Bad König im Odenwald. Wie der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Bad König e.V. mitteilt, muss  nunmehr das Heimatmuseum Bad König  am Schlossplatz an beiden Öffnungs-Sonntagen auch noch im Monat März 2026 leider geschlossen bleiben, dies sowohl am Sonntag, 01.März 2026 als auch am Sonntag,15.März 2026.

Diese Maßnahmen werden prolongiert erforderlich, weil die umfassenden Renovierungsmaßnahmen  wie auch Umstrukturierungsmaßnahmen- federführend durch die „AG Heimatmuseum“- noch andauern.

Wir bitten erneut um Ihr Verständnis, da schon im laufenden Monat Februar des Jahres 2026 die Reinigungsarbeiten bzw. Vorarbeiten begonnen hatten.

Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

(HGV Bad König e.V.- 01.03.2026)

Bad König. An diesem Sonntag, 16. November 2025 – zugleich Volkstrauertag- hat das Heimatmuseum von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Kommen Sie doch einmal vorbei und staunen Sie kurzweilig über die zahlreichen Ausstellungsstücke aus Bad Königs Historie. Dazu schauen oft an diesen geöffneten Sonntagen (jeweils der erste und dritte eines Monates) neben den Besucherinnen und  Besuchern „Überraschungs-Gäste“ vorbei, die neue historische Boden-Funde oder Alt-Fotos von Bad Königs historischem Bahnhofsgebäude zeigen, die bei einer Ausstellung im Foyer des Bahnhofes von Leipzig gesichtet worden waren. Wir berichten auch gerne über aktuelle Forschungs-Anfragen von Universitäten oder historische Neuigkeiten, die personell nach Bad König und Stadtteile „hineinstrahlen“. Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

(hgv bad koenig e.v. – 10.11.2025)

Das Titelfoto (von David J. Hales)  zeigt das Eingangsportal des Soldatenfriedhofes Dürnbach (CWGC Dürnbach War Cemetery)

(Foto: David J. Hales) Letzte Ruhestätte von Richard Benjamin Hales

 

(Foto: R.Veit) Haupteingang zum Heimatmuseum Bad König)

(Foto:David J. Hales) Letzte Ruhestätten der beiden britischen Flieger Hales und Bloomfield wie auch der anderen Besatzungsmitglieder

 

 

 

(Foto R.Veit: Plakette zum Gedenken an die beiden britischen Flieger/Innenhof-am Heimatmuseum)

 

 

 

 

 

 

Bad König-Frinton on Sea. Ende des vergangenen Herbstmonats, am 21. November 2024, jährte sich der Tag der beiden ermordeten jungen britischen Flieger Richard Benjamin Hales und Alec Peter Bloomfield, die am 21. November 1944 (also vor 80 Jahren) hinterrücks von Nationalsozialisten aus Erbach an der Leuersruhe-damals gab es den seit den 1960ern bebauten Südring überhaupt noch nicht- erschossen wurden. Aus diesem Grunde wurde auch hier an der Gedenkplakette (rechts vom Eingang des Heimatmuseums Bad König) gedacht.- Vor 110 Jahren (im Jahre 1914) begann der Erste Weltkrieg. Vor fünf Jahren brachten wir in den Bad Königer Stadtnachrichten ein paar Foto-Artikel mit Bad Königer Konfirmanden der Jahre nach 1900, stehend vor dem Treppenaufgang z.B. mit Pfarrer Köpp mit Zugang zur evangelischen Schlosskirche. Die allermeisten dieser Söhne der damaligen Gemeinde König wurden paar Jahre später über den „Rekrutierungsstandort“ Darmstadt eingezogen und viele kehrten nie wieder zurück.Die Namen der Gefallenen und Vermissten (hier beider Weltkriege des 20. Jahrhunderts) finden wir auf den Gedenktafeln der Friedhöfe in Bad König und Fürstengrund (gemeinsames Kirchspiel), aber auch auf den „Memorial-Tafeln/Steinen/Obelisken“ auf den Friedhöfen der seit den vor etwa fünfzig Jahren hinzugekommen Gemeinden bzw. „neuen“ Stadtteile Bad Königs (neben Fürstengrund, auch Zell, Etzen-Gesäß, Nieder- und Ober-Kinzig/Gumpersberg, Kimbach und last but not least Momart. Die „ewige Menschheitsfrage“ aber ist: Warum gab es Kriege, gibt es sie, wird es diese weiter geben? Mit allen Leiden und Zerstörungen etc. etc. (Text: R.Nisch- Weiterführendes finden Sie auf den entsprechenden Seiten unserer Homepage www.hgv-badkoenig.de.) Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

Bad Königs Bürgermeister Axel Muhn ehrt am vergangenen Ewigkeitssonntag  2024 auch die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege des 20. Jahrhunderts

Bad König. Am vergangenen Totensonntag, 24.11. 2024, ehrte Bürgermeister Axel Muhn auf dem kernstädtischen Friedhof auch die Gefallenen, Vermissten, Verfolgten, der wegen ihres Glaubens Getöteten beider Weltkriege des 20. Jahrhunderts, wobei auch daran erinnert wurde, dass es gegenwärtig wieder einen Krieg im östlichen Europa und vor Europas „Haustür“ (Naher Osten) geben würde. In diesem Zusammenhang nannte der Bürgermeister auch die am 21.11.1944 an der Leuersruhe durch Erbacher Nationalsozialisten hinterrücks erschossenen britischen Flieger Benjamin Hales und Alec Bloomfield, welche zwanzigjährig vor 80 Jahren dieses Schicksal erlitten und nunmehr auf dem großen Soldatenfriedhof in Dürnbach nahe Tegernsee ihre letzte Ruhestätte fanden.(Ein Neffe, David John Hales,besuchte schon des Öfteren Bad König und suchte auch unweit seines südöstlichen englischen Wohnortes einen Friedhof auf, wo deutsche Soldaten begraben sind.) Anschließend legten der Bürgermeister und Karl Lautenschläger (Vorsitzender Liederkranz, stellvertretend für alle Bad Königer Vereine) Kränze vor der großen Ehrentafel für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege des damaligen König innerhalb der Friedhofshalle nieder. Zuvor fand am eigentlichen Totensonntag (Ewigkeitssonntag) ein Gottesdienst statt, der von Pfarrer Martin Hecker unter Beteiligung vom evangelischen Posaunenchor und den Sängern des Liederkranzes äußerst würdevoll gestaltet wurde, wobei man in einer großen Trauergemeinde den Verstorbenen Bad Königs der vergangenen Monate (am Ende des Kirchenjahres) gedachte.

 

Presse:

„Bürgermeister Axel Muhn gedenkt auch der Opfer beider Weltkriege am vergangenen Totensonntag“ (24.November 2024)

„Vor 80 Jahren: 21.11.1944- 21. November 2024-  Gedenken an die beiden britischen Flieger Hales und Bloomfield“

(Quelle: Bad Königer Stadtnachrichten vom Freitag, 6. Dezember 2024, Seite 8 und Seite 28)

 

 

 

 

 

 

 

 

(27.November 2024-rn-hgv bad könig e.v.)

Zell im Odenwald (Odenwaldkreis) Zum diesjährigen Volkstrauertag 2024- in einer Zeit, wo erneut in Europas Osten seit bald drei Jahren (22. Februar 2025)- nun im 21. Jahrhundert- ein Krieg herrscht- verneigen wir uns in großer Ehrfurcht vor allen Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege (Erster Weltkrieg 1914-1918/Zweiter Weltkrieg 1939-1945). Am Ehrenmal des Friedhofes Zell wurden zwei besondere Erinnerungsplaketten angebracht- neben den Tafeln aller Namen der gefallenen und vermissten Söhne der damaligen Gemeinde Zell: „Unseren lieben, braven, unvergesslichen im Weltkrieg 1914-1918 gefallenen Helden- die Gemeinde Zell“ – „Den Toten zum Gedächtnis- Den Lebenden zur Mahnung 1939 -1945.“ (Text/Fotos:rn 12.0ktober 2024) Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

Die einzelnen Gedenkplatten mit den Namen der gefallenen und vermissten Bürger aus der Gemeinde Zell i. O. aus beiden Weltkriegen

 

 

(Die Namen der beiden in Holland gefallenen Soldaten befinden sich gänzlich in der gesamten unteren Plakette auf dem übernächsten Foto. Es war hier leider aus fototechnischen Gründen nicht möglich. Wir bitten wir dennoch um Entschuldigung.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(hgv bad könig e.v.-rn- 13.11.2024)  Anmerkung: Diese Seite kann je nach Recherche noch komplettiert werden. Alles ohne Gewähr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Toten zum Gedächtnis – den Lebenden zur Mahnung

Gemeinde Ober-Kinzig im Odenwald

 

Bad König-Ober-Kinzig. Am Sonntag (19. November 2023) findet der diesjährige Volkstrauertag statt. In Erinnerung an die Gefallenen, Vermissten, Geflohenen, Misshandelten durch Gewalt und Willkür Umgekommenen u.a. Es fällt sehr, sehr schwer überhaupt Worte vor dem Hintergrund von aktuellen Kriegen im Osten Europas bzw. vor der “europäischen Haustür“ zum Nahen Osten zu finden. Unser an einem trüben und regnerischen Novembermontag gemachtes aktuelles Foto- hoch oben zwischen weidenden Kühen und unterhalb des Friedhofes von Ober-Kinzig grassenden Rindern, eingesäumt von Feldern und von nahem Waldessaum- zeigt eben dort das Denkmal der in beiden Weltkriegen (1914-1918/1939-1945) gefallenen und vermissten Männer aus der damals an Einwohnerzahl ja kleineren Gemeinde Ober-Kinzig. Und es fällt auf, dass einige (in beiden großen Weltkriegen) noch jung, sehr jung waren, kaum 20 Jahre, etwas über 20 Jahre, viele bis Ende ihrer 20er Jahre alt. Was hätten sie noch für Lebensbiografien im Beruflichen und auch besonders im Privaten- in der Liebe, der Ehe, auch des Kinder-, vielleicht des Enkelglücks haben können. Und vieles mehr! Aus, aus und vorbei! In diesen Tagen bewegt im Internet ein Lied gegen den Krieg und für Frieden die Herzen und Gemüter millionenfach angesichts der eigenen Hilflosigkeiten der Einzelmenschen: Konstantin Wecker-Reinhard Mey (früher zusammen mit Hannes Wader) :“Es ist an der Zeit.“ (https://m.youtube.com/watch?y=3BnulP-RRgo – ohne Gewähr). Ausgangstext: Es ist ein Grabes-Name auf einem Soldatenfriedhof in Frankreich, wo ein Soldat- gerade 19 Jahre alt geworden- seine letzte Ruhe fand, eben ohne die weitere Lebensperspektiven gehabt zu haben. Warum alles nur? Warum muss es so weitergehen? Immerzu? Immerfort? (Foto/Text: Reinhold Nisch, von dessen Opa drei seiner Brüder auch nicht mehr aus dem Ersten Weltkrieg zurück kamen.) Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

Gefallenen-Denkmal (in Bundsandstein) auf dem Friedhof von Ober-Kinzig im Odenwald gegenüber dem „neueren“ Denkmal, welches an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege (1914-1918 und 1939 -1945)  der damaligen Gemeinde erinnert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(13.11.2023- HGV Bad König e.V.- fotos-hgv)

Bad König. Drei Pferde nehmen auf der saftigen April-Wiese ihre Nahrung in Form frischen Grases ein. Halt. Das stimmt nicht ganz, das weitere Pferd steht weiter entfernt auf der gleichen sonnenbeschienen Wiese. Es gibt noch ein anderes Lebewesen beim intensiven Blick auf das Foto: Die Krähe als Begleiterin auf dem Rücken des größeren Pferdes, wohlwissend, dass sie vielleicht Insektenhaftes finden kann. So aus gesehen: Teamzusammenarbeit in der Tierwelt! Und unten im Tal erkennt man vor der Bäumeverdichtung die einzigartige Historische Kapelle, stammend aus karolingischer Zeit.Odenwald, wie bist du doch (noch) schön! Frohe Ostertage 2023  wünscht Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

Übrigens: Die deutsche Schriftstellerin Monika Maron hat mit der Erzählung „Krähengekrächz“ (Hoffmann & Campe) der Wunderwelt der Krähen ein einzigartiges Buch-Denkmal gewidmet.

 

(02.04.2023-hgv bad könig e.v.-rn))

 

 

Albrecht Hegny-

vielseitig über Jahrzehnte ehrenamtlch tätig für das Gemeinwesen  Bad König im Odenwald

 

Apotheker Albrecht Hegny (14.März 1940 – 05.Oktober 2022)                      (Foto: Reinhold Veit)

als Pedell „Schelle-Fritz“, stets gegenwärtig auf den alljährlichen Bad Königer Nikolausmärkten

 

 

Der „Apo“- wie viele ihn in Bad König unter seinem Kosenamen in hoher Wertschätzung kannten, ist nun nicht mehr da. Albrecht Hegny, studierter Pharmazeut und approbierter Apotheker, ist am 05. Oktober 2022 verstorben.

Für den Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. war er nicht nur lange Jahre Mitglied, sondern auch Ideengeber zur Koordinaten-Platte (die am Eingang zur Historischen Rentmeisterei) im historischen Stadtkern am Schlossplatz den Weg in alle Himmelrichtungen weist. Aber auch mit vielen Anregungen und Hilfen unterstützte er den Verein, denkt man zuletzt an Recherchen zum Maler der „Hollerbacher Maler-Kolonie“ Wilhelm Guntermann, der im jungen Bad König ganz in Albrechts Elternhaus-Nähe („Fillgrube“) in einem Atelier neben der Villa „Tramontana“ wirkte.

Aber Albrecht Hegny war zudem überaus vielseitig in „in seinem König“ tätig und engagiert, alles ehrenamtlich! Das muss man sich einmal vorstellen.

Mitarbeit, sogar Vorsitz im Film- und Fotoklub Bad König, wo wunderbare Ausstellungen immer wieder großes Aufsehen erregten- Tätigsein im Partnerschaftskomitee Bad König-Argentat sur Dordogne- Verfassen von thematisch ausgerichteten Artikeln in der evangelischen Kirchengemeindezeitung „Nah dran!“- schon dauerabonnierter Conferencier bei allen möglichen Kulturveranstaltungen in Bad König- Engagement im Cultinarium-Mitarbeit beim damaligen Kurverein- Mitglied bei der damaligen kommunalpolitischen Wählervereinigung ÜWG in der Kurstadt- Mitglied von zahlreichen Vereinen und dort hilfsbereites Engagiertsein in vielen Situationen.

Viele kennen/kannten Albrecht Hegny auch als Pedell „Schelle-Fritz“ (unsere Aufnahme von R. Veit, siehe oben) bei zahlreichen Bad Königer Nikolausmärkten.

Auch initiierte Albrecht einmal mit Gattin Udine und anderen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt das „Diner en blanc“, eine besonderes größeres Picknick und selten im Odenwald.

Aber wer weiß denn noch von den jetzt jüngeren Generationen Bad Königs, dass Albrecht Hegny auch Vorträge in Lichtbilderformat über das Wetter/Wetterkunde in der damaligen Wandelhalle am kleinen Kurgarten hielt, auch in einer Zeit, wo es noch viele Kurende hier gab.

Und man muss weit, sehr weit an Jahren zurückgreifen, wo diese Passion, man kann es auch Leidenschaft nenen, begann:

Der Verfasser erinnert sich noch, wo er als Sieben-, Achtjähriger einen etwa elf Jahre Älteren mit dem Fernglas herumlaufend erblickte, vielleicht gerade Abiturient oder Anfangsstudent geworden. Das war die Zeit der frühen 1960er Jahre, wo des jungen Albrecht Hegny Leidenschaft/Vorliebe der Beobachtung des Himmels, der Wolken etc. sich offenbarte und er vieles damals schon (ohne Wettersatelliten und moderne Meteorolgie wie Hightech-Zeitalter) vorhersehen und vorhersagen konnte.

Wir ihm nur Nachfolgenden werden Albrecht Hegny in bleibender Erinnerung behalten!

 

 

(Anmerkung: Diese Würdigung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

 

 

 

Trauerkarte Albrecht Hegny- Bad König im Odenwald, im Oktober 2022

 

 

 

 

 

 


Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. -rn-14.10.2022)

Hinweis: Die Seite befindet sich noch im Aufbau.

Dokumente der Kur aus Bad Königs einstiger Zeit des Fremdenverkehrs

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(* Foto: Hedwig Danielewicz/Scan: Reinhold Veit)

 

 

Kur- und Fremdenverkehr in Bad König im Odenwald in den 1960ern- alles noch ohne High Tech!

Bad König im Odenwald. Dokumente einer längst vergangenen Zeit: Auf dem historischen Foto* von 1960 sieht man Verschiedenes, was Aufschluss gibt über „Leben auf Zeit“ im damaligen Bad König zu Beginn der 1960er Jahre, denn gerade die Kurgäste sammelten ihre Nachweise von einem mehrwöchigen Aufenthalt, klebten diese in ihre Alben dazu- eben zu den Fotos, die mit den Foto-Ecken dort verewigt wurden.

 

Kur- und Fremdenverkehr in Bad König im Odenwald, und dies alles noch ohne HighTech, also ohne Smartphones, Handys, Laptops, www-Verbindungen etc. Die Kurgäste- wie hier in den April-Tagen des Jahres 1960 Frau Danielewicz aus Berlin- sammelten deswegen so manchen Nachweis über den Aufenthalt in Bad König und seiner Umgebung, klebten alles in ein Erinnerungsalbum zum „Nacherinnern für daheim“ ein: Da gehörte die Eintrittskarte zu einer Veranstaltung in der damaligen Wandelhalle ebenso dazu wie der Besuch in den diversen Cafés bzw. in den beiden Bad Königer Lichtspieltheatern (den Kinos Apollo/Hotel Krone und Hotel Büchner/Treser)- ein Novum in der Zahl im gesamten damaligen Kreis Erbach, der heute, nun schon ein halbes Jahrhundert lang, sich Odenwaldkreis nennen darf. Das Festbuch des Odenwaldkreises wird ja hierzu noch diesjährig erscheinen. Vieles Ergänzende zu Bad König aus der Zeit der 1960er finden Sie auf den jeweiligen Themenseiten unserer Homepage: www.hgv-badkoenig.de (Scan-Text: R.Veit- R. Nisch) Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Kirschbaum

Der Kirschbaum blüht, ich sitze da im Stillen,

Die Blüte sinkt und mag die Lippen füllen.

Auch sinkt der Mond schon in der Erde Schoß

Und schien so munter, schien so rot und groß;

Die Sterne blinken zweifelhaft im Blauen

Und leidens nicht, sie weiter anzuschauen-

Achim von Arnim (1781-1831)

 

Vertiefende Anmerkungen: Allerhöchst gigantisch große Literatur/Lyrik der deutschen (Heidelberger) Romantik, ganz damals in unserer Odenwald-Nähe und Ausstrahlung zu uns hinein: Die Arnims- und deren wunderhübsche Schwester Bettine (Man denke auch an „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde“ – sie war übrigens auf einem letzten 5 DM-Schein abgebildet) taten viel, auch über die Erkenntnise zur heutzutage mehr denn je zu beschützenden Natur nachzudenken, dies jetzt in einer Gegenwart, wo nunmehr über 8 Milliarden Menschen auf „Mutter Erde“ derzeit weilen. Jetzt werden sogar (in Pandemie-Zeiten) Ringvorlesungen, wie an der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main im gegenwärtigen Sommersemester 2021 online angeboten, die auf „Ökologische Ursprünge in der Dichtkunst“ des anfänglichen 19. Jahrhunderts hinweisen, so in der Zeit, wo ein bescheidener Baseler Maler namens Johann Rudolph Follenweider von der Schweiz aus aufbrechend im mitteleuropäischen Norden vorübergehend weilte, um zufällig (?) das älteste Gemälde des damaligen (Bad) König im Odenwald zu erschaffen und etwas später „Kinnicher Buben“ starteten, um, wie Carl Weyprecht, jetzt als Kind zuvor hier in Königs Zentrum lebend und aufwachsend – die Nordpolar-Region entdeckend erforschte, dies mit bleibenden Nachwirkungen hin zur Gegenwart und ein Karl Bender/Charles Bendire zu einem der anerkannt größten Ornithologen Nordamerikas wurde und auf dem US-Nationalfriedhof Arlington/Washington begraben liegt, wo auch u.a. US- Präsident John F. Kennedy seine letzte Ruhestätte fand. Maler Georg Vetter und Dekan Groh blieben hier auf mitteleuropäischem Boden, gleichfalls aber an Nachruhm ungeschmälert: Aber sie verwirklichten, entwickelten ihre Begabungen/Talente hier im früheren (Bad) König sowie in der weiteren Umgebung! Was lernen wir daraus? Appell gerade an die junge Schüler*innen- Generation in Zeiten des turbulenten Umbruches, pandemisch begleitet. Ein jeder, aber wirklich ein jeder Mensch hat irgendwo in seinem „tiefen Inneren“ eine starke Eigenschaft/Fähigkeit/Begabung! Hören Sie bitte in sich hinein! Nutzen Sie bitte diese Chance!

 

Presse:

„Die Heidelberger Frühromantik und ihre Ausstrahlung in die Unterzent des Odenwaldes hinein“ (Quelle: Mümling-Bote/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent/141. Jahrgang/64739 Höchst i.Odw./Erbacher Str. 2/Tel. (06163) 2264/04. Juni 2021/70 Cent/Nr. 22, S. 3)

 

(Stand: Juni 2021)

 

Das Vereins-Lazarett König im Odenwald nach Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1919

 

 

(Foto-Rechte: Kurt Ziegler, Bad König – Scan: Reinhold Veit/HGV Bad König e.V.)

 

 

Königer Lazarett-Photo vom Bad Königer Bürger Kurt Ziegler nach 100 Jahren gefunden- Vater Georg Ziegler ist zu erkennen

Bad König im Odenwald.  Wir schreiben das Jahr 1919 (siehe Schiefertafel im Bild „Lazarett 1914 König i/O 1919“). Der Bad Königer Bürger Kurt Ziegler, der das Foto bei seinen privaten historischen Unterlagen jüngst entdeckte (Scan-Text: R. Veit, R. Nisch), stellte nun fest, dass sich auch sein Vater, der Unteroffizier Georg Ziegler (unten links zwischen dem großen Hund und einer Krankenschwester platziert) darunter befand. Die im Hof hinter dem Neuen Schloss (umgewidmeter Lazarett-Ensemble-Bereich) gemachte Aufnahme zeigt überwiegend ernst dreinblickende, vom Krieg gezeichnete Gesichter, obwohl der schon am 11. November 1918 endete, die medizinische Versorgung aber im hiesigen Lazarett auch Anfang 1919 aufrecht erhalten wurde. Bei genauerer Analyse des Fotos erkennt man Armverwundungen, was fotografisch kaschiert wurde; ehemalige Frontsoldaten mit Beinverwundungen bzw. Amputationen wurden „nach hinten“ gestellt. (Anmerkung: Es könnte sein, dass auch auf dem Foto verwundete Soldaten von der gesamten Unterzent darunter waren. Vieles wird man aber nicht mehr nach solch langer Zeit klären können.)

Die Zukunft war für viele ungewiss. Zudem hatte der Erste Weltkrieg auch viele Nervengas-Opfer zu verzeichnen. Aber das ist eine andere Geschichte- ebenso wie die „Spanische Grippe“ – eine frühe 20. Jahrhundert-Pandemie, die 50 Millionen Menschen (bei 500 Millionen Infizierten/Schätzung) dahinraffte und gerade das „Nachkriegs-Europa“ massiv heimsuchte. Sehen Sie bitte auf unserer Homepage www.hgv-badkoenig.de auch die weiteren Themenseiten „Das historische Konfirmations-Foto von 1914 vor der evangelischen Schlosskirche König im Odenwald“ und „Der Erste Weltkrieg im Mai 1918 …“ mit weiteren Lazarett-Aufnahmen vom damaligen König im Odenwald.   Ihr Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V.

 

 

 

Presse:

„Königer Lazarett-Photo vom Bad Königer Kurt Ziegler aus dem Jahr 1919 nach über 100 Jahren gefunden“ (Quelle: Mümling-Bote/Allgemeiner Anzeiger für Höchst im Odenwald und die Unterzent/141. Jahrgang- 64739 Höchst i.Odw- 28. Mai 2021/Nr. 21/ S. 3)

 

 

(Stand: 28. Mai 2021)

 

 

 

 

 

 

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