Die idyllisch gelegene Apotheke Haas in der (Bad) Königer Bahnhofstraße von einst (HGV Bad König e.V. -Bilddatenbank- R.Veit)

 

 

 

Geschäfte- Historie (Bad) König im Odenwald: Das umfangreiche Sortiment der Apotheke von W. Haas im Jahre 1913

(Bad) König im Odenwald. Unsere historische Aufnahme (siehe unten) zeigt die Anzeigen-Werbung der Apotheke von W. Haas, so in der damaligen Königer Bahnhofstraße gelegen. Interessant ist, was Apotheker Haas im Jahre 1913 u.a. Vielfältiges im Angebot hatte: Tokayer (aus Ungarn, was damals ja zum Habsburger Reich gehörte und mit dem Deutschen Kaiserreich im Zweibund vereint war, der Wein, der also handelspolitisch gut importiert werden konnte), weiterhin Cognac, Arrak, Rum, dazu noch firmiert unter den weiteren Rubriken „Medizinalweine“ neben „Menzers Südweine“. Als Kindernährmittel wurden zusätzlich offeriert: Milchzucker, Kindermehl, Hafermehl (heutzutage wieder im Trend), Eichelkekse, Haferkekse und vieles mehr. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Anmerkungen: Laut eines Nachfahren der „Haas`schen-Apotheke“, des in der Schweiz lebenden Peter Haas, wurde die Apotheke noch einige Jahre früher, nämlich von Karl Haas gegründet. Diese Information von Peter Haas vermittelte Frau Traudel Urich, Leiterin des Georg-Vetter- Museums Bad König im Odenwald. Stand: 09.01.2021

 

 

 

(Foto-Scan: Reinhold Veit/Text: R. Nisch HGV Bad König e.V.)

Geschäfte- Historie (Bad) König im Odenwald anhand von Anzeigen-Werbung von 1913:

Das Traditions- Gasthaus „Zum Adler“ in der Alexanderstraße innerhalb des historisch peripheren Bereiches

Diese kunst- wie wundervoll eingerahmte Werbung – wir schreiben noch die „Zeit des Jugendstiles, der von der damaligen Kunst-Metropole Darmstadt auch ins damalige König im Odenwald gerade architektonisch (Villa Lien, Villa Tramonta, Gebäudekomplex des Kaufhauses Schweitzer als Beispiele u.a.) einströmt(e)- zeigt Angebote des damaligen und heute aber noch bestehenden Traditions- Gasthauses „Zum Adler“ (heutzutage immer noch liebevoll „Adler-Wirt“ genannt, damals 1913 von Philipp Jakob Hofmann geführt. Hinzu gesellte sich noch die weit ins 20. Jahrhundert zusätzlich geführte Brot- und Feinbäckerei. Hierbei wurde die „Lieferung aller Sorten Torten, Tee- und Kaffeegebäck“ feilgeboten neben der Offerte von „guten Bieren“ und „reinen Weinen“ in den Gasträumlichkeiten. Dem schloss sich eine Pension für die ersten Kurgäste  mit freundlichen Zimmern und stets aufmerksamer Bedienung an. Ein besonderes i-Tüpfelchen war das im Angebot befindliche Früchteeis!  Noch lebende ehemalige „Kinnicher Kinner“ der Nachkriegsgenerationen der 1950er und frühen 1960er erinnern sich gerne daran, dass es beim „Adler-Wirt“ Hans Hofmann sogar neben anderen Eis-Sorten auch erstmals im König der Nachkriegs-Zeit das besonders mundende Waldmeister-Eis auch im Straßenverkauf (sogar „Scheiben-Verkauf“) gab. Und als der „Kinnicher Kerb-Platz“ noch „An den Hohläckern“/“Hohl“ (Abzweigung Kimbacher Straße zur Berggartenstraße) war, da lief manch Jüngerer etwas weiter östlich von dort mit Abzweigung  in die Alexanderstraße hinein zum „Adler-Wirt“, um sich dieses begehrte Eis per Waffel zu holen, dies alles in der pekuniären Bescheidenheit dieser Zeit. (Foto-Scan/Text: R. Veit/ R. Nisch/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

Eine Bitte zum obigen Bericht: Wer noch zufällig Fotos von diesem früheren Bad Königer Kerwe-Platz hat, bitte melden. Wir freuen uns!

(Stand: 15.01.2020)

 

 

Gedenken für die beiden britischen Flieger Hales und Bloomfield am 21. November 2020 – stilles Gedenken auch am Volkstrauertag zuvor

Bad König im Odenwald. Stilles Gedenken für die beiden britischen Flieger Hales und Bloomfield am Samstag, 21. November 2020, an der Erinnerungstafel (Foto-Scan: Nisch/Veit) vor dem Heimatmuseum. An diesem Tag jährte sich vor 76 Jahren der Tag, an dem die beiden englischen Royal Air Force- Soldaten als Kriegsgefangene hinterrücks „Höhe Leuersruhe“ von nationalsozialistischen Größen aus Erbach erschossen wurden. David Hales- ein Neffe des damals 20jährigen Onkels und mittlerweile guter Freund Bad Königs- schrieb dieser Tage: „Leider konnte ich dieses Jahr wegen der Pandemie nicht nach Bad König kommen und auch dazwischen die  Gräber der britischen Soldaten in Bad Durnbach besuchen. So habe ich in England einen Friedhof in der Hafenstadt Felixtowe/Region Suffolk Coastal aufgesucht und wurde zu meinem großen Erstaunen fündig: Dort befanden sich Gräber mit hellen Grabsteinen deutscher Soldaten- wie das des damals 21jährigen deutschen Luftwaffen- Soldaten Karl Fritz (4.10. 1919 – 15.12. 1940). Viele mussten in sehr jungem Alter sterben. Alle Gräber werden von der Common Wealth Graves Commission gepflegt. Nun ruhen alle dort „Seite an Seite“ bei Gräbern mit britischen Soldaten und fanden als frühere Gegner ihre gemeinsame letzte Ruhestätte, dies 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges.“  Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

Deutsche Soldaten-Gräber im Vereinigten Königreich (United Kingdom)

Grab von Karl Fitz (1919- 1940) in Felixtowe

(Sämtliche Foto-Rechte der deutschen Soldatengräber auf dem Friedhof Felixtowe/England: David Hales)

 

 

 

Grab von Leo Raida (1917- 1943) in Felixtowe

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Stadt Bad König hat zuvor am Volkstrauertag 2020 sowie auch am 9. November 2020 (Gedenkstein, wo ehemals gegenüber die jüdische Synagoge) zusammen mit den beiden Kirchengemeinden durch Kranzniederlegungen gedacht. Unter den diesjährig besonderen pandemischen Bedingungen konnte das nur stark eingeschränkt gemacht werden.

Beide Scans: R. Veit, HGV Bad König e.V.

 

Neu im Heimatmuseum Bad König: Internet-Anschluss als Vorausetzung auch zur Beantwortung von heimathistorischen Suchanfrage- Anfragen aus Österreich zu Carl Weyprecht

Bad König. Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e. V. teilt gerne mit, dass er seit geraumer Zeit auch eine Internetverbindung innerhalb der Museums- Ecke vorweisen kann. Deshalb gilt der besondere Dank dem Magistrat der Stadt Bad König mit dem Bürgermeister Axel Muhn und den städtischen Mitarbeitern, die den Anschluss erst ermöglichen konnten. Damit ist es nunmehr machbar, auch familienhistorische Daten aus früheren Zeiten und Jahrhunderten– teilweise schon digital gespeichert- schnell zu ermitteln, auch Bilddokumente u.a. können gegeben werden. Und alles kann auch ausgedruckt bzw. in Bälde verschickt werden. Erst jüngst gab es eine Anfrage aus Österreichs Hauptstadt Wien von einer themenbezogen forschenden Nachwuchswissenschaftlerin, der etwas geholfen werden konnte und auch eine weitere Anfrage aus der Alpenrepublik zu Carl Weyprecht, wo im Rahmen der Österreichischen Nationalen Biographie erweitertes Material zu dem Polarforscher Carl Weyprecht erscheinen wird. Auch wenn das Heimatmuseum leider nach wie vor wegen den besonderen Vorsichtsmaßnahmen im Rahmen der globalen Pandemie immer noch nicht für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden kann, so sind gerade alle weiblichen und männlichen Vorstandsmitglieder stets gerne bereit, auf historisches und heimatkundliches Nachfrageersuchen – soweit machbar- Antworten zu geben. Manches Mal gibt es auch Antworten auf viele Fragen auf unserer Homepage: www.hgv-badkoenig.de Unser Foto-Scan (R. Veit) zeigt das Triester Polarjahr- Poster aus dem Jahr 2016, wobei Carl Weyprecht– hier abgebildet- als der eigentliche Visionär und Anstoßende („aus dem 19. Jahrhundert heraus“) zur Zusammenarbeit von Nationen für die großflächige Nordpolar-Region durch seine Schriften und Appelle gilt. Bleiben Sie weiterhin gesund!    Ihr HGV Bad König e.V.

(Stand: 10. November 2020)

 

(Hinweis: Der Text hierzu erfolgt später.)

 

 

(Foto-Rechte: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.- Aufnahme von Ende Oktober 2020)

Neues Schild für Bad Königs „Ewwerdorf“- speziell „ehemalige Stadtmühle“

Bad König. Ein neues Schild mit einer komprimierten Beschreibung der ehemaligen Stadtmühle wurde von Reinhold Veit (auch Foto) jüngst dort angebracht, nachdem das alte verblichen war. Die ehemalige historische Stadtmühle befindet sich in Bad Königs weiterem Kleinod, dem „Ewwerdorf“ (Oberdorf), und man kann schon sagen, dass dort auch durch Restauration von sehr alten Häusern (z.B. „Sonne-Wirts-Haus“) etc. im größeren Areal zusammen mit „Scheune“/historischem Biergarten/ den anderen Fachwerkhäusern, der Altenwohn-Anlage und der Rückseite Freilichtbühne mit Blick zum Kirchturm etwas Anmutendes entstanden ist, gerade bei jetzt frühherbstlichem Sonnenschein. (Mehr Bilder- Ansichten vom Oberdorf finden Sie auf der Homepage: www.hgv-badkoenig.de)  Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Sehen Sie bitte hierzu auch auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de

Heimat-Historie: „Ewwerdorf“/Oberdorf Bad König: Besondere historische Gebäude in einem anmutendem Viertel von Bad Königs historischem Kern

 

(Foto: R. Veit/HGV Bad König e.V.)

Bad Königs Oberdorf– auch Ewwerdorf in der Dialekt-Semantik genannt- weist besonders markante historische Häuser und romantische Ecken auf. Zu nennen ist auch, dass in den beiden letzten Jahren grundlegende Restaurierungen/Renovierungen an manchen Gebäuden vorgenommen worden sind, auch gut gelungene Einfügungen von neuen Gebäuden. Deshalb sei so manchem Eigentümer herzlich gedankt, dass er hier Liebevolles erreichte, und der HGV Bad König e.V. hatte sogar klein wenig Unterstützung gegeben, indem er auf Grund seiner historischen Foto-Datenbank zeigte, wie manches Gebäude früher aussah (z.B. beim „Sonnen-Wirt- Haus“).

 

 

(Nach dem Flyer „Oberdorf Bad König“ v. Herrn Reimund Bechtold, Vielbrunn): Bitte klicken Sie auf die diversen Sektionen:

 

Das Oberdorf Teil 1

 

Das Oberdorf Teil 2

 

Teil 3 fehlt (noch) aus technischen Gründen.

 

 

 

(Nach dem Flyer „Oberdorf Bad König“ von Herrn Reimund Bechtold, Vielbrunn)

 

 

 

 

Eine ganz besondere Fotografie aus der Frühphase der jungen Bundesrepublik: Die Kinder vom „Ewwerdorf“ Bad Königs im Odenwald

(Foto-Datei: HGV Bad König e.V.- Scan: R. Veit)

 

 

Sehen Sie bitte auch hierzu den weiteren Link zum Bad Königer Oberdorf auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de mit weiterer Beschreibung:

  • „Ewwerdorf“ (Oberdorf) Bad König- Kinder der jungen Bundesrepublik

Weitere Links an der Nahtstelle bzw. Entrée zum Oberdorf Bad Königs :

          Bad König- Historie: Erste italienische Eisdiele in den 1960ern- auch Migrationsgeschichte

         Heimat- Historie Bad König: Das „historische“ Eisccafé im Stadtkern im Nahbereich der Geschichte

         Heimat- Historie Bad König: Modehaus Glenz im historischen Zentrum

 

 

 

(26.September 2020)

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(Quelle: Dossier- Découvrir la Réserve départementale de biodiversité d`Argentat-sur-Dordogne,  in: CORREZE le magazine de votre département/Juli 2020, Seite 17)

 

 

 

 

Der teilweise Blick auf das neue Biodiversität- Areal von Argentat sur Dordogne

(Quelle: LA MONTAGNE SAMEDI 18 JUILLET 2020/ Scan: R. Veit- HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

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(Quelle: LA MONTAGNE SAMEDI 18 JUILLET 2020)

 

 

Klicken Sie  bitte auf diese oberen Links, und Sie werden ein paar Informationen in französischer Sprache zusammen mit Fotoaufnahmen zu dem neuen Biodiversitäts-Areal von Bad Königs Partnerschafts-Kommune Argentat sur Dordogne erhalten- gewiss eine neue wie interessante Attraktion!

 

Weitere Informationen: www.correze.fr/reserve_biodiversite /Email: transition.ecologique@correze.fr

 

 

 

 

 

(Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- Stand: 24. August 2020)

 

 

 

 

Vito von Eichborns- Reinhold Veits neu konzipiertes gemeinsames Bad König- Kult(ur)- Status- Poster

„Fast alles über Bad König“– `Bad Königs Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn hat es geschafft. Sein Buch, das er während seines zweimonatigen Aufenthaltes in Bad König Ende 2019 entwickelt hat, ist nun lieferbar.`*

Und etwas weiter hinten heißt es: „Zusammen mit Reinhold Veit (Anmerkung: Vorstandsmitglied Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.) hat von Eichborn auch noch ein spezielles Bad König- Plakat entwickelt- Titel: `Natur satt- Mach mal Pause in Bad König- Brunnen und Quellen, Hütten und Tempelchen‘.  Und jetzt im Juli-August-Wechsel 2020 ist es erschienen. Die Wette gilt: Es wird gewiss eines Tages „sammlerischen Kult(ur)- Status“  erringen.

 

Verkauf/Vertrieb vom einzigartigen Bad Königer „Brunnen und Quellen, Hütten und Tempelchen“- Poster:

Dieses „VV-Poster“/ „Vito-Veit-Poster“ im Großformat DIN A 1 (594 mm breit und 841 mm hoch) ist nun in Bad König bei der Literaturhandlung Paperback, Bahnhofstraße 43, D-64732 Bad König/Odenwaldkreis/Tel. o6o63-4115/Email: literaturhandlung-paperback@t-online.de) zum Stückpreis von 10 Euro erhältlich.

 

 

 

(Foto: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

Pressehinweise:

„Bad Königer Stadtnachrichten“ vom Freitag, 07.08.2020 (S. 21)

„Bad Königs Naturschätze- Poster versammelt Quellen, Brunnen, Tempel und Waldhütten“ Von Katja Hink (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 11. August 2020/ Rubrik Odenwald, S. 10)

 

 

 

(Foto: R. Veit)

 *Vito von Eichborn: „Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes   Sammelsurium“ Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Preis 9,95 Euro, Bad Malente 2019

 

 

Siehe auch folgenden Link:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Reinhold Veit)

 

Die Pfeifen-Fabrikation Schum in Bad König im Odenwald

 

 

Wissenswertes zur einstigen Pfeifen-Fabrik Schum in der Jahnstraße (gegenüber der katholischen Kirche):

„Wer erinnert sich noch?“ (Von Katharina Haase, Bad König), in: „Nah dran! Thema „Neugier“ (Evangelische Kirchengemeinde Bad König/Dezember 2018-Januar 2019, 20. Jahrgang Nr. 6, S.20

 

       (Quelle: Archiv Georg Blumenschein Bad König, undatiert/Scan: Reinhold Veit)

 

Das Bad Königer Pfeifen-Geschenk für den Bundespräsidenten

Ein besonderes Pfeifen-Geschenk  für Bundespräsident Prof. Karl Carstens (Amtszeit: 1. Juli 1979- 30. Juni 1984/ Lebenszeit: 14. Dezember 1914- 30. Mai 1992) aus der Bad Königer Pfeifen-Fabrikation Ludwig Schum/ Jahnstraße dereinst gegenüber der katholischen Kirche

Karl Carstens bleibt auch während seiner Amtszeit als „Wander-Präsident“ in bester Erinnerung. So war dieser Bundespräsident auch in Bad König im Odenwald und ging u.a. vom „Forst-Hotel Bad König“ aus auf Wanderschaft, begleitet auf seinen vielfältigen „Deutschland-Wandertouren“ stets von einem großen Tross von Wanderfreunden.

 

 

 

 

 

Die spezielle Pfeifen-Ecke innerhalb des Heimatmuseums Bad König im Odenwald

 

(Sommer-Foto 2020: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

(Sommer- Foto 2020: Reinhold Veit, HGV  Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

(23. Juli 2020)