Plakat Vortrag Werner Heil

 

 

Vorankündigung zur Bad Königer Vortragsreihe:

Der Historiker Werner Heil aus Lupfig/Schweiz hält am Donnerstag, 2. Mai 2019, ab 19 Uhr (Historische Rentmeisterei Bad König) im Rahmen der Vortragsreihe des hiesigen Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. einen Vortrag mit  dem Titel

 

Schweizer im Odenwald

 

Die Einwanderung der Schweizer nach dem Dreißigjährigen Krieg

 

 

Alle sind recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

 

 

Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V.

 

 

 

Literaturhinweis:

Werner Heil, Schweizer im Odenwald, Gendi-Verlag (ISBN -13: 978-3946295402) Otzberg  2017

 

Werner Heil wurde  1936 in Darmstadt geboren und wuchs wuchs in Bad König im Odenwald auf, wo  besuchte erdie dortige Grundschule und in Michelstadt das Gynasium besuchte. Nach dem Studiengang der Elektrotechnik an der TU Darmstadt war er bei der Firma Brown Boveri & Cie (BBC, später ABB) in der Schweiz tätig. Nach seinem Ruhesstand befasste er sich auch mit der Erforschung der Vorfahren seiner Familie, von denen etwa zwei Dutzend aus der Schweiz in den Odenwald gekommen waren, und vielen weiteren Schweizern, die aus der Heimat auswanderten.

 

 

Presseankündigung:

“HGV-Vortragsreihe setzt sich fort: Werner Heil aus der Schweiz referiert am 2. mai 2019 zur Schweizer Einwanderung in den Odenwald”, Quelle: Mümling-Bote-Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent vom 26. April 2019, S. 8

 

 

 

HGV Bad Kölnig e. V. Aufsteller_01 HGV Bad König e.V. Aufsteller_02

 

 

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürger Heinrich Engelhardt, Bad König)                                                                       (Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

Canon A 1

KB- Spiegelreflex, 1978- 1985

Objektiv: 1: 1,8/50 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürgerin Irene Jakob, Bad König)

Zeiss- Ikon- Ikonta

6 x 9 Klappkamera für Rollfilm, 1929- 1937

Objektiv: Novar Anastigmat 1: 6,3 /105 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Wolfgang Spannaus, Bad König)

Polaroid Land Camera

Modell 660

Baujahr 1981

 

Erste 600er Kamera mit Autofokus

Minolta Dynax 9 xi

KB- Spiegelreflex-Profikamera

Baujahr 1992- ?

Objektiv xi-Zoom f 3.5- 4.5/ 28- 105 mm

 

Nikon F 60

KB- Spiegelreflexkamera

Baujahr 1998- 2001

Objektiv Nikkor f 3.3- 4.5/ 24- 50 mm

 

Historische Kollektion (Gestiftet Hubert Jung, Bad König)

Zeiss Ikon- Contina L

Color Pantar

Objektiv Zeiss Ikon

1: 2,8/ 45 mm

Baujahr 1963-1965

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Familie Rolf Fäth, Bad König)

 

Voigtländer Bessa

Rollfilm- Klappp-Kamera 6×9

Baujahr 1929- 1955

Objektiv Anastigmat Voigtar

f 7,7/ 10,5 cm

 

 

K-Regulette

Kleinbildkamera 135

Firma King KG, Bad Liebenzell

Baujahr 1960

Objektiv Color- Isconar

f 2,8/ 45 mm  Isco- Göttingen

 

 

 

 

Bad König im Odenwald/Germany. Die von Gerhard Koch und Reinhold Veit innerhalb des Heimatmuseums neu installierte ” Historische Foto-Ecke” erfreut sich seit kurzer Zeit größerer Beliebtheit.  Neben den anfänglich von Gerhard Koch und Reinhold Veit gestifteten Starter-Sets von historischen Foto-Apparaten gesellten sich (Neuzugänge- siehe Liste oben) in wenigen Tagen neue Geräte hinzu, die von weiteren Bad Königer Bürgerinnen und Bürgern bzw. Familien gestiftet wurden. Vielen Dank dafür! Es wird mit Verlaub darauf hingewiesen, dass alleinige Ansprechperson für diese Abteilung, die als Dauerausstellung konzipiert ist, Vorstandsmitglied Reinhold Veit (Tel. 06063-3293) ist.   Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Die Elisabethenstraße Bad Königs, wie sie in früheren Zeiten war!

 

(Quellennachweise: HGV Bad König e.V.-Bilddatenbank)

Bad König. Unser historischer wie winterlicher Blick zeigt einen Ausschnitt der noch mittleren Elisabethenstraße (im Übergang zum Schlossplatz) mit Schwerpunkt auf das Anwesen “Bäckerei Georg Ross”, was auch offenbart, dass ein gewisser Zierbaumbestand schon damals verschönernd wirkte – und vor einem Kleinlastwagen werden drei Kinder sogleich vom unbekannten Fotografen “mit aufs Bild gebracht” (Foto: HGV Bad König e.V.).

Reinhold Veit vom HGV-Vorstand arbeitet schon etliche Wochen daran, dass in der Selektion historische Aufnahmen den gleichen lokalen Punkten der Gegenwart Bad Königs in Gegenüberstellung (Bad König im “Einst und Jetzt”) gebracht werden können. Was am Ende herauskommt? Ach, lassen Sie sich bitte etwa zum Jahresende doch einmal überraschen! Ihr HGV Bad König e.V.

 

(Stand: 25.03.2019)

 

(Repro auf dieser Seite: R. Veit) Quelle: DIE LADY VON SHALOTT, S.189 (Bilder und Text); in: Bormpoudaki, Maria u.a. (Hg.), Europa in Bewegung -Lebenswelten im frühenMittelalter, wbG Theiss (ISBN 978-3-8062-3828-0), Darmstadt 2018:(Zitat, dito) ” Dieses Gemälde von John William Waterhouse steht bespielhaft für den Stil der Präraffaeliten. Es zeigt eine Szene aus Tennysons Gedicht mit demselben Titel, das auf der mittelalterlichen Artus-Sage basiert. John William Waterhouse, Die Lady von Shalott, 1888, Öl auf Leinwand, 183 x 230 cm”

 

 

Hinweis: Die Seite befindet sich noch im Aufbau!

 

Bienen, Bienen, Bienen; Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen, Bienen,                                                                                                                                                         (Foto vom Rapsfeld oberhalb von Bad König, Frühjahr 2018: Reinhold Nisch)

      Bienen                                                                                                                                                                                                                                                          Bienen

                     Bienen                Bienen              Bienen           Bienen            Bienen

 

 

Am 20. Mai 2019 ist erstmals Weltbienentag!

Bad König und der Odenwald sind dabei!  Deshalb versuchen wir mit dieser Seite ein “kleines Stück” mitzuhelfen und das Bewusstsein zu “schärfen”,  damit die kleinen “unentbehrlichen Helfer” auch für kommende Generationen da, einfach da sind! Dabei gilt unser Augenmerk sowohl den Imker-Bienen/ Honig-Bienen, den Wildbienen und all den anderen (nützlichen) Insekten.

Die Menschheit- und damit sind wir alle gefordert- sollte ihren Lebensraum erhalten!

 

(Hinweis: Diese Seite wird immer mehr im Laufe der Zeit ergänzend erweitert.)

(Auch der Sonnenhut in vielen Farben und Nuancen ist gleichfalls eine wertvolle Quelle sowohl für Imkerbienen, Wildbienen und Hummeln (auch Kategorie “Wildbienen”) u.a. und erfreut “nebenbei” beim Anblick das menschliche Gemüt.)

 

 

 

Homepages von Imker-Vereinen aus dem Odenwaldkreis:

 

www.imkerverein-badkoenig.kini-music.com        (Email: info @imkerverein-badkoenig.de)

www.imkerverein-erbach-michelstadt.de  (Hinweis: Dort gibt es auch mithilfe der hesischen Umweltlotterie GENAU die Möglichkeit des Probe-Imkern durch diesen Imker-Verein/ Quelle: ABO aktuell Lotto Hessen 3/2019, S.5)

www.bienenzuchtverein-hoechst.de

 

Es sind im Odenwaldkreis  auch noch weitere Imker-Vereinigungen bzw. -gruppen und- was vermutet wird- noch unabhängige Einzelimker/Innen vorhanden.

In Michelstadt im Odenwaldkreis gibt es auch ein großes Frühlingsfest, Michelstädter Bienenmarkt genannt. Auch heute noch findet alljährlich  dort eine “Auktions- und Versteigerungsbörse/Ausstellung rund um die Biene” statt, um die historisch gewachsene Tradition dieses Volksfestes (nach dem Höchster Apfelblütenfest das zweite große Frühlingsfest im Odenwaldkreis) zu bewahren.

 

 

 

Presseberichterstattung Odenwaldkreis und Umgebung :

 

“Bienenschutz beginnt vor der Haustür- Fachmann rät zum Anlegen heimischer Blühpflanzen im Garten und Zurückhaltung beim Düngen” (Von Elmar Streun), Quelle: Odenwälder Echo (Ostern) -Ausgabe 21.4.2019, Rubrik Odenwald S. 14. Hier gibt Uwe Krause von der Unteren Naturschutzbehörde für den Odenwaldkreis entscheidende Tipps und Anregungen!

 

“Michelstadt blüht für Bienen auf” (S.1)/”Den Michelstädtern blüht so einiges- Stadt weitet Flächen für Bienenweiden auf 2775 Quadratmeter aus/Bürger dürfen gern noch mehr mitmachen” (Von Birgit Reuther), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 26. April 2019, Rubrik Odenwald S. 9; dazu: Fürs Summen-Elmar Streun zur Anlage von Blühflächen für Bienen (Kommentar, dito)

 

“Auf Futtersuche im Einheitsgrün- Der Ober-Ramstädter Imker Karl-Heinz Haas würde den Bienen zuliebe wieder mehr die Natur walten lassen” (Von Miriam Gartlgruber), Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 27. April 2019, Rubrik “Kreis Darmstadt-Dieburg” S. 21

 

“Artenschutz direkt vor der Haustür- Naturschutzbehörde gibt Tipps zu bienenfreundlicher Garten-Gestaltung” (Quelle: Odenwälder Lokalblick/SüdhessenWochenblatt von KW 17/ 2019; Rubrik Lokales S. 14

 

“Wiesen wachsen lassen/Was man gegen das Insektensterben unternehmen kann ( Titelseite S.1), “Wachsen lassen- Nicht nur Glyphosat und Monokulturen sind schuld am Insektensterben. Auch Pferde- und Schafhalter können einiges falsch machen.” (Von Elmar Streun) , Quelle: Odenwälder Echo – Am Wochenende, Samstag, 4. Mai 2019, Rubrik Odenwald S. 11; dazu: Kommentar “Auf den Punk”t-Elmar Streun zu Insektenschutz “Satte Wiesen statt Rasen” (dito)

 

“Neue Heimat für die Königin- Wer im Herbst keine Wespenplage im Garten möchte, sorgt am besten jetzt vor” (Von Lukas Weber), Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. Mai 2019/ Rubrik 52 Wohnen

 

“Fleißige Helfer- In der Innenstadt (von Darmstadt) sorgen Bienen für leckeren Honig (S.1)/ 100 000 neue Mitarbeiter bei Henschel-Stadtbienen produzieren City-Honig”, Quelle: Darmstädter CITYZEITUNG/Ausgabe 2 vom 7. Mai 2019, S.4 (Zitat: “Dritter Standort bei Henschel. Auf den Dächern des Landesmuseums und des Darmstadtiums gibt es bereits Bienenvölker von Imker Stefan Fuchs. Ingesamt sieben Bienenvölker sorgen dort für Stadthonig. Henschel ist der dritte Standort für Stadtbienen.”)

 

“Im Naturschutz aktiver werden- Landesjägertag in Reinheim steht unter dem Motto “Lebensraum Kulturlandschaft”- Wie viele Jagdpächter legt auch Dieter Göbel Wert auf den Naturschutz undhat Blühwiesen angelegt” (Von Melanie Schweinfurth/auch Foto), Quelle: Odenwälder Echo/Am Wochenende/Samstag, 11. Mai 2019, Rubrik “Kreis Darmstadt-Dieburg”, S. 23

 

“Gratis-Saat-Set zum Weltbienentag (2019)(Redaktion/mit Foto: shutterstock); Quelle: Odenwälder Lokalblick/SüdhessenWochenblatt KW 20 2019, S. 2/Lokales

 

“Kampf dem Insektensterben- Immer mehr Naturfreunde im Kreis wollen Bienen helfen/Das fängt oft im eigenen Garten an” (Von Robin Rieke), Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 21. Mai 2019 (Rubrik “Heppenheim und Bergstraße”, S. 19)  Werfen Sie bitte auch dazu einen Blick auf den darin enthaltenen Kasten-Text (dito/Zitat): “JEDE HILFE ZÄHLT -Etwa 570 Wildbienenarten gibt es in Deutschland, über die Hälftedavon steht inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Eine einfache Nisthilfe, die im Gegensatz zu den käuflichen Insektenhotels auch von selteneren Arten angenommen wird, lässt sich selbst bauen:” Man bindet einige Brombeerstängel zusammen an einen Stock und steckt ihn in den Boden”, sagt Bienenexpertin Sabine Knapp. – Wichtig dabei: Die Stängel sollen nicht waagerecht, sondern senkrecht befestigt werden- nur so können sie von vielen Arten als Nistplätze erkannt werden. (rori)”

 

“Das Verschwinden der Tagfalter- Ergebnisse der Kartierung in und um Darmstadt liegen vor/Stadt setzt auf Blühwiesen und Konzepte mit Landkreis (Von Sabine Schiner, dazu vier Fotos von den Tagfaltern Tagpfauenauge, dem Dunklen-Wiesenknopf-Ameisenbläuling, dem Zitronenfalter und dem Kleinen Kohlweißling), Quelle: Odenwälder Echo/Darmstädter Echo vom Mittwoch, 22. Mai 2019 (Rubrik “Darmstadt”), S. 15; da auch der Kommentar “Grünes Chaos- Sabine Schiner zur Artenvielfalt”.

 

“Ein Nisthügel für Wildbienen- Wissenschaftlerin (Sabrina Krausch) der Universität Ulm untersucht und erfasst Insekten auf Versuchsflächen rund um Darmstadt” (Von Sabine Schiner- plus vier Fotos), Quelle: Odenwälder Echo/Darmstädter Echo vom Donnerstag, 23. Mai 2019 (Rubrik “Wissenschaft und Technik”), S. 29.   Darin siehe auch Kasten (Zitat, dito S. 29): “Das Projekt- Viele Menschen machen sich Sorgen um Honigbienen- sie sind jedoch aufgrund ihrer fehlenden Spezialisierung weit weniger im Bestand gefährdet als viele Wildbienenarten: Etwa 30 Prozent aller nestbauenden Wildbienen sind auf Pollen ganz bestimmter Pflanzenzenfamilien- und -arten angewiesen, um ihren Nachwuchs zu versorgen. – Das Projekt “BienABest”– der Name steht für standardisierte Erfassung von Wildbienen zur Evaluierung des Bestäuberpotenzials in der Agrarlandschaft” wird vom Verein Deutscher Agraringenieure  koordiniert, Verbundpartner ist die Universität Ulm, das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit 2,6 Millionen Euro. – Insgesamt gibt es mehr als 20 Beobachtungsflächen in Deutschland, die für das Projekt ausgewählt wurden. (ine)”

 

“Die letzte Zuflucht- Die Insekten sind in Not, auch im Odenwald. Blühstreifen sollen die Sitauation verbessern” Von Jörg Schwinn. (Odenwälder Echo- Am Wochenende, Samstag, 31.8.2019 (Titelseite), darin: “Noch blüht etwas Hoffnung- Das Unsektensterben trifft auch den Odenwald. Umsteuern ist schwierig, doch immerhin wächst das Problembewusstsein”, Rubrik Odenwald, S. 13; dort auch der Kommentar Auf den Punkt- Jörg Schwinn zum Insektenschwund: ” Es lässt sich manches tun”.

 

Umgestaltung einer Landwirtschaft- ein Fallbeispiel aus dem Odenwald:

“Einer für alle- Alexander Kern baut in Ober-Mossau einen Bauernhof neu auf und betreibt `Solidarische Landwirtschaft`” Von Sabine Richter. Quelle: Odenwälder Echo- Am Wochenende vom Samstag, 29. Juni 2019, Rubrik Odenwald, S. 11; da auch der Kommentar “Auf den Punkt- Sabine Richter zur Landwirtschaft “Nachahmer willkommen.”

 

Empfehlenswert (für Raum Südhessen- Landkreis Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis u.a.): ” GARTENFROSCH Das Natur- und Umweltmagazin” (Herausgeberin Kerstin Schaum, Verlagshaus, Otzbergstraße 5, D-64739 Höchst/Odenwaldkreis (verlag@kerstin-schaum.de) – Druck: Rindt-Druck GmbH & Co. KG Fulda /Basis hier: Ausgabe 4- Herbst 2019

 

“Die Bienen starten durch- Ein Volksbegehren zum Artenschutz beginnt nun auch in der EU/Eine Million Unterschriften nötig/Aktionen bei Lidl und Rewe (Von Joachim Wille), Quelle: Frankfurter Rundschau  Mittwoch, 22. Mai 2019 /75. Jahrgang-Nr. 118 (Rubrik “Wirtschaft”), S.14

Die Bürgerinitiative ist im Internet zu finden: www.wesavebees.eu

 

 

 

Historischer Exkurs: Von der “Gold-Biene” Childerichs I. zu den “Gold-Bienen” Napoleons

 

(Repros  auf dieser Seite: R. Veit) Quelle: Napoleon und Childerichs Bienen, S.191 (Bilder und Text); in: Bormpoudaki, Maria u.a. (Hg.), Europa in Bewegung -Lebenswelten im frühen Mittelalter, WBG Theiss (ISBN 978-3-8062-3828-0), Darmstadt 2018:

“Der fränkische König Childerich I. war der Gründer der Merowingerdynastie. Sein Grab in Tournai enthielt Schmuck aus Gold und Granat, darunter einen Ring, ein goldener Stierkopf und 300 goldene Bienen mit Granateinlagen. Napoleon ersetzte also kurzerhand das bourbonische Symbol der Lilie durch Childerichs Bienen. Leider wurde der Schatz 1831 gestohlen und größtenteils eingeschmolzen. Mit Ausnahme zweier Originale sind nur Kopien der Bienen erhalten geblieben. Bienen auf Napoleons Krönungsmantel. Jean Auguste Dominique Ingres, Napoleon I. auf seinem Kaiserthron, 1806, Öl auf Leinwand, 259 x 162 cm. Kopien von Bienen aus dem Grab Childerichs, L. 1,5 cm, Gold und Granat” (Zitat, dito s. 191)

 

Dazu gibt es weitere Literatur, u.a. das wundervolle Kinderbuch von Piotr Socha, Bienen, Gerstenberg-Verlag (ISBN 978-3-8369-5915-5), Hildesheim 2016. Siehe hier insbesondere das Kapitel Napoleon und Josephine, Tafel XVIII (Zitat, ebenda: “Obwohl die Biene so geschätzt wird, muss sie auf Wappen und Emblemen meist Adlern, Löwen oder Bären den Vortritt lassen, die zwar nicht so fleißig sind, aber dafür imposanter: Nicht so bei Napoleon Bonaparte, Kaiser der Franzosen im beginnenden 19. Jahrhundert. Er hat die unscheinbare Biene zum Symbol für sein Land erhoben. Die Anregung lieferte ihm König Childerich I., der das Frankenreich 13 Jahrhunderte zuvor regiert hatte. In seinem Grab fand man rund 300 meisterhaft gefertigte Goldbienen. Bei seiner Krönung in der Pariser Kathredale Notre-Dame wollte Napoleon betonen, dass er sich in der Nachfolge dieses alten Frankenkönigs sah. Daher ließ er die Krönungsmäntel für sich und seine Gattin Josephine mit goldenen Bienen besticken. Sie waren bestens geignet, die goldenen Lilien aus dem französischen Wappen zu verdrängen. Diese Lilien standen nämlich für das Geschlecht der Bourbonen, von dem sich der neue Kaiser in aller Deutlichkeit absetzen wollte. Kurze Zeite später waren sämtliche Bourbonen-Lilien von Standarten, Siegeln und offiziellen Gebäuden verschwunden und durch die napoleonischen Bienen ersetzt.”

 

 

 

 

 

 

Literatur “rund um die Biene/Imkerei” etc./Hinweise zu Kongressen/Veranstaltungen:

 

“Bee FreeDie Biene- mehr als ein Insekt”   Berlin: Veranstaltung mit Experten etc. von   taz lab 6. April 2019, ab 9.00  Uhr (taz Neubau, Friedrichstraße 21, D-10969 Berlin)

“Fleißig, emsig, laut einer Studie kann sie sogar rechnen: die Biene. Doch Bienen sterben- nicht nur in Bayern. Dabei sind sie aus vielen Gründen schützenswert. Was können wir tun, damit wir die Sechsbeiner auch weiterhin summen hören?

Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens “Rettet die Biene!” hat gezeigt, was Basisdemokratie erreichen kann. Durch Änderungen des bayerischen Naturgesetzes soll das Insektensterben aufgehalten und die Vielfalt gerettet werden. Die Zustimmung rund einer Million Bayer*innen reißt die Politik aus ihrem Trott. Zugleich macht sie deutlich, wie sehr die Sorge um die Bienen den Nerv der Zeit trifft. Mit ihrer fleißigen Bestäubungsarbeit sorgen sie für den Fortbestand eines Großteils unserer Obst- und Gemüsepflanzen- und machen auch noch Honig. Sind die in Bayern geforderten Maßnahmen sinnvoll? Was sind die ursachen für den Artenverlust? Und was, wenn das Summen plötzlich aufhört? ” (Quelle: Heft “tazlab vom 6. April 2019- Kongress/Symposium Europa – Heimat, Sehnsucht, Nachbarschaften”, S.4)

 

 

Pressehinweise:

 

“Blühstreif am Horizont-Naturschützer fordern insektenfreundliche Feldränder. Landwirte machen auch zur Imageverbesserung mit” (Von Birgit Femppel, mit Kommentar “Her damit”), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 29. März 2019, Seite 17 (Rubrik Darmstadt)

“Bienenfleißige Imker” (DPA/Bild: Frank Rumpenhorst/DPA), Quelle: Frankfurter Rundschau v. Donnerstag, 7. März 2019 (Beilage: Rhein-Main, Titelsweite

“Volksbegehren will die Bienen retten- Naturschutz: An diesem Donnerstag startet in Bayern Initiative der Artenvielfalt- Eintragungsphase dauert bis zum 13. Februar” (Main Echo v. Mittwoch , 30. Januar 2019, Titelseite und S. 2/3)

“Hoffnung im Anflug- Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens zur Rettung der Insekten beeindruckt die Politik: Bundesumweltministerin Schulze verspricht ein Aktionsprogramm (Quelle: Frankfurter Rundschau v. Donnerstag, 14. Februar 2019, Titelseite und S. 2/3)

“Ein Herz für Bienen- wie ein Insekt die Politik verändert” (Von Joachim Müller-Jung), S. 16-23; Quelle: Frankfurter Allgemeine WOCHE- Das kompakte Nachrichtenmagazin Nr. 9/22. Februar 2019

“Insektenbestände stehen weltweit vor dem Kollaps- Wissenschaftler beobachten einer neuen Studie zufolge bei Insekten das “größte Aussterben seit der Perm- und Kreidezeit. Das hat Auswirkungen auf das Ökosystem” (Von Sinan Recber); Quelle: taz v. dienstag, 12. februar 2019 (Rubrik 08 wirtschaft + umwelt)

“Irgendwas blüht immer”– Deutsche Bioimker müssen viele Auflagen beachten, denn Bienen halten sich nicht an Flugverbotszonen. Immer mehr Biohonig kommt deshalb aus Stadtimkereien (Von Michael Pöppel), quelle: taz v. mittwoch, 13. februar 2019 (Rubrik “taz biofach & vivaness V)

“Worunter Bienen leiden” – Tagung in Frankfurt: Forscher fordern ein Umdenken und sehen Politik in der Pflicht (Von Pamela Dörhöfer); Quelle: Frankfurter Rundschau v. Montag, 1. April 2019 /Rubrik Wissen, S. 24

“ÖDP sucht Partner für Schutz von Bienen”- Umweltschützer wollen auch in Hessen Volksbegehren- und die Hürden sollen sinken (dpa/Quelle: Frankfurter Rundschau v. Mittwoch, 3. April 2019 (Beilage “Rhein-Main”/Rubrik Hessen D8)

“Möglichst wildInes Alkewitz hält Bienen, macht aber vieles anders als eine gewöhnliche Imkerin. So war das bei ihr immer schon: Als erste Frau arbeitete sie in einer Gärtnerei, sie frisierte ihr Motorrad und lebt heute als Einzige in der Nachbarschaft in einem blauen Haus” (Text von Jolinde Hüchtker, Fotos von Wolfgang Borrs), Quelle: taz am wochenende-sonnabend/sonntag, 18./19. mai 2019 (Rubrik “Hausbesuch”,  S. 23)  Das ist ein sehr netter Text: “Alkewitz` Bienen leben nicht im Bienenstock, sondern in Klotzbeuten, weil sich das mehr nach Wald anfühlt”. Er enthält in netter Kurzform Aussagen, wie Frau Alkewitz zum Imkern kam, weshalb ihr magerer Pflaumenbaum, im Jahr danach “so voll mit Pflaumen (war), dass die Krone abbrach”.

Wochenend-Tipp: “Einblicke in Schmetterlings Kinderstube”, Seite 16- in: RheinMainMarkt Wochenende vom Samstag, 1. Juni 2019 (Beilage von Frankfurter Rundschau u.a., dito); siehe auch: https://www.grube-messel.de

Nabu Wanderung: “Honig und Hustenkräuter” (entdecken und verwerten) am Samstag, 15. Juni 2019  der Nabu-Gruppe Otzberg ab 15 Uhr (Bachstr. 37, Feuerwehrgerätehaus Ober-Klingen), mit Bioland-Imker Jürgen Parg und Kräuterpädagogin Tanja Keßler.

 

Lobenswerte Initiative zur Insekten-Rettung im Odenwald:

“Landwirt sät ein Feld für Insekten ein- Hubertus Stolz will seinem Projekt “Bienenweide Seckmauern” weitere Aktionen folgen lassen” (Von Manfred Giebenhain), Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 16. Juli 2019 (Rubrik Odenwald), S. 12- Zitat: “Damit blüht die längste Zeit im Jahr immer etwas.”, Katharina Stolz

So wurden von Hubertus Stolz auf einer Fläche von 9500 Quadratmetern folgende Sämereien ausgebracht: Dill, Borretsch, Färber-Disteln, echter Koriander, Hopfenklee, Garten-Rettich, Ägyptischer Klee, Rot- und Weiß-Klee, Schafgarbe, Wiesenkümmel, Wegwarte, wilde Möhren, Fenchel, Spitzwegerich, Wiesen-Salbei und weitere Pflanzen.

 

 

 

Besondere Gärten:

“Ein Garten, viele Räume” – Im grünen Zuhause von Andreas Homrighausen im hessischen Main-Kinzig-Kreis sind Besucher am 8. und 9. Juni willkommen (Von Ute Strunk); Quelle: Darmstädter Echo/Odenwälder Echo – Am Wochenende/Samstag, 1. Juni 2019 (Rubrik “Garten & Zuhause), S. 5

GANZ VIEL GRÜN- Die meisten Reihenhausgärten bestehen aus einer Rasenfläche und einer Hecke. Es geht aber auch anders: Eine Mainzer Gartenbesitzerin erklärt, wie man kleine Gärten optisch vergrößern kann.” (Von Ute Strunk), Quelle: Odenwälder Echo (Am Wochenende) vom Samstag, 22. Juni 2019 (Rubrik Garten & Zuhause), Leben- S. 5

“Gärten für den Artenschutz- Immer mehr Deutsche würden ihren Garten umweltbewusst gestalten”, Quelle: RheinMainMarkt – Wochenende! – Samstag, 22. Juni 2019/ Rubrik A10 Immobilien.

 

In Wald und Flur:

“Fuchswelpe hat seinen Bau verlassen” (Foto: Timo Litters/Text: Redaktion)- Mittlerweile hat der Bürstädter Tierfotograf Hunderte Fuchs-Fotos aus der Gegend gemacht. Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 8. Mai 2019 (Rubrik “Heppenheim und Bergstraße”), S. 17

“Mit Kindern im Wald- Der Weg ist das Ziel- so wird der Ausflug auch für Eltern ein Erfolg” (mag/Foto: Waltraud Grubitzsch), Quelle: Odenwälder Lokalblick/vrm-Gruppe/10. Jahrgang/Nr. 25 Ausgabe 626 (Rubrik Lokales- Sommerspaß im Odenwald), S. 6

“Gebt den Kindern Wald”- Bäume beobachten, Hütten bauen, Käfer beobachten- vor allem: Einfach machen lassen. Ein Gespräch mit Deutschlands erster Waldpädagogin Ute Reifferscheidt.” (Interviewerin Urula Karls), Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. Mai 2019, Nr. 18 (Rubrik FAMILIEN LEBEN), S. 14

“Der Wald verdurstet-Die Bäume in Darmstadts Wäldern leiden alle unter der Trockenheit/RP: Grundwasserstände sind unverändert” (Von Annette Wannemacher-Saal zum Umbau des Waldes), Odenwälder Echo vom Mittwoch, 26. Juni 2019 (Rubrik Darmstadt), S. 15. Da ist auch der Kommentar der gleichnamigen Autorin “Lebensgefahr- Annette Wannemacher-Saal zum Umbau des Waldes”.

“Bäume vor der Haustür wässern- Umweltdezernentin appelliert an die Darmstädter, das städtische Grün mit Wasser zu versorgen” (net), Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 26. Juni 2019 (Rubrik Darmstadt), S. 15

“Waldwechsel- Hitze, Stürme, Borkenkäfer: Das macht dem Forst im Odenwald zu schaffen. Statt Fichten sollen andere Bäume gepflanzt werden. Welche dem Klima trotzen, ist unklar.” (Titelseite)  Quelle: Odenwälder Echo/Am Wochenende, Samstag, 14. September 2019, Rubrik Odenwald, S. 11: “Fichtentod- Großflächig werden

vom Borkenkäfer befallene Nadelbäume gefällt. Was danach dort wachsen soll, ist selbst Fachleuten nicht klar.” Von Elmar Streun (mit Kommentar “Aufforsten ja, aber wie?)

“Fehlender Klimaschutz gefährdet den Wohlstand-  Bislang trifft der Klimawandel vor allem die ärmeren Länder. Aber langfristig werden viele Industriestaaten die Verlierer sein.” Von Verena Kern/ Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 16. September 2019 (Rubrik Feuilleton), S. 24

“Gegen Aktionismus im Wald- SPD Mossautal: Experten diskutieren über Dürresommer, Klimawandel und die zukünftige Bepflanzung” Von Thomas Wilken Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 20. September 2019 (Rubrik Odenwald), S. 11

“Ackerbäume sollen Klima schützen- Landwirtschaft: Bauernverband begrüßt Vorstoß der Jugendorganisationen- Ministerium reagiert verhalten” (Titelseite) Von Sabine Dreher  (Quelle: Main-Echo vom Donnerstag, 19. September 2019)

Kasten (Zitat daraus): “Hintergrund Agroforstwirtschaft – Agroforstsysteme waren im Mittelalter in Europa weit verbreitet, verschwanden aber mit der Industrialisierung der Landwirtschaft. In der Agroforstwirtschaft werden auf einer Fläche sowohl Bäume und Sträucher als auch Ackerbau oder Tierhaltung betrieben.Beispiele dafür sind Streuobstwiesen, mit Bäumen bepflanzte Viehweiden oder Getreidefelder mit Bereichen, in denen Gehölze für die Hackschnitzelherstellung gepflanzt werden, heißt es im Intwrentauftritt der Innovationsgruppe Aufwerten, in der mehrere Forschungsgruppen zusammenarbeiten. Gehölze auf Äckern und Weiden fördern die Artenvielfalt, schützen Ackerkulturen vor Klimaschwankungen und sorgen für bessere Bodenfruchtbarkeit und Humusanreicherung im Boden. Dem steht den Forschern zufolge allerdings ein höherer Aufwand entgegen. Außerdem könnten Ackerfrüchte und Gehölze um Licht, Nährstoffe und Wasser konkurrieren.” (bin)

 

Rückgänge der Vögel:

“Forscher warnen vor Vogelsterben- Besonders dramatische Rückgänge gibt es am Bodensee” (Quelle: dpa/Frankfurter Rundschau vom Mittwoch, 11. September 2019 (Rubrik Wissen), S. 28, darin: “Fichtenwald- Großflächig werden vom Borkenkäfer befallene Nadelbäume gefällt. Was danach dort wachsen soll, ist selbst Fachleuten nicht klar.” Von Elmar Streun  Dazu auch: “Auf den Punkt- Elmar Streun zu Odenwald im Wandel- Aufforsten ja, aber wie? Quelle: Odenwälder Echo am Wochenende, Samstag, 14. September 2019 (Rubrik Odenwald), S. 11

 

 

 

Aus Montana/USA wird berichtet (Quelle: ntv vom 11.06.2019/Der Tag):

133 Millionen Bienen entkommen in Montana

Ein Unfall hat in den USA einen riesigen Bienenschwarm freigesetzt. Im Bundesstaat Montana seien daher 133 Millionen Bienen entkommen, berichten lokale Medien. Die Feuerwehr kleidete sich in Schutzanzüge mit Atemschutz- ob sie aber überhaupt eine Chance hat, die Bienen wieder einzufangen, bleibt unklar.

 

Honigbienen in den Städten:

“Gelb-schwarz gestreift ist angesagt- Doch der Trend zum Hobby-Imkern wirft auch Schatten: Immer öfter müssen in Städten wilde Schwärme gefangen werden” (Von Anja Sokolow, DPA), Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 24. Juni 2019 (Rubrik Panorama), S. 32

 

Was haben Bienen mit unserem Immunsystem zu tun?

Dazu hören bzw. lesen wir Herrn Kai Winckler, Chefredakteur der Freizeit Revue: “Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung werden fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag empfohlen: Vitamine und Pflanzenstoffe stärken unser biologisches Abwehrsystem. Rund 80 % des Obstes und Gemüses, das auf unseren Tellern landet, sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Oder anders ausgedrückt: Vier von fünf unserer täglichen Portionen würde es ohne die Bienen nicht geben. Der Schutz der Wildbienen ist somit auch eine direkte Investition in unsere eigene Gesundheit.”

Werden Sie Teil der großen Initiative zum Schutz der Wildbienen! Weitere Informationen auf beebetter.de

(Quelle: “Ihre Gesundheit my life Ihre Apotheke/ 16 vom 15. August 2019 (vorletzte Seite- eine gemeinsame Aktion von my life /Neudorff/LiDL/ WWF)

 

 

Literaturhinweise u.a. aus der Sicht eines langjährigen Imkers (Wolfgang Voigt)– Biologische Vielfalt erhält die Lebensgrundlage aller Lebewesen:

 

Jürgen Tautz/Diedrich Steen:Die Wunderwelt der Bienen. Ein Rundgang durch die Honigfabrik. (Pinguin) 2019. Euro 10

Wolfgang Voigt: Biologische Vielfalt erhält die Lebensgrundlage aller Lebewesen. Frieling Verlag (Berlin), 232 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-3400-6,  Euro 14,90

Wolfgang Voigt: Kommt der graue Frühling? Dem Bienensterben entgegenwirken- Jeder kann etwas tun! Frielling Verlag Berlin,  232 Seiten Paperback/ISBN 978-38280-3136-4, Euro 10,90

Wolfgang Voigt: Blütenpflanzen und Honigbienen- Indikatoren des Klimawandels- Ökologische Lösungen sind gefordert. Frieling Verlag Berlin, 160 Seiten Paperback/ ISBN 978-3-8280-2936-1, Euro 7,80

Wolfgang Voigt: Die Honigbiene- Schlüssellebewesen zum Erhalt biologischer Vielfalt- Über Einstein, Gentechnik und Mutationen.  Frieling Verlag Berlin 128 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-2587-5, Euro 7,80

Wolfgang Voigt: Pollenallergien und der ökologische Nutzen von Honigbienen- Über den Zusammenhang von Natur und Gesellschaft. Frieling Verlag Berlin, 128 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-2241-6, Euro 7,80

Wolfgang Voigt: Walderkrankung- Artenrückgang- Klimawandel- Bienensterben- Eine ökologisch orientierte Empfehlung zum Handeln. Frieling Verlag Berlin, 128 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-2049-8, Euro 8,90

Wolfgang Voigt: Die Honigbiene im Kreislauf des Waldes- Wie die Imkerei zur Gesunderhaltung des Waldes beitragen kann. Frieling Verlag Berlin, 64 Seiten Paperback/ISBN 978-3-8280-1739-9, Euro 6,90

 

Eric Tourneret/Sylla de Saint Pierre, Jürgen Tautz: Das Genie der Honigbienen. Stuttgart 2018, geb. Euro 49,95 “Wie vielfältig Bienen kommunizieren, was ihre kollektive Intelligenz ausmacht, wie sie demokratische Entscheidungen treffen und dass sie individuelle Charktere sind. Dieses Buch gibt tiefe Einblicke.”

Reinhard Jarczok (Hg.): Imkern. Arbeiten mit Bienen. Renningen 2017, Euro 4,99 “Das Buch informiert den Leser über die Grundlagen der Bienenhaltung, klärt die wichtigsten Fragen beim Einstieg in das neue und interessante Hobby des Imkerns.”

Maja Lunde: “Geschichte der Bienen” Verlag btb /11 Euro

 

Andreas H. Segerer, Eva Rosenkranz: Das große Insektensterben. Was es bedeutet und was wir jetzt tun müssen. (ISBN 978-3-96238-049-6)  208 Seiten 20 Euro

Eva Rosenkranz: Überall ist Garten. Zufluchtsort zwischen Lebenskunst und Überleben. (ISBN 978-3-96238-107-3) 272 Seiten 25 Euro

Johann Brandstetter: Über Leben Die Wiederentdeckung der Natur (ISBN 978-3-96238-133-2) 112 Seiten 39 Euro

Hannes Petrischak: Expedition Artenvielfalt. Heide, Sand & Seen als Hotspots der Biodiversität (ISBN 978-3-96238-109-7) 208 Seiten  29 Euro

 

Sehr empfehlenswert:

Randolf Menzel/Matthias Eckoldt: DIE INTELLIGENZ DER BIENEN Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können. Penguin- Verlag (ISBN 978-3-328-10436-0) München 2019 1. Auflage/12 Euro. www.penguin-verlag.de   Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich.

“FASZINATION HONIGBIENEN   Wir lieben die Bienen nicht nur, weil sie süßen Honig produzieren. Sie gehören zu den wichtigsten und intelligentesten Nutztieren der Erde. Ohne ihre Bestäubung stünde es schlecht um die Welternährung. Und sie können noch viel mehr: Ihr kleines Gehirn denkt, plant, zählt und träumt sogar. Den bekannten Berliner Hirnforscher Randolf Menzel erstaunt die Biene nach fünf Jahrzehnten intensiver Forschung noch immer. Zusammen mit Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt hat er endlich sein gesammeltes Bienenwissen aufgeschrieben.” (Klappentext des Buches)

 

Literaturhinweise für Kinder/Kinderbuchliteratur:

 

Kirsten Hall/Isabelle Arsenault: Die Honigbiene Aus dem Englischen von Anna Schaub  48 Seiten (ab 4 Jahren) ISBN: 978-3-314-10474-9 NordSüd Verlag, Franklinstraße 23, CH-8050 Zürich Homepage: www.nord-sued.com

David Gerstmeier u.a.: Ein Jahr mit den Bienen- Wie sie leben, was sie tun und warum die Königin die Mutter aller Bienen ist, Kosmos-Verlag

Susanne Pypke: Wir retten die Bienen, Igel und Käfer! (Nachhaltige Bastelideen und Tipps für kleine Naturfreunde)

National Geographic KIDS – DIE WELT DER BIENEN BEOBACHTEN, SCHÜTZEN UND ERLEBEN (MIT BIENENSCHÜTZERAUSWEIS), Helmut Lingen Verlag GmbH, Brügelmannstraße 3, D-50679 Köln/2018 (Lizenznehmer von: National Geographic Partners, LLC.

Britta Sabbag/Maite Kelly /Joelle Tourlonias: Die kleine Hummel B0mmel (Der Bestseller jetzt für die Kleinsten), ars edition GmbH, Friedrichstraße 9, D-80801 München/(ISBN 978-3-8458-2137-5) 2017 (www.hummelbommwel.de)

 

Weitere Bücher für Kinder:

Ralf Butschkow: Ich hab einen Freund, der ist Imker/Lesemaus Bd. 121

Katie Daynes: Erstes Aufklappen und Verstehen: Warum brauchen wir Bienen?

Katarzyna Bajerowicz: Schau, was machen die Bienen?

Susanne Pypke: Nachhaltige Bastelideen für kleine Naturfreunde. Mit Blumensamen für eine Blühwiese. Topp 2019. Euro 14,99

Alexander Rigos: “Bienen und Wespen/ Was ist was Bd. 19 – Flüssiges Gold und spitzer Stachel  Euro 9.95

Heiderose Fischer/Andreas Fischer-Nagel: Im Bienenstock  Euro 5,95

Claudia Bentzien: Das Imkerbuch für Kids  Euro 14,99

Veronika Straaß: Die Bienen/Sonderausgabe Schauen und Wissen Euro 4,95

Die Biene/Meyers Kinderbibliothek Bd. 18 (Mitarbeit: Fuhr, Ute/Santai, Raoul- Übersetzung: Schönfeldt, Sybil Gräfin) Euro 8,95

“Die Biene Maja und das große Pollensammeln”/Nach Waldemar Bonsels “De Biene Maja”/Studio Animation, Studio 100 Studio100.com/REWE Dein Markt (kostenlose kleine Broschüre für Kinder/20 Seiten)- mit NABU/Pro Planet 163 001 Artenvielfalt schützend/2019   “Wie auch du den Bienen und Insekten helfen kannst, erfährst du auf  www. rewe.de/bienemaja” (Zitat/Rückseite)

 

Mittlerweile gibt es einen regelrechten Boom in der jüngeren Kinderbuchliteratur zu Bienen, Insekten, zu den Themen Wald und Wiese, Tiere, Blumen u.a. Der Fachbuchhandel hilft Ihnen da sicherlich beratend weiter.

 

 

Lobenswerte Initiativen:

“Jede Wiese zählt! ” – Nachbarschaften für den Artenschutz- Jetzt noch anmelden: Umdenken für Artenvielfalt- Mehr Grün im urbanen Quartier- Zeigt den grünen Daumen- Jede kleine Fläche zählt und hilft!  Infos: www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt/  Gründerin der Initiative “Netzwerk Nachbarschaft” ist Frau Erdtrud Mühlens.

Quelle: RheinMainMarkt Am Wochenende RMM RheinMain.Media /Ausgabe Samstag, 7. September 2019 (Anzeigensonderveröffentlichung/Frankenallee 71-81, D-60327 Frankfurt/Main)

 

“Hinsetzen und Natur erleben” der Kinderkrippe Bimsalasim (Quelle: Lotto hilft Hessen/ABO aktuell v. Lotto Hessen- Ausgabe 3/2019, S.5- Zitat: “Umwelstschutz und Nachhaltigkeit werden in der Kinderkrippe Bimsalasim im mittelhessischen Niederhadamar großgeschrieben. Das gesamte Gelände ist bereits naturnah gestaltet und mit Brut und Lebensräumen für Insekten und Kleintiere ausgestattet- darunter ein Naturgarten mit blühenden Sträuchern, eine Blumenwiese sowie naschbare Obst- und Gemüsebeete. So sollen schon die Jüngsten für den Erhalt unseres bedrohten Naturraums sensibilisiert werden. Noch besser gelingt dies mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5000 Euro. Der macht nun Sitzgruppenmöbel aus Holz möglich, die im Garten mit Blick auf das Igel- und Eidechsenhaus positioniert werden sollen. Damit es für die kleinen Naturentdecker bald noch mehr zu bestaunen gibt.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danksagung an die Bienen (Lyrik)

Durch die wohltuende Frische
des aufkommenden Morgentaus
entpuppt sich die perlende Tropfenzufuhr
als erlabend für den Lavendel
zartlilafarben in aufkommenderFrühmorgensonne
hier auch im Odenwald.
Honigbienenerkannt sind einige
(Wildbienen, weitere Nützlingsinsekten nicht zu vergessen)
an den mannigfaltigen Blüten
in quasi Frühschicht
schon präsent,
surrend,
summend,
blütenwechselnd,
eifrig,
unentwegt
fleißig,
eben bienenfleißig.
O … es ist schön …
dass sie uns helfen…
beim vielfältigen Bestäuben
dieserorts und am Gemüse,
an den Obstbäumen, Beerensträuchern …
Was wären wir ohne sie?

Reinhold Nisch

 

Nachtrag: Und ein ganz “dicker” Dank geht an ihre Helferinnen und Helfer- die Imkerinnen und Imker-
in Bad König, im Odenwald, eigentlich … all over the world!

 

 

 

Was kann man selbst (z.B. im GARTEN) tun, um Bienen/Insekten zu helfen?

 

Ausreichende Nahrung versprechen vor allem einheimische Blumenarten. Manche eingeführte Pflanzen können problematisch sein, breiten sich unkontrolliert aus und bedrohen unsere heimische Artenvielfalt. Für das Staudenbeet bieten sich an: Fetthenne, Kugeldistel, Löwenmäulchen, Phlox, Flockenblume, Malve, Schleifenblume und Vergissmeinnicht.

Krokus, Winterling, Blaustern, Christrose und Märzenbechersind mit die ersten Nahrungsquellen im Frühjahr. Bienen mögen auch Gehölze wie Kornelkirsche, Hartriegel,Schneeball, Liguster, Weißdorn und Salweide. Neben Beerensträuchern wie Himbeereund Brombeere sowie Obstbäumen bieten heimische Linde, Ahorn, Kastanie oder Vogelbeere viel Pollen und Nektar.

Auch  Sonnenhut in fast allen Farbnuancen und der Lavendel locken Bienen an, ebenso der Borretsch im Nutzgartenbereich.

 

Manche Blumen wie z.B. Geranien, Pelargonien, Fleißige Lieschen oder Forsythien locken mit ihren Düften und Farben, bieten aber weder Nektar noch Pollen. In Pfingstrosen und den gefüllten Sorten von Rosen, Rittersporn und Astern finden unsere Bienchen vor lauter Blütenblättern gar keinen Weg in die Blüte.

(Auch empfehlenswert: Schauen Sie sich bitte auch die Homepage  www.bienenretter. de dazu an.)

 

“Bestandsaufnahme von Fluginsekten- Forschungsprojekt von NABU und Leibniz-Institut/Einige hessische Gebiete in der Auswahl” (ine/Quelle: Odenwälder Echo vom Donnerstag, 13. Juni 2019 (Rubrik “Wissenschaft und Technik”), S. 18

 

 

Pflanztipps für Bienen-und Schmetterlingsnahrung:

 

BGV- Bayerischer Gärtnerei-Verband e.V./Herausgeber und Medieninhaber: Blumenmarketing Austria, Schauflergasse 6, A-1010 Wien (2019): “Bienen- und Schmetterlingspflanzen direkt vom Gärtner”

Darin werden folgende bienen- und schmetterlingsfreundliche Pflanzenportraits u.a. genannt:

Erdbeeren immertragend/Fragaria ananassa, Schnittlauch/Allium schoenoprasum, Salbei/Salvia sp., Minze/Mentha sp., Thymian/Thymus sp., Echter lavendel/Lavendual sp., Melisse/Melissa sp./Kapuzinerkresse/Tropaeolum majus, Dost-Oregano/Oreganbum vulgare, Borretsch/Borago officinalis, Tausendschön/Bellis perennis, Männertreu/Lobelia erinus, Strohblume/Helichrysum bracteatum, Zauberschnee/Chamaesyce hypericifolia, Fächerblume/Scaevola aemula, Schneeflockenblume/Sutera cordata, Leberbalsam/Ageratum houstonianum, Goldmarie/Bidens ferulifolia, Wandelröschen/Lantana camara, Ziertabak/Nicotiana x sanderae, Zinnie/Zinnia sp, Blaues Gänseblümchen/Brachyscome iberidifolia, Schmalblättrige Studentenblume/Tagetes tenuifolia, Gazanie/Gazania, Duftsteinrich/Lobularia maritima, Garten-Vanilleblume/Heliotropium arborescens, Spinnenblume/Cleome spinosa, Kosmee/Cosmos, Kornelkirsche/Cornus mas, Schneeheide/Erika carnea, Salweide/Palmweide/Salix caprea, Wolliger Schneeball/Viburnum lantana, Aster/Aster sp., Katzenminze/Nepeta x faassenii, Prachtkerze/Gaura lindheimeri, Purpurglöckchen/Heuchera sanguinea, Mädchenauge/Coreopsis sp., Bienenbaum/Tetradium daniellii, Kokardenblume/Gaillardia aristata, Kugeldistel/Echinops ritro, Sonnenbraut/Helenium sp., Sonnenhut/Rudbeckia sp., Schneebeere/Symphoricarpos albus, Strauch-Eibisch/Hibiscus syriacus, Sonnenhut/Echinacea purpurea, Sommerflieder/Buddleja davidii, Bartblume/Caryopteris clandonensis, Fetthenne/Sedum sp.

 

Bitte fragen Sie danach und lassen sich bei Gärtnereien Ihrer persönlichen Wahl bzw. den Obst- und Gartenbauvereinen sowie den Imker-Vereinen und – gruppen umfassend beraten.

 

 

“Mehr Artenvielfalt im Garten!”- So schaffen Sie Lebensräume für Insekten und Co.  Alles fürs natürliche Gärtnern. Lesenswertes Heft /Sommer 2019 – W. Neudorff GmbH KG, An der Mühle 3, D- 31860 Emmerthal/Germany  (www.neudorff.de/www.neudorff.at)

 

“Imposante Blütenkugeln: Allium- Mit seinen großen, runden Blütenkugeln zieht Allium von Mai bis in den Juni alle Blicke auf sich- und  zieht nützliche Insekten an.” (Quelle: Häusermagazin 07-08. 2019, Rubrik Garten, S. 24- zitert nach fluwel.de)

 

Siehe auch: www.beebetter.de und www. insektensommer.de

 

“Das große Krabbeln (Sie bestäuben pflanzen, vertilgen massenhaft Schädlinge und arbeiten als Gesundheitspolizei. Inseken sind Alleskönner im Garten. Doch welche von ihnen sind Nützlinge und wie lockt man sie an? – So gestalten Sie Ihren Garten insektenfreundlich!” Quelle: “Landflair/Das Kundenmagazin Raiffeisen-Markt- 4. Ausgabe 2019 (August-September), Industrieweg 10, D-48155 Münster.

 

 

 

(Zusammenstellung dieser Seite: Reinhold Nisch, für den Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V./ Stand: 25.09.2019)

 

(Fotos: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

Nunmehr bekommt Zell auch eine neue Postkarte!

Zell im Odenwald. Historie und Kunst gehören symbiotisch doch irgendwie zusammen. Nun entwickelte die in Weiten-Gesäß “fast in naher Entfernung” zu Zell lebende Künstlerin Corinna Panayi-Konrad eine wunderschöne Postkarte (1 Euro/pro Stück), auf der die dortige protestantische Kirche primär dargestellt wird (neben rechthälftig den beiden Motiven von evangelischer Kirche und historischer Rentmeisterei direkt in Bad König).

Die zweite neue Postkarte Corinna Panayi-Konrads fokussiert den künsterischen Dreierschritt “Schloss-Kirchen-Ensemble – Historische Kapelle – Odenwald-Therme”

Bad König im Odenwald. Hier gelingt der Künstlerin etwas in der subjektiv geprägten Konstellation völlig Neues, was auch Bad König im “Herzkern” ausmacht, nämlich die Historische Kapelle (1200 Jahre im Kernbereich alt) mit dem einige Jahrhunderte später entstandenen  Schloss- und Kirchenbereich entstandenen Zentrum  “farbenfroh” zu verknüpfen und mit der Odenwald-Therme hin zum Letztdrittel des 20. Jahrhunderts  abzurunden.

 

 

Bekannte Verkaufsstellen der neuen Postkarten von der bekannten Odenwälder Künstlerin Corinna Panayi-Konrad mit historischen Bad König-Motiven (zum Preis 1 Euro/Stück) sind:

“Zeller Lädchen” (Geschenke-Artikel/Weine/Zeitschriften etc. , auch Postfiliale) im schönen Stadtteil Zell, Königer Str. 13, D-64732 Bad König-Zell (www.zeller-laedchen.de)

Odenwald-Therme (Verkaufsschalter-Vitrinen-Ausstellung), Treppenaufgang zur Elisabethenstraße, 64732 Bad König/Odenwaldkreis

 

(Foto-Rechte zu den hier abgebildeten Postkarten: Heidi Hoffmann, Bad König im Odenwald)

 

Künstlerisch gestaltete Postkarten von Heidi Hoffmann aus Bad König

 

Diese künstlerisch gestalteten Postkarten können direkt von der Künstlerin Heidi Hoffmann (Tel. 0151 1023 0991) bezogen bzw. erworben werden. Zudem erhält das Ehepaar Heidi und Walter Hoffmann, der auch bildender Künstler ist, eine “Galerie am Schlossplatz”.

Zu anderen Kunstwerken- welche  im städtischen Jubiläumsjahr Bad Königs (1200 Jahre … 817-2017) kreiert wurden- schauen Sie bitte auch auf andere Seiten dieser Homepage:www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

HGV Bad König e. V. Aufsteller_01     HGV Bad König e.V. Aufsteller_02     (“Bad Königer Foto-Ecke” im Heimatmuseum Bad König e.V.– Fotos: Reinhold Veit, Bad König – Das Foto oben zeigt die schon stark erweiterte Foto-Dauerausstellung.)

 

Die lange Bad Königer Tradition des Fotografierens

Bad König im Odenwald.

In Bad König gab es schon seit jeher eine relativ lange fotografische Tradition, was auch daran liegen mag, dass der von den Wäldern umgebene Ort ebenso zu schönen fotografischen Aufnahmen prädestinert war und ist wie das an dem heutigen Bade-Städtchen westliche liegende Tal der Mümling, welche in Beerfelden entspringt und in Obernburg in den Main mündet. Vielleicht ist das aber auch dem Umstand geschuldet, dass Kur und Fremdenverkehr hier schon sehr lange Einzug hielten.

Aber letztendlich sind es die Menschen gewesen, die viel, sehr viel fotografisch festhielten und es in allen subjektiven Facetten auch für die Nachwelt dokumentierten- in Profession und Leidenschaft!

Das ist mithin auch ein primärer Grund gewesen, weshalb die Bad Königer Urgesteine Gerhard Koch und Reinhold Veit innerhalb des Heimatmuseums Bad König nunmehr eine “Bad Königer Foto-Ecke” installierten, die aus dem dem Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V für das Museum gestifteten historischen Fotogeräten besteht.

 

 

Wer erfand eigentlich die Kamera?

Im Jahre 1839 wurde die Erfindung in der französischen Hauptstadt Paris bekannt gegeben und zu Ehren des Erfinders „Daguerreotypie“ genannt. Das war die eigentliche Geburtsstunde der Fotografie. 1841 konstruierte der Österreicher aus Wien Peter W.F. Voigtländer die erste Kamera aus Metall, bestückt mit dem ersten lichtstarken Objektiv (1: 3,7) von Josef Petzval.

 

 

 ” Historische Foto-Ecke” im Heimatmuseum Bad König im Odenwald:

Historische Kollektion  (Gestiftet von Gerhard Koch, Bad König):

 

Kamera für Platten- und Rollfilm

1930er Jahre

 

Plattenkamera 13 x 18

ca. 1900

 

Plattenkamera 13 x 18

Carl Zeiss, Jena

1920-1930

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Reinhold Veit, Bad König):

 

 

Braun Imperial V Reporter Box

Firma Carl Braun, Nürnberg, 6×9 Rollfilm

Baujahr 1951-1954

 

 

Agfa Isolette I

Mittelformatklappkamera 6×6

Baujahr 1951-1958

 

 

Polaroid Land Camera

Modell J 33 USA 1961- 1963

Rollfilm der Serie 30

 

 

 

Asahi Pentax KX

Spiegelreflexkamera von 1975

Mit Objektiv 3,5 /28 mm

 

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürger Heinrich Engelhardt, Bad König)

 

Canon A 1

KB- Spiegelreflex, 1978- 1985

Objektiv: 1: 1,8/50 mm

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürgerin Irene Jakob, Bad König)

 

Zeiss- Ikon- Ikonta

6 x 9 Klappkamera für Rollfilm, 1929- 1937

Objektiv:  Novar Anastigmat 1: 6,3 /105 mm

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Wolfgang Spannaus, Bad König)

 

Polaroid Land Camera

Modell 660

Baujahr 1981

Erste 600er Kamera mit Autofokus

 

 

Minolta Dynax 9 xi

KB- Spiegelreflex-Profikamera

Baujahr 1992- ?

Objektiv xi-Zoom f 3.5- 4.5/ 28- 105 mm

 

 

Nikon F 60

KB- Spiegelreflexkamera

Baujahr 1998- 2001

Objektiv Nikkor f 3.3- 4.5/ 24- 50 mm

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Hubert Jung, Bad König)

 

Zeiss Ikon- Contina L

Objektiv Zeiss Ikon

Color Pantar

1: 2,8/ 45 mm

Baujahr 1963- 1965

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Familie Rolf Fäth, Bad König)

 

Voigtländer Bessa

Rollfilm- Klappp-Kamera 6×9

Baujahr 1929- 1955

Objektiv Anastigmat Voigtar

f 7,7/ 10,5 cm

 

 

K-Regulette

Kleinbildkamera 135

Firma King KG, Bad Liebenzell

Baujahr 1960

Objektiv Color- Isconar

f 2,8/ 45 mm  Isco- Göttingen

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressehinweis:

“Als die Bilder stehen lernten- Heimatmuseum Bad König zeigt analoge Fotoapparate” (Titelseite Odenwälder Echo vom 13. März 2019) , darin der Bericht dazu: Als die Bilder stehen lernten- Heimatmuseum Bad König gewährt einen Blick aufs Fotografieren lange vor der Smartphone-Ära” (Von Gerhard Grünewald); Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 13. März 2019 (Rubrik Odenwald), S. 10

 

Ansprechperson für Fragen im Rahmen der “historischen Foto-Ecke” innerhalb des Heimatmuseums Bad König: HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit, Bad König

Diese “Bad Königer Foto-Ecke” ist nunmehr- da sie sich größeren Zuspruches erfreut-  als “Dauerausstellung” innerhalb des Heimatmuseums Bad König konzipiert.

 

Literatur (Auswahl):

Todd Gustavson: Die Geschichte der Kamera: Eine Geschichte der Fotografie (Verlag Libero) 2016

Theres Mulligan/David Wooters (Hrsg.): Geschichte der Fotografie von 1839 bis heute, o.O.2017

 

 

 

 

(Stand: 24. März 2019 )

 

 

 

 

 

 

Zu den Zeichnungen Carl Philipp Fohrs (siehe unten):

 

1 Carl Philipp Fohrs (Reichenberg-Rodenstein-im Odenwald -) Version I 

“Das Blatt `Blick durch ein Tor der Burg Reichenberg auf den Rodenstein` (Zitat/siehe Literaturhinweis unten: “Landesmuseum Mainz Graphische Sammlung 7 Carl Philipp Fohr”, S. 132f) ist das einzige des Mainzer Bestandes, das mit dem “Skizzenbuch der Neckargegend” zusammenhängt und der Forschung daher bekannt war. 11) In ihm hat Fohr geradezu “idealtypisch” romantische Motive vereint, worin es sich von anderen Blättern dieser Suite absetzt. Durch das äußere Tor der Burg, dessen Flügel geöffnet sind, geht der Blick auf den im hellen Sonnenlichtweit im Hintergrund liegenden, sagenumwobenen Rodenstein im Odenwald*. Unter dem seitlichen Fenster, dessen Maßwerk teilweise zerstört ist, sitzt schlafend ein Wächter mit Hellebarde und abgestellter Laterne. Keine der Landschaften des `Skizzenbuches,auch nicht die Rodenstein-Zeichnung, ruft derart nachdrücklich eine märchenhaft-mittel-alterliche Gestimmtheit hervor. Vielmehr scheint Fohr in der großformatigen Zeichnung Landschaft und Geschichte, die im Skizzenbuch bekanntlich im unregelmäßigen  Wechsel auf getrennten Blättern erscheinen, in einer Synthese wenigstens andeutend zusammengeführt zu haben. Eine Verbindung gehen auch romantisches Repertoire- der Wächter, der Blick aus der Toröffnung in die Ferne- und exakte Beobachtung ein, betrachtet man nur einmal das detailliert wiedergegebene Fachwerk des heute veränderten Torbaues (Vgl. Sie bitte die “Jetzt-Aufnahme” des heutigen Torbaues auf dieser Seite.) mit seinen Hölzern und den alten Putzresten. Das gleiche gilt erneut für das Licht, das schräg in den beschatteten Hof hineinflutet, Schatten des archaischen Zaunes auf den Weg draußen wirft und die Landschaft in gleißendes Licht taucht. Die pointierten Kontraste sind es auch, die diese größere Fassung von der kleineren- Blatt sechs des Skizzenbuches- absetzen. 12) ”

 

Carl Philipp Fohrs (Reichenberg-Rodenstein- im Odenwald-) Version II

“Sie (Anmerkung: die weitere Zeichnung Fohrs) zeigt dieselbe Situation (Anmerkung: Blick vom Tor auf dem Schloss Reichenberg oberhalb von Reichelsheim im heutigen Odenwaldkreis), jedoch ohne Figuren. Zudem erscheinen die Bergeshöhen im Hintergrund flacher. Das Sonnenlicht fällt noch von rechts ins Bild. An der Stirnseite der Torbaumauer lehnen lange Stöcke und ein Reisigbesen- insgesamt eine nüchterne Bestandsaufnahme in flüchtigem Duktus” (dito S. 135)

 

Odenwaldkreis. Unsere Aufnahme (Reinhold Nisch/Reinhold Veit, beide HGV Bad König e.V.) zeigt eine aktuelles Foto des Herbstes 2018. Es ist der Zugang zum ehemaligen Schloss Reichenberg oberhalb von Reichelsheim im Odenwald.

Die Silhouette ist in Kernbereichen noch in einigen Teilen erhalten geblieben, wie sie perspektivisch der junge Landschaftsmaler Carl Philipp Fohr zu Beginn des 19. Jahrhunderts (Foto: Reinhold Nisch anlässlich der Fohr-Ausstellung 2018 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt/Fotografie-Erlaubnis) vorgefunden und gezeichnet hatte – mit Damals-Blick zur Burgruine Rodenstein in der Ferne.

 

 

 

 

Literatur:

Landesmuseum Mainz/Graphische Sammlung 7  Carl Philipp Fohr –Aquarelle und Zeichnungen aus eigenem Bestand (ISBN 3-9803605-5-5/Eggebrecht-Presse) Mainz 1995, S. 132 ff, hier: Blick durch ein Tor der Burg Reichenberg auf den Rodenstein/Ausstellungsverzeichnis 4: Diese Odenwald- Zeichnung Carl Philipp Fohrs Fohrs wird folgendermaßen kunst- und maltechnisch beschrieben: “Feder in Schwarz und Braun, Pinsel in Braun, Spuren von Bleistift, Einfassungslinie (Feder in Schwarz), Karton, 406 x 526/528 mm, unbez., Inv. Nr. GS O/68.” (dito S. 154)

 

*Siehe auch neuerdings das Anliegen, im Rodensteiner Land und weit darüber hinaus gerade Jugend und Junggebliebene über die “Rodensteiner-Saga” zu begeistern:

“Rodensteiner als Comic-Figur- Fränkisch-Crumbacher Museum legt Reihe über Rittergeschlecht auf/ “Das Turnier” heißt der erste Teil” (Von Jörg Schwinn), Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 15. März 2019- Rubrik Odenwald- S. 10

Zitat: “Bezugsquelle- Das erste Heft der Rodenstein-Comic-Reihe ist für 4,30 Euro erhältlich bei Karl-Heinz Mittenhuber (Tel. 06162-9437088/E-mail: karl-heinz-mittenhuber@t-online.de), außerdem bei weiteren Mitarbeitern des Rodenstein-Museums: Dr. Claus und Stephanie Fittschen (Tel. 06164-55257) und bei Ernst-Otto Nehrdich (Tel. 06164-4228). Darüber ist es im Buchhandel erhältlich.” (dito S. 10)

 

 

Aktuelles zu Schloss Reichenberg im Odenwald:

 

Broschüre von www.schloss-reichenberg.de Sitz der Offensive junger Christen: Schloss Reichenberg-Neues Leben in alten Mauern, ohne Ort u. Jahr. Darin befindet sich in Kürze ein kleiner geschichtlicher Abriss (Teilauszug):

1776-  Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck wird auf Schloss Reichenberg geboren. Der Arzt, Zoologe, Botaniker und Naturphilosoph gilt als einer der herausragenden Naturforscher des 19. Jahrhunderts.

 

Dazwischen: Carl Philipp Fohr malt das hier beschriebene Tor-Motiv mit Blick auf  “den Rodenstein.” Vermutung: Alles könnte um 1810 entstanden sein.

 

1825-  Das Amtshaus wird  in den Ort verlegt, das Schloss dient nur noch als Getreidelager oder Steinbruch. Die obere Burganlage verfällt.

 

 

 

Literatur:

Carl Fohr 1795-1818 und die Maler um ihn   1. Juni- 1. Oktober 1925 (Bearbeitet von Karl Lohmeyer)/Kurpfälzisches Museum Heidelberg 1925 (Das Buch enthält auch ein Verzeichnis der im Kurpfölzischen Museum der Stadt Heidelberg vom 1. Juni bis 1. Oktober 1925 ausgestellten Werke von “Carl Fohr 1795-1818 und den Malern um ihn”.)

Darin erweitern sich die malerisch-kunstvollen Konturen des Landschaftsmalens wie z. B. das hier im Anhang gezeigte Bild C. Ph. Fohrs von der “Burg Zwingenberg am Neckar” oder “Der Dilsberg” wie auch  “Aus dem Skizzenbuch der Neckargegend Blick auf Heidelberg.”

 

 

(Fotos: Reinhold Veit/Text-Zusammenstellung: Reinhold Nisch, beide HGV Bad König e.V.)