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(Repros: R. Veit/HGV Bad König e.V.)– Quelle: Die „Stolpersteine“-Liste für Bad König befindet sich  (siehe unten auf dieser Seite) in: Heft „Nah dran!“ – Rahmenthema „Stolpern“, S. 18-23 (Herausgeberin: Evangelische Kirchengemeinde Bad König, Ausgabe Oktober/November 2018 20. Jahrgang Nr. 5) Bad König 2018

 

 

Die letzten Stolpersteine wurden in Bad König im Jahr 2019 verlegt

„In Bad König sind vier weitere Stolpersteine gesetzt“ (Redaktion/Foto: Dirk Zengel), Quelle: Odenwälder Echo vom 6. Mai 2019; S. 9: Zitat (dito): „Vier Stolpersteine erinnern nun am Bad Königer Schlossplatz an die ehemals dort an der Ecke zur Elisabethenstraße lebende Familie Bick. Während Jakob und Martha im KZ Theresienstadt ermordet wurden, entkamen Edith und Armin der Verfolgung durch die Nationalsozialisten in die USA und nach England. Schicksale wie diese werden in der Kurstadt durch inzwischen 37 solcher Metallplatten in den Blick gerückt. Und wenn auch die die Verlegeaktion nach aktuellem Kenntnisstand damit abgeschlossen ist, soll das Gedenken doch weiterhin wachgehalten werden. Zudem wollen Horst und karin Friedrich, die sich intensiv mit der Geschichte der früheren jüdischen Gemeinde befassen, diese Forschungen fortführen. Verlegt wurden die Steine vom Bauhofmitarbeiter Peter Simon, für die Umrahmung sorgten Jugendliche der Carl-Weyprecht-Schule (Bad König) „.

Bad Königer Neujahrsempfang- Sonntag, 02. Februar 2020:

Presse:

„Mahnende Worte beim Neujahrsempfang- In Bad König schildert Daniel Neumann von der jüdischen Gemeinde Darmstadt, wie sich deren Alltag anfühlt“  Von Gabriele Lermann (Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 4. Februar 2020, Rubrik „Odenwald“, S. 11.

„Neujahrsempfang 2020 der Stadt Bad König- Rund 200 Gäste füllen die Wandelhalle beim Neujahrsempfang der Stadt Bad König mit Daniel Neumann und Irith Gabriely“ (Bericht/zahlreiche Fotos von R.Veit- Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten-aktuelles für Bürger und Gäste vom Freitag, 7. Februar 2020, S.4/5)

 

 

Weitere Literaturhinweise:

 

„Jeder Schlag eine Erinnerung- Friedrichs- Friedlaender fertigt jeden Monat fast 500 Stolpersteine“ (Von Thoralf Cleven)- mit Foto von Jaqueline Schulz , Quelle: Frankfurter Rundschau vom Samstag/Sonntag, 26./27. Januar /75 Jahrgang/Nr. 22 (Rubrik „Thema des Tages“), S. 4

 

Stolpersteine in nahen und etwas weiter entfernten Nachbarkommunen, hier: Michelstadt im Odenwald und Rödermark-Urberach wie Reichelsheim:

„Ich gebe ihnen einen Namen“ (Jes.56,5)- Stolpersteine in Michelstadt (Faltflyer, herausgegeben/erstellt von der „Stolpersteininitiative“ und von der Stadt Michelstadt sowie dem Gymnasium Michelstadt, Michelstadt Januar 2014 (4. Auflage)/Gestaltung: M. Schimpf

„Die Gräueltaten bleiben unvergessen- 83 Jahre nach der Reichspogromnacht gedenken bei einer Kundgebung in Michelstadt rund 200 Menschen der jüdischen Opfer des brutalen Angriffs“ Von Manfred Giebenhain (Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 10. Dezember 2021, Rubrik Odenwald, S. 11)

„Erinnerung und Mahnung an ein dunkles Kapitel- Georg-August-Zinn-Schule Reichelsheim gedenkt Pogromnacht von 1938“ (red) (Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 10. November 2021, Rubrik Odenwald, S.11)

(Foto:rn)

Gedenken am 9. November 2021 in Höchst im Odenwald (Montmelianer Platz); eine Gedenktafel erinnert dort an den Platz, wo einst die Synagoge der jüdischen Gemeinde stand.

 

 

 

„Synagoge Urberach 1882-1935“ (Herausgegeben von der Stadt Rödermark mit Bürgermeister Roland Kern , und der Initiative „Stolpersteine“ in Ober-Roden und Urberach), Redaktion Oliver Nedelmann -brosch., Rödermark 3. Oktober 2017  (Erhältlich über die dortige Stadtverwaltung.)

 

Mittlerweile als d a s Standardwerk für die Zeit von 1933 bis 1945 im früheren Landkreis Erbach im Odenwald gilt das umfassende Buch:

Dirk Strohmenger: Nationalsozialismus im Erbacher Landkreis „dass überalls vollkommene Ruhe und Ordnung herrscht … (Herausgegeben vom Kreisarchiv des Odenwaldkreises/Redaktion und Bearbeitung: Anja Hering), Druck: M&K Satz-, Druck- und Verlags-GmbH in Michelstadt /448 Seiten/ISBN: 978-3-9815625-4-5/Erbach 2016, hier insbesondere Kap. 7: Gewalt vor aller Augen: Exklusion der jüdischen Einwohnerschaft, S. 235- 281

Es ist doch auf Grund der weiteren Nachfrage sehr zu hoffen, dass eine zweite Auflage dieses einzigartigen wissenschaftlichen Werkes kommen sollte, da die erste Auflage fast vergriffen ist!

 

Die letzten überlebenden Zeitzeugen berichten im Odenwald:

 „Engagiert gegen das Vergessen- Jüdische NS- Überlebende berichten Schülern der Reichelsheimer Georg-August-Zinn-Schule von ihrem Schicksal“  (von Jörg Schwinn); Quelle: Odenwälder Echo vom Dienstag, 19. März 2019, Rubrik Odenwald, S. 12

 

„Vom Grauen der Vernichtungslager- ein Zeitzeuge berichtet in Höchst von seiner Deportation 1941 und dem Überleben in Auschwitz“ (Von Patricia Pitz); Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 23. März 2019, Rubrik Odenwald, S. 13

 

„Die letzten Zeugen- 19 Auschwitz-Überlebende berichten“ (Quelle: DER SPIEGEL Nr. 5/24.1.2015/ S. 50-52/Augenzeugenberichte S. 53-69)

 

 

Aus dem „Gedenken für die Courage der Bauersleute“ erschafft der Odenwälder Autor Dirk-Daniel Zucht ein Theaterstück Für den Theatersommer 2020:

„Die Courage der Bauersleute „- Das Ernsbacher Ehepaar List hat im nationalsozialistischen Odenwald den Juden Ferdinand Strauß gerettet und dafür teuer bezahlt. Nun bringt Theatermacher Dirk-Daniel Zucht seine Geschichte auf die Bühne des Erbach-Michelstädter Theatersommers“ (Titelseite)/„Starke Geschichte- Was Werner König über die Eheleute List recherchiert hat, die zur NS-Zeit den Juden Ferdinand Strauß retteten, bringt Dirk-Daniel Zucht auf die Bühne“  Von Gerhard Grünewald (Quelle: Odenwälder Echo- Am Wochenende/Samstag, 8. Februar 2020, Rubrik „Odenwald“, S. 13; dazu der Kommentar in der Reihe „Auf den Punkt“ von Gerhard Grünewald zum Theater „Der Gerechte“: Eine neue Qualität.

 

„NS-Opfer sollen Stimme bekommen- Theatermacher Dirk Daniel Zucht plant in Bad König szenisches Spiel, dessen Grundlage „Stolpersteine“ bilden“ Von Jörg Schwinn  (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 16. Januar 2021/Rubrik Odenwald, S. 12

 

„Stolpersteine als Theater-Aufführung- Dirk Daniel Zuchts Projekt „Ich gebe ihnen eine Stimme“ führt durch Bad Königs Altstadt und in die Vergangenheit“ Von Jörg Schwinn (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 6. November 2021 ,Rubrik Odenwald, S.12)

 

 

„Stolpersteine-Szenen-Projekt“ 2021 vom Odenwälder Schriftsteller und Regisseur Dirk Daniel Zucht in Bad König im Odenwaldkreis

Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten Nr. 44 vom Freitag, 5. November 2021, S.6

„Schicksale werden lebendig- Mit einem Stationstheater erinnert Dirk Daniel Zucht an die Ereignisse in der Reichspogromnacht in Bad König“ Von Manfred Giebenhain (Quelle: Odenwälder Echo vom Donnerstag, 16. November 2021, Rubrik Odenwald, S. 10)

 

 

 

Weiteres zur Thematik:

„Schicksalhaftes an drei Stationen- Im August möchte Dirk Daniel Zucht in Erbach das Stück „Der Gerechte“ über Tapferkeit in der NS- Zeit aufführen“ Von Jörg Schwinn (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 2. Januar 2021/ Rubrik Odenwald, S. 13

„Holocaust-Gedenktag- 76 Jahre Befreiung von Auschwitz: Die Erinnerung weist auch auf das heutige jüdische Leben in Deutschland“ (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Mittwoch, 27. Januar 2021 (Rubrik Thema des Tages, S. 2/3) – Wir sind mehr als die Shoah- Zwei Generationen trennen Charlotte Knobloch und Marina Weisband, aber kämpferische deutsche Jüdinnen sind sie beide. Am heutigen Holocaust-Gedenktag halten sie die Gastreden im Bundestag. Ein Gespräch über Heimat, Hass und den Erhalt der Demokratie. (dito)

„Sie haben Ihren Kampf vor 76 Jahren verloren- Bei der Gedenkstunde für die Opfer der Shoah im Bundestag halten zwei starke Frauen zwei starke Reden. Mit Marina Weisband ist erstmals eine junge Jüdin dabei“ (Quelle: taz vom donnerstag, 28. januar 2021, rubrik 06 inland)

„Bundesweite Beachtung  für „Der Gerechte“- Das Odenwälder Theaterprojekt ist Teil des Festprogramms zu 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ (hi)  (Quelle: Odenwälder Echo vom Mittwoch, 17. Februar 2021/Rubrik Odenwald, S. 9)

„Die Steine berichten von der Tradition- Gespräch mit der Historikerin Susanne Urban, die sich als Geschäftsführerin des Vereins `Schum Städte e.V. für das jüdische Erbe einsetzt“ Von Volker Milch  (Quelle: Odenwälder Echo vom Samstag, 13. März 2021, Rubrik Kultur, S. 19)  Zu den Schum-Gemeinden: www.jg-wi.de/lehrhaus

„Jüdisches Leben in Groß-Umstadt- Ein imposantes Programm hat der Runde Tisch rund um den Jahrestag der Pogromnacht in diesem Jahr auf die Beine gestellt“ Von Dorothee Dorschel (Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 5. November 2021, Rubrik Darmstadt-Dieburg, S. 14)

„Vom Schuldgefühl Überlebender- Historikerin Lilly Maier widmet sich in Erbach und Michelstadt den Kindertransporten der späten Dreißiger“ Von Bernhard Bergmann (Quelle: Odenwälder Echo vom Freitag, 12. November 2021, Rubrik Odenwald, S. 10)

 

 

Aus anderen Gegenden Deutschlands:

„Jüdisches Leben beleuchten- Daniel Neumann, der Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, wirbt vor dem 9. November für neue Formate im Holocaust-Gedenken“ Von Jens Joachim, siehe auch: www.100Tage1700Jahre.de (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Montag, 8. November 2021- Beilage „Rhein-Main“, D4)

„Dorf mit Erinnerung- Im schwäbischen Buttenhausen gibt es keine Juden mehr. Auch der Urgroßvater von Gal Berlinger-Keller hat die Shoah nicht überlebt. Trotzdem kommt sie gerne zu Besuch ins Dorf- dank eines engagierten Mannes“ Aus Buttenhausen Klaus Hillenbrand (Text) und Jan Zawadil (Fotos) (Quelle: taz vom dienstag, 9. November 2021- rubrik nahaufnahme 04-05)

 

 

Homepage www.stolpersteine-badkoenig.de –

 „als Hilfestellung für Familien- und Geschichtsforscher in aller Welt“ (Jörg Schwinn) steht bereit!

Schauen Sie bitte deshalb auch auf die eigens für Bad Königs Stolpersteine eingerichtete Homepage www.stolpersteine-badkoenig.de

 

 

Geteilte Geschichte:

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland mit Objekten erzählt

Homepage: www.bpb.de/geteiltegeschichte

LB   LEO BAECK INSTITUTE- NEW YORK I BERLIN for the study of German- Jewish History and Culture                 Shared-   I–Iistory      Project—

 

 

 

Literaturhinweise:

ZEITGESCHICHTE Epochen. Menschen. Ideen- 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland- Zwischen Selbstbehauptung und Verfolgung Nr. 6/2021- Deutschland 8,50 Euro

 

Weitere Literatur-Tipps/Quellen entnommen aus:

ZEITGESCHICHTE Epochen. Menschen. Ideen- 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland- Zwischen Selbstbehauptung und Verfolgung Nr. 6/2021- Deutschland 8,50 Euro, hier: Seiten 120 u. 121

Weitere aktuelle Literatur:

Takis Würger: „Noah. Von einem, der überlebte.“ Penguin Verlag 2021, 188 Seiten, 20 Euro

Gerhard Haase-Hindenberg: „Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“- Lebensgeschichten aus Deutschland, Edition Körber (www.edition-koerber.de), 384 Seiten, 2021, 22,00 Euro – In einem außergewöhnlichen Stil erzählt der Publizist Gerhard Haase-Hindenberg ganz unterschiedliche Lebensgeschichten jüdischer Menschen in Deutschland und führt zugleich durch 1700 Jahre jüdisch-deutscher Geschichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Verlegung von Stolper-Steinen in Bad König im Odenwald am 17. Oktober 2015- Further Bringung Down from „Stolper-Steinen“ in Bad König im Odenwald/Germany (Photo: Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)

Die Stolpersteine wurden alle von Gunter Demnig * verlegt (mit Vorbereitung durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes).

*Gunter Demnig (geb. 27.10.1947) ist ein deutscher Künstler mit Ausbildungsorten Universität der Künste in Berlin, Kunshochschule Kassel, Universität Kassel. Weltweit bekannt wurde Gunter Demnig durch die Stolpersteine, die er seit dem Jahr 1996 zur Erinnerung an die Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) verlegt. Es gibt dazu auch einen Film mit dem Titel „Stolperstein“.

 

 

 

Die Namens-Liste für die Stolper- Steine in Bad König im Odenwald- The List of Names for the Bad König- Stolpersteine

 

Quelle: Die  hier dargelegte „Stolpersteine“- Liste für Bad König  im Odenwald befindet sich in: Heft „Nah dran!“ Rahmenthema „Stolpern“, S. 18-23 (Herausgeberin: Evangelische Kirchengemeinde Bad König, Ausgabe Oktober/November 2018 20. Jahrgang Nr. 5) Bad König 2018- Repros: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.

 

Here is the list from in former König im Odenwald living Jewish Citizens and her fates – here are the names standing on the forty Bad König- Stolpersteine.