Bad König. Unsere Aufnahme (Foto: R. Veit, HGV Bad König e.V) zeigt eine “historische Verkleidung” für einen “Mausefallen-Klassiker” eines Herstellers aus Süddeutschland, der schon im Jahre 1911- drei Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges- damit begann, Mausefallen zu produzieren. Als Werbeslogan gilt seitdem: “Zuverlässig seit 1911”. Abgebildet ist auch der Köder, ein Käsestückchen, wobei der Satz jahrzehntelang “Mit Speck fängt man Mäuse!” überliefert worden war, ehe eine gewisse “Käsestückchenablösung” sich vollzog, um die an den Vorräten sich verdingenden Nager “in den Griff zu bekommen”.

Kenner behaupten heutzutage, dass auch “Nutella” ein ansprechender Mäuse-Köder sei.

Wie dem auch sei:

 

Im Heimatmuseum Bad König befindet sich eine bemerkenswerte Mausefallensammlung verschiedener Zeiten und Herkunftsländer, die für Besucherinnen und Besucher stets sehenswert ist.

 

 

Literatur:

“Als die Maus ins Haus kam- Die Nagger zählen zu den ältesten Kulturfolgern der Menschen”  Von Anja Garms/DPA   (Quelle: Frankfurter Rundschau vom Dienstag, 9. Juni 2020 (Rubrik Wissen, S. 27)