HGV Bad König e. V. Aufsteller_01     HGV Bad König e.V. Aufsteller_02     („Bad Königer Foto-Ecke“ im Heimatmuseum Bad König e.V.– Fotos: Reinhold Veit, Bad König – Das Foto oben zeigt die schon stark erweiterte Foto-Dauerausstellung.)

 

Die lange Bad Königer Tradition des Fotografierens

Bad König im Odenwald.

In Bad König gab es schon seit jeher eine relativ lange fotografische Tradition, was auch daran liegen mag, dass der von den Wäldern umgebene Ort ebenso zu schönen fotografischen Aufnahmen prädestinert war und ist wie das an dem heutigen Bade-Städtchen westliche liegende Tal der Mümling, welche in Beerfelden entspringt und in Obernburg in den Main mündet. Vielleicht ist das aber auch dem Umstand geschuldet, dass Kur und Fremdenverkehr hier schon sehr lange Einzug hielten.

Aber letztendlich sind es die Menschen gewesen, die viel, sehr viel fotografisch festhielten und es in allen subjektiven Facetten auch für die Nachwelt dokumentierten- in Profession und Leidenschaft!

Das ist mithin auch ein primärer Grund gewesen, weshalb die Bad Königer Urgesteine Gerhard Koch und Reinhold Veit innerhalb des Heimatmuseums Bad König nunmehr eine „Bad Königer Foto-Ecke“ installierten, die aus dem dem Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V für das Museum gestifteten historischen Fotogeräten besteht.

 

 

Wer erfand eigentlich die Kamera?

Im Jahre 1839 wurde die Erfindung in der französischen Hauptstadt Paris bekannt gegeben und zu Ehren des Erfinders „Daguerreotypie“ genannt. Das war die eigentliche Geburtsstunde der Fotografie. 1841 konstruierte der Österreicher aus Wien Peter W.F. Voigtländer die erste Kamera aus Metall, bestückt mit dem ersten lichtstarken Objektiv (1: 3,7) von Josef Petzval.

 

 

 “ Historische Foto-Ecke“ im Heimatmuseum Bad König im Odenwald:

Historische Kollektion  (Gestiftet von Gerhard Koch, Bad König):

 

Kamera für Platten- und Rollfilm

1930er Jahre

 

Plattenkamera 13 x 18

ca. 1900

 

Plattenkamera 13 x 18

Carl Zeiss, Jena

1920-1930

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Reinhold Veit, Bad König):

 

 

Braun Imperial V Reporter Box

Firma Carl Braun, Nürnberg, 6×9 Rollfilm

Baujahr 1951-1954

 

 

Agfa Isolette I

Mittelformatklappkamera 6×6

Baujahr 1951-1958

 

 

Polaroid Land Camera

Modell J 33 USA 1961- 1963

Rollfilm der Serie 30

 

 

 

Asahi Pentax KX

Spiegelreflexkamera von 1975

Mit Objektiv 3,5 /28 mm

 

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürger Heinrich Engelhardt, Bad König)

 

Canon A 1

KB- Spiegelreflex, 1978- 1985

Objektiv: 1: 1,8/50 mm

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Neubürgerin Irene Jakob, Bad König)

 

Zeiss- Ikon- Ikonta

6 x 9 Klappkamera für Rollfilm, 1929- 1937

Objektiv:  Novar Anastigmat 1: 6,3 /105 mm

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Wolfgang Spannaus, Bad König)

 

Polaroid Land Camera

Modell 660

Baujahr 1981

Erste 600er Kamera mit Autofokus

 

 

Minolta Dynax 9 xi

KB- Spiegelreflex-Profikamera

Baujahr 1992- ?

Objektiv xi-Zoom f 3.5- 4.5/ 28- 105 mm

 

 

Nikon F 60

KB- Spiegelreflexkamera

Baujahr 1998- 2001

Objektiv Nikkor f 3.3- 4.5/ 24- 50 mm

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Hubert Jung, Bad König)

 

Zeiss Ikon- Contina L

Objektiv Zeiss Ikon

Color Pantar

1: 2,8/ 45 mm

Baujahr 1963- 1965

 

 

 

Historische Kollektion (Gestiftet von Familie Rolf Fäth, Bad König)

 

Voigtländer Bessa

Rollfilm- Klappp-Kamera 6×9

Baujahr 1929- 1955

Objektiv Anastigmat Voigtar

f 7,7/ 10,5 cm

 

 

K-Regulette

Kleinbildkamera 135

Firma King KG, Bad Liebenzell

Baujahr 1960

Objektiv Color- Isconar

f 2,8/ 45 mm  Isco- Göttingen

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressehinweis:

„Als die Bilder stehen lernten- Heimatmuseum Bad König zeigt analoge Fotoapparate“ (Titelseite Odenwälder Echo vom 13. März 2019) , darin der Bericht dazu: Als die Bilder stehen lernten- Heimatmuseum Bad König gewährt einen Blick aufs Fotografieren lange vor der Smartphone-Ära“ (Von Gerhard Grünewald); Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 13. März 2019 (Rubrik Odenwald), S. 10

 

Ansprechperson für Fragen im Rahmen der „historischen Foto-Ecke“ innerhalb des Heimatmuseums Bad König: HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit, Bad König

Diese „Bad Königer Foto-Ecke“ ist nunmehr- da sie sich größeren Zuspruches erfreut-  als „Dauerausstellung“ innerhalb des Heimatmuseums Bad König konzipiert.

 

Literatur (Auswahl):

Todd Gustavson: Die Geschichte der Kamera: Eine Geschichte der Fotografie (Verlag Libero) 2016

Theres Mulligan/David Wooters (Hrsg.): Geschichte der Fotografie von 1839 bis heute, o.O.2017

 

 

 

 

(Stand: 24. März 2019 )

 

 

 

 

 

 

(Alle Fotorechte: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)  All diese Bilder vermitteln Teilausschnitte dieser Sonderausstellung.

(

 

Bad König. Anlässlich der Ausstellung „Die Bundeskanzler von 1949 bis 2018″( zum 70. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2019), die allerdings im Heimatmuseum Bad König noch bis zum 3.Februar 2019 andauert, hat der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.  ein doppeltes Kanzler-Quiz (I und II) veranstaltet.  Bürgerinnen und Bürger hatten von fast Anfang Dezember 2018  die Gelegenheit, ihr Votum im Museum bei Betrachtung der Ausstellung abzugeben. Jeweils ein Preis wurde ausgelobt, die Ziehung fand am vergangenen Sonntag (20. Januar 2019) im Museum statt.

Die Frage beim Kanzler-Quiz I lautete:

Welcher Bundeskanzler hielt/hält zusammen mit zwei Bäckern ein Patent auf ein Brot und erfand eine Wurst?

Richtige Antwort: Konrad Adenauer

Mit der Patentschrift Nr. 296648-Klasse 2c/Gruppe 1 (Kaiserliches Patentamt) vom 19.Februar 1917 erhielt Konrad Adenauer damals in seiner Funktion als Erster Beigeordneter für Finanzen in Köln zusammen mit zwei Bäckern die amtliche Bestätigung für ein im Weltkriegs-Jahr 1915 geschaffenes Brot (aus Mais, Gersten-und Reismehl). Außerdem erfand der spätere Gründungskanzler gegen die Not der Kriegsjahre eine Wurst mit einem hohem Anteil an Sojamehl.

 

Die Frage beim Kanzler-Quiz II lautete:

Zu welchem Kanzler gehört die hölzerne Schatulle ? (Eine Ablichtung war/ist  während der Ausstellung zu sehen.)

Richtige Antwort:  Helmut Schmidt

Es handelte sich dabei um die kombinierte Zigaretten- und Schnupftabak-Schatulle des Kanzlers Helmut Schmidt. Diese Schatulle befand sich für den Bundeskanzler stets in greifbarer Nähe, auch in seiner späteren Zeit danach als Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“.

 

Die Gewinnerin beim Kanzler-Quiz I war  Margret Vetter  aus Bad König. Beim Kanzler-Quiz II gewann der Bad Königer Georg Schäfer.

Herzlichen Glückwunsch, dass Fortuna (die richtigen Antworten inklusive) hold war.                               .

 

 

 

(25.01.2019-HGV Bad König e.V.)

(Karten-Rechte: Leo Feja, HGV Bad König e.V.-Mitglied- Historien-Repro und aktuelles Bild: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

König im Odenwald. Die Aufnahme aus früheren Zeiten wurde innerhalb des Innenhofes des Alten Schlosses beim Treppenaufgang auch zur evangelischen Kirche gemacht, denn rechts am Fotorand ist ein Stück des Glockenturms (einstiger Wehrturm) zu sehen, der dann den  Haupteingang zur Kirche bildet.

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen acht Damen unterschiedlichen Alters, die mehrheitlich als Bedienstete blütenweiße Schürzen tragen und mit dem Bügeln bzw. Zurechtlegen von Wäsche oder Bezügen (?) befasst sind.

Eine Datierung auf dem Original-Bild ist leider nicht vorhanden: Es könnte aber vermutet werden, dass die Aufnahme schon mindestens einige Jahrzehnte alt ist.

Dieser auch zeitlichen Tendenz in der Zuordnung ist auch das kompetente HGV-Mitglied  Katharina Haase (Bad König); Frau Haase spricht davon, dass das Foto eher von Bediensteten (deren „Dienstkleidung“ weist auch darauf hin) handelt, die in „herrschaftlichen Dienstverhältnissen“ standen.

Auch die äußere Lichtquelle über der Tür kann noch nicht exakt weiterhelfen. König im Odenwald hatte zudem schon sehr früh eine öffentliche Beleuchtung in den Straßen und Gassen gehabt. Das ist abgesichert. Mehr aber auch nicht.

Zum Vergleich sehen Sie den gleichen Standort in einem aktuellen Foto von Reinhold Veit.

 

 

Spekulativ:

Version a) Die Damen waren Bedienstete für die Schlossherrschaften-Version b)  und/oder sie waren Arbeitspersonal für Lazarett oder Krankenhaus.

 

Zu den „Dienstmädchen“ im 19. Jahrhundert gibt es eine umfangreiche Studie an wertvollen Erkenntnissen:

Gunilla-Friederike Budde: Das Dienstmädchen, S.148-175, in: Ute Frevert/Heinz-Gerhard Haupt (Hg.): Der Mensch des 19.Jahrhunderts, Campus Verlag  (ISBN 3-593-36024-1) Frankfurt am Main/New York 1999

 

Neupublikation von Prof. Dr. Heinrich Dingeldein (emerit. Ordinarius der Philipps-Universität Marburg/Lahn):

Heinrich Dingeldein: Gräflich-Erbacher Familienzweige „zur linken Hand“. Illegitime Kinder und morganatische Ehen im Grafenhaus Erbach bis zum Ende der Monarchie. Gendi-Verlag- Otzberg 2020, 163 Seiten (ISBN 978-3-946295-19-8), Preis 18,90 Euro

Besprechung:

„Wenn`s Blaues Blut zum roten zieht- Wissenschaftler Heinrich Dingeldein hat die einst als unstandesgemäß geltenden Verhältniss der Erbacher Grafen untersucht“ Von Peter W. Sattler (Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 21. August 2020, Rubrik Odenwald/S. 11)

 

 

(Foto- Rechte auf diese Briefmarken und Repro: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

Neue Sonderbriefmarken des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. mit besonderen Motiven sind erschienen!

Bad König. Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. hat erstmals zum Bad Königer Nikolausmarkt 2018 herstellen lassen und im Heimatmuseum Bad König zum Verkauf angeboten. Diese Briefmarken individuell mit besonderen Bad König-Motiven sind in überschaubarer Anzahl vorhanden, haben gerade für Heimatverbundene einen ideellen Wert und werden nur an Privatpersonen abgegeben. Diese drei wunderschönen Aufnahmen sind vom Fotografen Reinhold Veit gemacht worden und dienten als Basis für diese Briefmarken.

Schauen Sie doch bitte einmal im Heimatmuseum Bad König im Odenwald vorbei- generell an den Sonntagen zu den Öffnungszeiten von 10.30 bis 12 Uhr. Diese Öffnungszeiten gelten auch für das Jahr 2019.

 

 

 

 

 

(Sämtliche Fotos: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Heimatmuseum am „Eröffnungssamstag“ zum Nikolausmarkt Bad König 2018: Der Nikolaus war auf Besuch und kommt nochmals am Sonntag (3. Advent)

Bad König. „Versprochen ist versprochen“. Urplötzlich klopfte es mit „Ho, ho, hoooo!“ am Seiteneingang des Heimatmuseums schon bei anbrechender Dunkelheit am ersten Nikolausmarkt-Tag (Samstag, 8. Dezember 2018): Der Nikolaus war auf Stippvisite ins Museum gekommen, nachdem er schon am Freitag zuvor eine himmlische Ankündigungsbotschaft gesendet hatte. (Seine Rentiergespann war abrufbereit im nahen historischen Lustgarten unweit von evangelischer Kirche und Heimatmuseum  kurz vorher gelandet.) Aber danach musste er- von der irdischen Betreuung Hanne Skotzki eilends gerufen- noch auf dem Nikolausmarkt- da „schon etwas  talabwärts“ die anwesenden Kinder beschenken, wenn diese „das Jahr über brav gewesen“ waren, was ihm hier in unserem Städtchen so gefiel („Es gab nur brave Kinder!!!), dass er versprach, kommenden Sonntag (16. Dezember 2018/ab 15 Uhr) nochmals zum lieblich anmutenden „Kinnicher Nikolausmarkt“ vorbeizukommen. Nachtrag: Und er hatte Wort gehalten, wie zu im Nachhinein zu erfahren war!

 

Unser Foto direkt aus dem Heimatmuseum Bad König zeigt Santa Claus im Porträt mit schon „zwei erwachsenen Kindern“ – wegen seiner  gewissen Müdigkeit ob der sehr, sehr langen Anreise sich für eine kurze Verschnaufpause aufstützend  (Foto: Titelseite bzw. unten).

 

(Repros bzw. Fotos: R. Veit, HGV Bad König e.V.) : Drei Teilansichten zur „Bundeskanzler-Ausstellung 1949- 2019 im Heimatmuseum Bad König/Veranstalter: Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Bad König: Diese  Sonderausstellung „Die deutschen Bundeskanzler von 1949 bis 2019“ anhand einer überschaubaren Buchauswahl beginnt im Heimatmuseum Bad König am Nikolausmarkt 2018  (8./9. und 16. Dezember 2018) und endet am 3. Februar 2019.

 

Unsere deutschen Bundeskanzler von 1949 bis zu Gegenwart (2019)

Bonn-Berlin-Bad König im Odenwald:

Anlass der beschaulichen Sonderausstellung „Die Bundeskanzler von 1949 bis zur Gegenwart“ anhand einer Buchauswahl und Zeitschriftendokumenten im Heimatmuseum Bad König im Odenwald (08./9. Dezember 2018 bis 03.Februar 2019) ist der 70jährige Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2019 (Inkkrafttreten des Grundgesetzes).

 

 

Nicht nur, dass Bundeskanzler Helmut Schmidts 100. Geburtstag – seine Heimatstadt Hamburg feiert ihn in diesen Dezembertagen an zahlreichen Veranstaltungen- am 23. Dezember 2018 wäre, nicht nur, dass zum Beispiel Gründungskanzler Konrad Adenauer im Jahre 2017 seinen 50. Todestag hatte, nicht nur, dass Willy Brandts Kanzler-Amtsantritt im Jahr 2019 vor 50 Jahren (1969) gewesen ist … Es würden sich in diesen und den anderen  bisherigen Kanzler-Biografien weitere „Wiederkehrdaten“ finden lassen:

Aber eines ist bis dato gewiss: Von Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl über Gerhard Schröder zur momentanen Bundeskanzlerin Angela Merkel – Diese Regierungszeiten haben diesem Land trotz der gewaltigen Veränderungen bisher den Frieden bewahrt. Nur so viel zu dieser Epoche.

Dass auch diese Bundesrepublik Deutschland „unfertig“ ist, sie immer auch im Innern in stetigem Wandel auch sein wird, das gehört auch zur Wahrheit. Aber dass bis dato nur acht Bundeskanzler (sieben Bundeskanzler/eine Bundeskazzlerin) in insgesamt 70 (!) Jahren diese Bundesrepublik Deutschland regierten, das gehört auch zur Wahrheit und trägt zur Stabilität dieses Landes bei.

Dazu soll diese Sonderausstellung im Heimatmuseum Bad König dienen und um zu reflektieren und sich an manches Gewesene zu erinnern.

 

Die Bundeskanzler in unserer kleinen Gemeinde bzw. Stadt Bad König im Odenwald (ab 1980):

Wer weiß denn schon, dass der eine oder andere Bundeskanzler „Bad Königer bzw. Odenwälder Boden“ in der Zeitgeschichte „gestreift“ hatte.

Es ist klar, dass es ein schwieriges Unternehmen ist – denn die „Zeit läuft uns weg“, aber wir fragen trotzdem noch danach:

Besitzt jemand aus der Bürgerschaft (aus dem weiteren Odenwaldgebiet oder woanders wohnend) noch irgendein Foto, ein Bild, einen Zeitungsartikel, gar ein Filmchen über den einen oder anderen Bundeskanzler (oder Altkanzler)- Besuch in Bad König?

 

 

 

Das „Bundeskanzler-Quiz“ zur „Bundeskanzler-Ausstellung“ in Bad König (Heimatmuseum Bad König im Odenwald)

Bad König. Am kommenden Sonntagnachmittag (16.Dezember 2018) – also während des Nikolausmarktes (ab 15 Uhr)- hat das Heimatmuseum Bad König anlässlich der am letzten Wochenende eröffneten Sonderausstellung „Die deutschen Bundeskanzler von 1949 bis heute „

-an Hand von Büchern und Zeitschriftendokumenten ein erstes Ouiz mit einem Preis ausgelobt. Anlass zu dieser Ausstellung ist der 70. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland im neuen Jahr 2019. Sie können Ihre Lösung- mit einem Zettel, Name, Anschrift, Telefonnummer etc. deutlich versehen- im Heimatmuseum abgeben bzw. in die Box einwerfen. Ein Preis wird ausgelobt, bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Ziehungsverfahren. Die Frage lautet: „Welcher der bundesdeutschen Kanzler erfand eine Wurst, hielt zusammen mit zwei Bäckern ein Patent auf ein Brot?“ (Selbstverständlich können Lösungen auch schon am Sonntagvormittag während der normalen Öffnung des Heimatmuseums von 10.30 bis 12 Uhr abgegeben werden.)

 

Reinhold Nisch, für den Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotonachweis auf dieser Seite:

Das Bild (vom Starfotografen Werner Bartsch gemacht) zeigt die Zigarettenschatulle („Zeit“ Editionsprint 2018 Nr. 719/1500) -Beigelegt dem Begleitband DIE ZEIT HELMUT SCHMIDT  BEI DER ZEIT -Fotografien von Werner Bartsch mit Texten von Kollegen und Wegbegleitern,  Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co KG (ISBN : 978-3-944227-99-3), Helmut-Schmidt-Haus, Buceriusstraße/Eingang Speersort 1, D-20095 Hamburg

Das Werk wurde herausgegeben aus Anlass des 100. Geburtstages von Helmut Schmidt.

 

 

Die deutschen Bundeskanzler- Literarische Auswahlliste:

 

Konrad Adenauer:

Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus (Hg.) KONRAD ADENAUER Der Kanzler aus Rhöndorf, wbg Theiss (ISBN 978-3-8062-3788-7), Darmstadt 2018

-Kultbuch: Gerhard Kromschröder/Nikolaus Jungwirth: Die Pubertät der Republik- Die Kulturgeschichte der Adenauer-Jahre (2025/26)

Quelle: Ausschnitt Kleiner Katalog Frölich & Kaufmann, Berlin (Januar 2026)- www.froelichundkaufmann.de 

Konrad Adenauer:

Norbert Frei, Konrad Adenauer- Kanzler nach der Katastrophe

Holger Löttel, Konrad Adenauer

Werner Biermann, Konrad Adenauer- Ein Jahrhundertleben

Dorothea und Wolfgang Koch, Konrad Adenauer-Der Katholik und sein Europa

Konrad Adenauer, Wirtschaftliche Zukunftsaufgaben Kölns 1920

Konrad Adenauer, Die letzten Lebensjahre (Buch mit Ledereinband)

Audenauerianer-Gestalter, Macher, Zauberer-wem wir die Republik verdanken -Konrad Adenauer, Hugo Bergham, Christoph Hardt, Henner Löffler (eBook,ePUB)

 

Ludwig Erhard:

Ludwig Erhard, Wohlstand für alle

Katharina Schmidt, Der Wundermann Ludwig Erhard

Ludwig Erhard, Erfahrungen für die Zukunft

Thues Claussen, Ludwig Erhard

 

Kurt Georg Kiesinger:

Helmut Welge, Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger

Dieter Oberndörfer, Begegnungen mit Kurt Georg Kiesinger

 

 

 

Willy Brandt:

Bernd Faulenbach, Willy Brandt

Willy Brandt, Erinnerungen

Penelope L. Patry, Willy Brandt und Europa

Helmut Welge, Bundeskanzler Willy Brandt

 

 

 

Helmut Schmidt:

Meik Woyke: „Helmut Schmidt. 100 Seiten“ (Erschienen zum 100. Geburtstag von Helmut Schmidt am 23.Dezember 2018), Philipp Reclam  jun. GmbH & Co.KG (ISBN 978-3-15-020522-8), Stuttgart 2018

Gunter Hofmann, Willy Brandt und Helmut Schmidt

Gunter Hofmann, Helmut Schmidt-Soldat, Kanzler, Ikone

Helmut Schmidt, Was ich noch sagen wollte

Hans Joachim, Helmut Schmidt

 

 

 

Helmut Kohl:

Aljoscha Kertesz (Hrsg.), Helmut Kohl-Was bleibt?

Patrick Bahners, Helmut Kohl

Christopher Spöcker, Helmut Kohl

Stefan Fröhlich, Helmut Kohl und die deutsche Außenpolitik

Helmut Kohl, Erinnerungen. 1930-1982

Christian Bayer, Helmut Kohl und die Deutsche Einheit

 

 

 

 

Gerhard Schröder:

Gregor Schöllgen, Gerhard Schröder

Gerhard Schröder, Klare Worte (eBook, ePUB)

Gerhard Schröder, Entscheidungen

Julius Humme, Die Arbeitsmarktreformen unter Gerhard Schröder

 

 

 

 

 

Angela Merkel:

Angela Merkel, Freiheit

Angela Merkel, Was also ist mein Land?

Klaus Rüdiger Mai, Angela Merkel-eine kritische Biografie

Ralph Bollmann, Angela Merkel

Josef Schlarmann, Angela Merkel aus der Nähe

 

 

 

 

 

 

-Zeit Punkte: Kanzler, Krisen, Kontroversen – Die Bundesrepublik wird 50-eine positive Bilanz /Quelle: Die Zeit/ZEITmagazin(ISSN 0946-2198) Nr.1/1999       (Die Bundesrepublik Deutschland wird mittels der Kanzlerschaften von 1949 bis 1999 in einem zügigen Überblick gezeigt.)

 

 

 

 

 

 

 

 

(HGV Bad König e.V.- 15.01.2026)

(Foto: Reinhold Veit, Bad König e.V.)

 

Die Windhunde in der Kunst als Idee durch Peter Berles einst real existierende Windhunde ?

Bad König. Ab dem kommenden Wochenende (8./9.Dezember 2018) können Sie ein vermutlich seltenes Exponat im Heimatmuseum bestaunen, das einzeltypisch für das Bad König der 1950er Jahre ist und dem Heimatmuseum der Bad Königer Bürger Horst Friedrich aus einst mütterlichem Nachlass vermacht hat. Gehen wir davon aus, dass der unbekannte Künstler (Künstlerin?) das einst hier hergestellte, sehr filigran, aber doch wohl wissend das Motiv der Hunde- eben von Windhunden- aussuchte, da hatte er auch doch vielleicht an die damals real existierenden Windhunde von Peter Berle (siehe unsere Serie in den früheren „Bad Königer Stadtnachrichten“ oder auch hier auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de  mit den „Echtzeit-Fotos von damals“ überwiegend aus dem Kurgarten) denken können. Alles „Facing History“ – sich in einen historischen Zustand hineinversetzen, wie der Historiker sagt, dennoch hypothetisch. Was wir aber mit größerer Sicherheit wissen, das ist der Umstand, dass in diesem „Schnitzbereich“ kaum eine weitere „Windhunde-Motivik“ wohl vorhanden ist- wenn überhaupt.

Ihr HGV Bad König e.V.

Aktuelle bzw. zeithistorische Entwicklung in der Nordpolarregion:

„Hitze in Europa durch Eismangel am Nordpol- Nur noch 4,35 Millionen Quadratkilometer sind in der Arktis mit Eis bedeckt. Das ist nicht nur ein Problem für Eisbären, sondern für das ganze Ökosystem- und auch für unser Wetter“  (Von Nick Reimer), Quelle: taz vom 24. September 2018 (Rubrik 08 wirtschaft + umwelt)

„Der arktische Friede schmilzt dahin- Die Region um den Nordpol ist reich an Rohstoffen. Je weiter das Eis zurückgeht, desto schärfer werden die Konflikte um Bodenschätze“, Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 9. September 2019/ S. 2/3; dort sind folgende Einzelartikel zu finden: „Schatzsuche am Nordpol- In der Arktis ballen sich ökonomische und geostrategische Interessen. Das schwächt die bewährte Zusammenarbeit der Anrainer“ Von Gerd Braune-  „Der wahre Norden“ Kanada arbeitet an einem neuen Arktis-Plan Von Gerd Braune- „Russische Machtdemonstration- Moskau investiert in großem Stil in die Suche nach Rohstoffen“ Von Stefan Scholl- „Hotspot Grönland- Außer den USA verfolgt auch China strategische Interessen/Dazwischen sucht das kleine Dänemark seine Rolle“ Von Thomas Borchert

Die große SchmelzeKlima … Nirgends erwärmt sich die Erde so schnell wie im hohen Norden, rasant schwindet das Eis der Arktis. Nun brechen Forscher zur größten Polarexpedition aller Zeiten auf- sie wollen klären, wie das Drama am Pol den Planeten verändert.“ Von Johann Grolle  (Quelle: DER SPIEGEL Nr. 38/14.9.2019/4 190700 705308 38/ S. 96 – 100 (Video:spiegel.de/sp382019polarstern: Wie sich die Crew auf die Mission vorbereitet)

Am Freitag, 20. September 2019, fand der bisher global größte Klimastreik statt, initiiert durch die „Fridays- for- Future“- Bewegung junger Menschen. Die Frankfurter Rundschau- Sonderausgaben können zum Download eingesehen werden: fr.de/meinklimastreik fr.de/fridays

 

Weitere Literatur:

Marzio G. Mian: Die neue Arktis. Der Kampf um den Norden. Folio, 180 Seiten/22,- Euro/2019 („Die Arktis geht uns alle an.- Arktis: Marzio G. Mian hat ein packendes Buch über die Klimakrisenregion im Norden geschrieben. Marzio G. Mian: „Noch immer nehmen wir die Ereignisse in der Arktis wahr, als handele es sich um Probleme von einem anderen Stern.“ (Besprechung in: Falter Nr. 41a/19 Bücher-Herbst 2019- 87 Bücher auf 56 Seiten, Österreichische Post AG, WZ 02Z033405 W, Falter Zeitschriften Gmbh, Marc-Aurel-Straße 9, A-1011 Wien, S. 48 (Sachbuch).

 

Lediglich kleines Kapitel „Weyprecht“/“Weyprecht-Schule“, S. 134-136, im Bad König-Buch von

Vito von Eichborn: „Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes Sammelsurium“ Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Bad Malente 2019

Sehen Sie sich bitte die diversen Themenseiten zu Carl Weyprecht auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de an.

 

„Wir haben dem Eis beim Sterben zugeschaut“- Die „Polarstern“ driftete in der Arktis mit einer großen Eisscholle mit. Nach mehr als einem Jahr wird der Eisbrecher heute in Bremerhaven erwartet. An Bord: viele wertvolle Daten- und Erinnerungen an ein Abenteuer“ (Frankfurter Rundschau vom Montag, 12. Oktober 2020/76. Jahrgang/Nr. 237, S. 14)

 

 

 

(Literatur-Recherchen: Reinhold Nisch, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

 

Weiter

 

(Foto: Reinhold Veit)

Historische Wasserwaage im Heimatmuseum Bad König

Bad König Unsere Aufnahme zeigt eine historische Wasserwaage, die Herr Alfred Hamm dem Heimatmuseum Bad König als Geschenk gegeben hatte. Das Holzfundament wird aus einem starken Stück Eiche gebildet, die Waage ist noch voll funktionsfähig. Nach Einschätzung von Herrn Hamm dürfte diese Rarität schätzungsweise 100 Jahre alt sein- quasi eine „Urmutter“ für alle weiteren Wasserwaagen-Konstruktionen, die später noch ausgetüftelt wurden und noch werden.

 

 

(Scan: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

Ältestes Bad König-Gemälde des Johann Rudolf Follenweider aus Basel im Briefmarkenformat

Bad König. Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. hat das künstlerische Werk des Schweizer Landschaftmalers Johann Rudolf Follenweider (hervorgegangen aus der Basler Peter Birmann-Schule) in Briefmarkenformat herstellen lassen, um auch die Singularität der „Follenweider-Kunst für Bad König“ zu würdigen.

Das vermutlich älteste Gemälde vom damaligen König entwickelte der Künstler aus dem Blickwinkel östlicher Himmelsrichtung auf das einstige König im Odenwald hin zur evangelischen Kirche wie dem Schlosstrakt, umgeben von einem Bäume- und Buschwerkbestand, wobei der kleine Pfad entlang des Mühlbaches hin zum Zentrum der damaligen Odenwaldgemeinde führt. Es ist die Epoche um 1800. Der Maler hat den erst einige Jahrzehnte zuvor geschaffenen Friedhof hinter sich, die wahrgenommene und festgehaltene Silhouette vor sich, kombiniert in der Frische der natürlichen Farben-ein einzigartiges Werk, existiert doch von Follenweider kein zweites aus dieser unmittelbaren Region der Odenwaldlandschaft.

Zu diesem „Bad König-Maler“ beachten Sie bitte auch die weiteren Artikel, Untersuchungen und Fotos auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de