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Historie Bad König: HGV erwirbt Prägestempel von vor mehr als dreißig Jahren

Bad König: Der Heimat- und Geschichtsverein Bad König hat Anfang Dezember 2017 historische Prägestempel

(Vorder- und Rückseite mit dem Bad Königer Schlossareal-Motiv  einerseits, dem Stadtwappen-Motiv andererseits

erwerben können, zu besichtigen im Heimatmuseum Bad König/Schlossplatz 1.

 

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Bad König, 3. Dezember 2017: Winterliche Idylle am Schlossplatz

(Fotografie von Alexander Körner/HGV Bad König e.V.)

Bad König im Jubiläumsjahr 2017: Weiße Farbenpracht in der beschaulichen touristischen Odenwaldmetropole

Bad König! Ein zarter blütenweißer Schneeteppich hat erstmals den historischen Schlossbereich zauberhaft

eingehüllt, allerdings nur für einen Sonntag (3. Dezember 2017 – 1. Advent 2017). Es ist der erste nennenswerte

Schneefall an diesem Ort für die beginnende Wintersaison 2017/2018 gewesen.

Der Fotograf Alexander Körner hat dieses wunderbare Stimmungsbild in der vorweihnachtlichen Adventszeit

in spontaner Entscheidung „eingefangen.“

Wie oft schon in der älteren und jüngeren Geschichte Bad Königs haben bedeutende Malerinnen und Maler, Zeichner und Fotografen diese Sicht- zusammen mit der außerhalb liegenden Historischen Friedhofskapelle-

auf das „historische Herzstück“ in Motivbereichen ausgewählt und- je nach Technik- künstlerisch gedeutet.

 

(Vergleichen Sie bitte dazu die weiteren Bild-/Texte hierzu auf dieser Homepage: www.hgv-badkoenig.de unter

der Rubrik „Aktuelles“.)

 

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Jubiläumsjahr 2017: Die Festschrift „Bad König im Wandel der Zeiten“ ist erschienen.

Bad König. Rechtzeitig noch am Ende des großen Jubiläumsjahres 2017 (1200 Jahre Bad König/817-2017) ist

die Festschrift „Bad König im Wandel der Zeiten -Festschrift aus Anlass der Ersterwähnung vor 1200 Jahren“

erschienen.

 

Titel:

„Bad König im Wandel der Zeiten-Festschrift aus Anlass der Ersterwähnung vor 1200 Jahren“

(Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Bad König, vertreten durch Bürgermeister Uwe Veith, D-64732 Bad König,

Schlossplatz 3

 

Für den Inhalt der einzelnen Beiträge zeichnen die Autoren verantwortlich.

Redaktion: Thomas Seifert

Titelbild: Codex Eberhardi, Bl. 158 rb, K 425;

Veröffentlichung mit Genehmigung des Hessischen Staatsarchivs Marburg

Druck: M&K Satz-, Druck- und Verlags-GmbH, Michelstadt

ISBN 978-3-00-058240-0       Preis: 8,00 Euro

 

 

 

Zusätzliche Anmerkung:

Die im Jubiläumsbuch vorhandenen fotografischen Aufnahmen machte zu einem erheblichen Teil unser HGV-

Vorstandsmitglied Reinhold Veit, die HGV-Mitglieder Dr. Peter W. Sattler und Thomas Seifert steuerten wert-

volle wissenschaftliche Abhandlungen dazu bei.

 

 

 

 

In Bad König erhältlich:

Rathaus Bad König

Kurzentrum Bad König

Buchhandlung Paperback Bad König

 

Natürlich auch im Odenwälder Buchhandel.

 

Am Bad Königer Nikolausmarkt 2017-

jeweils am 9. Dezember 2017, 10. Dezember 2017 und am 17. Dezember 2017

von 15 – 19 Uhr im Heimatmuseum und in der Argentat-Klause.

 

(Ohne Gewähr)

 

 

 

 

 

 

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Heimatmuseum Bad König: Odenwaldklub Höchst zu Besuch

Bad König. Während es im vergangenen Jahr in der vorweihnachtlichen und Herbsteszeit mehr Besuchergruppen

aus unserer Stadt waren, die gerade bei einem Betriebsausflug eine Führung durch die Sehenswürdigkeiten des

Heimatmuseums hatten, um danach auch in den Lokalen und Restaurants einzukehren, ja ihren Weihnachtsfeiern

„die  letzte Abrundung“ zu geben, waren es diesjährig im zu Ende gehenden Jahr auch vermehrt auswärtige Besuchergruppen.

So kam der Odenwaldklub aus der nördlichen Nachbargemeinde Höchst im Odenwald in stattlicher Zahl, um an diesem frühen Dezembernachmittag einen ausgiebigen Spaziergang im großen Kurpark mit den beiden Seen zu

absolvieren, anschließend eine Führung durch das breite Spektrum des Heimatmuseums zu bekommen-

die HGV-Mitglieder Reinhold Veit und Reinhold Nisch standen dazu bereit-und um anschließend noch „gut Speis`

und Trank“ in  einem Restaurant des Kurstädtchens einzunehmen.  (Bad König, 07.Dezember 2017)

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1200 Jahre Bad König (817-2017): Lukullus-Köstlichkeiten sind dabei!

Bad König- im Jubiläumsjahr 2017 (1200 Jahre/817-2017): Das ganze Jahr war von diversen Jubiläumsveranstaltungen geprägt. Eine ganz besondere Herzensangelegenheit waren die  kreativ

inspirierenden Schöpfungen lukullischer Art  und künstlerischer Natur. Die gelungene Aufnahme  (von Reinhold

Veit) zeigt  das „Jubiläums-Ensemble“, sowohl  die beiden Taler und der Riegel mit dem jeweiligen Urkunden-

Emblem, erschaffen mit Essenzen für den Gaumen von der renommierten Confiserie Rudolph, als auch die schmuck anmutenden Fleischwaren-Kombinationen vom traditionsreichen Fleischerfachgeschäft Schlößmann und

die von Ina Schlößmann (Gewerbeverein Bad König e.V.) in Auftrag gegebene Einkaufstasche mit der Historischen Friedhofskapelle als Blickfang (Künstlerin Corinna Panayi-Konrad). All dies ist „eine runde Sache“ zum 1200. Geburtstag unserer Stadt gewesen. Wir können alle stolz darauf sein!

 

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Historie Bad König: Gemälde von Bad Königs Schulstraße 1946

Originalgemälde von Willy Schmitt (Repro: Reinhold Veit/HGV Bad König)

 

Bad König. Wer war Willy Schmitt, der im entbehrungsreichen unmittelbaren Nachkriegsjahr 1946 im damaligen König im Odenwald dieses  Gemälde detailliert genau vom Standort „Neues Schloss“  in „Richtung Schulstraße

hinein“ konzipierte? Wir wissen nur, dass dieser Mann ein deutscher Soldat war, mehr nicht, keine weiteren biografischen Daten  sind ansonsten bekannt. Aber wir wissen auch, dass er den Eltern des ehemaligen Bad Königer

Wilfried Heck anbot, dieses Stimmungsbild im Zentrum (Bad) Königs zu malen- aus großer Dankbarkeit für etwas

Nahrung und Unterkunft. Laut Wilfried Heck – jetzt schon Jahrzehnte in Reinheim/Landkreis Darmstadt-Dieburg lebend- der dem „Heimatverein Bad König“ dieses Gemälde für das Heimatmuseum Bad König schenkte, „damit sich

viele Besucher daran erfreuen möchten“, war das „König-Bild  von 1946“ schon in den USA (40 Jahre lang) bei Hecks Verwandten. Und er brachte es selbst dort auf USA-Besuch nahe Washington an der amerikanischen Ostküste wieder zurück in die Odenwälder Heimat, wo es jetzt seit Wilfried Hecks großzügiger Geste (überreicht am Volkstrauertag, 19.November 2017) im Heimatmuseum Bad König von stets willkommenen Besuchern bewundert werden kann.

 

 

Übergeordnete Literatur zum Jahr 1946:

  • Gütersloh Buch GmbH, Jubiläumschronik 1946: Tag für Tag in Wort und Bild, 2016
  • Victor Sebestyen/Hainer Kober, 1946: Das Jahr, in dem die Welt neu entstand, Kindle Edition 2015

 

(Text: Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)

 

 

 

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Odenwald-Historie: Heidi Banses neues „1917-Buch“ ist da!

Unser historisches Foto zeigt den Schlösserbereich in König im Odenwald des Jahres 1901, also dreizehn Jahre

vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges (1914).   (Quelle: Bilddatenbank HGV Bad König e.V.)

 

Bad König/Odenwaldkreis. Wie der Heimat- und Geschichtsverein Bad König e.V. mitteilt, ist soeben  in der

beginnenden Advents- und Weihnachtszeit 2017 der neue Band der renommierten Heimatforscherin Heidi Banse (Michelstadt) erschienen. Dieses „Büschelsche“, wie die Autorin es selbst bezeichnet,  wurde systematisch, akribisch

und selektiv aus dem historischen „Centralanzeiger für den Odenwald“ aus dem Kriegsjahr 2017 erstellt- dem letzten

Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges, der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. Dass logischerweise kriegsbedingt,

die Presseberichterstattung bescheidener ausfiel, liegt auf der Hand.  Deshalb hat Historikerin Banse den Band (60 Seiten) mit interessanten historischen Zeitungsberichten des Jahres 1883 ergänzt- dem 400. Geburtstag des Reformators Dr. Martin Luthers.  In der „1917er-Presseschau“  werden auch Ereignisse aus dem damaligen König-

in den „Banse-Bänden“  aus den Jahren 1914,1915 und 1916 gleichfalls zuvor erschienen- erwähnt.

Das neue Buch kann in Bad König auch bei der Buchhandlung Paperback  zum Preis von 5 Euro erworben werden, selbstverständlich auch im weiteren Odenwälder Buchhandel.

(27.11.2017)

 

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Historie Bad König: Zwei Lichtspieltheater in der Kurmetropole

Bad König. Bad König besaß- was die Kinolandschaft- in den 195oer Jahren betrifft- im damaligen Landkreis Erbach

im Odenwald (heutiger Odenwaldkreis) eine einzigartige Stellung, hatte das aufstrebende Bad doch zwei Kinos (oder

Lichtspieltheater) vorzuweisen. Einerseits das „Apollo-Theater“ im hinteren Trakt (Hotel „Zur Krone“ an der Elisa-

bethenstraße) und diagonal gegenüber das „Lichtspieltheater im Hotel Büchner“. Unsere Aufnahme (Ansichtskarte

aus dem Jahre 1957/HGV-Bilddatenbank) zeigt das Hotel „Zur Krone“, wobei auch der große Kinosaal zu sehen ist, wo schon sonntags ab 14 Uhr  Filme -auch für Jugend- und Kindervorstellungen- angeboten wurden.

Links vom Hotel „Zur Krone“ (befand  sich der Zugang zum Hof, wobei dort die Eingangstür war und man hier

eine geschwungene  Treppe hinaufsteigen musste, um in den Kinosaal des ersten Stocks zu gelangen, wo  ein

Vorplatz (damals mit Holzdielen ausgestattet) existierte, der dann zwei Zugänge zum großen Kinosaal (mit hölzernen

Schalensitzen) hatte.

Zuvor musste man selbstverständlich die Kinokarte erwerben, die in den anfänglichen 1960er Jahren etwa ca. 60 Pfennige (0,60DM) pro Karte kostete. Da war dann ein kleiner gläserner Schalter, indem man auch Knabbereien, Süßigkeiten und etwas zum Trinken erwerben konnte.

Vor dem Eingang zum Saal war, stand dann auch noch die Sitzplatzanweisung. Es waren meistens Damen, welche  auch noch eine kleine Taschenlampe dabei hatten, um etwas zu spät gekommene Besucherinnen und Besucher sicher zu den Plätzen zu geleiten.

Sehr streng waren damals die Regeln bei den sonntäglichen Frühvorstellungen ( Jugendschutzgesetz), da zusätzlich ein Polizist (damals noch in grüner Uniform) öfters zu Vorführbeginn sich hinzugesellte, um zu sehen,

dass nicht jüngere Jugendliche sich unter das Publikum mischten, gar einige “ älter aussahen, als sie waren“,  so vereinzelt  zum Beispiel eine Karte bekamen, wenn der Film erst ab 16  oder 18 Jahren zugelassen war. (Hinweis: Das gesetzliche Erwachsenalter-Volljährigkeitsalter- begann damals erst mit 21 Jahren.)

Nebenbei bemerkt: Es befand sich von diesem Kino – zwei Häuser Richtung Schlossplatz entfernt- noch ein hölzern

umrahmter Glaskasten mit den aktuellen Bewertungen der Filmkontrolle. So konnten zusätzlich und rechtzeitig vor

den aktuell laufenden Kinofilmen, die Erziehungsberechtigten „quasi vor Ort“ nachlesen, inwieweit ein Film

für die eigenen Kinder bzw. Jugend  geeignet war.

Beim „zweiten“ Kino auf dem Areal vom „Hotel Büchner“ (Frankfurter Straße)  musste man einen Torbogen (über

dem übrigens die neu laufenden Filmtitel  standen, welche immer wieder „frisch“ per schwarzen Groß- und Kleinbuchstaben  „aufgesteckt“ wurden) durchschreiten, ehe man in einer 30 Meter-Distanz  zum Eingang kam, wo

ein kleiner Vorplatz mit  Schiebefenster für den Kartenverkauf (plus Getränken und Süßigkeiten) vorhanden war, ehe

man dann schließlich erst über einen kleinen Treppenaufstieg  in den eigentlichen Kinosaal gelangte.

Dieser Saal hatte auch eine Empore mit zusätzlich kleiner Sitzzahl, etwa 30 Plätze.

Die Toiletten waren hier auf der rechten Seite am Ende des unteren Laufgangs mit Direktzugang integriert.

Das frühe Sonntagprogramm begann dort zeitlich eher etwas später: So wird von der damaligen jüngeren

„Kinnicher Generation“ noch  in der nostalgischen Retrospektive berichtet: „Da raus, da rein!“  Zwei Sonntagsfilme

( z.B. „Dick und Doof mit Stan Laurel und Oliver Hardy oder „Fuzzy“-Filme) einerseits, dann „Ben Hur“ mit Charleton Heston andererseits, da zeitlich hintereinander (und dies bei zwei örtlichen Kinos nur machbar)- gut bei

schlechtem Wetter!  Kino, „Sonntagskino“ eben in Bad König … im Odenwald, heute so nicht mehr vorstellbar in der

postmodernen Multimediawelt der Gegenwart.

 

Zusatz: Und was war zum Beispiel das Kinderprogramm in der Vorweihnachtszeit der 1950er/ frühen 1960er Jahre

des 20. Jahrhunderts  im „Bad König von einst?“ Der Nikolaus kam bei einer Kindervorstellung (es gab viele Filme nach den gesammelten  Märchen der Gebrüder Grimm)- und der schenkte in der Kurzpause einem jedem Kind einen

Lebkuchen-Nikolaus!“ (Dies immer an einer Sonntagsvorstellung am oder um den 6. Dezember eines jeden Jahres

herum.)

 

 

Übergeordnete Literatur:

Peter Beicken: Wie interpretiert man einen Film? (Reclam Kompaktwissen) 2004

Wolfgang Ettig: Kinos, Häuser der Träume- Ein Beitrag zur Kinogeschichte des Usinger Landes, 2017

Werner Faulstich: Grundkurs Filmanalyse, W.Fink/UTB 2013

Siegfried König: Die Welt des Kinos-Eine Reise durch die Geschichte des Films (2015)

 

Für Belletristik-Liebhaber und Freunde des nostalgischen Cinema:

Und dazu der wunderschöne gegenwärtige Roman aus Frankreich, spielend in einem Pariser Programm-Kino:

 

Nicolas Barreau: Eines Abends in Paris – Roman- (Aus dem Französischen übersetzt von Sophie Scherrer),

Thiele Verlag München und Wien 2017 / 1. Auflage

 

„Jeden Mittwoch kommt eine junge Frau im roten Mantel in Alain Bonnards kleines Pariser Programmkino,

und immer sitzt sie auf demselben Platz in Reihe 17. Eines Abends fasst sich Alain ein Herz und spricht sie an.

Damit beginnt eine Geschichte, wie sie kein Film spannender und schöner erzählen kann …“ (Klappentext zum Buch)

 

 

 

Hinweis:

Eine spezielle Geschichte der Kinos im früheren Kreis Erbach,  speziell der beiden einstigen Kinos in Bad König

gibt es so nicht- auch weil die Quellensituation nicht so vorhanden  zu sein scheint. (Stand: 06.12.2017)

 

(Reinhold Nisch/HGV Bad König e.V.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Historie Bad König: Weihnachtliche Stimmung 1967 – vor einem halben Jahrhundert

Bad König. Still und beschaulich wirkt der fast schon romantische Blick auf das Bad König von vor 50 Jahren. Kaum

zu glauben also: Schon ein halbes Jahrhundert ist es her, als der nächtliche Schnee die Dächer des historischen Kerns

zusammen mit dem  Schloss-Ensemble durch Schneefälle der Nacht “ wie in Zuckerwatte“ einhüllte.

Innehalten- vielleicht an Heiligabend und über die weiteren Weihnachtstage- war angesagt.

Aber: Die beschauliche Ruhe trügt. Auch damals war die Welt „in Wallung“. Der Vietnamkrieg weitete sich erst aus.

Eine jugendliche Protestbewegung ging um die Welt. Die erste Große Koalition (Bundesregierung Kurt Georg

Kiesinger/Willy Brandt ) regierte von Bonn aus die damalige Bundesrepublik Deutschland- und die Nation war zudem seit Ende des Zweiten Weltkrieges geteilt.

Um nur ein paar übergeordnete historische Punkte anzuführen.

Und in Bad König selbst: Man bemühte sich lokal, die einzige Kurmetropole im südlichen Hessen noch attraktiver

zu gestalten, z. B. wurde der Große Kurpark mit den beiden Seen konzipiert und entwickelt- auch zur Freude der

heutigen Generationen.

 

Literatur:

„Der Park im Wiesengrund -seine Entstehungsgeschichte“ (Bearbeitet von Wilhelm Hofmann), 20 Seiten (mit

Anhang (Übersicht der gemeindlichen Gremien, die sich mit der Planung zu befassen hatten und die Durchführung

beschlossen (so Gemeindevorstand, Gemeindevertretung und Kurverwaltungskommission), Bad König im

Odenwald vom 30.September 1968

 

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Historie Bad König: Ansichtskarte der 1950er Jahre- ganz modern

Bad König. Wie „modern“ diese Ansichtskarte aus dem damals noch jungen Bad König war-die Aufnahme

entstammt dem Jahre 1957 (HGV-Bilddatenbank)- zeigt diese Bild-Text-Kombination im Durchstreich-Unterstreich-Rhythmus ganz nach den Verhältnissen des Kurgastes- sei er weiblich oder männlich gewesen. Den „Wettergott“ konnte man zwar nicht beeinflussen, aber schon dem Hunger-Durstgefühl konnte man sich stark entgegenstemmen: Die Gastronomie und die Pensionen boten ausgezeichnete Speisen an, Brauereien und Keltereien (lokal und aus dem Nahbereich) bändigten das Durstgefühl. Und die jeweilige „Zustandsbeschreibung“ des Gastes ging „An die Lieben -Daheim“. Meistens entstand dort im Zuhause ein Neidgefühl ob der fantastischen Bilder auf der Karte selbst.

So sei an dieser Stelle noch erwähnt: Heute- im Jahre 2017- besinnt man sich wieder auf solche Ansichtskarten-

selbstverständlich in einem anderen Layoutverfahren. Das Kartenschreiben aus dem Urlaub wird trotz „Smartphone-

Transfer“ von gemachten Fotos auf einmal wieder aktuell, sprich: „In“.