Bad König im Odenwald. Der Status als “Bad” wird in Bälde kommen. Wir schreiben das Jahr 1947 (Aufnahme-Jahr des Fotos). Zur Geschichte des historischen Fotos selbst gibt uns Horst Friedrich, eine der federführenden Personen der “Stolperstein-Initiative” und HGV-Mitglied, Antworten: Das Foto stammt aus New York von Tracy Powell- Rudy, welche im vergangenen November 2019 zu Besuch hier in Bad König weilte. Es stammt aus dem Nachlass ihrer Großeltern. Der Großvater jüdischen Glaubens, Herr Jacob Marx, wohnte früher in der Bahnhofstraße, wo heute der Komplex Voba-Galerie/Ärztezentrum sich befindet (Flucht der Familie 1939 nach Amerika). Das Nachkriegsfoto von 1947 wurde vor dem Haus Friedrich-Ebert-Straße 2-

so Horst Friedrich- aufgenommen, wo heute Frau Dr. med. Regina Beckenhaub- Walther mit Familie wohnt. Eine Bad Königer Gruppe um Katharina Haase, Albrecht Hegny und Frau Dr. med. Beckenhaub- Walther konnte auf dem historischen Foto lediglich die Dame ganz rechts identifizieren, was aber vom “zeitlichen Abstand” schon enorm ist. Es ist die frühere Zahnärztin Frau Spieß, welche zu dieser Zeit hier wohnte und mit ihrem Gatten dort auch eine zahnmedizinische Praxis besaß. Die große Bitte: Wer sich vielleicht noch an die anderen Personen erinnern kann oder eine Kenntnis “durch Weitererzählen durch damals Ältere” bekam bzw. einen “Hauch von Ahnung” hat, der soll sich doch bitte bei Herrn Horst Friedrich hier in Bad König melden. Was aber als gesichert gilt: Die Aufnahme wurde in der “wärmeren Jahreszeit” gemacht, und zwar im September 1947! (Vgl. Sie bitte dazu die handschriftliche Notiz auf der Rückseite- unten.)

Ihr Heimat- und Gechichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

Handschriftlicher Vermerk auf der Rückseite des Fotos von 1947 /Foto im Besitz vonFrau Tracy Powell-Rudy/New York- United States of America

 

Spies, König

September 1947

Hof-Eingang    (eingerückt)

ganz außen links

meine 18 Nichte (eingerückt)    *

* Diese untere Text-Zeile ist in Gänze nicht abgesichert: Könnte Herr Spies- der Fotograf ?- und der Zahnarzt-Gatte der Zahnärztin Spies (die auf dem Foto ganz rechts als einzige Person identifiziert wurde) damit seine,  d. h. “meine 18 (jährige) Nichte” gemeint haben?

 

(Sämtliche Repros auf dieser Seite: Reinhold Veit/Bad König im Odenwald)

 

USA-Mausefallen komplettieren die besondere Mausefallen-Sammlung in Bad Königs Heimatmuseum

Hinweis: Diese Seite befindet sich zurzeit im Aufbau!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressehinweis:

“Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.- Museum ist weiterhin geschlossen!”(mit Foto)”*, Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 24. Juli 2020, S. 21

(*Anmerkung- wegen Corona- Pandemie)

 

Stand: 24.Juli 2020

(Foto-Rechte: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

Kleine Geschichte der besonderen Kuchen-Backform aus Nieder-Kinzig/ A short story of a special cake-form from Nieder-Kinzig

Der Vater von “der Gustl” (diese betrieb eine frühere Gastwirtschaft im so genannten “Gaststätten-Dreieck” von Nieder-Kinzig) hat nach dem Absturz des britischen Flugzeuges (Typ Halifax MZ 806`S) vom November 1944 Metallteile des Propellers abmontiert, diese einschmelzen und daraus eine  im wahrsten Sinne des Wortes besondere Kuchen-Form (siehe Fotos v. Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.) anfertigen lassen. So weiß jedenfalls Heinz Haschert aus dem heutigen Bad Königer Stadtteil Nieder-Kinzig zu erzählen, der die Kuchen-Form jahrzehntelang verwahrte und aus aktuellem Anlass*  sich an diese Geschichte erinnerte. (Jüngste Berichterstattungen: Anlass war die Zurverfügungstellung eines einzigartigen Luftbildes vom 16. Februar 1945 durch den Bad Königer Karlheinz Schäfer, aufgenommen von einer zweisitzigen britischen R.A.F.-Maschine.)

 

Sehr gut recherchiert verfasster Artikel:

“Für Frieden in Form gebracht- Das Ergebnis einer Umwidmung kriegerischer in friedliche Zwecke hat sich in Bad König erhalten: Ein Bäcker hatte Metall eines Weltkriegs-Fliegers als Kuchenform verwendet” (Titelseite 1)/Kriegsflieger zu Kuchenformen- Bei Hascherts in Nieder-Kinzig ist ein Blech aus Metall einer abgeschossenen Halifax erhalten geblieben” (S. 9)  Von Gerhard Grünewald (mit zwei Fotos von Dirk Zengel/ ein Foto Halifax-Militärmaschine v. Stadtarchiv Worms/VRM-Repro)  Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 9. 6. 2020

 

*  Vergleichen Sie bitte hierzu auch die Berichterstattung in der Presse:

“Ein Fund, der es vielfach in sich hat- Bad König verdankt Kfz-Meister Karlheinz Schäfer ein in mehrfacher Hinsicht interessantes Luftbild von der Stadt” Von Gerhard Grünewald, dazu Kommentar “Wertvoll”, dito (Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 29. Mai 2020 (Rubrik Odenwald, S. 9)

“Seltenes Luftbild- Britisches Aufklärungsflugzeug macht am 16. Februar 1945 ein Foto vom historischen König im Odenwald mit Bahnlinie nach Mümling-Grumbach” (Quelle: “Mümling-Bote”/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst i. Odw. – 15. Mai 2020, S. 5

 

Weitere Analysen, Hintergründe und Erklärungen geben zu diesem Themenbereich die weiteren Seiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de:

 

Bad König-Historie: Einmalige Luftaufnahme eines britischen Aufklärungsflugzeuges der RAF-544. SQDRN vom 16. Februar 1945 – einige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges- vom historischen König im Odenwald

Eine Gedenktafel erinnert an die beiden britischen Flieger Alec Peter Bloomfield und Richard Benjamin Hales aus dem Jahr 1944

History 1944- Nieder-Kinzig/König in the earlier District Erbach/Odenwald/Germany: Terrible Retribution- Halifax MZ 806`S

Odenwald-Historie: Neues Jahrbuch des Odenwaldkreises “gelurt” 2020 erschien am 27. November 2019 mit vielen historischen Bad König-Themenbereichen

Ein Dreivierteljahrhundert her- 21. November 1944- 21. November 2019: Mahnung zum Frieden! – 75 Years ago- An Admonition for Peace!

Historie Bad König: Remembrance Day- Dürnbach, 11. November 2018 – die letzte Ruhestätte zweier britischer Flieger

 

 

 

 

 

 

 

(Fototechnische Aufbereitung des “Lekkerland-Eröffnungsbildes” durch Reinhold Veit/HGB Bad König e.V. -oben-/Originalaufnahme von Willi Arndt, unten)

Neueröffnung in Bad König/ Winter 1968: Da war- dem Himmel sei Dank- gerade kein Schneefall, als am 14. November das Geschäft vom Ehepaar Arndt eröffnete. Die Schulkinder-große und kleine- drängten sich nach Schulschluss an der Ladentür. Es war eine kleine Sensation für die jüngere Generation dieser Zeit: Kostenlos wurden Luftballons und süße Leckerlis verteilt. Rentner drängten die Nasen platt an einer der großen Schaufensterscheiben, begutachtend, was da alles im Sortiment vorhanden ist. Dazu stand sogar vor dem Ladeneingang der “Tschibo- Mann” als Papp- Maschee (im feinen Zwirnanzug und mit British Hut-Style), der neben dem “HB- Männchen” und beispielsweise der “Waschmittel-Klementine” zur Kultfigur der damaligen Zeit wurde!

 

 

(Foto-Rechte: Willi Arndt, Bad König im Odenwald/Scans: Alexander Körner, fotograf. Aufbereitung Reinhold Veit , beide HGV Bad König e.V.)

 

 

Geschäfte-Historie Bad König im Odenwald: Einst eine Instanz im prosperierenden Bad König- der “Lekkerland-Willi”

Bad König im Odenwald. Lang, lang her… Es war damals noch in den 1960er Jahren des 20. Jahrhunderts in jeder Hinsicht eine bewegende Zeit. Noch im Winter- genauer am 14. November 1968- eröffnete der Bad Königer Kaufmann Willi Arndt zusammen mit seiner Ehefrau Elfriede in der Bad Königer Elsabethenstraße ein Fachgeschäft, und dieses war ein ganz besonderes:

Lassen wir Herrn Willi Arndt aber selbst zu Wort kommen (siehe unten im handschriftlichen Originaltext):

 

“Am 14. November 1968 haben meine Frau Elfriede und ich, Willi Arndt, unser Fachgeschäft “Lekkerland” eröffnet! Tchibo-Kaffee, Pralinen, Weine, Spirituosen, Gebäck und Spezialitäten jeder Art hatten wir im Angebot. Ein besonderer Service war es, Präsente herzustellen. Bad König war lebendig durch Umland und Kurgäste. Wir Bad Königer waren aktiv und hatten auch schöne Zeiten in Bad König.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bad Königer Einkaufsservice schon in den 1960ern wird ganz groß geschrieben!

In der Tat: Bad Königer, Bewohner um die Kurmetropole der 1960er , 1970er Jahre herum, zahlreiche damalige Kurgäste der jetzt älteren Generation erinnern sich sehr gerne und mit einer bestimmten Wehmut an das Fachgeschäft “Lekkerland” (von Elfriede und Willi Arndt) mitten im “Bad Königer Herz” (historisches Zentrum) und an den freundlichen Service: Brauchte man zu Festivitäten- Geburtstagen, Jubiläen, Hochzeiten, an Muttertagen oder gar als Mitbringsel oder kleines oder größeres Dankeschön ein Geschenk- das war alles kein Problem. Man suchte es im hervorragend sortierten Fachgeschäft beim “Lekkerland-Willi” aus, legte es in einem Korb, wobei alles dann sehr liebevoll in wunderbarem Geschenkpapier als sehenswertes Präsent eingepackt wurde, was auch für die “Überraschungs-Präsentkörbe gleichermaßen galt.

Bleibt noch anzumerken, dass die “Lekkerland-Ära in Bad König” im Jahre des Mauerfalls in Berlin- also im Jahre 1989– mit Schließung dieses einzigartigen Fachgeschäftes endete.

Schade, dass es in dieser Form und an diesem Standort so etwas nicht mehr gibt! Man wird halt sehr nostalgisch.

 

 

 

 

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

Pressehinweis/Literatur zum “Tante-Emma-Laden”

“Alles in einer Schnuckeltüte- Hier gibt`s Brötchen, Likör und eine schöne Kindheit: Eine Liebeserklärung an den Tante- Emma- Laden”  Von Steffen Herrmann  (Quelle: Frankfurter Rundschau vom FR7 Magazin 20./21.02.2021, S.8-   Hinweis: der Autor Steffen Herrmann besucht gerne das Dorf – im Rhein-Main-Gebiet- in dem er aufgewachsen  ist. Und dann schaut er natürlich auch bei Betti vorbei.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bad König im Odenwald. Alexander Körner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V., hat wieder historisch publiziert. Dieses Mal recherchierte und forschte Alexander Körner nach den historischen Spuren des Brauwesens in (Bad) König im Odenwald. 

 

In der renommierten Fachpublikation “Unser Steckenpferd”-Unabhängige Fach- und Verbandszeitschrift von IBV-1. ÖBSC- Cambrinus (Internationaler Brauereikultur-Verband e.V.) sind die gewonnenen Erkenntnisse- angereichert mit historischem Bildmaterial und Dokumenten- nachzulesen:

 

1.  Hessen historisch- Bad König (1. Teil)   (“Unser Steckenpferd”/60. Jahrgang/Nummer 4-2019)

2. Hessen historisch- Bad König (2. Teil)  (“Unser Steckenpferd”/61. Jahrgang/Nummer 1-2020)

(Bestellungen: Michael Lüking, An der Schule 1N, D- 29342 Wienhausen, Tel.: + 49 51 49 76 54 111  (lueking@ibv1958.de)

 

Vergleichen Sie bitte auch auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de die Seite:

Odenwald-Historie: HGV-Vorstand Alexander Körner aus Bad König verfasst Untersuchung zum historischen Brauwesen am Fallbeispiel Brensbach im Odenwald

 

Unsere obige historische Aufnahme (HGV Bad König e.V. -Bilddatenbank) zeigt den historischen “Schönberger Hof” (ganz links), in dem in früheren Zeiten auch Bier im ehemaligen Brauhaus von 1842 (hinter der heutigen Gaststätte, einsehbar von der Schwimmbadstraße) gebraut wurde.

 

Sehen Sie bitte dazu ein Schaubild als Fallbeispielvon Ahnenforscher und HGV-Vorstandsmitglied Alexander Körner (Zweiter Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V.) entwickelt- über eine (Bad) Königer Bierbrauer-Dynastie namens Büchner.  Bitte auf den Link klicken:

 

Büchner Bierbrauer Vorfahren 1

 

 

 

 

 

 

Hier sehen Sie den literarischen Bezug auch zu Alexander Körners Sammel-Leidenschaft zu historisch begründeten Bierdeckeln (und auch Bierkrügen), wo die lobenswerten Körner-Untersuchungen zum historischen Brauwesen (bei früheren Gaststätten) zunächst von Brensbach im Odenwald und nunmehr auch Bad König im Odenwald  begründet sind.

 

Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

Bad König – Literatur

Vito von Eichborns epische Version über Karl Bender/Charles Bendire und Alexander Körners Sammel-Passion

Bad König im Odenwald. „20.000 Vogeleier hat er gesammelt – die ersten 8.000 wurden die Grundlage für die Sammlung im Nationalmuseum in Washington, der berühmte amerikanische Ornithologe Charles Bendire, nach dem sogar eine Drosselart benannt wurde, die „Bendire’s Thrasher“.

Erst jetzt hat sich herausgestellt, dass er als Karl Emil Eduard Bender aus (Bad) König im Odenwald stammt. 1836 dort geboren, muss er hier in der Kindheit dem 1838 geborenen Forscher Carl Weyprecht über den Weg gelaufen sein. 1853 fuhr er zusammen mit seinem Bruder nach New York. Dem gefiel’s da nicht – er drehte um nach Hause und ging bei der Seefahrt verloren. Unser Kinnicher ging zur Armee, kämpfte im Bürgerkrieg und heftig gegen die Indianer – und entdeckte in den Weiten des Landes seine Liebe zur Natur.

Und es wird eine schöne Story kolportiert: Als er (Charles Bendire) 1872 eines Tages in Arizona unterwegs war und gerade einem Bussard ein Ei aus dem Nest stahl, nahm ein Apache ihn unter Feuer. Da nahm der Vogelfreund das Ei in den Mund, bis er ins Camp zurückkam. Es wird erzählt, dass er sich einen Zahn zerbrach beim Versuch, das große Ei im Mund hin- und herzudrehen.

Und in der Gegenwart Bad Königs: 40.000 Exemplare – also doppelt so viele – hat Alexander Körner gesammelt – allerdings nicht Eier, sondern vornehmlich historisch zu nennende Bierdeckel. Auch dies ist nicht nur Sammelei – er forscht geradezu in der Weltgeschichte der Biere. Natürlich ist er federführendes Mitglied im hiesigen Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. und weiß alles über die früheren sechs Brauereien mit eigener Gastwirtschaft von Bad König.“ (Das „Bad König-Buch“ von Vito von Eichborn wird ja diesjährig erscheinen und kann über den örtlichen Buchhandel schon vorbestellt werden.) Nachzutragen wäre hier noch, dass dies hier Zitierte ein literarischer Entwurf unseres letztjährigen Stadtschreibers Vito von Eichborn ist, der während seines Bad Königer Aufenthaltes im Herbst 2019 mehrmals an den sonntäglichen Vormittagen im Heimatmuseum Bad König weilte und „sich etwas vom Schreiben bis in die Nacht hinein“ dann museal entspannte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Alexander Körner, HGV Bad König e.V.)

 

 

(Textzusammenstellung: Reinhold Nisch, HGV Bad König e.V.)

(Scan: R. Veit, HGV Bad König e.V. : Mit diesem kleinen Nostalgie-Moped italienischer Bauart kam Bad Königs Erster Stadtschreiber Vito von Eichborn an manchen Sonntagvormittagen im September/Oktober 2019 auf dem Innenhof des historischen Zentrums an und besuchte anschließend das hiesige Heimatmuseum, um sich “bei einer guten Tasse Kaffee” (zubereitet von HGV-Mitglied Walter Löb) über Bad Königs Historie umfassend zu informieren.)

 

 

Vito von Eichborns epische Version über Karl Bender/Charles Bendire Vogeleier- Sammel- Leidenschaft * und Alexander Körners schon historische Bierdeckel- Sammel- Passion

 

Bad König im Odenwald.  „20.000 Vogeleier hat er gesammelt – die ersten 8.000 wurden die Grundlage für die Sammlung im Nationalmuseum in Washington**, der berühmte amerikanische Ornithologe Charles Bendire, nach dem sogar eine Drosselart benannt wurde, die  „Bendire’s Thrasher“.

Erst jetzt hat sich herausgestellt, dass er als Karl Emil Eduard Bender aus (Bad) König im Odenwald  stammt. 1836 dort geboren, muss er hier in der Kindheit dem 1838 geborenen Forscher Carl Weyprecht über den Weg gelaufen sein. 1853 fuhr er zusammen mit seinem Bruder nach New York. Dem gefiel’s da nicht – er drehte um nach Hause und ging bei der Seefahrt verloren. Unser Kinnicher ging zur Armee, kämpfte im Bürgerkrieg und heftig gegen die Indianer – und entdeckte in den Weiten des Landes seine Liebe zur Natur.

Und es wird eine schöne Story kolportiert: Als er (Charles Bendire) 1872 eines Tages in Arizona unterwegs war und gerade einem Bussard ein Ei aus dem Nest stahl, nahm ein Apache ihn unter Feuer. Da nahm der Vogelfreund das Ei in den Mund, bis er ins Camp zurückkam. Es wird erzählt, dass er sich einen Zahn zerbrach beim Versuch, das große Ei im Mund hin- und herzudrehen.

Und in der Gegenwart Bad Königs: 40.000 Exemplare – also doppelt so viele – hat Alexander Körner gesammelt – allerdings nicht Eier, sondern vornehmlich historisch zu nennende Bierdeckel. Auch dies ist nicht nur Sammelei

– er forscht geradezu in der Weltgeschichte der Biere. Natürlich ist er federführendes Mitglied im hiesigen Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. und weiß alles über die früheren sechs Brauereien mit eigener Gastwirtschaft von Bad König.“ (Das „Bad König-Buch“ von Vito von Eichborn wird ja diesjährig erscheinen und kann über den örtlichen Buchhandel schon vorbestellt werden.) Nachzutragen wäre hier noch, dass dies hier Zitierte ein literarischer Entwurf unseres letztjährigen Stadtschreibers Vito von Eichborn ist, der während seines Bad Königer Aufenthaltes im Herbst 2019 mehrmals an den sonntäglichen Vormittagen im Heimatmuseum Bad König weilte und „sich etwas vom Schreiben bis in die Nacht hinein“ entspannte. Alexander Körner hat übrigens mittlerweile seine historischen Untersuchungen zu den “Brauereien im Bad König von einst“ abgeschlossen und publiziert.

 

** Smithsonian Institution (Nationalmuseum Washington/USA)

 

 

 

 

 

*  Weitere Pressehinweise zu dem in (Bad) König im Odenwald im Jahre 1836 geborenen großen Ornithologen Karl Bender/Charles Bendire und auf weiteren Themenseiten zu Karl Bender/Charles Bendire auf dieser Hoempage www.hgv-badkoenig.de:

 

“Einem weiteren großen Sohn Bad Königs des 19. Jahrhunderts auf der Spur: Karl Bender/Charles Bendire wird ein berühmter Ornithologe in Amerika!” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 29. Mai 2020/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst, S. 6)

 

“Der unbekannte Sohn-Bad Königs Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender” (Titelseite 1)/ “Der unbekannte berühmte Sohn- Bad Königer Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender, der es als Ornithologe zu Ruhm gebracht hat” Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 9. Juni 2020/Rubrik Odenwald. S. 10 – mit Fotos: Repro Reinhold Veit/HGV Bad König/Archivfoto: Dirk Zengel)

 

(Die wunderschönen Fotoaufnahmen auf dieser Seite stammen von Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

Das langjährige HGV-Vorstandsmitglied Reinhold Veit berichtet über die Installierung einer Glockenanlage auf dem Dach der Historischen Kapelle vor gut 20 Jahren:

 

Eine Abhandlung über die Glocke in der Historischen Kapelle von Bad König.

 

In der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König vom 27. März 2001

wurde der Vorstand beauftragt, die Vorbereitungen zur Installierung einer Glockenanlage zu treffen.

Am 9. April 2001 wurde ein Antrag an den Magistrat gestellt, der in seiner Sitzung vom 13.6.2001 zustimmte.

Die angeschriebenen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden begrüßten die Anbringung einer

Läuteanlage. Aus statischen Gründen legte man sich auf die starre Anbringung der Glocke im Dachreiter

fest. Die Glocke wird von einem Magnetanschlaghammer angeschlagen. Die Hessische Denkmalpflege hat der

Maßnahme zugestimmt. Am 1.8.2001 wurde in der Vorstandssitzung beschlossen, die 64 kg- Glocke bei

dem günstigsten Anbieter, der Firma Bachert, Heilbronn, zu bestellen. Die Glocke wurde mit der Inschrift

„Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. Sanierung 1999 – 2001″ versehen. Die Kosten betrugen

8.265,– DM. Die Glocke wurde am 5. Oktober 2001 in Heilbronn gegossen. Die Montage der Glocke fand

am 7. November 2001 statt. Die Inbetriebnahme der Glocke erfolgte am 18. November 2001 anlässlich der

Feier zum Volkstrauertag. Die Glocke wird seit dieser Zeit bei Beerdigungen und besonderen Anlässen

geläutet. Die Kosten für die Glocke und die elektrischen Anschlüsse trug der Heimat- und Geschichtsverein

Bad König und wurde aus Spenden und Vereinsmitteln finanziert.

 

 

HGV-Vize Alexander Körner fand diese Beschreibung der Glocke für die Historische Kapelle in den Aufzeichnungen des langjährigen und unvergessenen HGV-Vorsitzenden Karl Ludwig (“Carlu”) Kraft:

Glocke im Dachreiter der alten Friedhofskapelle

64 kg schwer, bestehend aus 78 % Kupfer und 22 % Zinn. Der Glockenschlag mit Magnetschlaghammer wird ausgelöst mit einer Funkhauptuhr. Die Glockenanlage wurde im November 2001 installiert. Vorher war noch nie eine Glockenanlage auf dem Bad Königer Friedhof. Die Gesamtkosten der Glockenanlage in Höhe von 8.265,– DM wurden vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. finanziert.

 

 

 

 

 

 

 

König im Odenwald. Wir befinden uns gedanklich im 19. Jahrhundert. Da bricht ein noch sehr junger Mann zusammen mit seinem Bruder Wilhelm, dem wird aber auf der Rückreise mit dem Schiff ein tragisches Schicksal ereilen, nach Amerika auf. In König selbst wird er zeitgleich seine Kindheit, frühe Adoleszenz im überschaubaren Zentrum in der Nähe des jungen Carl Weyprecht verbringen, vielleicht mit gleichaltrigen Kindern Kontakte haben. Dieser Karl Bender aus dem damaligen König im Odenwald wird sich dort fortan Charles Bendire nennen und ein sehr berühmter Ornithologe werden. Seine letzte Ruhestätte wird auf dem amerikanischen Nationalfriedhof Ende des 19. Jahrhunderts in Arlington sein. (Und Carl Weyprecht wird einige Jahre zuvor seine letzte Ruhestätte in “Good old Europe” auf dem nunmehr kernstädtischen Friedhof zu Bad König finden.) Von Charles Bendire/Karl Bender entdeckte Vogelarten werden nach ihm benannt werden. Unser Foto/Scan: Reinhold Veit zeigt “The Bendire`s Thrasher” (X=Kaktusspottdrossel= deutschsprachige Bezeichnung).

 

 

Die Verbreitung von Bendire`s Thrasher in Nordamerika

Zu den von Karl Bender (Charles Bendire) in Nordamerika entdeckten und klassifizierten Vogelarten beachten Sie bitte die US- amerikanischen Homepages, wo auch Karten vorhanden sind über die regionalen Verbreitungen dieser “Bendire`s Thrasher:

 

allaboutbirds.org

whatbird.com

audubon.org

 

 

Die Briefe- Sammlung von Charles Bendire (Karl Bender) von 1875- 1896

Briefe-Korrespondenzen von Charles Bendire (Karl Bender aus König im Odenwald) über mehrere Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika (William Brewster Correspondence/ englisch verfasst):

archive.org  (William Brewster correspondence. Letters from Charles Bendire, 1875- 1896 (inclusive)

Diese Briefe-Korrespondenz Charles Bendires erstrecken sich über eine langen Zeitraum von 21 Jahren und dokumentieren auch quasi die dritte Lebensphase Karl Benders/Charles Bendires, dessen Todesjahr 1897 ist. Sie beinhaltet 87 Manuskript- Briefe (manuskript letters) von Charles Bendire zu William Brewster.

 

Link zur Briefesammlung:

https://archive.org/details/williambrewster00bend

 

 

 

(Foto o. J.- HGV Bad König e.V.-Bilddatenbank)

Karl Bender (Charles Bendire) und Carl Weyprecht- zwei Jungen aus (Bad) König im Odenwald

 

Carl Weyprecht und Karl Bender- beides spätere Berühmtheiten. So in etwa könnte (mit etwas Phantasie/ “oral history”) der Blick von der 1832 entstandenen “Alten Schule” (ganz links im Bild) auf das historische (ältere) Schloss und die Rentmeisterei ausgesehen haben, als hier 1836 Karl Bender (der spätere weltberühmte Ornithologe Charles Bendire) “das Licht der Welt erblickte” und Carl Weyprecht (1838 in Darmstadt geboren/der spätere berühmte Polarforscher) alsbald nach dem überschaubaren König im Odenwald kam. Beide Kinder müssen sich eigentlich gesehen und gekannt haben, waren deren Väter doch in Diensten des Fürstenhauses angestellt und doch schon als höhere Beamte zu bezeichnen.

Zu Karl Bender/Charles Bendire und Carl Weyprecht sehen Sie bitte dazu die thematisch weiteren Seiten auf dieser Homepage: www.hgv-badkoenig.de

 

 

 

Weitere Pressehinweise zu dem in (Bad) König im Odenwald im Jahre 1836 geborenen großen Ornithologen Karl Bender/Charles Bendire:

 

“Einem weiteren großen Sohn Bad Königs des 19. Jahrhunderts auf der Spur: Karl Bender/Charles Bendire wird ein berühmter Ornithologe in Amerika!” (Quelle: “Mümling-Bote” vom 29. Mai 2020/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent, Erbacher Str. 2, D-64739 Höchst, S. 6)

 

“Der unbekannte Sohn-Bad Königs Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender” (Titelseite 1)/ “Der unbekannte berühmte Sohn- Bad Königer Geschichtsverein entdeckt das Schaffen von Karl Bender, der es als Ornithologe zu Ruhm gebracht hat” Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 9. Juni 2020/Rubrik Odenwald. S. 10 – mit Fotos: Repro Reinhold Veit/HGV Bad König/Archivfoto: Dirk Zengel)

 

 

(Bearbeitung: HGV Bad König e.V. /Stand: 15.10.2020)

 

Eine Fortbildungs-Schule in König im Odenwald

Anmerkung: Sämtliche Bad Königer Dokumente aus dem Nachlass “Anna Pohl geborene Krämer” wurden von deren Tochter Frau Sigrid Rippert (Frankfurt am Main) dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt und hier zur Veröffentlichung auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de freigegeben. Die weiteren Dokumente aus Anna Pohls Nachlass für deren Frankfurter Zeit können im “Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main” (Homepage: www.stadtgeschichte-ffm.de) eingesehen werden.

 

Tochter Sigrid Rippert schreibt selbst dazu in einem Begleitbrief: “Beigefügt sende ich Ihnen diese Dokumente zu. Die Existenz dieser in Hessen nach dem Ersten Weltkrieg wohl eingerichteten Fortbildugs-Schulen für Mädchen (zu deren Förderung) war uns nicht bewusst.”  (Aus dem Brief von Frau Sigrid Rippert vom 26. Februar 2020 an den HGV Bad König e.V.) Hier erfahren wir auch, dass Anna Krämer verheiratete Pohl ihren Kindern auch später erzählte, dass sie zeitweise auch in einer der (Bad) Königer Zigarrenfabriken gearbeitet hatte.

 

(Sämtliche Scans auf dieser Seite: Reinhold Veit, Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

 

Der Klassenausflug im Jahre 1928

Ausflug der Königer Mädchen- Klasse der Fortbildungs-Schule König im Odenwald am 18.September 1928. Da trägt man noch leicht spätsommerliche Kleidung bei einem vermutlich noch sonnenstrahligen Tag. Die Schülerin Anna Krämer (geboren am 25. September 1912 in König im Odenwald) ist damals 16 Jahre alt (das dritte Mädchen in dunkler Bluse in der zweiten Reihe von links); damit gehören alle jungen Damen zu dieser Altersgruppe. Der Ausflug ging an die Bergstraße zum Auerbacher Schloss und war zur damaligen Zeit bestimmt ein Höhepunkt der gesamten Schulzeit.

 

 

 

 

Entlassungs-Zeugnis von Anna Krämer nach dreijährigem Unterrichtungs-Zyklus (1926-1929)

Das Entlassungs-Zeugnis von Anna Krämer, datiert mit “König i. Odw., den 22. März 1929” wurde unterschrieben von Rektor Heyl für den Schulvorstand und dann noch einmal von Heyl in der Funktion als Klassenlehrer zusammen mit Lehrer Gemmer. Die dann 17jährige Anna kann ein gutes/sehr gutes Zeugnis in Empfang nehmen, was sich bestens sehen lassen kann.

Zwischen den Unterschriften der Lehrkräfte befindet sich der Stempelaufdruck mit dem mittigen “Hessen-Löwen” des Volksstaates Hessen (Regierungssitz in Darmstadt) und der Bezeichnung “Der Schulvorstand zu König” jeweils halbumrandet, das in der Zeit der Weimarer Republik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sichtbarer Hinweis ” Wir sind Mitglied! Museumsstraße Odenwald-Bergstraße” nun vorhanden

Bad König im Odenwald. Seit Mitte Februar 2020 hängt ein neues Schild neben dem Haupteingang (links) zum Heimatmuseum Bad König und kann quasi auch als eine Ehrerbietung bzw. Wertschätzung gegenüber der Stadt Bad König gesehen werden, die gleichfalls eingebunden ist in die Museumsstraße Odenwald-Bergstraße.

Zugleich besitzt die Stadt Bad König im Odenwald mittlerweile in ihren Mauern eine Triade von Museen, worauf sie doch etwas stolz sein kann, nämlich das Heimatmuseum Bad König und die beiden privaten Museen, nämlich das Georg-Vetter-Museum und das Technik-Museum.

 

 

(Fotos: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)