrtal) und der Rückkehr des Krieges in Europa (Ukraine) das Sirenen-System modernisiert zu reaktivieren.         Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

Presse:

„Warnung wird verschoben- Test von Sirenen und Alarm SMS war für September geplant/Neuer Termin am 8. Dezember (2022)“ Von Maximilian  Brock (Quelle: Odenwälder Echo vom Donnerstag, 9. Juni 2022, Rubrik „Aus aller Welt“, S. 24)

 

 

 

 

(HGV Bad König e.V.: Stand 09. Juni 2022)

 

 

 


 

 

Das Kurhotel Lothammer in Bad König im Odenwald mit im Zentrum des Kurgartens in der Nachkriegszeit

 

Es könnte die „Belle Epoque“ gewesen sein, es ist aber viemehr der vornehme, räumlich großzügig bemessene und einladend ausgestattete Speisesaal aus den 1950ern von „Lothammers Kurhotel mit Gustav- und Marienquelle“, wie die rückseitige Postkarte aussagt und von der Kunstanstalt GmbH Rauenberg bei Heidelberg gedruckt worden ist. Das Kurhotel befand sich zurzeit der Aufnahme am Rande des damaligen (heute kleinen) Kurgartens nahe der Frankfurter Straße. Hotelier und Küchenchef Lothammer besaß auch im Außenbereich bei jahreszeitlich höherenTemperaturen einen großen Biergarten in weißfarbener Bestückung, wo man schmackhafte Speisen oder auch gute Torten bzw. Kuchen (z.B. Frankfurter Kranz neben Schwarzwälder Kirschtorte oder Zwetschgenkuchen) verzehren konnte. (Scan-Text:R.Veit,R.Nisch)

 

 

 

 

 

 

 


(HGV Bad König e.V.: 19.04.2022)

 

 

 

 

(Historische Postkarte v. Dr. med. Ulrich Herrmann/Scan: Reinhold Veit, beide Bad König)

 

Bad König im Odenwald. Unsere historische Karte gewährt einen Einblick in eine längst vergangene Zeit der damaligen Gemeinde Bad König im Odenwald, und zwar zeigt diese die naturreiche,so von Gebäuden unterbrochene Ansicht „rund um die obere Waldstraße“, wo die weitere Route rechter Hand nach Momart führt. Der fotografische Blick geht von einer saftigen Wiese aus, auf der Kühe sich an frischem Gras erfreuen und baumkronengepflegte Obstbäume sommerlichen Schatten spenden, während andere Gebäudebereiche- wie das Haus Bodmann (rechts)- architektonische Gestaltungskräfte- darbieten. Machen Sie heute enmal einen Spaziergang dorhin, so werden Sie die Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte spüren, was in unserem Menschsein- wie bei allem Tun der verschiedenen Generationen- begründet ist. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

HGV Bad König e.V. – 02.04.2022)

 

 

Es war einmal: Streicholzschachteln als Eigenwerbung für Bad Königs bzw. Odenwälder Gaststätten

 

(Hinweis: Diese Seite befindet sich noch im weiteren Aufbau.)

 

 

 

(Historische Streichholzschachteln von Werner Geidel/Fotos v. Reinhold Veit, beide Bad König im Odenwald)

 

 

 

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- Stand: 16.03.2022)

 

 

 

 

 

 

Die Deutung einer historischen Postkarte offenbart …

 das große Netz der Sparkassen-Gebäude im früheren Landkreis Erbach im Odenwald in den 1950er Jahren

 

 

Bad König im Odenwald. Lang, lang her, vielleicht aber ein wenig interessant zu wissen. Eine doch seltene Postkarte aus den früheren 1950er Jahren zeigt das doch breit aufgestellte Netz der Sparkasse(n) des früheren Landkreises Erbach im Odenwald mit den Zweigstellen- neben dem Hauptsitz in der schon damaligen Kreisstadt Erbach mit den Zweigstellen Michelstadt, Höchst, Reichelsheim, Bad König, Kirch-Brombach,Beerfelden und Vielbrunn (von oben nach unten) – hergestellt von Werner Schükerk, Erbach (Odw.), Zentlinde- im HABRA-Kupfertiefdruck. Nun raten Sie bitte einmal selbst, in welchem Gebäude – heute kaum verändert- sich die Sparkassen-Zweigstelle in Bad König befand, geleitet von einem Herrn Schweitzer? Auflösung: Siehe unten.)  Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

 

 

Auflösung: Die Sparkasse-Zweigstelle in Bad König vor sieben Jahrzehnten befand sich in der unteren Bahnhofstraße Bad Königs, quasi gegenüber der traditionsreichen Gaststätte „Wacht am Rhein“/Einmündung Weyprechtstraße zur Bahnhofstraße im früheren landwirtschaftlichen Anwesen Fritz Zimmermann. Das Gebäude- wo über der Tür das Schild „Kreissparkasse“ angebracht war- ist heute kaum merklich verändert.

 


 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. -Scan-Text: R.Veit-R.Nisch/ Stand: 12.März 2022)

 

 

Die Odenwaldbahn von 1871 bis 2021


Das Titelbild des Buches zeigt eine historische Aufnahme,die vom 10.9.1961 stammt; das Foto wurde von Helmut Röth gemacht/Bildarchiv Eisenbahnstiftung: Es zeigt P1328 mit Lokomotive 65 004 am Bahnhof Bad König im Odenwald Anfang der 1960er Jahre.

 

Buchpublikation „Die Odenwaldbahn- Reiseberichte aus 150 Jahren“ (Hrsg. Klaus Mahla und Ralf Schimpf) mit den Autoren Walter Kutscher- Dr. Wolfgang Schütz- Arnold Straub- Dr. Tilmann Wittig (Umstädter Museums- und Geschichtsverein e.V. – Groß-Umstadt 2021, 2.Auflage,116 Seiten (ISBN 978-3-945765-28-9) 22,00 Euro

Das Buch enthält u.a. zahlreiche historische, zeithistorische und gegenwärtige „Bahnhofs-Fotos“ an der Bahnstrecke, darunter auch einige aus Bad König.

Die Publikation ist auch im hiesigen Odenwälder Buchhandel erhältlich!

Verkaufsstellen im Odenwaldkreis:

 

Literaturhandlung Paperback, Bad König

„Zeller Lädchen“ (mit Postfiliale/Bad König- Zell)

Buchhandlung Schindelhauer, Michelstadt

Buchhandlung “ Zum Roten Hering“, Höchst i.Odenwald

 

 

Die Odenwaldbahn,- Reiseberichte aus 150 Jahren, dito (Inhaltsverzeichnis)

 

Rund um das Bahnhofsgebäude in Bad König im Odenwald der 1950er und 1960er Jahre

Bad König. Zum Jahreswechsel erschien eine bahn- und heimathistorisch interessante Publikation zur Odenwaldbahn mit Reiseberichten aus 150 Jahren (1871-2021), verfasst von wahren Eisenbahn-Experten (Walter Kutscher/Dr. Wolfgang Schütz/ Arnold Straub/Dr. Tilmann Wittig). Darunter befindet sich auch der Ex-Bad Königer Autor Walter Kutscher (jetzt Babenhausen). Kein Wunder, dass hier umfangreiches Bahnhofs- und Lokomotivenmaterial über Jahrzehnte entlang der Odenwald-Linie gesammelt wurde und jetzt in Printform vorhanden ist, gerade auch das zunehmend prosperierende Bad König eine besonders ansprechende Berücksichtigung findet.(Kleine Fußnote: „Verließ man das Bahnhofsgebäude in Bad König- kam man innerhalb an der Bahnhofswirtschaft schon vorbei- so erkannte man sofort das geschäftige umtriebige Leben draußen davor in den 1950er und 1960er Jahren und die südlich daneben liegende Rampe, auf der die kleinen „Holz-Container“ der Frachtanlieferungen von allen möglichen Waren (auch Lebensmitteln/Dosen und Halbfabrikaten) standen. In den daneben liegenden Holz- und Güterhallen (z.B. auch Zwischenlagerung von Futtermitteln/Mehlwaren) und den dahinter liegenden Kleinholzhallen (Koks, Briketts u.a.- später auch Heizöl inTanks u.a.) wurde weiteres deponiert und distributiert. Die Titelaufnahme (gemacht am 10.September 1961- gewöhnlich auch die Zeit der „Kinnicher Kerb“- von Helmut Röth/Bildarchiv Deutsche Eisenbahnstiftung) zeigt das Wegfahren einer Dampflokomotive/Typus P 1328- Lok 65 004 aus dem Bahnhof Bad König im Odenwald in Richtung Zell. Die faszinierend spannende Publikation aus der Odenwälder Eisenbahnlinien-Welt ist auch über den hiesigen Odenwälder Buchhandel (Im Odenwaldkreis zurzeit Literaturhandlung paperback in Bad König, „Zeller Lädchen“- Bad König- Zell, Buchhandlung Schindelhauer in Michelstadt, Buchhandlung „Zum Roten Hering“ in Höchst/Odw. – Stand: 26.01.2022) zu erhalten: „Die Odenwaldbahn- Reiseberichte aus 150 Jahren“ (ISBN 978-3-945765-28-9),120 Seiten, Euro 22,00 (Groß-Umstadt 2021-2. Auflage).   Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Reinhold Nisch/HGV Bad König- Stand: 24.01.2022)


 

Birgid Windischs neuer Mümlingtal-Krimi „Kurschattenwalzer“ spielt in Bad König im Odenwald

Bad König im Odenwald/Mömlingen-benachbartes Bayern bzw. Franken:

Das Krimi-Quartett ist nunmehr komplett: Die renommierte Autorin Birgid Windisch (Mömlingen) publizierte jüngst einen weiteren Krimi mit dem Titel „Kurschattenwalzer. “ Die Handlungsebene befindet sich in Bad König im Odenwald während der Blütezeit des boomenden Kurwesens.

 

Knisternde (fiktionale) Spannung hier in Bad König im  Odenwald:

„Als Magda Wild und ihr Team zu einem Mord im Kurpark in Bad König gerufen werden, finden sie einen bizarren Schauplatz vor. Einem Mann in den 60ern in Tanzkleidung, wurde die Kehle durchgeschnitten und ein Blumenstrauß hineingesteckt. In den toten Händen hält er ein Schild: „Ich bin ein Gigoloschwein und vögle verheiratete Frauen!“ Die Ermittler ahnen noch nicht, dass das erst der Anfang ist. Als der zweite Mord geschieht, wissen sie, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der nach einem bestimmten Schema mordet. Aber wo sollen sie den Täter suchen? Eine fast unlösbare Aufgabe für die Ermittler! Aber sie lassen sich auch diesmal nicht entmutigen und geben nicht auf, bis sie endlich eine Spur haben….“   Quellennachweis: buecher.de v. 12.10.2021/Produktbeschreibung)

 

 

(Titelcover des neuen Bad König-Krimis  von Birgid Windisch“Kurschattenwalzer“- Wasserfontäne am kleinen See des großen Kurparks in Bad König im Odenwald/Foto: HGV-RN)

 

 

Literatur:

Der Krimi „Kurschattenwalzer“  von Birgid Windisch ist als Softcover bei epubli erhätlich. Preis 11,oo Euro. ISBN 9783 7541 66024 118314. Das E-Book wurde bei Neobooks publiziert-Preis 2,99 Euro.

Pressehinweis:

„Neuer Krimi aus dem Odenwald- Birgid Windisch veröffentlicht „Kurschattenwalzer“- Handlung in Bad König- Lesung am 19, Oktober (2021) in Mömlingen“/Kartenbestellungen: o6022-7108350 oder per Mail:buecherei@moemlingen.org zum Preis von 4,00 Euro (Quelle: Odenwälder Journal vom 09.Oktober 2021)

Das Buch bekommen Sie im Buchhandel.

Weitere Odenwald-Krimis von Michael Lang und Roman Kempf

Wir erinnern daran, dass der ehemalige „Kinnicher Bub“ Michael Lang (jetzt Michelstadt) mit „Der Seelenwandler vom Odenwald“ vor nicht allzu langer Zeit auch einen Bad König-Krimi erschuf. (Themenseite dazu auch auf dieser Homepage: www.hgv-badkoenig.de)

 

Auch Roman Kempfs Krimi „Weißes Gold“ Abels achter Fall hat seine Handlungsebene im Odenwald.  “ Im Odenwald stürmt und donnert es. Nach einer Gewitternacht im August 1794 wird der bedeutende Erbacher Elfenbeinschnitzer Georg Köster tot in seiner Werkstatt gefunden. Er hat eine Wunde am Hinterkopf, wertvolle Figuren aus seiner Hand fehlen …“

„Im Odenwald stürmt und donnert es. Nach einer Gewitternacht im August 1794 wird der bedeutende Erbacher Elfenbeinschnitzer Georg Köster tot in seiner Werkstatt gefunden. Er hat eine Wunde am Hinterkopf, wertvolle Figuren aus seiner Hand fehlen.Der Erbacher Graf Franz I. ist entsetzt, versucht er doch, mit dem raren Handwerk der Elfenbeinschnitzerei seinem Residenzstädtchen zur Blüte zu verhelfen. Der gräfliche Kanzleidirektor Rauch scheint bei der Suche nach dem Mörder überfordert. Man beauftragt aus dem nahen Miltenberg einen bekannten Ermittler – Abel, den ehemaligen Mönch und nunmehrigen Kaufmann.Nach ersten Recherchen ist Abel ratlos. Alle Befragten verweisen ihn auf den Rodensteiner, eine Sagengestalt, die bisweilen nachts durch den Odenwald tobt“.   (Beschreibung n. buecher.de v. 13.10.2021)
Literaturnachweis:
Roman Kempf: „Weißes Gold“- Abels achter Fall, 208 Seiten, Logo Verlag, Oktober 2021 (ISBN -13: 9783939462385), 12,80 Euro
Presse:
„Spurensuche in der Vergangenheit- Der Autor Roman Kempf entführt mit seinem neuen Krimi in den Landkreis im 18. Jahrhundert“ Von Michael Lang (Quelle: Odenwälder Echo vom 3. November 2021, Rubrik Odenwald, S. 10)

 

 

(Stand: 15.11. 2021/RN)

 

 

Vor dem Eingang des Traditions-Café- dem „Café Orth“ in Zell im Odenwald

Bad König im Odenwald. Es ist Frühling, April-Frühling im Odenwald. Drei Frauen weilen zur Erholung bzw. zur Kur im Bad König des Jahres 1960. Eine davon ist die ziemlich großgewachsene Hedwig Danielewicz (links auf dem Foto). Alle Damen sind modisch im frühlingshaften Stil der Zeit gekleidet und stehen vor dem mehrstufigen Treppenaufgang zum Cafe Orth, wie er eigentlich in der Gegenwart in etwa noch ist. Zur Erbacher Straße geneigt hängt das Transparentschild und man weiß, dass es hervorragende Spezialitäten aus eigener Konditorei im Hause gibt, wobei das Schild mit der Bier-Reklame aus Mossautaler Brauerei nochmals verstärkend hinweist.

Schon damals ließen es sich Kurende nicht nehmen, auch per Fußweg von Bad König aus- sei es am Waldweg oder in den Auen im Bereich der Mümling- die Heu-Brücke überquerend- den Spaziergang ins noch selbstständige Zell zu unternehmen- eine stets wegen der Gastronomie dort lohnende Sache, wo es zudem auch die „Krone“ und den „Eulbacher Hof“ sowie „Es Käthche“ und „den Sepp“ gab, wo man sogar noch im kleineren Gastraum überschaubar selbst am „Holz-Schalter“ sogart seinen Lotto- oder Toto-Tippschein abgeben konnte. Nun ja- etwas Nostalgie klingt ja schon mit.

 

 

(Foto von Hedwig Danielewicz, April 1960/Scan: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Auch einen Spaziergang wert- das Langenbrombacher Tal in der Zeit der 1960er Jahre

(Foto: Hedwig Danielewicz/Scan: R.Veit, HGV Bad König e.V. )

 

 


(HGV Bad König e.V.- 30.08.2021)

 

Zell im Odenwald  – Das Langenbrombacher Tal aus der Sicht des Jahres 1960

Bad König im Odenwald. Frau Hedwig Danielewicz  aus  dem damals geteilten Berlin (hier West-Berlin) weilte einst im  Bad König des Jahres 1960 zur Kur. Es werden auch Ausflüge bzw. Spaziergänge in die damals selbstständigen Umgebungsgemeinden von Bad König unternommen. Die von der Kurdame  gemachte einmalige Aufnahme (Scan: Reinhold Veit) geht optisch bei Zell ins Langenbrombacher Tal: Natur pur! Wunderschön anmutend sind die „ineinander lappenden“ Höhenzüge der einzelnen Wälder anzusehen, gleichfalls die einen Schatten spendende, doch einseitig stehende Laubbaum-Reihe an der schmalen und sich hinziehenden Straße, an deren anderer Seite eine kleine wie überschaubare Ackerfläche bestellt wurde, wobei dieses Langenbrombacher Tal von einem saftig-grünem Wiesenstrang begleitet wird.

Und im Nahbereich wurde erst später der Streckenabschnitt der „neuen B45“ mit dem Kreuzungsbereich „Zell/Langen-Brombach“ vollendet.

 

(Foto: Hedwig Danielewicz/ Scan: Reinhold Veit)

 

 

(HGV Bad König e.V. -22. August 2020)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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