Die Romantik in der Kunst

Johann Rudolf Follenweiders Baum- und Natur-Studien – eine Auswahl zum besseren Verständnis des Schweizer Landschaftsmalers Johann Rudolf Follenweider (1774-1847)-

dem Maler von Bad Königs ältestem Gemälde

 

(Diese Seite ist noch im Aufbau, bedarf eines längeren Zeitraumes der Bearbeitung.)

 

 

Bad Königs ältestes Gemälde von Johann Rudolf Follenweider aus Basel

(Foto bzw. Scan: Reinhold Veit, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. – Daraus wurde vor paar Jahren eine Postkarte entwickelt. Zu Johann Rudolf Follenweider sehen Sie bitte auch die weiteren Themenseiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de)

 

 

 

 

 

 

 

 

Laubbaum mit drei Hauptästen und hoher Krone

Bleistift

Blatt: 34,4 x 21, 6 cm

Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett, Ankauf 1943

Inv. 1943.577

Blatt: 34.4 x 21.6 cm; Bleistift; Inv. 1943.577  Johann Rudolf Follenweider    Gemeinfrei – Quelle: Kunstmuseum Basel – Sammlung online 17.06.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Blatt: 21 x 34.2 cm; Bleistift; Inv. 1943.578  Johann Rudolf Follenweider    Gemeinfrei- Quelle: Kunstmuseum Basel- Sammlung online 17.06.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

Der nordwestliche Teil des Kurgartens von Bad König im Jahre 1958 mit der Minigolfanlage, den ihn flankierenden Gebäuden des Kursanatoriums Müller und des Lehrerhauses

 

(Scan: R.Veit/HGV Bad König e.V.-Datenbank)

 

Bad Königs Kurgarten in den späten 1950er Jahren

Bad König. Die damalige Gemeinde Bad König prosperiert in jeder Hinsicht: Es sind die sogenannten Wiederaufbaujahre (“Wirtschaftswunderjahre”), natürlich wie zu jeder Zeit auch mit Licht- und Schattenseiten. Aber auch hier für Bad König kann gesagt werden: Es wird gearbeitet, gebaut etc.- und Kur und Fremdenverkehr wie Geschäfte sowie Hotels und Cafés, Tanzlokale und Restaurants prosperieren in einem aufsteigenden Maße. Unsere weitere historische Aufnahme zeigt den nördlichen Teil des Kurgartens mit dem durchgeleiteten Kimbach aus dem Jahre 1958 mit der noch jungen Mini-Golf-Anlage sowie dem “Ausgabehäuschen” vorne rechts an einem sonnigen Sommertage. Im Hintergrund befindet sich das Kursanatorium Müller (rechts) und mittig das “Lehrerhaus”, welches von den Lehrkräften Adam Grenz (Chemie/Physik/Mathematik) und Kurt Reiher (Deutsch, Mathematik, Werken/Wohnung oberes Stockwerk) und deren Ehefrauen wie Kindern bewohnt wurde. Ganze Schülerinnen- und Schülerjahrgänge der 1950er/1960er Jahre wurden u.a. von den beiden fachlich und praktisch kompetenten Pädagogen unterrichtet. Heutzutage ist dieser fotografische Blickwinkel zum dato umgebauten Haus “versperrt”, da sich davor eine Gruppe von schönen Mammutbäumen mit Seltenheitswert in der Region befindet, und am Westeingang liegt der vom hiesigen Obst- und Gartenbauverein eingerichtete und gepflegte, sehr sehenswerte Bibelgarten, gleichfalls mit Alleinstellungsmerkmal. Bleibt noch anzumerken, dass auch dieses Areal fünf Jahre zuvor von der “Bad Königer Jahrhundertflut” (19. Mai 1953) heimgesucht wurde. Weitere Themenseiten dazu finden Sie auf dieser Homepage.   Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

(Stand:18.05.2021)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Kurgarten des jungen Bad König in den 1950er Jahren mit Mini-Golfanlage und Wandelhalle als beliebter Treffpunkt im Heilbad


 

(Scan:R. Veit)

 

Bad König. Acht Jahre zuvor durfte unsere damalige Gemeinde sich B a d König nennen: Die Kur prosperierte enorm, viele Gäste weilten hier, was man auch auf diesem Foto sehen kann. Vorne spielt ein Paar auf der neuen sportiven Anlage Mini- Golf, wobei man erkennen kann, dass im Hintergrund alle weißen Bänke von Kurgästen belegt sind, die dem Konzert lauschen, welches aus dem linken Traktbereich der Wandelhalle erklingt oder den Tanzenden dabei auch zusehen, während andere gerade ihre Trinkbecher füllen.

Die 1950er Jahre sind auch die Zeit gewesen, wo der Fotograf Peter Berle gerade an vormittäglichen Sonntagen mit seinen Windhunden im Kurgarten allgegenwärtig war, immer gut für ein Erinnerungs- Motiv mit Gästen oder auch Einheimischen. (Wir erinnern an diese beliebte “Windhunde-Staffel” vor drei Jahren in den Bad Königer Stadtnachrichten, heute auch noch gut auf unserer Homepage www.hgv-badkoenig.de großformatig einzusehen.) Der den Golfspielenden dreinblickende Mann im Anzug ist unseres Wissens ein Herr Hertel, der wohl im nicht zu sehenden Holzhäuschen die Golfschläger und Bälle wie Karten temporär ausgab, ein stets vornehm gekleideter Herr “der alten Schule” mit Knigge- Manieren, der fast nur mit kleiner Aktentasche im Straßenbild zu sehen war und eine Wohnung in der mittleren Bahnhofstraße besaß. (Scan-Text: R. Veit/R. Nisch)     Ihr HGV Bad König e.V.

(Scan: Reinhold Veit)

 

 

Feinkost-Tröster zeigt mit vielen anderen Lebensmittelgeschäften die breite Basis der Nahrungsmittelversorgung Bad Königs in den ersten Dekaden der Nachkriegszeit

 

Bad König imOdenwald. Die damalige Gemeinde hatte in den 1950er/1960er Jahren recht viele Lebensmittel- Fachgeschäfte (die Historiker bezeichnen sie oft liebevoll als “Tante-Emma-Läden”) vorzuweisen. Ein besonderes Geschäft war der “Feinkost-Tröster”, geführt von Franz Tröster in Bad Königs Zentrum (Ecke Elisabethen-/Alexanderstraße). Denn das Waren-Sortiment war sehr umfangreich, wie unser Verkaufs-Angebot im Original matrizenvervielfältigt offenbart (dem HGV Bad König e.V. aus dem Archivalien-Bestand der hiesigen Literaturhandlung Paperback vermacht/Scan: R. Veit). Bad Königs berühmter Heimatmaler Georg Vetter lieferte dazu zeichnerisch noch ein “sich des Lebens erfreuendes Männchen mit Blumenstrauß.” Optimismus-Werbung pur in dieser Zeit! Franz Tröster war innerörtlich da für seine hiesige Kundschaft, zu der auch immer Kurgäste im “Aufstrebend-Kur-Bad König” zählten und natürlich auch für die aus der Umgebung. Wir wissen aber auch noch, dass der Chef in weitere Entfernungsbereiche liefern, aber auch Waren von dort kommen ließ, was vor zig Jahren ein ehemaliger Lehrling aus Beerfelden uns erzählte, der später der Liebe wegen in die Nähe von Kaiserslautern einheiratete und dort heute seine letzte Ruhestätte fand. Bleibt noch zu erwähnen, dass es hier in Bad König weitere liebenswürdige, die Nahrungsversorgung- neben der Landwirtschaft und den Metzgereien- vor Ort sichernde Lebensmittelgeschäfte gab, dies alles ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Lebensmittel-Denker, Milch-Häusche, Krohe Fritz, Gemüse- Geidel, Seitze Käthel, Schäfers Elsbeth, Lebensmittel Fleckenstein, partiell auch Lekkerland-Willi wie Getränke Metzger. Es gab zudem noch fahrbare Lieferdienste wie “Wein-Lang” und “Wein-/Getränke-Armbruster.

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V./ Stand: 05.05.2021)

 

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Blühender Frühlings-Raps bei Bad König im Odenwald

 

 

 

Bad König im Odenwald. In vielen Fachgeschäften/Sämereien gibt es schon Tütchen mit der Aufschrift “Bienennahrung, Wildblumensamen, Wildbienen-Weide, Bienen Happy Mix , Schmetterlings-Mix etc.” für einen geringen Preis zu erwerben… (Zwischenanmerkung: So kann man auch hier etwas bescheiden helfen, denn was wäre die Welt, die Nahrungskette ohne Bestäubung? Es wären fatale  Aussichten für die kommenden Generationen der Enkel und Urenkel. Und der Klimawandel ist schon längst da.) … Bitte aber auch immer auf die Zusammensetzung des Saatgutes schauen, damit “zielgenau” ausgesät werden kann. Auf 1 bis 2 Quadratmetern Fläche (Kreis, Geometrie- Formen Dreieck, Quadrat, Trapez, Raute, Rechteck etc.) ausgebracht, gewähren deren Inhalte zudem eine herrliche Optik für das Auge auf ausgesuchtem Gartenareal, und es ergibt eine wertvolle wie insektennahrungsreiche Blühfläche. Sie werden staunen und Sie machen sich selbst ein optisch farbenfrohes Geschenk bis in den Spätsommer, oft Frühherbst hinein. So etwas Schönes ist natürlich auch in den Vorgärten als Visitenkarte zum jeweiligen Haupteingang möglich; hier kann man zusätzlich noch einen starken Lavendel-Stock einpflanzen, der zudem jahrelang duftend und -je nach Intensität der Blüten- auch seine Bewohner wie Besucher garantiert erfreut. Die Imker-Vereinigungen, Obst- und Gartenbauvereine sowie nicht zuletzt die hiesigen Fachgeschäfte stehen Ihnen gewiss mit  kompetenten Experten- Rat und weiteren ideenreichen Vorschlägen zur Seite. Der HGV Bad König e.V. hat auf seiner Homepage “www.hgv-badkoenig.de” eine spezielle umfangreiche Seite eingerichtet. Dort erfahren Sie auch, was es mit “Napoleons und Childerichs historischen Bienen” auf sich hat, zumal sich dort noch Literatur- und Kinderbuchliteratur- Hinweise zu den verschiedenen Themenbereichen aus Flora, Fauna  u.a. finden neben Fachartikelhinweisen auch aus der Presse für den Bereich Odenwald befinden:  “Honig-Bienen und vom Honig-Gold der Bad Königer und Odenwälder Imker-Bienen neben den Wildbienen  und vielen anderen Nützlingen sowie Pflanzen”.

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

Frühlingsblüher wie Krokusse und Schneeglöckchen sind bei Sonnenschein und etwas höheren Temperaturen schon erste Attraktionen für unsere fliegenden Nützlinge.

 

 

 

 

 

 

Der “Sonnenhut” (hier im Gelbton) und in vielen Farbnuancen ist ist als Staudengewächs langlebig, pflegeleicht und ist im Sommer bis zum Frühherbst eine “Kraftquelle” für die “fliegenden Freunde” und schön anzusehen.

 

Hinweise: “Paradies für Bienen schaffen- Wie können Garten und Balkon freundlich für die kleinen Honigproduzenten gestaltet werden?” Von Isabelle Modler (Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 28.Mai 2021, Rubrik Ratgeber, S. 19)

 

 

 

Der Odenwald kann wunderschön sein: Weges-Rain bei Bad König im Odenwald

 

 

 

 

 

 

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.-06.06.2021)

 

 

 

 

 

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Das Nachleben von Carl Weyprecht auch in Form der “Restaurationen Franz Josef Land ” bei Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts

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(Beide Scans: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V. )

Beschreibung der Ansicht- laut Wilfried Melchior/Antiquariat & Verlag: Franz Josephsland bei Wien (Orignal-Holzstich nach Franz Kollarz, 23,7 x 23,1 cm), in Erinnerung an die Leistungen von Carl Weyprecht und Julius Payer für das polare Franz-Josephs-Land. Eine Schießstätte und drei Restaurationen auf einem Gelände jenseits der Reichsbrücke, auf einem Hausgiebel die Reklame für die Restaurationen…)

 

 

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Franz Josephsland bei Wien

Das Franz-Josephsland liegt bekanntlich im hohen oder vielmehr allerhöchsten Norden. Eine Anzahl wackerer Männer, welche sich entschlossen hatten, ihre Heimat für lange Jahre zu verlassen, hat es zuerst erblickt; der große Gelehrte und opferfreudige Patriot Weyprecht * hat es erforscht und in Besitz genommen, Julius Payer hat im Verein mit demselben der Küste den glorreichen Namen des höchsten und geliebtesten Herrschers aus dem  Habsburger Hause gegeben, den Namen dessen, dem sein Volk durch die wüstesten Stürme geführt mit dem echten Gottesgnadentum der Liebe für sein Reich ! – Und welcher andere hat ihm durch seinen eigenen großen Geist eine solche Geistesmacht verliehen? Das Franz Josephsland trägt also seinen Namen mit Recht.

 

Nun hat man aber in Oesterreich, in Wien, ein zweites Franz Josephsland geschaffen, das seinen Namen trägt wie lucus a non lucundo. Es ist dort weder kalt noch einsam, es liegt eben nur- am Ende von Wien. Es gibt dort keine Eisbären und es ist dort auch kein Ruhm zu holen, höchstens eine weinselige Stimmung. Die Bennenung ist also ein Volkswitz, aber ein Witz, der aus der Liebe des Volkes für seinen Herrscher, Franz Joseph den  Großen, entsprang.

Wenn man durch die prächtige, von Wagen und Leuten durchtoste Praterstraße geht, den Praterstern passirt, indem man den menschenwimmelnden Robel- und den musikdurchtönten Wurstelprater rechts liegen läßt, wenn man die Donau auf der Reichsbrücke überschreitet, dann gelangt man ins Franz Josephsland mit seiner Schießstätte und seinen drei Restaurationen, von denen die zweite, die vom “Magenschein”, die renommirteste ist. Daneben breitet sich eine Art Teich aus, ein Abfluß oder, besser gesagt, toter Seitenarm der Donau, auf welchem zahllose Rachen und Kähne und Segelschifflein kreuzen, die ganz Wien an schönen Tagen auch sehr gern benützt. In den Restaurationen bekommt man guten Wein, Fische und Krebs, im Sommer billige Backhühner und dergleichen Delikatessen mehr.

Da wimmelt`s denn auch von Wiener “Spießern”, Männlein und Weiblein, Ehegatten, Liebespaaren und Kindern, Beamten, Gewerbsleuten, Stutzern, lustigen Mädchen und Soldaten. Die besten wie die lautesten Kreis verkehren da, auch Mitglieder der Ruderklubs zeigen hier ihre gestreiften Tricots und ihre nautischen Künste. Man ißt , trinkt, liebelt und- rudert- rudert- rudert. Der alte Prater bedurfte schon längst eines frischen Ablegers und im Franz Josephsland hat er ihn gefunden. Die “neuen” Moden sind nach Paris nirgends so beliebt wie in Wien, und das Franz Josephsland ist die neuste Mode der Phäaken.

Und eine hübsche, malerische, fröhliche Mode ist`s. Man hat dort gute Kost, gute Luft und vor allem das Bewußtsein, daß man von keiner Etikette eingeschrnkt ist. Das alte, gemütliche Wienertum, das den Sperl, die Sophiensäle geschaffen, hat jetzt das Franz Josephsland geschaffen.

Und wenn einem jemals im Herzen das alte, frohe und stolze Liedchen ertönen kann: “`s  gibt nur a Kaiserstadt, `s gibt nur a Wien!”, dann ist`s hier. Und man stimmt an aus voller, fröhlicher, dankbarer Brust: “Es lebe Franz Joseph und sein Land!” Und Bacchus singt seine Refrain: “Evoe!”

E.M.Vacano

 

(Quelle:Ueber Land und Meer. Allgemeine Illustrirte Zeitung. -Hierzu das Bild S. 808/ Wien – Erschienen zu Beginn des 20. Jahrhunderts/Transkription: R. Nisch, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

 

 

*Carl Weyprecht  (geb. am 8. September 1838 in Darmstadt – verstorben am 29. März 1881 in Michelstadt, beigesetzt am 31. März 1881 auf dem Friedhof Bad König im Odenwald unter einem großen Ehrengeleit.)

(Nach einem Holzschnitt 1877- Blatt/Privatbesitz/Scan: R. Veit)

 

 

(Kleinformat)

 

 

 

 

 

(HGV Bad König e.V.- R. Nisch/Stand: 10. März 2021)

 

 

 

Neues Schild der beiden Körners weist zum nahen “Eschernbrunnen”

Bad König im Odenwald. Lobenswerte Initiative: Der Bad Königer Bürger Hermann Körner stellte dieser Tage (am letzten Samstag im Februar 2021) ein selbst angefertigtes  wie wunderbares Schild mit dem Hinweis zum nahe gelegenen Eschern- Brunnen auf, dies zusammen mit seinem Sohn Alexander Körner, der auch rühriger zweiter Vorsitzender beim HGV Bad König e. V. ist und für unser Städtchen die historischen Familiendaten u.a. digital einträgt und für Gegenwartsinteressierte sowie “für die Nachwelt” sichert. Hermann Körner- zudem ausgewiesener Kenner von wild in der Natur wachsenden Orchideen-  war es auch, der zuletzt die Schriftzüge am “Gräfinnen-Grab” unweit der Historischen Kapelle erneuerte. Bestimmt erfreuen sich viele an diesem Schild in “für das Auge” wohltuender Optik!

 

 

(Sämtliche Foto-Rechte: Alexander Körner, HGV Bad König e.V.): Hermann Körner bei der Endmontage des Schildes.

 

Der stellvertretende HGV- Vorsitzende Alexander Körner bei der Kontrolle der Standfestigkeit des Eschernbrunnen-Schildes.

 

  (Defektes Schild)

In neuem Glanze: Der Wegweiser zum Eschern-Brunnen

 

 

Der Eschern-Brunnen selbst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Presse:

“Neues Schild der beiden Körners weist zum nahen `Eschernbrunnen`” ( Quelle: Mümling-Bote/Allgemeiner Anzeiger für Höchst und die Unterzent vom 12. März 2021/ 141. Jahrgang/ Nr. 10, S. 7)

 

 

 

 

 

(HGV Bad König e.V.- Stand: 15. März 2021)

 

 

Generalplan König im Odenwald – Maßstab 1:2000- Jahr 1943

Bad König im Odenwald. Dieser General-Plan aus dem Jahr 1943 vom damaligen König im Odenwald zeigt die Infrastrukturen der früheren kleinen Gemeinde auf. Noch ist die Wohn-Besiedlung ja deutlich kleiner, gewachsen vom historischen Altstadtkern, dem Zentrum insgesamt  mit “Ausstrahlungen” der Bebauung zwischen Bahnhofstraße und Weyprechtstraße, vereinzelt weiteren Häusern Richtung des heutigen Südrings. Andererseits sind noch die “Besiedelungstränge” an der Frankfurter und entlang der Kimbacher Straße bis einstigem Ortsausgang Richtung Öhlmühle ebenso existent. Um dieses “Kern-Areal” herum gruppieren sich in römischen Kernzahlen beschriftete Flure (mit “Unterzahlen”) mit wirklich in allen Himmelsrichtungen meist real mehrheitlich und rechtechteckig langen sowie kleinparzellierten Einzelgrundstücken.

Es ist anzunehmen, dass es eine Vielzahl von diesen geometrischen Wiesen bzw. Ackergrundstücken gab. Die Karte zeigt ja den Maßstab 1: 2000 auf, ist also noch gut zweieinhalb Jahre vor Ende des Zweiten Weltkrieges (vom wem auch immer ?)  annehmbar “tusche-entwickelt” am Reißbrett gezeichnet worden. Eine Meisterarbeit! (Der Generalplan ist aus dem Nachlass von Herrn Karlheinz Hegny, von seiner Ehefrau dem HGV Bad König e.V. übereignet.)

Realiter kann man diesen Generalplan von 1943 (“von unten”) vergleichen auch mit dem realen einmaligen Luftbild, welches ein britisches Flugzeug paar Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges “von oben” über (Bad) König 1945 aufnahm, wobei der studierte Geograph Walter Hoffmann eine geo-infrastrukturelle Analyse hierzu vornahm.

Vergleichen Sie bitte dazu auf dieser Homepage www.hgvbadkoenig.de die entsprechende Seite:

 

Historie Bad König im Odenwald: Luftaufnahme von großer Rarität  und seltenes Luftbild- Britisches RAF-Aufklärungs-Flugzeug (“544. SQDRN”- 544. Squadron) macht am 16. Februar 1945 ein einzigartiges Bild vom historischen König im Odenwald knapp drei Monate vor Ende des Zweiten Weltkrieges

(History of Bad König/Germany: A photo above Bad König/Odenwald from 16. February 1945 made by an Royal Air Force Aircraft from the 544. Squadron – nearly three months before the ending of World War II)

 

 

 

(Foto: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V. – Version 4MB)

 

 

Presse:

“Landstrukturen von unten: Der Generalplan von König im Odenwald aus dem Jahr 1943 (Maßstab: 1: 2000)- eine Rarität” (Quelle: Mümling-Bote/ Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent  vom 16. April 2021- 141. Jahrgang- Nr. 15, S. 3)

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Reinhold Veit- Text: Reinhold Nisch HGV Bad König e.V. Version 2MB)


 

Das “Fremdenheim Schäfer” in Bad König im Odenwald im Jahre 1957

 

(Rechte der historischen Postkarte (Vorder-/Rückseite)- HGV Bad König e.V.-Bilddatenbank/Foto: Reinhold Veit)

Bad König im Odenwald: Unsere neue, dergestalt noch nicht vorhandene historische Postkarte vermittelt eine Impression in das Bad König der 1950er Jahre. Die damalige Gemeinde hatte schon da eine gute Infrastruktur für Kur und Fremdenverkehr vorzuweisen, dies zwölf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Das imposante Gebäude vom Fremdenheim Schäfer– quasi das Stammgebäude des Anwesens, dann auch erweitert um weitere Gebäudekomplexe- besticht durch eine für den Blick des Betrachtenden angenehme architektonische Struktur, eingebunden in eine herrliche Flora, die sich in Form von sehr hohen Bäumen, kleinerem Baumwerk, unterbrochen von Büschen, auch kleinen Obstbäumen und Blumensträuchern offenbart. Mittig zu erkennen: Auch Schäfers größeres Garten, Blumen-und Rasenareal konnte bestimmt für Erholungsuchende und Kurende, den zahlreichen Gäste gerade auch aus den größeren Städten neben der ausgezeichneten Küch zusätzlichen Erholungswert haben. Im weiteren Hintergrund erkennt/erahnt man- auch bei der von “Papierwaren und Zeitschriften- Fachgeschäft Georg Weichel” bei Wilhelm Gerling in Darmstadt gedruckten Postkarte- die Höhenzüge des Odenwaldes und den wolkenreichen wie blauen Himmel, den schon Professor Carl Ludwig Seeger (in Fachkreisen als  “Himmels-Seeger” bezeichnet) schuf, als er das vermutlich zweitälteste Gemälde von König im Odenwald um 1840 malte, ein paar hundert Schritte weiter östlich von hier mit Blick auf das Schlösser-Ensemble (und “Landwirts-Leute”mit Fuhrwerk und Kindern bei der Kartoffel-Ernte auf den Hängen hinzuzeichnend), wo heutzutage ja alles bebaut ist.

 

 

 

 

 

Auf der Rückseite dieser historischen Postkarte schreibt am 19. August 1957 eine Hedwig schreibt liebe Grüße an eine Frau Gehbauer, wohnhaft in der Jahnstraße 62 zu Darmstadt, abgestempelt mit “Stahlbad (16) Bad König (Odenwald) und dem Motiv des Brunnens”, versehen mit einer 10er Wert-Briefmarke (10 Pfennig, heute 5 Cent) der Deutschen Bundespost, dem Porträt von Professor Theodor Heuss (1884-1963), des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.

 

Besichtigungs-Tipp zu Theodor Heuss:

Theodor-Heuss-Haus Stuttgart (Museum in Stuttgart, Baden Württemberg), Feuerbacher Weg 46, D- 70192 Stuttgart (Homepage: www.theodor-heuss-haus.de /Tel. 0711- 2 53 55 58)- ohne Gewähr

 

 

 

 

 

Presse:

Kur-Fremdenverkehr-Historie Bad König im Odenwald: “Fremdenheim Schäfer” -Am Hirtenberg  (Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 5. März 2021/Nr. 9/ 36. Jahrgang, S. 17)

 

 

 

 

 

 

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(Zusammenstellung: HGV Bad König e.V.- Stand: 08.Februar 2021)

 

 

 

 

 

 

Blick auf einen Teil des historischen Bad König im Odenwald (Jahr 1906) – View from a former part of  Bad König in Odenwald/Germany

Der “Berggarten”- Gasthof- Pension-Kaffeerestaurant

 

Bad König im Odenwald . “Der Berggarten”, Synonym für ein Ausflugslokal im damaligen Bad König im Odenwald, war auch gerade für die Nachkriegszeit ein- ohne Übertreibung- ein größerer Treffpunkt, ja Besuchermagnet für Gäste, Tagesgäste aus der Nähe und Ferne. Zeitzeugen – wie Katharina Haase- wissen noch, dass im Areal um den “Berggarten” oft sogar die DKW`s, auch weitere Vier- bzw. Zweiräder um das Areal geparkt waren, dies besonders an Sonntagen* und Feiertagen (Ostern, Pfingsten etc.). Da konnte man ja auch den weitläufigen Biergarten mit den schönen weißen Tisch- und Stuhl-Garnituren in frischer Luft (partiell mit Blick auf die Höhenzüge der Wälder) genießen.

Für die Kleinen gab es sogar dort an Fastnachts-Zeiten den Kinderfasching in den 195oern bzw. anfänglichen 1960ern.

 

Zurückblickend in solchen Zeiten: Da existierte auch “rundherum” noch viel umrahmende Natur mit Wiesen, Bäumen, Sträuchern und Gärten, während heutzutage auf dem Bergarten-Areal eine größere Wohn-Anlage steht, viele weitere Häuser sich hinzugesellten.

* Samstage eher nicht, denn dieser Tag war generell noch Arbeitstag in jenen Zeiten.

 

 

 

 

 

 

(Sämtliche historische Postkarten/HGV Bad König e.V.- Dokumenten- Archiv/Reinhold Veit)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder in den beginnenden 1950 er Jahren mit Opa vor dem “Berggarten”

Unsere  historische Fotografie zeigt die Kinder Edith und Manfred Steipp zusammen mit ihrem Großvater (Koch des Lokals).     (Bildrechte: Familie Manfred Steipp/Foto-Scan: R. Veit)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine neu erworbene “Berggarten-Postkarte” aus dem Jahr 1929 (Vorderseite)

 

 

 

 

Kur in König im Odenwald in der Weimarer Republik

Rückseite zur neu erworbenen Postkarte “Berggarten” von 1929: Es ist sogar festzustellen, dass diese nach Berlin-Charlottenburg verschickte Postkarte mit dem Briefmarken-Porträt des Reichspräsidenten Friedrich Ebert im Sommer (6. Juli 1929), von der “Odenwald-Drogerie Richard Busch, Bad König i.O.” in der jetzigen Bahnhofstraße erworben, an eine Familie Fuhrmann gerichtet ist. In der Tat: Schon damals suchten auch Kurende aus der Hauptstadt Berlin das im Mümlingtal anmutend gelegene und von herrlichen Wäldern umgebene König im Odenwald auf.

 

 

Kur und Fremdenverkehr in Bad König im Odenwald * anfangs der jungen Bundesrepublik Deutschland

Über 20 Jahre später wird sich der “Berliner Trend” nochmals bestätigen, denn gerade “Berliner Kur-Mädels”  (West-Berlin) weilten hier zur mehrwöchigen Kur. Viele kamen auf Genehmigung durch die Krankenkassen aufgrund ärztlicher Verordnungen hierher, um sich nach Krankheiten etc. zu erholen. Sie wurden vom medizinischen Personal “vor Ort” betreut, die den Titel der zusätzlichen Qualifikation “Badearzt/Badeärztin” sogar trugen. Für die Tage/Wochen der Unterbringung standen die “Odenwald-Kurklinik Dr. Wolf Zimper GmbH”, aber auch z.B. das “Kur-Sanatorium Müller-Erk-Reiß-Schüler” bereit.

Selbstverständlich kamen die Kurgäste und andere Erholungssuchende aus allen Gegenden der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin, sogar aus dem westlichen Ausland.

 

* Durch diese Luftaufnahme der 1950er Jahre wird ein Teil-Ausschnitt des “kleinen Kurgartens” mit den begrünten Rasenflächen, dem “durchfließenden” Kimbach und mit der Wandelhalle quasi aus der Vogelperspektive erkennbar. Erst in den 1960er jahren wird im Wiesengrund der “Große Kurgarten” (respektive Kurpark) hinzukommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Diese Rückseite gehört zum vorletzten Bild dieser fotografisch viergeteilten Postkarte mit dem Titel “Bad König/Odw., Fremdenheim und Gaststätte zum Berggarten” dieses historischen Berggartens.)

 

 

 

 

 

 

Pressehinweis:

“Geschäfte-Historie (Bad) König- Der “Berggarten” (Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 5. Februar 2021, S. 21)

 

 

 

(HGV Bad König e.V. – Stand: 05.02. 2021)