Neue Studie über Franz Luwig von Cancrin  ist erschienen:

Joachim A. Lorenz, Peter Nickel & Norbert Nossek: Franz Ludwig von Cancrin, Verlag Helga Lorenz Verlag (ISBN 978-3-00-059976-7), Graslitzer Str.5, D- 63791 Karlstein a. Main/Nachrichten des Naturwissenschaftlichen Museums der Stadt Aschaffenburg Band 111: 1- 78 Aschaffenburg 2018- ISSN 0518- 8512 (1. Auflage)

(Fotos von 2019 auf dieser Seite sowie historisches Foto-Scan bzw. HGV Bad König-Bilddatenbank: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

(Hinweis: Der Text wird fortgesetzt.)

 

(Fotos/Dokument-handschriftliche Aufzeichnungen von Jeff Horn: Heidi Hoffmann, HGV Bad König e.V.)  Das untere Bild zeigt (von links) die Geschwister Tom Horn, Kathie Horn und Jeff Horn aus California/USA, deren gemeinsame Vorfahren aus dem einstigen König im Odenwald ausgewandert sind, unter dem Torbogen des Alten Schlosses Bad König.

Das obere Bild zeigt die Geschwister Horn mit ihren jeweiligen Ehegattinnen bzw. Ehemann.

Die handschriftlichen Notizen von Jeff Horn verweisen auf „Horn-Namen“ des 19. Jahrhunderts aus dem Odenwald- auch auf Zell im Odenwald, einem heutigen Staddteil von Bad König. Jeff Horn ist zudem auch ein bekannter Landscape-Maler an der kalifornischen Küste mit einem wunderbaren Gesamtwerk. (Homepage: www.hornarts.com)

 

Wer etwas zur Aufklärung zu den Vorfahren der amerikanischen Horns hier im Odenwald beitragen kann, wende sich bitte an die Mitglieder des HGV-Vorstandes Bad König (siehe Impressum).

 

Mittlerweile hat sich die Herkunft der „Amerika-Horns“ erheblich geklärt. Es scheint die „Zeller Horn-Linie“ zu sein. Den entscheidenden Hinweis gab die renommierte Heimatforscherin Heidi Banse (Michelstadt im Odenwald), die in ihrem umfangreichen Standardwerk „Kirchenbuch Michelstadt 1623- 1775“ (Gendi-Verlag Otzberg) ihre entscheidende Forschungsgrundlage vermittelte. (Link: https://gendi.biz/shop2/product_info.php?products_id=181)

 

(Fotos zu beiden Hoffmannschen KUNSTWERKEN  „Vanitas“ und  „momARToak“: Reinhold Veit/Bad König)

 

Kunstkreatives Ereignis in Bad König zum Herbstbeginn 2019- Momarter Eiche „lebt partiell ein wenig weiter“

Bad König mit Stadtteil Momart/Odenwaldkreis.

Dieser Tage stellte der in Bad König wohnende Künstler Walter Hoffmann seine jüngst geschaffenen Duo-Kunstwerke „Vanitas“ und „momartARToak“ in der gemeinsam mit seiner Gattin Heidi Hoffmann geführten „Galerie H“ (Elisabethenstraße 10 im Übergang zum historischen Schlossplatz von Bad König) einer breiteren Öffentlichkeit vor, fanden doch am 21./22. September 2019 die diesjährigen „Tage der offenen Ateliers“ statt. Walter Hoffmann konnte mit zwei einzigartigen Exponaten aufwarten, wurden doch in den Komposita Fragmente der Momarter Eiche eigendynamisch im individuellen Schaffens-/Erschaffensprozess implantiert und offenbaren/versinnbildlichen doch auch ein Stück Vergänglichkeit eines jeden Anfangs bis zum Ende der Triade „Flora-Fauna-auch Mensch“ im immerwährenden Kreislauf des Lebens. (extract interpretation: rn/badkoenig)

 

 

 

Pressehinweis: „Vom Naturdenkmal zum Kunstobjekt- Bildhauer Walter Hoffmann (aus Bad König) gibt drei Stücken der in Einzelheiten verkauften alten Momarter Eiche neue Gestalt.“ Von Gerhard Grünewald (Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 20. September 2019- Rubrik Odenwald, S. 10.

Zitat daraus: „Nach ihrer Abgabe in Einzelstücken lebt die zusammengebrochene Momarter Eiche nun auch in Kunstgegenständen weiter,die der Bad Königer Bildhauer Walter Hoffmann aus Relikten des Odenwälder Symbolbaums geschaffen hat.“ (Odenwälder Echo v. 20.9.2019, dito S. 10, mit Foto-Grundlagen von Dirk Zengel/Gerhard Grünewald)

Kasten im Pressetext:„KONTAKT- Adelheid und Walter Hoffmann beteiligen sich mit ihrer Galerie in der ehemaligen Bäckwerei „Ross“ am Schlossplatz von Bad König an den Tagen der offenen Ateliers. Sie haben dazu am Samstag, 22. September (2019), von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, 22. September, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Ansonsten zeigen sie ihre Werkschau auf Nachfrage, Tel. 0151- 10230991. Wie Walter Hoffmann erklärt, steht dabei ein Teil der Sammlung auch zum Verkauf. Die Plastiken aus der Momarter Eiche indes will er bis auf Weiteres selbst behalten“ (Odenwälder Echo v. 20.9.2019 , dito S. 10)

Siehe auch das gesamte südhessische Kulturprogramm alljährlich stets bei www.kultursommer-suedhessen.de

 

 

Zum Schicksal der Jahrhunderte alten Momarter Eiche schauen Sie sich bitte auch die weiteren Seiten auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de an, so z.B.

Momarter Eiche- Odenwald- Deutschland/Allemagne/Germany

Bad König-Historie: Der Baum im Odenwald mit dem gleichnamigen Lied mit Blick auf den historischen Kern

Momarter Eiche: Auch Odenwaldmaler Georg Vetter zeichnete sie früher

Der ganz große Malersohn Bad Königs: Georg Vetter (1891- 1969)

 

 

Historische Kapelle Bad König  (Fotos: R. Veit/HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

„Die Pingsdorfer Keramik ist eine hartgebrannte irdene Warenart, die zwischen dem späten 9. und dem 13. Jahrhundert in verschiedenen Töpferzentren am Ostrand der rheinländischen Vorgebirgsschwelle sowie am Niederrhein produziert wurde. Charakteristisch für Gefäße der Pingsdorfer Ware ist ein gelblicher, feinsandgemagerter Scherben und eine rote Bemalung. Sie ist an zahlreichen mittelalterlichen Siedlungsplätzen in Nordwesteuropa archäologisch nachweisbar und somit ein wichtiger Zeitmarker für die Mittelalterarchäologie. Eponymer Herstellungsort  ist der Brühler Ortsteil Pingsdorf.“  (Zitiert nach wikipedia- Pingsdorfer Keramik- Absatz 1/Stand: 27.08.2019)

 

Vgl. auch:

Kapitel „Schatzsucher“- Tim Kunkelmann, S. 101f. im Bad König- Buch:

Vito von Eichborn: „Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes Sammelsurium“ Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Bad Malente 2019

 

 

 

 

Der Ende August 2019 wieder illuminierte Brunnen (s. unten) im Innenhof zwischen evangelischer Kirche und Heimatmuseum Bad König (Schlosstrakt-heute weitestgehend Sitz der Verwaltung mit Trauzimmerbereich) mit dem Treppenaufgang hin zum historischen Lustgarten und dem teilweise zweihundert Jahre alten Baumbestand. (Fotos auf dieser Seite: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

Das Gemälde (oben)- im Original zu besichtigen im Heimatmuseum Bad König- zeigt höchstwahrscheinlich die vom Maler „festgehaltenen“ lokalen Begebenheiten aus früheren Zeiten.

 

 

Neuer Blickfang in den Abendstunden im historischen Zentrum Bad Königs im Innenhof zwischen Heimatmuseum Bad König und evangelischer Kirche hin zum Lustgarten

Unsere Fotos (R. Veit) zeigen den wieder zum Monatswechsel August/September 2019 illuminierten Brunnen im Innenhof zwischen evangelischer Kirche und Heimatmuseum Bad König (Schlosstrakt „Altes Schloss“ – heute weitestgehend Sitz der städtischen Verwaltung mit Trauzimmerbereich) mit dem Treppenaufgang hin zum historischen Lustgarten und dem teilweise zweihundert Jahre alten Baumbestand. Dort hatte erst kürzlich der hiesige Obst- und Gartenbauverein (OGV Bad König e.V.) die Beschilderung der historischen „Baum-Klassiker“ vorgenommen, die sogar- vielleicht vom damaligen Landschaftsplaner im adeligen Auftrag beabsichtigt- nahezu ein Quintett bilden.

 

Die energetisch sparsame LED-Beleuchtungsanlage für den Brunnen wurde finanziert vom Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. unter logistischer Hilfe durch die Stadt Bad König (Bauhof). Recht herzlichen Dank an den Bürgermeister Axel Muhn und Magistrat sowie den städtischen Mitarbeitern dafür. Schauen Sie bitte selbst und bewundern Sie die besonderen Lichteffekte, wenn es spätsommerlich abends früher dunkelt.

 

 

Was hat dieser Brunnen schon „erlebt“?

Zum Beispiel den 6. Juni des Jahres 1901. Da fand nämlich im damaligen König im Odenwald ein besonderes Ereignis statt: Prinzessin Imma von Erbach-Schönberg wurde an diesem Tag in der evangelischen Kirche getauft. Da stehen einerseits mit dem Rücken zum Brunnen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Spalier und auf der anderen Seite die Sänger des Gesangvereins „Liederkranz“- die Blicke dem Brunnen zugewandt. Und diesen Gang zur Treppe in die Kirche hinein durchschreiten u.a. die Königin-Mutter Emma der Niederlande, die Herzogin von Albany sowie die Prinzessin Alice von Großbritannien und Irland– alle vom Hochadel. (Quelle: „Kennt ihr sie noch… die Königer“ Von Otto Pichl (Texte) und Hans Otto Pichl (Fotos/Repros), (D ISBN 90 288 3327 7/CIP) Europäische Bibliothek- Zaltbommel/Niederlande 1986 (54.)  (Scan: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

 

Literaturhinweis: „Neuer Blickfang in den Abendstunden im Innenhof zwischen Heimatmuseum Bad König und evangelischer Kirche“(Quelle: Unterzent aktuell- Wochenzeitung für Höchst und Lützelbach vom Freitag, 30. August 2019- Nr. 35 (21. Jahrgang), S.15 (Verlag www. cmsweb.wittich.de)

 

 

Dieser Brunnen hütet auch ein Geheimnis- diente er vielleicht einst als Taufbrunnen (Taufstein)? Wie alt ist er überhaupt?

Gehen wir gedanklich weit in den Norden Deutschlands- direkt in Nähe der Ostsee. Dort erfahren wir aus der „Ostsee-Zeitung“ vom Dienstag, 8. Oktober 2019, S. 11 (Rubrik Bad Doberan) aus folgendem Artikel:

„Tauffünte wird restauriert

Im Münster Bad Doberan haben die Restaurationsarbeiten an der Tauffünte begonnen. Der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert befand sich urspünglich in der St. Marienkirche in Wismar, ist vor der Sprengung der Ruine in die St. Georgienkirche in Wismar und 1977/1979 als Leihgabe in das Doberaner Münster gelangt. Bei den Restaurierungsarbeiten werden unter anderem die Oberflächen gereinigt, störende Klebereste reduziert, Risse und Abbrüche behoben und die Zementmörtelergänzung im Randbereich entfernt, informiert der Berliner Restaurator Boris Frohberg. Die Arbeiten im Auftrag der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bad Doberan werden durch den Münsterbauverein Bad Doberan finanziert.“  (Siehe Scan v. Reinhold Veit ganz oben: Zeitungsausschnitt mit Restaurator Boris Frohberg aus Berlin/“Ostsee-Zeitung“ vom 8. Oktober 2019)

Der Taufstein in Bad Doberan, in Struktur und Material nahezu identisch, so scheint es, mit dem Brunnen hier in Bad König stammt aus dem 13. Jahrhundert. In Bad König wissen wir aber überhaupt (noch) nichts über die Entstehungszeit des hiesigen Brunnens.

Spekulativ: Ist der Brunnen mit der Gestaltung des beidseitigen Treppenaufganges (mit Mauerwerk) hin zum historischen Lustgarten oder gar mit der Gestaltung dessen entstanden? Fragen über Fragen.

(Text: Reinhold Nisch, HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

Carl Weyprecht- ein großer Sohn auch Bad Königs im Odenwald

 

Kleines Kapitel „Weyprecht“/“Weyprecht-Schule“, S. 134-136, im Bad König-Buch von

Vito von Eichborn: „Fast alles über Bad König- Geschichte und Geschichten: Ein charmantes Sammelsurium“ Verlag Vitolibro (ISBN 9-783-86940-004-4), Bad Malente 2019

Sehen Sie sich bitte die diversen Themenseiten zu Carl Weyprecht auf dieser Homepage www.hgv-badkoenig.de an.

 

(Scans: Reinhold Veit/Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.)

Bad König. Über die letzten Jahrzehnte hinweg wandelte sich oft Bad Königs historischer Kern- damit sind nicht die historischen Gebäude gemeint, sondern es waren eher die kleinen Veränderungen im Wechsel der Geschichte.

Eine neuzeitliche Konstante ist ein kleines Gebäude, welches Besucher Bad Königs erstmals entdecken, kommen sie von der Elisabethenstraße zu Fuß oder mit dem Gefährt: Sie werden quasi per Augenblick zu einem Gebäude geleitet, welches nunmehr gut sechzig Jahre etwas beinhaltet: Bad Königs einzigartiges Eiscafé! (Foto aktuell/Juni 2019: Reinhold Veit) Zurzeit wird dieses „Eisparadies Dolce Vita“ schon einige Jahre von Frau Weyrauch und Herrn Michael Vetter vorbildlich geführt, und es lohnt sich, dort inne zu halten, eine der vielfältigen Eis-Variationen zu genießen oder ein Heiß- oder Kaltgetränk zu genießen sowie den Blick auf Bad Königs historischen Kern gleiten zu lassen.

 

(Der Text wird noch erweitert.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vo(Fotorechte/Originalbesitz: Katharina Haase, Bad König; Scans: Reinhold Veit, HGV Bad König e.V.)

 

 

Historische Rechnungen als Spiegelbilder der Geschichte

Bad König im Odenwald. Auf dieser Seite zeigen wir einige „historische Rechnungen“, die dankeswerter Weise unser langjähriges HGV-Mitglied Katharina Haase uns zur Verfügung gestellt hat. Wie kam es dazu? Eigentlicher Anlass war die heimathistorische Forschung des HGV Bad König, und es ging um historische Autos, Tankstellen, Raparatur-Werkstätten in „Alt-König“ im Odenwald. Zwar sind schon Jahrzehnte vergangen, aber es findet sich immer noch Bild- und sonstiges Material, wenn es noch irgendwo in den Haushalten „schlummert“. Der aktuelle Anlass ist aber das diesjährige Klassiker-Festival in Bad König (12.-14. Juni 2019), welches seit nunmehr 20 Jahren im zweijährigem Rhythmus erfolgt. So liegt es quasi auf der Hand, dass der Heimat- und Geschichtsverein Bad König zeitnah versucht, etwas Historisches zum Thema beizutragen.

Im Jahre 2017 hatten wir die BMW-Werkstätte (Ecke Bahnhofstraße/Weyprechtstraße) mit Reparaturbetrieb sowie Tankstelle im Blickfeld der Betrachtungen. Diesjährig- im Jahr 2019- schauen wie uns die Auto-Reparatur-Werkstätte Heilmann (mittlere Bahnhofstraße) in den Reflexionen etwas näher an.

Und so erwächst zusehends immer mehr daraus, zum Beispiel wie hier, nämlich die historischen Rechnungen (als kleine Auswahl) der beiden, an diesen lokalen Orten nicht mehr existierenden Handwerksbetriebe (hier: Auto-, Motorrad- , Fahradgewerbe etc.).

 

(Hinweis: Der weitere Text erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.)