Bad König im Odenwald (Stadtteil Zell). Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e. V. weist daraufhin, dass zurzeit zwei Austellungen der weltweit berühmten und aus dem Odenwald stammenden “wichtigen deutschen Künstlerin “* Rebecca Horn in zwei europäischen Nachbarländern stattfinden:

 

Basel, Museum Tinguely: “Rebecca Horn. Körperphantasien”. Bis 22. September 2019.  Katalog 42 Franken.

Metz, Centre Pompidou Metz: “Rebecca Horn. Théâtre des métamorphoses.” Bis 13.1.2020.  Katalog 36 Euro.

 

 

* Olga Grimm-Weissert, Metz/Basel, zitiert nach: “Wenn Maschinen malen ….” (“Handelsblatt” – Wochenende 16./17./18. August- Rubrik Kunstmarkt, S. 58f.)

** “Derzeit lebt die Künstlerin in der südhessischen Kurstadt Bad König im Odenwald. Dort hat sie den “Rebecca Horn Workshop” gegründet, eine Art Privatmuseum mit Atelier für ihre Sammlung”. (Grimm-Weissert nach “Handelsblatt”, dito, S. 59)

(Foto-Rechte: Luise Neumeuer, Bad König/Scan: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Der offene Mercedes rollt durch (Bad) König im Odenwald … und zwar aus freudigem Anlass

(Bad) König im Odenwald. Ein nobles Automobil der Marke Mercedes- wir vermuten in schwarzer Lackierung- fährt mit offenem Verdeck gerade durch die noch mittlere Bahnhofstraße Richtung Zentrum. Der Wagen mit dem Brautpaar (die Braut ist eine geborene Reeg, einst wohnhaft am “Kurvenknick” der Kimbacher Straße gegenüber der Ölmühle , die die Schwester vom dort auch wohnenden Adam Reeg gewesen ist * ) und dem Chauffeur/Wageneigentümer (Philipp Hoffart, “Ölmüller” – eben von der dortigen Ölmühle am Ortsausgang Richtung Kimbach) passiert gerade die Ein-/Ausfahrt zur Schillerstraße in die Bahnhofstraße. (Die dreiphasige Pflasterung von Fahrbahn und durch abgesetzte Rinne zum Bürgersteig hin mutet angenehm wohltuend in jeglicher Sichtweise an.) Rechts im Hintergrund erkennen wir noch die Konturen des einstigen Hauses Schnauber: Im Vergleich zu heute können wir noch bauliche Ähnlichkeiten erkennen; das ehemalige Haus Weimar links im Hintergrund beinhaltete dort schon ein Ladengeschäft, aber die Buntsandsteinfassade existiert heutzutage so nicht mehr. Das unbekannte Mädchen neben dem Fahrer Philipp Hoffart könnte ein Blumenmädchen gewesen sein- und auch der Bräutigam ist leider (noch) unbekannt. Alles schon gut 84 Jahre her.

* Ein Nachfahre -ein Neffe von Philipp Hoffart-der Landwirt Hoffart aus dem heutigen Bad Königer Stadtteil Etzen-Gesäß- hat das in einem Telefonat vom 17. Juli 2019 bestätigt. Der Vorname der Braut ist aber nach wie vor unbekannt.

 

Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.  (Stand: 17. Juli 2019)

 

 

Bad König im Odenwald. Im Heimatmuseum Bad König (Öffnungszeiten generell sonntags von 10.30 bis 12 Uhr oder bei Gruppen/Schulklassen nach Vereinbarung) befindet sich eine der größten öffentlichen Mausefallen-Sammlungen weit und breit! Aber manches Mal findet man auf dem Dachboden oder Keller eines alten Hauses/Gehöftes, in einem Trödlerladen, auf dem Flohmarkt oder sonstwo- man muss nur die Augen offen halten- oft per Zufall verschiedene Konstruktionen von Mausefallen, die das Museum unseres Städtchens noch nicht haben könnte. Deshalb bitten wir- wie jedes Jahr- in der bald bevorstehenden Ferien- und Urlaubszeit oder schlicht Sommerzeit, vielleicht einmal “so nebenbei” Ausschau nach Mausefallen zu halten.

So konnten sogar “alte/neuere” Fallen dem Heimatmuseum in den letzten Jahren übergeben werden, u.a. aus Niger, Laos wie aus heimischen Gefilden. Unsere beiden Fotos (Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.) zeigen die “Schwedenfalle”, die ein damals frisch vermähltes Ehepaar vor gut vier Jahren aus Schwedens Hauptstadt Stockholm in einem dortigen Mini-Lädchen zufällig entdeckte, die Nationalfarben inbegriffen. Ihr HGV Bad König e.V.

 

 

Sehen Sie bitte dazu die vielen weiteren Seiten auf dieser Homepage: www.hgv-badkoenig.de  zum Thema “Maus/ Mausefallen/Mäusegeschichten für Kinder/ Die Maus Armstrong auf dem Mond- 50 Jahre Wiederkehr der ersten Mondlandung 1969-2019/Die Maus in der Kunst/Die Grafiti-Maus von Bad König”, z.B. :

“Zur Mausefallensammlung im Heimatmuseum Bad König passen die Mäusegeschichten in Buchformat für kleine und große Kinder”

“Exponate der besonderen Art- die Mausefallensammlung im Heimatmuseum Bad König”

 

(Stand: 04.Juni 2019)

 

 

 

 

Bad König. Das Heimatmuseum Bad König hat auch am kommenden Sonntag (19. Mai 2019), der auch diesjährig Internationaler Museumstag ist, von 10.30 – 12 Uhr geöffnet. Es wird dabei angeboten, Teilbereiche des Museums bei Bedarf den Besucherinnen und Besucher speziell mit weiteren Erkenntnissen näher zu bringen. So hatte das Museum z.B. vor zwei Wochen eigens angereiste Besucher aus Würzburg (!) auf Tagestour zu Gast,

und nur- weil man auf der HGV-Homepage (www-hgv-badkoenig.de) “sich brennend” für die historische Mausefallensammlung, die Schneider/Innen-Ecke sowie die “Historische Foto-Ecke” interessierte. Dabei wird auch sehr empfohlen, im werdenden Bad Königer “Dreier-Verbund” das Georg-Vetter-Museum und das Technik-Museum mit anderen wertvollen thematischen Exponaten zu besichtigen.

Ihr HGV Bad König e.V.

 

Das Heimatmuseum Bad König beherbergt u. a. auch eine beeindruckenswerte Mausefallen-Sammlung (Fotos: R. Veit) !

(Hinweis: Diese Seite befindet sich erst in einem längeren Aufbau und kann noch eine Weile dauern.)

(Foto-Rechte zu den hier abgebildeten Postkarten: Heidi Hoffmann, Bad König im Odenwald)

 

Künstlerisch gestaltete Postkarten von Heidi Hoffmann aus Bad König

 

Diese künstlerisch gestalteten Postkarten können direkt von der Künstlerin Heidi Hoffmann (Tel. 0151 1023 0991) bezogen bzw. erworben werden. Zudem erhält das Ehepaar Heidi und Walter Hoffmann, der auch bildender Künstler ist, eine “Galerie am Schlossplatz”.

Zu anderen Kunstwerken- welche  im städtischen Jubiläumsjahr Bad Königs (1200 Jahre … 817-2017) kreiert wurden- schauen Sie bitte auch auf andere Seiten dieser Homepage:www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

Zu den Zeichnungen Carl Philipp Fohrs (siehe unten):

 

1 Carl Philipp Fohrs (Reichenberg-Rodenstein-im Odenwald -) Version I 

“Das Blatt `Blick durch ein Tor der Burg Reichenberg auf den Rodenstein` (Zitat/siehe Literaturhinweis unten: “Landesmuseum Mainz Graphische Sammlung 7 Carl Philipp Fohr”, S. 132f) ist das einzige des Mainzer Bestandes, das mit dem “Skizzenbuch der Neckargegend” zusammenhängt und der Forschung daher bekannt war. 11) In ihm hat Fohr geradezu “idealtypisch” romantische Motive vereint, worin es sich von anderen Blättern dieser Suite absetzt. Durch das äußere Tor der Burg, dessen Flügel geöffnet sind, geht der Blick auf den im hellen Sonnenlichtweit im Hintergrund liegenden, sagenumwobenen Rodenstein im Odenwald*. Unter dem seitlichen Fenster, dessen Maßwerk teilweise zerstört ist, sitzt schlafend ein Wächter mit Hellebarde und abgestellter Laterne. Keine der Landschaften des `Skizzenbuches,auch nicht die Rodenstein-Zeichnung, ruft derart nachdrücklich eine märchenhaft-mittel-alterliche Gestimmtheit hervor. Vielmehr scheint Fohr in der großformatigen Zeichnung Landschaft und Geschichte, die im Skizzenbuch bekanntlich im unregelmäßigen  Wechsel auf getrennten Blättern erscheinen, in einer Synthese wenigstens andeutend zusammengeführt zu haben. Eine Verbindung gehen auch romantisches Repertoire- der Wächter, der Blick aus der Toröffnung in die Ferne- und exakte Beobachtung ein, betrachtet man nur einmal das detailliert wiedergegebene Fachwerk des heute veränderten Torbaues (Vgl. Sie bitte die “Jetzt-Aufnahme” des heutigen Torbaues auf dieser Seite.) mit seinen Hölzern und den alten Putzresten. Das gleiche gilt erneut für das Licht, das schräg in den beschatteten Hof hineinflutet, Schatten des archaischen Zaunes auf den Weg draußen wirft und die Landschaft in gleißendes Licht taucht. Die pointierten Kontraste sind es auch, die diese größere Fassung von der kleineren- Blatt sechs des Skizzenbuches- absetzen. 12) ”

 

Carl Philipp Fohrs (Reichenberg-Rodenstein- im Odenwald-) Version II

“Sie (Anmerkung: die weitere Zeichnung Fohrs) zeigt dieselbe Situation (Anmerkung: Blick vom Tor auf dem Schloss Reichenberg oberhalb von Reichelsheim im heutigen Odenwaldkreis), jedoch ohne Figuren. Zudem erscheinen die Bergeshöhen im Hintergrund flacher. Das Sonnenlicht fällt noch von rechts ins Bild. An der Stirnseite der Torbaumauer lehnen lange Stöcke und ein Reisigbesen- insgesamt eine nüchterne Bestandsaufnahme in flüchtigem Duktus” (dito S. 135)

 

Odenwaldkreis. Unsere Aufnahme (Reinhold Nisch/Reinhold Veit, beide HGV Bad König e.V.) zeigt eine aktuelles Foto des Herbstes 2018. Es ist der Zugang zum ehemaligen Schloss Reichenberg oberhalb von Reichelsheim im Odenwald.

Die Silhouette ist in Kernbereichen noch in einigen Teilen erhalten geblieben, wie sie perspektivisch der junge Landschaftsmaler Carl Philipp Fohr zu Beginn des 19. Jahrhunderts (Foto: Reinhold Nisch anlässlich der Fohr-Ausstellung 2018 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt/Fotografie-Erlaubnis) vorgefunden und gezeichnet hatte – mit Damals-Blick zur Burgruine Rodenstein in der Ferne.

 

 

 

 

Literatur:

Landesmuseum Mainz/Graphische Sammlung 7  Carl Philipp Fohr –Aquarelle und Zeichnungen aus eigenem Bestand (ISBN 3-9803605-5-5/Eggebrecht-Presse) Mainz 1995, S. 132 ff, hier: Blick durch ein Tor der Burg Reichenberg auf den Rodenstein/Ausstellungsverzeichnis 4: Diese Odenwald- Zeichnung Carl Philipp Fohrs Fohrs wird folgendermaßen kunst- und maltechnisch beschrieben: “Feder in Schwarz und Braun, Pinsel in Braun, Spuren von Bleistift, Einfassungslinie (Feder in Schwarz), Karton, 406 x 526/528 mm, unbez., Inv. Nr. GS O/68.” (dito S. 154)

 

*Siehe auch neuerdings das Anliegen, im Rodensteiner Land und weit darüber hinaus gerade Jugend und Junggebliebene über die “Rodensteiner-Saga” zu begeistern:

“Rodensteiner als Comic-Figur- Fränkisch-Crumbacher Museum legt Reihe über Rittergeschlecht auf/ “Das Turnier” heißt der erste Teil” (Von Jörg Schwinn), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 15. März 2019- Rubrik Odenwald- S. 10

Zitat: “Bezugsquelle- Das erste Heft der Rodenstein-Comic-Reihe ist für 4,30 Euro erhältlich bei Karl-Heinz Mittenhuber (Tel. 06162-9437088/E-mail: karl-heinz-mittenhuber@t-online.de), außerdem bei weiteren Mitarbeitern des Rodenstein-Museums: Dr. Claus und Stephanie Fittschen (Tel. 06164-55257) und bei Ernst-Otto Nehrdich (Tel. 06164-4228). Darüber ist es im Buchhandel erhältlich.” (dito S. 10)

 

 

Aktuelles zu Schloss Reichenberg im Odenwald:

 

Broschüre von www.schloss-reichenberg.de Sitz der Offensive junger Christen: Schloss Reichenberg-Neues Leben in alten Mauern, ohne Ort u. Jahr. Darin befindet sich in Kürze ein kleiner geschichtlicher Abriss (Teilauszug):

1776-  Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck wird auf Schloss Reichenberg geboren. Der Arzt, Zoologe, Botaniker und Naturphilosoph gilt als einer der herausragenden Naturforscher des 19. Jahrhunderts.

 

Dazwischen: Carl Philipp Fohr malt das hier beschriebene Tor-Motiv mit Blick auf  “den Rodenstein.” Vermutung: Alles könnte um 1810 entstanden sein.

 

1825-  Das Amtshaus wird  in den Ort verlegt, das Schloss dient nur noch als Getreidelager oder Steinbruch. Die obere Burganlage verfällt.

 

 

 

Literatur:

Carl Fohr 1795-1818 und die Maler um ihn   1. Juni- 1. Oktober 1925 (Bearbeitet von Karl Lohmeyer)/Kurpfälzisches Museum Heidelberg 1925 (Das Buch enthält auch ein Verzeichnis der im Kurpfölzischen Museum der Stadt Heidelberg vom 1. Juni bis 1. Oktober 1925 ausgestellten Werke von “Carl Fohr 1795-1818 und den Malern um ihn”.)

Darin erweitern sich die malerisch-kunstvollen Konturen des Landschaftsmalens wie z. B. das hier im Anhang gezeigte Bild C. Ph. Fohrs von der “Burg Zwingenberg am Neckar” oder “Der Dilsberg” wie auch  “Aus dem Skizzenbuch der Neckargegend Blick auf Heidelberg.”

 

 

(Fotos: Reinhold Veit/Text-Zusammenstellung: Reinhold Nisch, beide HGV Bad König e.V.)

Zum Geburtstag- 70 Jahre Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949- 23. Mai 2019)

 

Unser Foto (Bilddatenbank: HGV Bad König e.V.) zeigt eine alte Aufnahme des Bahnhofes in Bad König und von dessen Vorplatz. Diese Sicht auf das damalige Heilbad dürfte aber dem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer zweifelsohne entgangen sein, da sein Sonderzug dereinst ohne Zwischenstopp hier an Bad König vorbeieilte. (Zum Bericht- siehe unten.)

 

Bad König. In einer früheren Ausgabe der hiesigen “Bad Königer Stadtnachrichten”  anlässlich der “Bundeskanzler-Ausstellung” (Dezember 2018/Januar 2019) im Heimatmuseum Bad König fragten wir nach den “Bundeskanzlern  in Bad König” und hatten eine Bitte an die ältere Bevölkerung gestartet, ob es noch schlummernde Fotos, Artikel, gar einen Film etc. geben würde. Leider ist es so ein “Kampf gegen die Zeit” und “oft auch aus demografischen Gründen zu spät”. Wir sagen Ihnen aber auf diesem Wege, was wir noch wissen, alles ohne Gewähr, manches Mal ungenau: Bundeskanzler Konrad Adenauer fuhr mit dem Sonderzug auf der Odenwaldbahn-Linie (späte 1950er/frühe 1960er Jahre) an Bad König vorbei – zu einem Wahlkampfauftritt, den er vor dem historischen Rathaus zu Michelstadt im Odenwald/damaliger Landkreis Erbach hatte. Der spätere Bundeskanzler Prof. Ludwig Erhard soll (als Wirtschaftsminister) im offenen Wagen durch die Frankfurter/Bahnhofstraße Bad Königs-damals noch zugehörig zur B 45- in den frühen 1960er Jahren (Sommer!) gefahren sein- auch im Wahlkampfmodus, vermutlich “in den Tagen um den Mauerbau in Berlin”. Bundeskanzler Kurt Georg  Kiesinger – da schon Alt-Bundeskanzler- hatte zu Beginn der 1970er Jahren einen Wahlkampfauftritt in der kleinen Turnhalle Bad Königs. Es ging da wohl um die prominente Unterstützung für die bevorstehenden hessischen Landtagswahlen.

Bundeskanzler Helmut Schmidt weilte kurz (“Schwelle” Ende 1970er Jahre) zu einem “Pausenstopp” im damaligen Renommier-Hotel Bad Königs, dem “Forsthotel Carnier” (zusammen mit Horst Schnur), nachdem er zuvor in Michelstadt einen Auftritt in der großen Halle auf dem Bienenmarkt-Gelände gehabt hatte.

Die Bundeskanzler Willy Brandt weilten zwar mehrmals in Erbach und Michelstadt (Brandt auch als Außenminister der Großen Koalition schon 1969- Auftritt in der “Odenwald-Halle”), Helmut Kohl besuchte mehrmals “inoffiziell” Erbach bzw. den Weihnachtsmarkt dort (Hintergrund: Wegen der Bombengefahr im Zweiten Weltkrieg wurden wohl Ludwigshafener Kinder wie der kleine Helmut vorübergehend “ausquartiert”. Das hatte er später nie vergessen.) In Bad König weilten beide wohl nicht. Die Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundeskanzlerin Angela Merkel kamen wahrscheinlich weiter als bis nach Darmstadt (oder Dieburg?) “nicht nach Bad König heran”.

 

Sehen Sie bitte auch auf dieser Homepage www.hgv-badkeonig.de die Seiten:

Heimathistorie Bad König: Ausstellung “Die deutschen Bundeskanzler 1949 bis 2019” anhand von Büchern und Zeitdokumenten

Bundeskanzler-Ausstellung im Heimatmuseum Bad König: Die Gewinner beim Kanzler-Quiz stehen fest!

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. -Stand:29.01.2019)

(Alle Fotorechte: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)  All diese Bilder vermitteln Teilausschnitte dieser Sonderausstellung.

(

 

Bad König. Anlässlich der Ausstellung “Die Bundeskanzler von 1949 bis 2018″( zum 70. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2019), die allerdings im Heimatmuseum Bad König noch bis zum 3.Februar 2019 andauert, hat der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.  ein doppeltes Kanzler-Quiz (I und II) veranstaltet.  Bürgerinnen und Bürger hatten von fast Anfang Dezember 2018  die Gelegenheit, ihr Votum im Museum bei Betrachtung der Ausstellung abzugeben. Jeweils ein Preis wurde ausgelobt, die Ziehung fand am vergangenen Sonntag (20. Januar 2019) im Museum statt.

Die Frage beim Kanzler-Quiz I lautete:

Welcher Bundeskanzler hielt/hält zusammen mit zwei Bäckern ein Patent auf ein Brot und erfand eine Wurst?

Richtige Antwort: Konrad Adenauer

Mit der Patentschrift Nr. 296648-Klasse 2c/Gruppe 1 (Kaiserliches Patentamt) vom 19.Februar 1917 erhielt Konrad Adenauer damals in seiner Funktion als Erster Beigeordneter für Finanzen in Köln zusammen mit zwei Bäckern die amtliche Bestätigung für ein im Weltkriegs-Jahr 1915 geschaffenes Brot (aus Mais, Gersten-und Reismehl). Außerdem erfand der spätere Gründungskanzler gegen die Not der Kriegsjahre eine Wurst mit einem hohem Anteil an Sojamehl.

 

Die Frage beim Kanzler-Quiz II lautete:

Zu welchem Kanzler gehört die hölzerne Schatulle ? (Eine Ablichtung war/ist  während der Ausstellung zu sehen.)

Richtige Antwort:  Helmut Schmidt

Es handelte sich dabei um die kombinierte Zigaretten- und Schnupftabak-Schatulle des Kanzlers Helmut Schmidt. Diese Schatulle befand sich für den Bundeskanzler stets in greifbarer Nähe, auch in seiner späteren Zeit danach als Herausgeber der Wochenzeitung “Die Zeit”.

 

Die Gewinnerin beim Kanzler-Quiz I war  Margret Vetter  aus Bad König. Beim Kanzler-Quiz II gewann der Bad Königer Georg Schäfer.

Herzlichen Glückwunsch, dass Fortuna (die richtigen Antworten inklusive) hold war.                               .

 

 

 

 

(Sämtliche Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Heimatmuseum am “Eröffnungssamstag” zum Nikolausmarkt Bad König 2018: Der Nikolaus war auf Besuch und kommt nochmals am Sonntag (3. Advent)

Bad König. “Versprochen ist versprochen”. Urplötzlich klopfte es mit “Ho, ho, hoooo!” am Seiteneingang des Heimatmuseums schon bei anbrechender Dunkelheit am ersten Nikolausmarkt-Tag (Samstag, 8. Dezember 2018): Der Nikolaus war auf Stippvisite ins Museum gekommen, nachdem er schon am Freitag zuvor eine himmlische Ankündigungsbotschaft gesendet hatte. (Seine Rentiergespann war abrufbereit im nahen historischen Lustgarten unweit von evangelischer Kirche und Heimatmuseum  kurz vorher gelandet.) Aber danach musste er- von der irdischen Betreuung Hanne Skotzki eilends gerufen- noch auf dem Nikolausmarkt- da “schon etwas  talabwärts” die anwesenden Kinder beschenken, wenn diese “das Jahr über brav gewesen” waren, was ihm hier in unserem Städtchen so gefiel (“Es gab nur brave Kinder!!!), dass er versprach, kommenden Sonntag (16. Dezember 2018/ab 15 Uhr) nochmals zum lieblich anmutenden “Kinnicher Nikolausmarkt” vorbeizukommen. Nachtrag: Und er hatte Wort gehalten, wie zu im Nachhinein zu erfahren war!

 

Unser Foto direkt aus dem Heimatmuseum Bad König zeigt Santa Claus im Porträt mit schon “zwei erwachsenen Kindern” – wegen seiner  gewissen Müdigkeit ob der sehr, sehr langen Anreise sich für eine kurze Verschnaufpause aufstützend  (Foto: Titelseite bzw. unten).